Eine Frage bezueglich Abtreibung oder

Ich kann´s nicht mehr hören!!!

  1. …was diese Selbstbestimmung der Frau angeht. Manche reden so, als sei ein Fötus nur ein menschliches Organ, oder ein Krebsgeschwür welches man loswerden muss um frei leben zu können.
    Was macht einen Menschen denn einzigartig. Seine genetische Identität, sie ist absolut einzigartig. Wenn man nicht gerade geklont ist, kann man sich sicher sein, das kein anderes menschliches Lebewesen genetisch mit mir identisch ist.
    Was direkt nach der Befruchtung entsteht hat seine eigene DNA und ist somit menschlich und ein Individuum.

  2. Wodurch entstehen eigentlich Kinder. Ich denke nicht das sie der Klapperstorch bringt, sondern durch eine bestimmte Handlung.
    Und wenn es denn unbedingt sein muss, dann kann man ja auf Nummer sicher gehen und (wie es ein fussballfanatischer Freund von mir ausdrückte) „in der Abwehr mit ´Viererkette´ und ´Libero
    spielen“, sprich neben der Pille auch noch das Kondom benutzen (schon mal nicht schlecht, auch in Hinsicht auf Aids). Und wenn man dann noch schwanger wird, dann ist es halt die Konsequenz des Geschlechtsverkehrs. Und nur weil zwei unbedingt geil aufeinander sind sollte nicht ein Dritter dran glauben müssen.

Wie es im Falle einer Abtreibung oder med. Indikation aussieht kann man schlecht eine feste Meinung haben, würde aber im Zweifel auf Notwehr plädieren.

viele liebe Grüße

M.

  1. …was diese Selbstbestimmung der Frau angeht. Manche reden
    so, als sei ein Fötus nur ein menschliches Organ, oder ein
    Krebsgeschwür welches man loswerden muss um frei leben zu
    können.

wahrscheinlich bist du ein mann und hast keine ahnung von der
angst, die frau vor ungewollter schwangerschaft haben kann.

Was macht einen Menschen denn einzigartig. Seine genetische
Identität, sie ist absolut einzigartig. Wenn man nicht gerade
geklont ist, kann man sich sicher sein, das kein anderes
menschliches Lebewesen genetisch mit mir identisch ist.
Was direkt nach der Befruchtung entsteht hat seine eigene DNA
und ist somit menschlich und ein Individuum.

das argument ist problematisch.

du versuchst erstens, identitaet mit genetik zu definieren. das
ist schon einmal falsch, weil es nunmal klone gibt, auch zwilling
genannt. die genetik macht uns also nicht einzigartig.

zweitens verstehe ich nicht, was genetische einzigartigkeit mit
dem menschlichen individuum zu tun hat. was bei der befruchtung
entsteht, erst erstmal eine zelle. individualitaet entsteht doch
durch interaktion mit der umwelt. ein paar monate spaeter ist die
dann auch schon moeglich. ab dann wuerde ich das toeten des babys
mit mord gleichsetzen.

  1. Wodurch entstehen eigentlich Kinder. Ich denke nicht das
    sie der Klapperstorch bringt, sondern durch eine bestimmte
    Handlung.

[…] polemik geloescht.

sei einmal in der situation eines moeglichen unfalls. dann reden
wir weiter.

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  1. …was diese Selbstbestimmung der Frau angeht. Manche reden
    so, als sei ein Fötus nur ein menschliches Organ, oder ein
    Krebsgeschwür welches man loswerden muss um frei leben zu
    können.

Das ist deine Interpretation der Dinge !!
Richtig oder falsch lassen wir dahingestellt…traurig ist es aber auf jeden Fall !

Was macht einen Menschen denn einzigartig. Seine genetische
Identität, sie ist absolut einzigartig. Wenn man nicht gerade
geklont ist, kann man sich sicher sein, das kein anderes
menschliches Lebewesen genetisch mit mir identisch ist.
Was direkt nach der Befruchtung entsteht hat seine eigene DNA
und ist somit menschlich und ein Individuum.

Ist dir bekannt, wann sich das Nervenzentrum bildet ??
Oder ist das in deinen Augen auch völlig nebensächlich ?

  1. Wodurch entstehen eigentlich Kinder. Ich denke nicht das
    sie der Klapperstorch bringt, sondern durch eine bestimmte
    Handlung.
    Und wenn es denn unbedingt sein muss, dann kann man ja auf
    Nummer sicher gehen und (wie es ein fussballfanatischer Freund
    von mir ausdrückte) „in der Abwehr mit ´Viererkette´ und
    ´Libero
    spielen“,

Hört sich irrsinnig intelligent an *lol*

sprich neben der Pille auch noch das Kondom benutzen
(schon mal nicht schlecht, auch in Hinsicht auf Aids).

Ist ja alles schön und gut…was machst denn du, wenn dein Gummi während eines one-night-stands platzt ???

Und
wenn man dann noch schwanger wird, dann ist es halt die
Konsequenz des Geschlechtsverkehrs. Und nur weil zwei
unbedingt geil aufeinander sind sollte nicht ein Dritter dran
glauben müssen.

Jetzt bin ich aber wirklich neugierig, wie du das regeln würdest.
Würdest du allen Ernstes mit einem Menschen, den du so überhaupt nicht kennst, eine Beziehung wegen eines Kindes eingehen ?

Grüße zurück,
Vanessa

  1. …was diese Selbstbestimmung der Frau angeht. Manche reden
    so, als sei ein Fötus nur ein menschliches Organ, oder ein
    Krebsgeschwür welches man loswerden muss um frei leben zu
    können.

wahrscheinlich bist du ein mann und hast keine ahnung von der
angst, die frau vor ungewollter schwangerschaft haben kann.

