Eine Frage an Eltern

Hallo Andrea,
vielleicht hatte deine Bekannte ja auch nur ein scheiß Tag und ihr ist gerade alles über den Kopf gewachsen?
Man hat ja als Mutter echt ne Menge am Hals und dann dieses schlechte Laune Wetter… wahrscheinlich sieht ihre Welt beim ersten Sonnenstrahl gleich wieder anderst aus.
Ich habe mit 21 Jahren meine Tochter und 2 Jahre später meinen Sohn bekommen, würde heute nichts anderst machen.
Ich bin und war immer gern Mutter, aber manchmal könnte ich die ganze Bande (einschl. meinen Mann) auf den Mond schießen . Das geht wahrscheinlich jedem manchmal so.
Gruß Bettina

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Hallo alien,

allerdings nicht „genauso“, denn „genauso“ ist halt mit einem
Mann, der nichts weniger als ein geeigneter Familienvater war,

Kannst du das so theoretisch entscheiden? In Anbetracht des
Umstandes, daß Deine Tochter das Produkt Eurer Gene ist?
Mir fällt das schwer, da ich meine Kinder so gelungen finde.
:wink:

tja, ich nehme an, dass Du länger als bis zur Mitteilung der ersten Schwangerschaft von den Familienplänen Deines getrennt lebenden Mannes überzeugt warst.

Im übrigen sind mit Sicherheit teils die Gene, teils die Umwelt am „gelungensein“ unserer Kinder beteiligt. Und die Umwelt wäre zwar in einiger Hinsicht anders gewesen (als Älteste® lebt es sich anders als als Einzelkind, und ein Vater wäre ja auch anwesend gewesen), aber das sind sowieso alles Theorien.

In der Frage „Kind ja oder nein“ hätte ich ja sowieso nicht anders entschieden.

Gruß, Karin

Hi Elke,

ich denke, da sollte man unterscheiden:

Die eigentlich Tatsache, daß ich Kinder bekommen habe auf der einen und Elemente, die an dieser Sache hängen, auf der anderen Seite: Zeitpunkt, (Ehe)partner, Umstände etc.

An ersterem zweifele ich nie. Bei den Umständen gibt es immer mal Zweifel (hätte ich schon früher, hätte ich später, etc. pp.). Glücklicherweise habe ich noch nie die Vaterentscheidung angezweifelt. :wink:

Und als drittes kommt noch das immer wieder mal auftauchende Gefühl, daß man die ganze Bande am liebsten im Fluß versenken mag.

Haben alle Mütter (und Väter) mal, denke ich. Und Du hast Recht: Nur wenige geben es zu. Schade, vielleicht täte es ihnen gut, es mal zu tun.

Vielleicht war die Äußerung von Andreas Freundin tatsächlich so ein temporäres Gefühl.

Liebe grüße,
NIke

Hi!

tja, ich nehme an, dass Du länger als bis zur Mitteilung der
ersten Schwangerschaft von den Familienplänen Deines getrennt
lebenden Mannes überzeugt warst.

Das ist richtig, ich dachte aber auch nicht an die Pläne,sondern die tatsächliche Eignung. :wink:

Im übrigen sind mit Sicherheit teils die Gene, teils die
Umwelt am „gelungensein“ unserer Kinder beteiligt.

Natürlich kommt es nicht nur auf die Gene an, aber Tatsache ist, daß ich mit einem andren Mann (ja sogar mit demselben Mann zu einem andren Zeitpunkt) nicht DIESE Kinder hätte. Die Aussage „Ich würde es anders machen“ würde also den Verzicht auf diese Kinder bedeuten.

Für mich erübrigt sich dadurch die Frage, denn ich kann das nicht trennen.

alien

Hi,

bei der Antwort muss ich nicht lange überlegen. Ja, denn für jede Minute schlaf die dir genommen wird, bekommst du hundert süße Lächler, für jedes Geschrei bekommst du tausend süße Blicke, für jedes Geschimpfe bekommst du zehntausend fröhliche Momente, für jeden Seufzer unendliche Liebe zurück.

