Eine Fachfrage an Banker

Guten Tag,

ich habe eine Frage an einen Banker.

Wenn ich einen „Kredit“ aufnehme, dann schränke ich mich (für mein Verständnis) gehörig ein und bin auf den Kreditgeber (und deren Forderungen angewiesen).
Für mich ich der hier aus einer Bankapplikation entnommene Satz, entgegengesetzt zu verstehen, denn wenn ich Nichts habe, dann kann ich vom Nichtshaben dennoch was Haben? Wie geht das? „Flexibel“ heisst für mich „wandelfähig, beweglich und reaktionsfähig, unabhängig von anderen was bewegen können“. Notfälle mit einem Dispo zu „glätten“ reißt noch viel tiefer rein. Ich möchte garnicht erst auf die Kleinen Dinge wie „Barwert“ etc. eingehen wollen…

Danke für eventuelle Verständniskorrekturen.

„Eingebaute Flexibilität. Auch spontane Wünsche müssen nicht unerfüllt bleiben. Eine Kurzreise nach Neapel oder der Kauf einer Designer-Leuchte hinterlassen manchmal ein Loch im Haushaltsetat. Und auch eine unerwartete Autoreparatur bringt das Guthaben auf dem Girokonto schnell zum Schmelzen. Da ist es wichtig, dass man seine finanzielle Flexibilität bewahrt…“

Wo versteckt sich denn die ‚Fachfrage‘?

Hallo Dirk,

ich habe sie jedenfalls nicht gefunden.

Mir ist nicht klar, was Du mit Deinem Posting erreichen möchtest? Dass hier über die bösen Banken hergezogen wird die mit einem solchen Teufelzeug wie Krediten Geld verdienen?

Oder hast Du tatsächlich eine Frage zur Vergabe von Krediten, die ich überlesen habe?

Oder war Dein eigentliches Ziel das Philosophiebrett, das Du nur knapp verfehlt hast?

Wenn ich einen „Kredit“ aufnehme, dann schränke ich mich (für
mein Verständnis) gehörig ein

Definiere „einschränken“.

und bin auf den Kreditgeber (und
deren Forderungen angewiesen).

Nun ja, das nennt sich Vertragsfreiheit - ihr schließt einen ebensolchen und haltet Euch beide daran.

Bankapplikation

Das Wort ist für mich in diesem Zusammenhang unverständlich, ich unterstelle mal, es bedeutet so etwas wie Publikation einer Bank?

Satz, entgegengesetzt zu verstehen, denn wenn ich Nichts habe,
dann kann ich vom Nichtshaben dennoch was Haben?

Hier verlässt mich das Verständnis leider vollständig.

Ich bitte um Aufklärung.

Viele Grüße

Hi !

Wenn ich einen „Kredit“ aufnehme, dann schränke ich mich (für
mein Verständnis) gehörig ein und bin auf den Kreditgeber (und
deren Forderungen angewiesen).

Du hattest ja unten von Flexibilität gesprochen und so wie ich Deine Äußerungen verstanden habe, gehst Du davon aus, dass wenn man einen Kreidt aufnimmt, eben gerade nicht mehr flexibel ist, eben wegen der damit verbundenen Belastungen - richtig ?

Nun ja, dazu kann man folgendes anmerken: Wenn man völlig überstürzt, ohne sich vorher mal genauere Gedanken zu machen, einen Kredit aufnimmt, dann kann das schon schnell in Richtung „Sorgen“ oder „Eingeschränktheit“ gehen. Man vergisst dabei aber oftmals, dass wenn man sich im Vorfeld schon Gedanken über eine Finanzierung macht und dann z.B. auch das Zinsniveau beachtet und zu günstigen Zeitpunkten aufnimmt, dass man dann durch aus sorgenfrei in die Zukunft schauen kann. Natürlich sind auch andere Einflussgrößen, wie z.B. die Jobsicherheit, ein zentraler Punkt der bedacht werden muss. Wenn man sich aber damit im Vorfeld auseinandersetzt, dann bin ich davon überzeugt, dass ein Kredit nicht dazu führen wird, dass man an Flexibilität einbüßt. Denn dann muss man eben auch einplanen, wenn es die Umstände nicht hergeben, eben keinen Kreidt aufzunehmen.
Braucht man nun unbedingt Geld, dann weiss man aber vorher schon, dass sich die Sit. in Zukunft nur teilweise entspannen wird. Das ist wiederum eine ganz andere Ausgangsgrundlage.