Nun, offenbar ist die Angst nicht so gross, sonst wuerden viele lieber auf Sex usserhalb der Ehe verzichten(ich gehe jetzt davon aus, dass die Angst vor Schwangerschaft sich hauptsaechlich auf aussereheliche Beziehungen aufbaut). Doch man ist nicht bereit auf Sex zu verzichten, warum? Man weiss ja, im Falle eines Falles ist immer noch die Abtreibung moeglich, also kein Grund zur Sorge…Ich wiederhole mal wieder die Alternativen die ich sehe: entweder ich verzichte auf Sex ausserhalb der Ehe, oder ich nehme eine eventuelle Schwangerschaft mit Konsequenzen in kauf. Werde ich innerhalb der Ehe ungewollt schwanger denke ich doch dass da auch die Bedingungen fuer das Austragen des Kindes gegeben sind. Falls doch nicht bleibt hier immer noch die Moeglichkeit einer Adoption offen…
Doch sehe ich keinesfalls eine Rechtfertigung fuer einen Mord.

zweitens verstehe ich nicht, was genetische einzigartigkeit
mit
dem menschlichen individuum zu tun hat. was bei der
befruchtung
entsteht, erst erstmal eine zelle. individualitaet entsteht
doch
durch interaktion mit der umwelt. ein paar monate spaeter ist
die
dann auch schon moeglich. ab dann wuerde ich das toeten des
babys
mit mord gleichsetzen.

Die Befruchtete Eizelle hat ab Zeitpunkt Null eine konstante Interaktion mit der Umwelt, sonst waere auch das Wachstum und die Entwicklung des Embryos gar nicht moeglich. In der Medizin(genauer Embryologie) wird daher die Entstehung des neuen Menschen immer auf den Zeitpunkt der Befruchtung festgelegt. Alle anderen Zeitpunkte wie z.B. entwicklung des Nervensystems, etc… sind willkuehrlich und widersprechen der Medizinwissenschaft. Wozu soll es auch einen Unterschied machen ob der Embryo schmerz spuert oder nicht? Wenn das Kriterium Schmerz alles waere brauchte man den Embryo nur zu betaeuben. Mord ist Mord, egal ob der Embryo es spuert, versteht, weiss, etc…

sei einmal in der situation eines moeglichen unfalls. dann
reden
wir weiter.

Siehe oben…man sollte fuer sein Verhalten auch bereit sein, die moeglichen Konsequenzen zu tragen…

Gruss Abe…

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Nun, offenbar ist die Angst nicht so gross, sonst wuerden
viele lieber auf Sex usserhalb der Ehe verzichten(ich gehe
jetzt davon aus, dass die Angst vor Schwangerschaft sich
hauptsaechlich auf aussereheliche Beziehungen aufbaut).

aha, ich glaube wir haben den wunden punkt erreicht. es geht hier
wohl so um etwas wie eine bestrafung der frau.

dazu kann man aber sagen, dass auch in festen beziehungen, sogar
ehen, die angst da sein kann. weil die frau zu jung ist, oder
weil die soziale situation noch nicht abgesichert genug ist. ob
ehe oder nicht, ist nebensaechlich.

Doch

man ist nicht bereit auf Sex zu verzichten, warum? Man weiss
ja, im Falle eines Falles ist immer noch die Abtreibung
moeglich, also kein Grund zur Sorge…

gegen promiskes verhalten spricht schon allein die sorge um die
eigene gesundheit, nicht nur die angst vor schwangerschaft. mich
stoert bloss, dass du den unterscheid zwischen verheiratet und
nicht verheiratet so betonst. treu oder nicht treu waere eine
bessere kategorie. viele verheiratete frauen tuns auch
ausserehelich, ebenso maenner. das problem des unfalls haben eben
nicht nur suendige, herumhurende flittchen, sondern auch treue,
liebende menschen!

Ich wiederhole mal
wieder die Alternativen die ich sehe: entweder ich verzichte
auf Sex ausserhalb der Ehe, oder ich nehme eine eventuelle
Schwangerschaft mit Konsequenzen in kauf. Werde ich innerhalb
der Ehe ungewollt schwanger denke ich doch dass da auch die
Bedingungen fuer das Austragen des Kindes gegeben sind. Falls
doch nicht bleibt hier immer noch die Moeglichkeit einer
Adoption offen…

wo ist der unterschied zu verheiratet und nicht? die moeglichkeit
der adoption bleibt immer offen. ich denke, es geht dir wohl eher
um einen kreuzzug gegen die suende, hm?

Die Befruchtete Eizelle hat ab Zeitpunkt Null eine konstante
Interaktion mit der Umwelt, sonst waere auch das Wachstum und
die Entwicklung des Embryos gar nicht moeglich.

pflanzen haben die auch. ich sprach von sozialer interaktion,
nicht biologischer.

In der
Medizin(genauer Embryologie) wird daher die Entstehung des
neuen Menschen immer auf den Zeitpunkt der Befruchtung
festgelegt. Alle anderen Zeitpunkte wie z.B. entwicklung des
Nervensystems, etc… sind willkuehrlich und widersprechen der
Medizinwissenschaft. Wozu soll es auch einen Unterschied
machen ob der Embryo schmerz spuert oder nicht? Wenn das
Kriterium Schmerz alles waere brauchte man den Embryo nur zu
betaeuben. Mord ist Mord, egal ob der Embryo es spuert,
versteht, weiss, etc…

schmerz ist auch nicht der punkt. (tiere haben zb. auch
schmerzen, dennoch ist ihr toeten kein mord.) der punkt ist, dass
es sich bei einem menschen um ein individuum handelt, um eine
person. eine zelle ist keine person. da wirst du mir zustimmen.
das problem ist, den zeitpunkt des personwerdens festzulegen. da
ist willkuer im spiel, und es ist ein schwere frage.

sei einmal in der situation eines moeglichen unfalls. dann
reden
wir weiter.

Siehe oben…man sollte fuer sein Verhalten auch bereit sein,
die moeglichen Konsequenzen zu tragen…

urteile niemals ueber andere, in deren lage du nie warst! das ist
ueberheblich.

gruss
vulpecula

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Abraham: Gehe hin, kläre auf.
Hi, bin wieder da!