Viele Grüße
Me

Hallo Andrea,

Meine Mutter hat mir auch gerade herausgesagt, dass sie unter den heutigen Bedingungen damals kein Kind bekommen hätte, auch wenn sie mich liebt. Sie meint die allgemeine Joblage, die hohen Ausgaben für Unterhalt usw. Sie ist einer der Frauen, die sich viel Sorgen um den finanziellen Aspekt macht, und lässt die emotionale Seite komplett raus. Leider hab ich das auch geerbt, mir immer erstmal die finanzielle Seite zu betrachten.

Sie meinte auch, dass sie überhaupt kein Problem damit hätte, nicht Oma zu werden.

Also es gibt bestimmt einige Leute, die einfach nichts mit Kindern anfangen können, auch wenn sie selbst welche bekommen haben. Vielleicht auf Wunsch des Partners, um ihn nicht zu verlieren oder eine Überraschungsei.

Ich bin mal gespannt, wie ich mich mal entscheiden werde. Emotional möchte ich gern in ein paar Jahren Kinder, vor der Verantwortungsseite und finaziellen Aspektseite hab ich gehörigen Respekt und auch Angst.

Mal schaun welche Seite siegen wird :wink:

Grüssle Wölkchen

Hallo Andrea,

Wie seht ihr das, wenn ihr die Möglichkeit hättet euch wieder

für oder gegen Kinder zu entscheiden, würdet ihr wieder
genauso entscheiden?

heute würde sagen „ja“, genauso wieder, wie ich es gemacht habe.

ABER: ich bin auch aus dem gröbsten raus, werden in ein paar Wochen Oma und freu mich, dass meine Tochter einen guten Weg gefunden hat.

Vor 10 Jahren oder auch vor 5 hätt ich durchaus vielleicht gesagt, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich das genauso noch einmal mahcen würde.

Ich denke, das ist nichts, was einen entsetzen muss. Es sind vielleicht einfach Momente, in denen man/frau sich schlicht überfordert fühlt.

Grüße
Demenzia

Hallo,
ich bin erst werdender Papa und kann deswegen nichts von mir sagen.
Meine Schwester allerdings sagt „nie wieder“.

Das sagt sie schon seit Jahren und ich glaube das wird sich leider auch nicht mehr ändern.

Aber mal so zu deiner Fräge was allgemeines.
Ich glaube nicht das du hier bei den Antworten ein realistisches Bild bekommen wirst.
Hier in diesem Forum sind nur interessierte Menschen zu finden.
Menschen wie meine Schwester haben schon lange mit der Sache abgeschlossen und hoffen nur darauf das die Kids entlich auf eigenen Füßen stehen und sie dann wieder ein „besseres Leben“ haben.
Was immer das auch sein soll.

mfg

Nun ja, die Unterschiede zu vorher sind schon ziemlich dramatisch:

Früher: Gelegentliches Candlelight-Dinner mit gemütlichen Abend.
Heute: Spaghetti mit Tomatensauce, weil schnell zu machen und alle 3 Kinder essen es.

Früher: Danach Geschirr in die Spülmaschine räumen.
Heute: Großflächige Katastrophe in der Küche beseitigen, umgeschüttete Apfelschorlen aufwischen, Tomatenflecken auf Kinderkleidung ignorieren, Nudeln im Umkreis von 4 m aufklauben, …

Früher: Zeitung lesen.
Heute: Zehn Minuten in die Zeitung sehen und dabei 3 Sätze lesen. Dabei Rasselbande davon abhalten, sich an den Haaren zu ziehen, das Bücherregal auszuräumen, im den Vorhängen Versteck zu spielen, das Sofa zum Trampolin umzuwidmen, …

Früher: Wochenends ausschlafen.
Heute: Der erste ist schon seit 3 Uhr nachts im Bett, der zweite kommt um halb sechs und seitdem der dritte um Viertel nach sieben auch mit Anlauf ins Elternbett sprang, ist Remmidemmi.

Früher: Öfter mal abends ausgehen.
Heute: Den eigentlich um 8 Uhr in Bett gebrachten Kindern fällt immer wieder etwas anderes ein, bis man um viertel vor neun trotz neuer Einwände und lautstarken Jammerns die Kinderzimmertüren einfach schließt; man so erschlagen ist, dass man am liebsten auch selbst sofort ins Bett gehen möchte.