Für mich ich der hier aus einer Bankapplikation entnommene
Satz, entgegengesetzt zu verstehen, denn wenn ich Nichts habe,
dann kann ich vom Nichtshaben dennoch was Haben? Wie geht das?
„Flexibel“ heisst für mich „wandelfähig, beweglich und
reaktionsfähig, unabhängig von anderen was bewegen können“.
Notfälle mit einem Dispo zu „glätten“ reißt noch viel tiefer
rein. Ich möchte garnicht erst auf die Kleinen Dinge wie
„Barwert“ etc. eingehen wollen…

Ja, also nur mal schnell Geld aufnehmen um ein Auto oder einen Urlaub machen zu können, ist sicher nicht gerade gut durchdacht bzw. schon in gewissem Maße unverantwortlich.

„Eingebaute Flexibilität. Auch spontane Wünsche müssen nicht
unerfüllt bleiben. Eine Kurzreise nach Neapel oder der Kauf
einer Designer-Leuchte hinterlassen manchmal ein Loch im
Haushaltsetat. Und auch eine unerwartete Autoreparatur bringt
das Guthaben auf dem Girokonto schnell zum Schmelzen. Da ist
es wichtig, dass man seine finanzielle Flexibilität
bewahrt…“

Na ja, hier locken die Banken natürlich schon deutlich. Das kann man schon sagen. Allerdings kann man auch erwarten, dass man als potentieller Kreditnehmer schon vorher in Betracht zieht und eruiert, was damit auf einen zukommt. Ich meine, es geht ja nicht darum, dass gerade 18 jährige Kreidte aufnehmen. Ab einem gewissen Punkt muss man sich eben auch mit solchen Dingen befassen und dann muss dies auch so weit gehen, dass man Werbemaßnahmen „durchschauen“ kann. Schließlich ist werben ja nich verboten und solange es immer noch solche Leute gibt, die sich damit nicht auseinandersetzen wollen oder können, verdient man damit auch sicherlich noch gut.

Viele Grüße
TraderS

herzlichen dank für die ausführlichen Darlegungen! danke

mein Ansatz bzw. was ich nicht ganz auf die „Reihe“ bekomme ist die Aussage von sogenannten „Schuldnerinstituten“ (oder wie die sich auch immer nennen) das es sehr hoch verschuldete Menschen gibt, die Ihre Ausstände nicht mehr bezahlen können. Ich spreche hier von denen, die auf Pump sich Dinge „leisten“ glauben, für deren Grunderwerb allein schon mal die Kohle fehlt.

Genau hier frage ich mich - wenn es schon der Kunde, der Vorgibt ein Kunde zu werden – es nicht merkt, das die Banken (Herr Bankier, der seine Kohle sicherlich nicht wiedersieht, geschweige denn sein Gehalt [= Zinsen]) - dass dem Kunden noch ein „Kredit“ gegeben wird…

Ich muss davon ausgehen, das auf diese „Werbezeilen“ ein gebildeter RICHITGER Kreditkunde nicht anspringt. Deren Horizont ist ja Kilometer höher, als hier „gezielt“ versucht wird.

Andererseits war ich erschrocken, das (ist schon eine Weile her)man mir für 5000 euro bestehendes GUTHABEN eine Sparvariante anbot.
Mensch was sind schon 5000 Euro, nichts ist das. Für mein Verständnis geht das erst so ab 15. - 20. 000 los und dann habe ich noch 20.000 Bar in der Hand. Aber doch nicht so.