Hast ja hier im Brettt ´ne Menge ausgelöst mit Deiner Frage…

Das ist die erste Antwort auf meine Frage die ich nicht so
emotionsgeladen empfinde…

Wahrscheinlich „kennen“ die anderen Forenmitglieder Deine Ansichten schon von früheren Diskussionen und ich eben nicht. Wenn ich mir Deine neueren Ansichten zum Thema „Abtreibung“ durchlese finde ich darin wenig Toleranz. Daher gehe ich ´mal davon aus, daß genau Du wenig Toleranz für Deine Ansichten erwartest???!.

Hast Du Dir schon einmal überlegt, WARUM Menschen vehement Meinungen vertreten? Warum ´Menschen bis zum Krieg nicht von ihrer Ansicht weichen…??? (Lieber töten sie diejenigen, die anderer Meinung sind). Die ganzen (entwicklungstechnisch notwendigen, ich weiß!) Glaubenskriege basieren auf unterschiedlichen Sichtweisen, die da aufeinander prallten. (Du weißt sicher, daß die katholische Kirche, die am schärfsten GEGEN Abtreibung plädiert, die meisten Menschen ERMORDET hat (DEIN Wort für Abtreibung…) um ihren Glauben zu "verteidigen/durchzusetzen/durchzudrücken usw.)Stichwort: INQUISITION.

Ok, akzeptiert, aber hier sehe ich nicht, dass dies einen Mord
rechtfertigen wuerde.

Niemand, verehrter Abraham, MÖCHTE wirklich „von Herzen“ Abtreiben. G-A-N-Z sicher! Und ermorden ist ein „Bildzeitungswort“ für das Abtreiben. Damit möchtest Du doch eigentlich die Emotionen der Forenmitglieder anheizen. Warum schreibst Du dann (evetuell scheinheilig…!!! *frag*?) mein Posting sei das einzige nicht so emotionsgeladene (und deshalb der ersten Antwort deinerseits würdig), wenn Du persönliche Emotionen postest (und damit Emotionen provozierst???)

Naja! Emotionen sind ja auch allzu menschlich…

  1. Die Angst, die Verantwortung für ein Kind zu übernehmen,
    obwohl sie sich nicht bereit fühlt (z.B.)

Aber wie gesagt, das Kind muss sie ja nach der Geburt nicht
behalten!

Nee, natürlich nicht. Gibt ja die Adoption, gell?? Na und? Soll doch jeder so machen, wie er/sie damit klarkommt. SChon ´mal was von sog. "sozial schwachen Paaren gehört, die sich ihr Geld mit Adoptieren von Kindern verdienen? (Sie bekommen pro Kind „so-und-soviel“ vom Staat). Vernachlässigen die Kinder (sind vollkommen überfordert mit teilweise 4 Kindern, sind manchmal polytoximan und nehmen das Geld eher zum persönlichen Gebrauch als die Erziehung der Kinder zu finanzieren.

Auch ist die Aufklärung zum Thema Adoption noch immer nicht so weit fortgeschritten, daß jeder jede Möglichkeit kennt. Glaube mir, die Meinung, Kinder wachsen nach der Freigabe zur Adoption im Heim/Waisenhaus auf, ist immer noch sehr weit verbreitet. (Teilweise ist es auch tatsächlich so).

Da bekommt eine Schwangere mehr Gewissensbisse, wenn sie an die obigen Möglichkeiten denkt, als wenn sie die Abtreibung als Möglichkeit bedenkt.

ANGST basiert natürlich WIE SO OFT auf einem MANGEL an AUFKLÄRUNG!

AUFRUF AN PREDIGER ABRAHAM: Gehin und kläre die Menschheit auf, bevor Du die unwissenden („Denn sie wissen nicht, was sie tun“) verurteilst. Und, natürlich: SELBER Kinder aufziehen, ohne liebevollen Partner und ohne Geld, mit jungen Jahren, ohne Ausbildung bla-bla-bla und so weiter.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! (JWvG)

Du solltest wirklich woanders anfangen. Aber, das impliziert natürlich ARBEIT. Gell? Und SOOOOOO wichtig ist Dir das Thema „Abtreibung“ ja nun doch nicht. Oder???

  1. Die Angst vor dem moralischen Zusammenbruch, den
    Schuldgefühlen nach einer Abtreibung (wann auch immer: DIE
    kommen…)

Ist doch ein Grund, nicht abzutreiben.

JA, Herzchen (sorry!!!) aber Du scheinst mich nicht verstanden zu haben: DIESE Angst ist immer noch KLEINER als die Angst vor mind. 16 Jahren Erziehung mit allen Konsequenzen. Okay?

  1. Die Angst, nach der Entbindung gegen den Willen des
    Partners alleine dazustehen

Wie gesagt, Kind zur Adoption freigeben. Oder von den Eltern
erziehen lassen. Ich denke es finden sich immer Wege, und es
verhungert hier in Deutschland keiner wegen nem Kind…

Nee, aber Kinder verhungern. Das führt jetzt echt zu weit (finde ich…)DU weist sicher, daß wenn wenig Geld da ist (die anderen Eltern, die sich wirklich aufopfern MÖGEN MIR VERZEIHEN!) dann leiden zuerst die Kinder. Erwachsene sehen in ihrer Misere oft zuerst sich (Zigaretten, Bier, Sex (Filme/Prostituiert

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Wahrscheinlich „kennen“ die anderen Forenmitglieder Deine
Ansichten schon von früheren Diskussionen und ich eben nicht.
Wenn ich mir Deine neueren Ansichten zum Thema „Abtreibung“
durchlese finde ich darin wenig Toleranz. Daher gehe ich ´mal

Nun, du musst verstehen dass ich Abtreibung(ausser bei medizinischer Indikation und anderen Ausnahmefaellen) als Mord sehe. Insofern ist meine „Intoleranz“ diesbezueglich doch mehr als verstaendlich oder?