Früher: Nach Hause kommen.
Heute: Die Kinder hören, wie die Haustüre aufgeschlossen wird und komman angerast. Die Kleinen umarmen die Hosenbeine, der Große kann schon um den Bauch fassen. Alle drei freuen sich und drücken den heimkehrenden Papa so fest sie können. Papa schmilzt und weiß: Kinder sind das Schönste, was einem im Leben passieren kann.

Hallo Andrea,

Sie arbeitet halbtags, kümmert sich um Haus,Kind und Mann.

kann es sein, daß sie momentan etwas überlastet ist?
Das sie sich von Ihrem Göttergatten etwas verlassen fühlt?

Zudem gibt es immer Tage, wo manc ide Kinder am liebsten auf den Mond schißen würde (aber immer mit Rückschein).

Ich für meinen Teil würde immer wieder Kinder haben wollen.

Gandalf

Nun ja, die Unterschiede zu vorher sind schon ziemlich
dramatisch:

Oder drastisch…

Früher: Gelegentliches Candlelight-Dinner mit gemütlichen
Abend.
Heute: Spaghetti mit Tomatensauce, weil schnell zu machen und
alle 3 Kinder essen es.

Hmm, gut Spaghetti ist Leibspeise aber Mama besteht auch auf richtiges Essen :wink:
Auf das Candlelight-Dinner stand mein Gatte eh nie *bg* ich schon, aber man kann nicht ´vermissen was man nicht hatte.

Früher: Danach Geschirr in die Spülmaschine räumen.
Heute: Großflächige Katastrophe in der Küche beseitigen,
umgeschüttete Apfelschorlen aufwischen, Tomatenflecken auf
Kinderkleidung ignorieren, Nudeln im Umkreis von 4 m
aufklauben, …

Ähm, wie alt sind deine Kids, also so extrem hab ich das entweder nie empfunden oder nie gehabt. – Ach Gott hab ich liebe Kinder

Früher: Zeitung lesen.
Heute: Zehn Minuten in die Zeitung sehen und dabei 3 Sätze
lesen. Dabei Rasselbande davon abhalten, sich an den Haaren zu
ziehen, das Bücherregal auszuräumen, im den Vorhängen Versteck
zu spielen, das Sofa zum Trampolin umzuwidmen, …

Hmm, es gibt Dinge die sind einfach nicht erlaubt glaub ich :wink: Aber als die Kids noch Minimänner waren mussten sie es auch erst lernen. Allerdings gerat ich bei gezänk nicht gleich in Rage *gg* dann würd ich ja unter Dauerstrom stehen.

Früher: Wochenends ausschlafen.
Heute: Der erste ist schon seit 3 Uhr nachts im Bett, der
zweite kommt um halb sechs und seitdem der dritte um Viertel
nach sieben auch mit Anlauf ins Elternbett sprang, ist
Remmidemmi.

Ach ja ich habs doch gut :wink: selbst als Minis war ich ihnen wörtlich zu heiß im Bett und sie mir. Heute könnt ich diese Heizung manchmal echt brauchen… aber nur manchmal :smile: Ansonsten sind sie am WE pflegeleicht und schlafen immerhin bis 8:00 und wecken erst um 9:00. Und das auch nur weil sie dann nicht mehr so recht wissen was sie spielen sollen.

Früher: Öfter mal abends ausgehen.
Heute: Den eigentlich um 8 Uhr in Bett gebrachten Kindern
fällt immer wieder etwas anderes ein, bis man um viertel vor
neun trotz neuer Einwände und lautstarken Jammerns die
Kinderzimmertüren einfach schließt; man so erschlagen ist,
dass man am liebsten auch selbst sofort ins Bett gehen möchte.

Gut as gibts nicht mehr so oft, eher selten, fast nie. Aber ein Abend mit meinen zwei kuscheligen Helden und Mann entschädigt hier mehr als alles andere.

Früher: Nach Hause kommen.
Heute: Die Kinder hören, wie die Haustüre aufgeschlossen wird
und komman angerast. Die Kleinen umarmen die Hosenbeine, der
Große kann schon um den Bauch fassen. Alle drei freuen sich
und drücken den heimkehrenden Papa so fest sie können. Papa
schmilzt und weiß: Kinder sind das Schönste, was einem im
Leben passieren kann.