Vermutlich denkt ein Banker (andersherum) beim Kreditgeben ebenso. Aber ich kann mir schwer vorstellen, denn das ist ja sein GEHALT was er verlieren könnte, bei Vermittlung an schwachen Kunden.

Ich bedaure, das ich nicht die Zeit und die Informationen besitze, um mich in den Finanzkünsten (Bankerausbildung, FInanzmathematik für RentenVersicherungsrechner…) zu belesen, darum meine Frage hier an dieser Stelle.
Lediglich das „normale“ Finanzierungrechnen ist mir bekannt, was so in erhältlicher Literatur erreichbar ist.

Was soll das in diesem Board ???
Hallo lieber Frager,

bei deinen Ausführungen fällt einem eigentlich nur die Frage ein,was das ganze soll ?
Tja, sorry, aber ich willst mal ehrlich sagen. Nicht nachvollziehbare Gedanken und Halbsätze mit Vorurteilen versehen.

Eigentlich schade das ein Forum auf diese Weise benutzt wird.

Gruss
Börsenfan1968

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

ich kann keine vorurteile haben, weil ich selbst sehe und denken kann, übrigens auch etwas rechnen und leider habe ich die unangenehme Gabe, genau zu beobachten. Nur fehlt mir das spezielle Fachwissen, was nur übern Prof. selbst über das Pult gereicht wird.

Mich interessiert der „Kalkulatorische Aspekt“ der ganzen Geschichte (Kreditvergabe/Verschuldungsgrad der Bank/Verschuldungsgrad der Kreditnehmer/…, vor allem, wie man die nächste Inflation (andere Nennen es „Währungsreform“) auf den Tag genau errechnet werden kann, wenn man bestimmte Clientel als Kunden (mit entsprechenden Werbezeilen) umwirbt.

Nein, auch wenn es nicht so scheinen mag, meine Frage geht schon ziemlich tief ins Eingemachte der Materie :wink:

Ich sehe zu viele Determinanten bei einem möglichen Kreditvergabe(volumen) seitens des Bankers.

dankeschoen

ich kann keine vorurteile haben, weil ich selbst sehe und
denken kann, übrigens auch etwas rechnen und leider habe ich
die unangenehme Gabe, genau zu beobachten.

aha,

Nur fehlt mir das spezielle Fachwissen, was nur übern Prof. selbst über das Pultgereicht wird.

Wie bitte ? Sorry, aber kannste das mal verständlich sagen ?

vor allem, wie
man die nächste Inflation (andere Nennen es „Währungsreform“)
auf den Tag genau errechnet werden kann, wenn man bestimmte
Clientel als Kunden (mit entsprechenden Werbezeilen) umwirbt.

Wie bitte ? Inflation genau auf den Tag berechnen ?

Ich gebst auf. Sei mir nicht böse, aber das klingt reichlich verwirrt was du schreibst, ohne Hand und Fuss, und die Sätze ergeben keinen Sinn.

Nein, auch wenn es nicht so scheinen mag, meine Frage geht
schon ziemlich tief ins Eingemachte der Materie :wink:

Aha, meinst du , naja, ich will dir mal da keine Illusionen zerstören.

Ich sehe zu viele Determinanten bei einem möglichen
Kreditvergabe(volumen) seitens des Bankers.

aha, ich gebst auf. Man weiss bei dir garnicht was du meinst, was du willst.

dankeschoen

Bitteschön, und einen Schönen Abend noch

Börsenfan1968

bedauerlich
eigentlich sehr bedauerlich.

schade

eigentlich sehr bedauerlich.

Ich kann meinem Vorredner nur zustimmen: Mir ist auch nicht klar, was Du uns eigentlich sagen willst.

Gruß,
Christian

Dir fehlt meines Erachtens was ganz anderes:

Die Fähigkeit einen Satz so zu formulieren, dass er von der Allgemeinheit verstanden wird.