Ok, akzeptiert, aber hier sehe ich nicht, dass dies einen Mord
rechtfertigen wuerde.

Niemand, verehrter Abraham, MÖCHTE wirklich „von Herzen“
Abtreiben. G-A-N-Z sicher! Und ermorden ist ein
„Bildzeitungswort“ für das Abtreiben. Damit möchtest Du doch
eigentlich die Emotionen der Forenmitglieder anheizen. Warum

Nein, ich will keine Emotionen anheizen. Mord ist das Wort das fuer mich die Begebenheit am besten beschreibt. Sei doch mal ehrlich, „Abtreibung“ ist doch ein beschoenigendes Mord. Das ist doch ein Mensch der da umgebracht wird!

schreibst Du dann (evetuell scheinheilig…!!! *frag*?) mein
Posting sei das einzige nicht so emotionsgeladene (und deshalb
der ersten Antwort deinerseits würdig), wenn Du persönliche
Emotionen postest (und damit Emotionen provozierst???)

Nun, ich finde Emotionen druecken sich eher in persoenlichen Beschimpfungen u.a. aus. Und wenn ich nicht antworte liegt das daran das betreffende Postings fuer mich sehr polemisierend erscheinen und die Autoren nicht den Eindruck erwecken, zu einer ernsthaften Diskussion in der Lage zu sein. Dann kann ich mir die Antwort auch sparen!

Naja! Emotionen sind ja auch allzu menschlich…

  1. Die Angst, die Verantwortung für ein Kind zu übernehmen,
    obwohl sie sich nicht bereit fühlt (z.B.)

Aber wie gesagt, das Kind muss sie ja nach der Geburt nicht
behalten!

Nee, natürlich nicht. Gibt ja die Adoption, gell?? Na und?
Soll doch jeder so machen, wie er/sie damit klarkommt. SChon
´mal was von sog. "sozial schwachen Paaren gehört, die sich
ihr Geld mit Adoptieren von Kindern verdienen? (Sie bekommen
pro Kind „so-und-soviel“ vom Staat). Vernachlässigen die
Kinder (sind vollkommen überfordert mit teilweise 4 Kindern,
sind manchmal polytoximan und nehmen das Geld eher zum
persönlichen Gebrauch als die Erziehung der Kinder zu
finanzieren.

Nun, mag sein, dass es nicht umbedingt das gelbe vom Ei ist ein Waisenkind zu sein, aber in manchen Familien geht es schlimmer zu als im Waisenhaus. Ich denke da z.B. an eine 14 jaehrige die schon mehrere Zwangsabtreibungen hinter sich hat, weil sie mehrmals vom Vater geschwaengert wurde. Also wie gesagt, ich denke es gilt nicht die Gleichung Waisenkind bzw. Adoptivkind = unglueckliche, schwierige Kindheit, auch wenn es vielleicht in den meisten Faellen so ist. Und ich denke fuer das Kind ist es immer noch besser als umgebracht zu werden.

Auch ist die Aufklärung zum Thema Adoption noch immer nicht so
weit fortgeschritten, daß jeder jede Möglichkeit kennt. Glaube
mir, die Meinung, Kinder wachsen nach der Freigabe zur
Adoption im Heim/Waisenhaus auf, ist immer noch sehr weit
verbreitet. (Teilweise ist es auch tatsächlich so).

Merkwuerdigerweise kennen aber besagte Paare sich genauestens ueber die Moeglichkeit einer Abtreibung aus…

ANGST basiert natürlich WIE SO OFT auf einem MANGEL an
AUFKLÄRUNG!

AUFRUF AN PREDIGER ABRAHAM: Gehin und kläre die Menschheit
auf, bevor Du die unwissenden („Denn sie wissen nicht, was sie
tun“) verurteilst. Und, natürlich: SELBER Kinder aufziehen,

Nun, ich hoffe dass ich in Foren wie diese Menschen finde, die sich auch gerne aufklaeren lassen. Aber ich denke das ist eine Selbsttaeuschung.

Du solltest wirklich woanders anfangen. Aber, das impliziert
natürlich ARBEIT. Gell? Und SOOOOOO wichtig ist Dir das Thema
„Abtreibung“ ja nun doch nicht. Oder???

Ja, Du sagst was wahres, ich tue noch zu wenig fuer das Thema. Hoffentlich schaffe ich das in Zukunft zu aendern…

  1. Die Angst vor dem moralischen Zusammenbruch, den
    Schuldgefühlen nach einer Abtreibung (wann auch immer: DIE
    kommen…)

Ist doch ein Grund, nicht abzutreiben.

JA, Herzchen (sorry!!!) aber Du scheinst mich nicht verstanden
zu haben: DIESE Angst ist immer noch KLEINER als die Angst vor
mind. 16 Jahren Erziehung mit allen Konsequenzen. Okay?

Nun, die 16 Jahre Erziehung hatten wir ja schon bei Seite geschoben(Adoption).

  1. Die Angst, nach der Entbindung gegen den Willen des
    Partners alleine dazustehen

Wie gesagt, Kind zur Adoption freigeben. Oder von den Eltern
erziehen lassen. Ich denke es finden sich immer Wege, und es
verhungert hier in Deutschland keiner wegen nem Kind…

Nee, aber Kinder verhungern. Das führt jetzt echt zu weit
(finde ich…)DU weist sicher, daß wenn wenig Geld da ist (die
anderen Eltern, die sich wirklich aufopfern MÖGEN MIR
VERZEIHEN!) dann leiden zuerst die Kinder. Erwachsene sehen in
ihrer Misere oft zuerst sich (Zigaretten, Bier, Sex
(Filme/Prostituiert

Die Antwort ist Angst
Lässt man die Abtreibungen aus medizinischer Indikation und wegen Vergewaltigung einmal beiseite, die nur einen sehr geringfügigen Anteil ausmachen, dann lautet die Antwort auf die Frage, warum Frauen (Männer) abtreiben, wie unten schon einmal betont, ANGST.