*gbg* ja,ja das kenn ich. Und seit mein Mann auch wieder arbeitet erlebt er es auch.

Gut du hast ein Kind mehr ich dafür immer wieder den Besuch meiner Kids und die Ruhe ist bei uns beiden dahin. Aber es lohnt sich allemal, find ich.

Was tu ich bloß wenn die Kids mal aus dem Haus gehen, dann muss ich wohl die Stereoanlage aufdrehen um den Normalpegel zu erhalten :wink:

Schöne Grüße
Andrea

hola,

lustig, gerade heute habe ich ernsthaft versichert, im nächsten leben nie wieder kinder zu bekommen…grins…

denn heute ist mal wieder einer der tage, an denen nichts klappt und ich total gefrustet bin.

schon morgens nach dem aufstehen, kommt die rote berta zu besuch, obwohl es dafür viel zu früh wäre, aber nach einer sterilisation gerne mal etwas durcheinander bringt. dazu bauchkrämpfe und migräne. unter der dusche betrachtet man dann die ausgeleierte haut ( schlechtes bindegewebe) und denkt sich ohne kids wäre nix ausgeleiert…

man wurschtelt sich durch total chaotische kinderzimmer, weil beim spielen einfach alles zu gebrauchen war und kind danach den überblick verloren hat. zwischendurch machte man die kids für schule und kiga fertig, hörte sich das gemaule an.

wegen der bohrenden kopfschmerzen muss man den zahnarzttermin absagen, den man benötigt weil jedes kind mindestens zwei zähne kostete.

von den grauen haaren wollen wir ja nun mal schweigen…

den rest vom haushalt erledigen, essen machen, nachdem man überlegte, welches kind eben motzen wird weil es das essen mal wieder nicht mag.

halligalli zur mittagszeit, weil jeder gaaanz dringend seine neuigkeiten loswerden möchte und es logischerweise tränen gibt, weil man mal warten muß.

hausaufgabenkontrolle, noch mehr tränen weil mama die rechnungen nicht vorrechnet, was kind ja selbst könnte, aber an akuter faulitis leidet. zwischendurch mama nach den kleinen rennt, weil es verdächtig leise ist und bingo, beim badezimmerspiegelverschmieren die kleinste erwischt.

abendessen richten und die kids papa überreichen, weil mama sich nebenher ihr taschengeld verdienen geht.

nach feierabend kommt mama nach hause und bringt die kids dann ins bett, weil papa das irgendwie nicht so richtig gebacken bekommen will ( obwohl das sehr gut klappen kann)

so, und dann entscheidet mama, dass sie im nächsten leben ein stein wird…und faul in der gegend herum liegt. und auf keinen fall mehr kinder bekommt…

und alles nur weil man mal einen schlechten tag hat, wehmütig an die zeit vor den kids denkt, wo man nur für sich alleine verantwortlich war, für sich selbst entscheidungen traf und nur für sich denken musste.

aber dennoch - was wäre mein leben ohne kinder? sicherlich genauso wenig langweilig wie mit, aber es würden jeden tag zig bereicherungen fehlen. und sicherlich auch die täglichen anforderungen, die mit zumindest zwei adhs- kids, anfallen und wirklich stressig sind.

dennoch möchte ich auf die schönen zeiten mit meinen monstern nicht verzichten, denn wie könnte ich sonst als erwachsene die welt mit kinderaugen sehen?

ich bin dankbar, dass ich sie habe, auch wenn ich manchmals denke: nie mehr wieder!!!

lg grüßle an alle die genauso denken

tadi

so, und dann entscheidet mama, dass sie im nächsten leben ein
stein wird…und faul in der gegend herum liegt. und auf
keinen fall mehr kinder bekommt…

im nächsten Leben ein Stein werden, damit endgültig alle auf Dir rumtrampeln?

SCNR,

Karin

so, und dann entscheidet mama, dass sie im nächsten leben ein
stein wird…und faul in der gegend herum liegt. und auf
keinen fall mehr kinder bekommt…

im nächsten Leben ein Stein werden, damit endgültig alle auf
Dir rumtrampeln?

naja, hab es ja in diesem leben schon erprobt und somit einiges gewöhnt… aber es ist so herrlich faul dazuliegen…

grinsende grüßle

tadi