Gruss Ivo
*Der ein bischen Probleme mit dem Satzbau dieser unvollständigen Halbsäte hat, weil sie die Verständlichkeit der Frage massiv stören…*

Hallo Dirk

Wenn ich einen „Kredit“ aufnehme, dann schränke ich mich (für
mein Verständnis) gehörig ein und bin auf den Kreditgeber (und
deren Forderungen angewiesen).

Ja. Und mit dem Geld hast Du dann evt. zusätzlich auch Freiheiten bzw. Möglichkeiten, z.B. eine Waschmaschine neukaufen statt monatlich zu reparieren.

Für mich ich der hier aus einer Bankapplikation entnommene
Satz, entgegengesetzt zu verstehen, denn wenn ich Nichts habe,
dann kann ich vom Nichtshaben dennoch was Haben? Wie geht das?

Die Bank „verkauft“ Gelddarlehen. Dazu sucht sie Kunden und rührt die Werbetrommel. So wie ein Golf GTI auch bei der Generation beworben wird, die ihn sich eigentlich kaum leisten kann (vielleicht ein schlechtes Beispiel)

„Flexibel“ heisst für mich „wandelfähig, beweglich und
reaktionsfähig, unabhängig von anderen was bewegen können“.

O.K.

Notfälle mit einem Dispo zu „glätten“ reißt noch viel tiefer
rein.

Das ist richtig, dass sollte ein Warnsignal sein. Nur, ohne Dispo zu bekommen reissts noch tiefer rein.

„Eingebaute Flexibilität. Auch spontane Wünsche müssen nicht
unerfüllt bleiben. Eine Kurzreise nach Neapel oder der Kauf
einer Designer-Leuchte hinterlassen manchmal ein Loch im
Haushaltsetat. Und auch eine unerwartete Autoreparatur bringt
das Guthaben auf dem Girokonto schnell zum Schmelzen. Da ist
es wichtig, dass man seine finanzielle Flexibilität
bewahrt…“

O.K., Dein Beispiel ist reisserrisch. Und es hat auch was richtiges. Wenn meine Finanzen in Ordnung sind, meine Gelder z.B. nur „eingefroren“ sind, dann ist ein kurzer Kredit evt. eine Wohltat.

Ich erinnere mich leider auch noch an den fetten alten Sack im Puff, der mittels Privatkredit so richtig die Sau rauslassen konnte (entschuldige diese Ausdrucksweise, passt nur sehr gut). Da ist es einem 19-jährigen nicht mehr zu erklären, wie er langfristig mit 1100 netto auskommen soll.

Es liegt an der Bank, hier die Finanzverhältnisse zu prüfen und den Wunsch ggf. auch abzulehnen. Und dann heisst es hier wieder: Sch*** Banken, die geben mir keinen Kredit obwohl ich …

Mit dem Risiko steigt wie Du weisst ja auch der Zinssatz, so dass es für unseriöse Banken und Berater nur eine Maximierungsaufgabe ist, das Optimum zwischen Risiko und Gewinn zu ermitteln, ohne Rücksicht auf den Kreditnehmer. Und seien wir ehrlich: Auch VW verkauft mir ein Auto, dass ich mir nicht leisten kann.

Gruß
achim

Hallo,

einen Kredit nimmt man dann auf, wenn man Geld ausgeben will, bevor man es gespart hat. Man will also Konsum oder Investitionen zeitlich vorziehen. Die Möglichkeit, den Konsum bzw. die Investition zu einem nahezu beliebigen Zeitpunkt zu tätigen, ohne vorher u.U. Jahrzehnte sparen zu müssen, ist die Flexibilität, die hier beworben wird.

Die Kreditraten sind dann letztlich nichs anderes als das Gegenstück zu den nun entfallenden Sparleistungen - zzgl. der Zinsen. Wer also in 40 Jahren das Geld für ein Haus aller Wahrscheinlichkeit nicht zusammensparen könnte, wird es sich auch nicht über eine Kreditfinanzierung leisten können.

Gruß,
Christian