  • Die Angst zu kurz zu kommen, weil man sich einschränken muss.
  • Die Angst, soziales und gesellschaftliches Prestige zu verlieren.
  • Die Angst, nicht mehr beliebig über das eigene Leben bestimmen zu können.
  • Die Angst, nicht mehr all die Sachen machen zu können, die man eigentlich noch vorhat.
  • Die Angst keinen Spaß mehr zu haben, sondern Verantwortung tragen zu müssen.
  • Die Angst, Macht und Einfluss zu verlieren.

Ob diese Gründe ausreichen, Leben zu töten, muß jeder von uns selbst festlegen. Unsere Gesellschaft sagt ja, damit wird diese Entscheidung zu einer individuellen Gewissensentscheidung.

Es ist übrigens interessant festzustellen, daß viele dieser Gründe gegen Kinder dieselben sind, die früher FÜR Kinder gesprochen haben.

Gruß
Thomas

Abtreibende aller Länder, vereinigt Euch und fragt
Abraham um Hilfe. Es geht ein Gespenst um im Forum, daß da heißt: Abtreibung ist Mord. Und so gehet denn hin in Scharen zu diesem einen Menschen, der Helfen wird und sich eurer Probleme annimmt wie ein Vater und euch beschützen wird in der mißlichen Lage, in der ihr euch befindet.

Hello, Mr. President!

Nun, du musst verstehen dass ich Abtreibung(ausser bei
medizinischer Indikation und anderen Ausnahmefaellen) als Mord
sehe. Insofern ist meine „Intoleranz“ diesbezueglich doch mehr
als verstaendlich oder?

Neeeee! MÜSSEN tu´ich gar nicht. Und INTOLERANZ ist einfach nicht mein Niveau. Ich habe mir meine innere Toleranz wirklich redlich erarbeitet und deshalb auch verdient und erfreue mich jetzt schon seit einigen Jahren dieser Eigenschaft. Aber ich kenne Dein Niveau noch „von früher“ (als ich so drauf war wie Du), daher weiß ich auch, daß Du nicht anders kannst und das ist völlig in Ordnung. Bleib doch ruhig bei Deiner Meinung! Ich erkenne sie jedenfalls absolut als Deine Meinung an.

Niemand, verehrter Abraham, MÖCHTE wirklich „von Herzen“
Abtreiben. G-A-N-Z sicher! Und ermorden ist ein
„Bildzeitungswort“ für das Abtreiben. Damit möchtest Du doch
eigentlich die Emotionen der Forenmitglieder anheizen. Warum

Nein, ich will keine Emotionen anheizen. Mord ist das Wort das
fuer mich die Begebenheit am besten beschreibt. Sei doch mal
ehrlich, „Abtreibung“ ist doch ein beschoenigendes Mord. Das
ist doch ein Mensch der da umgebracht wird!

Lieber Abraham! Habe ich hier jemals den „Schein“ erweckt, NICHT ehrlich zu sein??? Habe ich nicht als einzige (soweit ich das bis hier überblicken kann) von mir und meiner Abtreibung erzählt und wie ich dazu stehe und alle Für´s und Wider´s, die sich in mir Streiten, dargestellt???
Abtreibung ist nun mal (und da kann das Wort für Dich so schön klingen wie „Beten“) das Wort dafür in der dt. Sprache, wenn ein Fötus oder Embryo willentlich entfernt wird. Mag sich in Dir alles sträuben. Freunde Dich MIT DEM WORT mal an, damit in solchen Diskussionen der Fokus mehr inhaltsgerichtet ablaufen kann (anstatt tagelang erstmal den Rahmen zu Tischlern).

Und noch eine klitzekleine Anmerkung: In meiner ViKa steht mein voller Name, mein Alter, mein Beruf, Interessen und so fort, gell? Sei doch mal ehrlich…Abraham??? Wer bist Du? (eine hochphilosophische Frage, die selbst ich zu meiner Person nicht beanworten könnte, jedoch kann ich behaupten: man nennt mich Bettina, aus dem Hause der „Wieses“).

schreibst Du dann (evetuell scheinheilig…!!! *frag*?) mein
Posting sei das einzige nicht so emotionsgeladene (und deshalb
der ersten Antwort deinerseits würdig), wenn Du persönliche
Emotionen postest (und damit Emotionen provozierst???)

Nun, ich finde Emotionen druecken sich eher in persoenlichen
Beschimpfungen u.a. aus. Und wenn ich nicht antworte liegt das
daran das betreffende Postings fuer mich sehr polemisierend
erscheinen und die Autoren nicht den Eindruck erwecken, zu
einer ernsthaften Diskussion in der Lage zu sein. Dann kann
ich mir die Antwort auch sparen!

Psychologisch scheinst Du nicht so bewandert zu sein, wenn Du Emotionen ausschließlich mit persönlichen Beschimpfungen gleichsetzt. Naja. Ist ja auch nicht weiter schlimm. (Aber schon ein bißchen dumm…*hi")

Naja! Emotionen sind ja auch allzu menschlich…

  1. Die Angst, die Verantwortung für ein Kind zu übernehmen,
    obwohl sie sich nicht bereit fühlt (z.B.)

Aber wie gesagt, das Kind muss sie ja nach der Geburt nicht
behalten!

Nee, natürlich nicht. Gibt ja die Adoption, gell?? Na und?
Soll doch jeder so machen, wie er/sie damit klarkommt. SChon
´mal was von sog. "sozial schwachen Paaren gehört, die sich
ihr Geld mit Adoptieren von Kindern verdienen? (Sie bekommen
pro Kind „so-und-soviel“ vom Staat). Vernachlässigen die
Kinder (sind vollkommen überfordert mit teilweise 4 Kindern,
sind manchmal polytoximan und nehmen das Geld eher zum
persönlichen Gebrauch als die Erziehung der Kinder zu
finanzieren.

Nun, mag sein, dass es nicht umbedingt das gelbe vom Ei ist
ein Waisenkind zu sein, aber in manchen Familien geht es
schlimmer zu als im Waisenhaus. Ich denke da z.B. an eine 14
jaehrige die schon mehrere Zwangsabtreibungen hinter sich hat,
weil sie mehrmals vom Vater geschwaengert wurde. Also wie
gesagt, ich denke es gilt nicht die Gleichung Waisenkind bzw.
Adoptivkind = unglueckliche, schwierige Kindheit, auch wenn es
vielleicht in den meisten Faellen so ist. Und ich denke fuer
das Kind ist es immer noch besser als umgebracht zu werden.

Vorschlag: Lese Janusz Korczak´s Bücher, oder besser: von Edith Biewend „Lieben ohne Illusionen“ über J.K., informiere Dich im großen Stil über Waisenhäuser und Adoptionsfamilien und gehe hin und eröffne ein Heim. TU ES! Nun mach doch mal endlich! Hau rein und häng nicht den ganzen Tag vor dem PC, wenn da draußen Schwangere abtreiben, die ihr Kind bekommen würden, wären sie doch informierter und hätten mehr liebevolle Angebote, die für eine Geburt sprechen würden. Wo ist Dein Herz für diese? Denen hilft es NICHT, wenn Du Bla-Bla FÜR Geburt schreibst. Denen helfen TATEN.

Auch ist die Aufklärung zum Thema Adoption noch immer nicht so
weit fortgeschritten, daß jeder jede Möglichkeit kennt. Glaube
mir, die Meinung, Kinder wachsen nach der Freigabe zur
Adoption im Heim/Waisenhaus auf, ist immer noch sehr weit
verbreitet. (Teilweise ist es auch tatsächlich so).

Merkwuerdigerweise kennen aber besagte Paare sich genauestens
ueber die Moeglichkeit einer Abtreibung aus…

Yes! Auch wieder alles eine Frage der AUFKLÄRUNG! Denn man tou!!
Hau rein!

ANGST basiert natürlich WIE SO OFT auf einem MANGEL an
AUFKLÄRUNG!

AUFRUF AN PREDIGER ABRAHAM: Gehin und kläre die Menschheit
auf, bevor Du die unwissenden („Denn sie wissen nicht, was sie
tun“) verurteilst. Und, natürlich: SELBER Kinder aufziehen,

Nun, ich hoffe dass ich in Foren wie diese Menschen finde, die
sich auch gerne aufklaeren lassen. Aber ich denke das ist eine
Selbsttaeuschung.

Tinchen kommen die Trääää-äähä-nen.*heul*. Du erweckst den Eindruck (leicht) beschränkt zu sein (im Sinne von: im Schrank drinstecken und den Griff nicht finden). Meinst Du wirklich, UNGEFRAGT möchten Menschen Hilfe??? Menschen kann nur geholfen werden durch HILFE ZUR SELBSTHILE. Jeder kann sich nur selber helfen und für sich entscheiden, was zu tun ist. Also solltest Du endlich aufhören so scheinheilig zu missionieren (echt wäre, die als ganzer Mensch zu engagieren „da draußen“).

Menschen kommen auf Dich zu und möchten Hilfe, und DANN kannst Du ihnen mit Rat UND TAT (TUN) helfen. Aber: Aufzwingen „is nich“. Du mußt (und hier muß man wirklich mal) erst um Rat GEBETEN werden, bevor geholfen werden kann.

Du solltest wirklich woanders anfangen. Aber, das impliziert
natürlich ARBEIT. Gell? Und SOOOOOO wichtig ist Dir das Thema
„Abtreibung“ ja nun doch nicht. Oder???

Ja, Du sagst was wahres, ich tue noch zu wenig fuer das Thema.
Hoffentlich schaffe ich das in Zukunft zu aendern…

Liebe Forenmitlieder: Das habe wir gelesen und zur Kenntnis genommen, gell? (Hoffentlich nicht wieder „viel Lärm um Nichts“).

  1. Die Angst vor dem moralischen Zusammenbruch, den
    Schuldgefühlen nach einer Abtreibung (wann auch immer: DIE
    kommen…)

Ist doch ein Grund, nicht abzutreiben.

JA, Herzchen (sorry!!!) aber Du scheinst mich nicht verstanden
zu haben: DIESE Angst ist immer noch KLEINER als die Angst vor
mind. 16 Jahren Erziehung mit allen Konsequenzen. Okay?

Nun, die 16 Jahre Erziehung hatten wir ja schon bei Seite
geschoben(Adoption).

Du, mein lieber, hasst die 16 Jahre mit „Adoption“ zur Seite geschoben (und dieser Dein Ausdruck beleuchtet Deinen Charakter ja nun wohl gleißend: schwierige Argumente werden bei Seite geschoben, hUUUUUUUUUUhhh hört sich so an wie: um die Ecke gebracht und schürf Erde drüber…verbotenes Tun…heimlich, damits keiner sieht…

Ist nicht mein Charakter, also laß ich diese Ansicht bei Dir.

Deswegen wundert es mich ja auch, wieso so viele Frauen
Abtreibungsbefuerworter sind. Soviel ich weiss, wissen aber
viele auch gar nicht so sehr bescheid um die negativen
Konsequenzen von Abtreibung…

Ich glaube, nein: ich weiß! daß Dich das NICHT wundert, daß Du
aber einfach Angst vor dieser Entscheidungs"macht" der Frauen
hast. Du fühlst Dich hilflos. Armer Mann! Aber eine Frau hat
nun ´mal die Fähigkeit ein Kind auszutragen (9 Monate für die
Erinnerung…)

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denn wir haben in Deutschland momentan ca. 15.000 vorgemerkte
Adoptionsbewerber (die Statistik kannst Du Dir runterladen
unter http://www.eia-online.de/eia/Aktuelles/aktuelles.html)
und jährlich ca. 100.000 Abtreibungen.

Allerdings dürfte die Zahl der Adoptionswilligen deutlich höher sein als die 15.000. Ich kenne selbst einige, die gerne würden, aber sich nicht offiziell beworben haben - und zwar, weil sie sich sagen, daß sie ohnehin keine Chance haben in Anbetracht der ewig langen Wartezeiten.

Und warum sind eigentlich die Wartezeiten so lang, wenn es genug Kinder gibt?..

Gruß Kubi

etwas off topic…
Hallo Bettina,

Nee, natürlich nicht. Gibt ja die Adoption, gell?? Na und?
Soll doch jeder so machen, wie er/sie damit klarkommt. SChon
´mal was von sog. "sozial schwachen Paaren gehört, die sich
ihr Geld mit Adoptieren von Kindern verdienen? (Sie bekommen
pro Kind „so-und-soviel“ vom Staat). Vernachlässigen die
Kinder (sind vollkommen überfordert mit teilweise 4 Kindern,
sind manchmal polytoximan und nehmen das Geld eher zum
persönlichen Gebrauch als die Erziehung der Kinder zu
finanzieren.

Du scheinst Dich in der Materie ja etwas auszukennen: Wie läßt sich so etwas mit der tatsache in Einklang bringen, daß man vom Jugendamt und was weiß ich wem sonst noch alles monatelang „bis in die Steinzeit zurück“ auf Herz und Nieren geprüft wird, bevor man ein Kind adoptieren darf?

Was ist es, das da so fürchterlich schief läuft?

Gruß Kubi

Hi Kubi

Du scheinst Dich in der Materie ja etwas auszukennen: Wie läßt
sich so etwas mit der tatsache in Einklang bringen, daß man
vom Jugendamt und was weiß ich wem sonst noch alles monatelang
„bis in die Steinzeit zurück“ auf Herz und Nieren geprüft
wird, bevor man ein Kind adoptieren darf?

Was ist es, das da so fürchterlich schief läuft?

Was da schief läuft? k.A. Aber es läuft doch was schief, wenn man als Qualifikation zu Pflegeeltern nur eine negative Stuhlprobe und ein Kinderzimmer nachweisen muss, findeste nicht? Und Kinder, die nicht adoptiert werden können, weil die komplizierten Verfahren noch nicht abgeschlossen sind, kommen automatisch in Pflegefamilien.

mfg Sylvia

Hallo Abraham Lincoln!

Ich bin in der 3 Woche schwanger, aber mein Freund hat mich verlassen und ich weiß nicht wie ich das alles schaffen soll. Bei der Beratung habe ich schon einen Termin. Nächste Woche soll ich kommen. Aber die reden sowieso dann nur von Abtreiben und so. Aber Du bist einer der sich echt um die Menschen kümmert. Was soll ich tun?

voller hoffnung auf Hilfe
Salbader

Lieber Kubi,

gut kenne ich mich nicht aus. Aber ich versuche immer, alle unterschiedlichen Sichtweisen in eine Unterhaltung einzubringen, weil ich Einseitgkeit dumm finde.

Du scheinst Dich in der Materie ja etwas auszukennen: Wie läßt
sich so etwas mit der tatsache in Einklang bringen, daß man
vom Jugendamt und was weiß ich wem sonst noch alles monatelang
„bis in die Steinzeit zurück“ auf Herz und Nieren geprüft
wird, bevor man ein Kind adoptieren darf?

Was ist es, das da so fürchterlich schief läuft?

Das ist eindeutig ein finanzielles Problem. Und zwar von beiden Seiten aus: Das Heim, in dem sich ein Kind befindet muß auf der einen Seite „ausgelastet“ sein (wie ein Hotel, daß am Besten 100%ige Belegung haben sollte). Auf der anderen Seite gibt es auch Familien, die (wie ich ja schon schrieb) Geld damit verdienen (also: es sich „verdienen“ tun sie natürlich nicht aber bekommen…)Und auch das Problem ist bei den Jugendämtern bekannt. Die Prüfung der einzelnen Familien dauert eben so lange. Und auch (oder gerade beim Jugendamt) werden/wurden „en gros“ Stellen abgebaut. Wer soll also die ganze Arbeit machen: Büro, Kontrolle, Hilfe usw?.

Das Wort „Adoption“ ist inzwischen ein Oberbegriff für Mißverständnisse, Mißtrauen usw. Weil es bei der Sache Adoption um Menschen(-lein) geht, mit denen durch die Möglichkeit der Adoption schon so viel Schindluder getrieben worden ist. Und, wie gesagt, geprüft werden MUß, schon der Kinder wegen. Und weil heute alles, was so schiefgehen kann bei so einem heiklen Thema, sofort (und das ist gut so) in die Medien kommt. Tja, unsere Gesellschaft hat sich mit ihrem Gebrüll nach mehr Gesetzen tief ins eigene Fleisch gesschnitten (das waren noch Zeiten, als es nur 10 Gestze gab. Wenn sich alle danach richten würden, sollten die doch eigentlich reichen, oder?)

Liebe Bettina,

gut kenne ich mich nicht aus. Aber ich versuche immer, alle
unterschiedlichen Sichtweisen in eine Unterhaltung
einzubringen, weil ich Einseitgkeit dumm finde.

Recht hast Du!

Tja, nu habe ich natürlich die Nachfrage: Bei der ganzen Prüferei, wie kommen da die „Verdienerfamilien“ an Adoptionskinder?

Und was reich, berühmt und guten Leumund angeht: da hat man vieles leichter :smile:

Gruß Kubi

Hi Thomas,

dann lautet die Antwort auf

die Frage, warum Frauen (Männer) abtreiben, wie unten schon
einmal betont, ANGST.

  • Die Angst zu kurz zu kommen, weil man sich einschränken
    muss.
  • Die Angst, soziales und gesellschaftliches Prestige zu
    verlieren.
  • Die Angst, nicht mehr beliebig über das eigene Leben
    bestimmen zu können.
  • Die Angst, nicht mehr all die Sachen machen zu können, die
    man eigentlich noch vorhat.
  • Die Angst keinen Spaß mehr zu haben, sondern Verantwortung
    tragen zu müssen.
  • Die Angst, Macht und Einfluss zu verlieren.

Das heißt: Angst davor, ein ärmliches, verdummendes, frustrierendes, menschenunwürdiges und verkrüppeltes Leben zu führen. Tsa, wie kann man bloß!

Meistens sieht es doch so aus, dass alle die oben genannten Gründe nur auf die Frauen zutreffen. Die Männer putzen sich, wenn sie ein Kind gemacht haben, entweder gleich ab und lassen die Frau sitzen, oder sie heiraten (das bringt ja auch eine billige Putzfrau und ein kostenloses Bordell), gehen abends in die Kneipe und lassen die Frau mit Putzen und Säugling allein. Und dann entrüsten sie sich noch fromm über diese Weiber, die glatt abtreiben, damit sie sich nicht einschränken müssen.
Übrigens: Am empörtesten über die Ich-Sucht der Frauen, die sich glatt dagegen wehren, ihr Leben als Sozialhilfempfängerin in Gesellschaft eines Säuglings zu verbringen, sind verknöcherte alte Männer, die in prächtigen Palästen wohnen, von einem Empfang zum anderen rauschen und sich die Hände küssen lassen. Vom Geld, über das sie verfügen, gar nicht zu reden, eventuell auch noch ein knuspriger junger Privatsekretär …
Ist ein bisschen übertrieben, aber das ist der Gedanke, Frauen müssten bereitwillig ein mieses Leben auf sich nehmen, auch.
gruß,
bb

…ich weiß es auch nicht!
Lieber Kubi,

Tja, nu habe ich natürlich die Nachfrage: Bei der ganzen
Prüferei, wie kommen da die „Verdienerfamilien“ an
Adoptionskinder?

(Also, wie die Jungfrau zum Kind oder so ähnlich…:wink:))

Und was reich, berühmt und guten Leumund angeht: da hat man
vieles leichter :smile:

Tja, gute Frage - nächste Frage. Wie gesagt, ich bin darin keine Expertin und habe das auch nicht behauptet. Aber ruf doch mal Jessica Stockman oder Patrik Lindner an…*freundlich-g*

Nein im Ernst: ziehe eine Anwalt zu Rate, der sich auf diese Thematik spezialisiert hat oder lass Dir von irgendeiner Infostelle die Adressen geben, die Profis zu dem Thema sind. Darin bin ich jedenfalls nicht „firm“ genug.

Liebe Grüße von Bettina

Danke für den Artikel o.T (inkl. 1 Punkt)
Hallo Bettina

Ja nicht abtreiben…

Hallo Abraham Lincoln!

Hallo, ich gehe jetzt davon aus, das Dein Artikel wirklich ernst gemeint ist.

Ich bin in der 3 Woche schwanger, aber mein Freund hat mich
verlassen und ich weiß nicht wie ich das alles schaffen soll.

Hmmm, da haben wir wieder das Problem der ausserehelichen Beziehungen. Aber da koennen wir jetzt auch nichts mehr aendern, hoffentlich ziehst Du daraus eine Lehre fuer die Zukunft, bloss was machen wir jetzt?

Bei der Beratung habe ich schon einen Termin. Nächste Woche
soll ich kommen. Aber die reden sowieso dann nur von Abtreiben
und so. Aber Du bist einer der sich echt um die Menschen
kümmert. Was soll ich tun?

Tja, wenn sie von Abtreibungen reden dann frag mal nach was es da fuer Negativkonsequenzen und Risiken gibt. Diese sind nicht zu vernachlaessigen. Dazu gehoert auch dass in der naechsten Schwangerschaft das Risiko auf bestimmte Probleme enorm ansteigt. Sowas wird den Frauen oft gern verschwiegen. Von den psychischen Folgen ganz zu schweigen…

Du fragst was du Tun sollst. Nun, dazu muesste ich mehr zu deiner konkreten Person wissen, also mehr details. Z.B. wie alt bist Du, wie sieht es finanziell gesehen aus, hast Du Familienunterstuetzung,etc…

Generell ist meine Meinung folgende: Abtreibung ist keine Loesung, weil ich das Ungeborene als einen Menschen sehe, infolgedessen Abtreibung als Mord betrachte. Das ist natuerlich meine Meinung, es gibt da auch andere Ansichten.

Also was tun: ich denke Du solltest in der Lage sein auf jeden Fall die 9 Monate Schwangerschaft zu ueberstehen(hierzu muesste ich natuerlich deine Lage auch besser kennen). Falls nicht haben wir natuerlich ein wirkliches Problem, schreib dann bitte nochmal, eventuell auch an meine Emailadresse…

Wenn Du meinst nicht in der Lage zu sein das Kind aufzuziehen denke daran dass Du es auch zur Adoption freigeben kannst. Oder vielleicht sind deine Eltern oder andere Familienmitglieder bereit das Kind aufzuziehen? Dazu muesste ich Details kennen. Die Belastung durch die Schwangerschaft bzw. das Kind muss also fuer Dich hoechstens 9 Monate dauern. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg…

Ansonsten waere es vielleicht hilfreich wenn Du mir sagst in welcher Stadt Du wohnst. Vielleicht kann ich Dir dann eine christliche Gemeinde/Gruppe empfehlen die eventuell helfen koennte und an die Du Dich wenden kannst. Ein Gespraech von Angesicht zu Angesicht ist eben was ganz anderes als uebers Internet…

Gruss Abe…

Vielleicht kann ich Dir dann eine
christliche Gemeinde/Gruppe empfehlen die eventuell helfen
koennte und an die Du Dich wenden kannst.

die verzweiflung auch noch fuer missionierung auszunutzen ist ja
wohl das allerletzte!