Eine Frage der Etikette

Liebe Eltern!

Eine generelle Frage:
Junges Paar - Eltern sollten sich kennenlernen - wer lädt ein?
Eltern des Mädchens oder Eltern des jungen Mannes?
Gibt es hier eine „Etikette“?

Falls Ihr hier etwas wisst, … danke schon mal
Grüße
Irene

Hallo!

Junges Paar - Eltern sollten sich kennenlernen - wer lädt ein?
Eltern des Mädchens oder Eltern des jungen Mannes?

Zur Vermeidung diverser Unbehaglichkeiten, die Kinder.

Ansonsten (aus G-t-sei-dank lange vergangenen Zeiten): Die Eltern der Tochter. Diese geben schließlich ihre Tochter weg in die andere Familie. (wie gesagt: lange her!)

Gegenfrage: Wir haben insegesamt 3 Elternpaare, also 1x Geschiedene mit jeweils neuen Partnern. Wohnen schon lange zusammen, aber Eltern gegenseitig kennen sich noch nicht alle. Also was tun? Alle sechs auf einmal? Ph…

Es grüßt:
Norah

Hallo,

wenn die jungen Leute eine eigene Wohnung haben oder zumindest einer von beiden eine Wohnung hat, die sich hierfür eignet, sollten die beiden auf jeden Fall die Einladung an die Eltern aussprechen. Und ansonsten sollte man die Sache auch eher an praktischen Dinge aufhängen. Ist das eine Elternpaar ein erfahrender, guter Gastgeber? Wird dort besonders gut gekocht, wo sind die besseren Räumlichkeiten, …

Oft ist es ja so, dass auf der einen Seite eine größere Offenheit/Natürlichkeit herrscht als auf der anderen Seite und dann sollte man dies berücksichtigen. Hat man bei beiden Seiten ein schlechtes Gefühl, kann man ja auch auf neutralen Boden ausweichen (Restaurant). Reißen sich beide Seiten um die Einladung, kann man ja auch losen.

Wie schon geschrieben: Ganz klassisch geht es natürlich auch.

BTW: Ich frage mich immer wieder, wie es in heutiger Zeit überhaupt noch zu solchen Fragestellungen kommen kann. Ich kenne es eigentlich so, dass die Freunde/Freundinnen immer recht schnell in die andere Familie integriert waren und sich solche Dinge dann ganz schnell von selbst ergeben haben. Diese Situation, dass man sich sechs Wochen vor der Hochzeit gegenseitig die Eltern vorstellt und die sich dann zwei Wochen vor der Hochzeit auch endlich mal kennen lernen, habe ich im Freundeskreis nie erlebt und schon den Gedanken daran finde ich sehr sonderbar.

Gruß vom Wiz

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Hallo Norah,

Zur Vermeidung diverser Unbehaglichkeiten, die Kinder.

Das klingt gut! Gefällt mir, die Idee.

Ansonsten (aus G-t-sei-dank lange vergangenen Zeiten): Die
Eltern der Tochter. Diese geben schließlich ihre Tochter weg
in die andere Familie. (wie gesagt: lange her!)

Danke, genau darum ging es mir. Ob es so eine althergebrachte Regel gibt.

Gegenfrage: Wir haben insegesamt 3 Elternpaare, also 1x
Geschiedene mit jeweils neuen Partnern. Wohnen schon lange
zusammen, aber Eltern gegenseitig kennen sich noch nicht alle.
Also was tun? Alle sechs auf einmal? Ph…

Kommt drauf an, ob sie sich verstehen (die Geschiedenen mit den Neuen). Wenn ja, fände ich es in Ordnung. Natürlich ist auch zu bedenken, ob sich das „Kind“ mit dem jeweils neuen Partner versteht.

Es grüßt:
Norah

Danke, war sehr hilfreich!
Grüße
Irene

Hallo Wiz,

wenn die jungen Leute eine eigene Wohnung haben oder zumindest
einer von beiden eine Wohnung hat, die sich hierfür eignet,
sollten die beiden auf jeden Fall die Einladung an die Eltern
aussprechen.

Ist leider nicht so.

Und ansonsten sollte man die Sache auch eher an
praktischen Dinge aufhängen. Ist das eine Elternpaar ein
erfahrender, guter Gastgeber? Wird dort besonders gut gekocht,
wo sind die besseren Räumlichkeiten, …

Daran kann man es leider nicht aufhängen. Ist sehr kompliziert :wink:

Oft ist es ja so, dass auf der einen Seite eine größere
Offenheit/Natürlichkeit herrscht als auf der anderen Seite und
dann sollte man dies berücksichtigen.

Ja genau, aber wenn Offenheit/Natürlichkeit auf Verkrampftheit und Ablehnung stößt, überlegt man es sich, weil man sich den Frust ersparen will.

Hat man bei beiden
Seiten ein schlechtes Gefühl, kann man ja auch auf neutralen
Boden ausweichen (Restaurant). Reißen sich beide Seiten um die
Einladung, kann man ja auch losen.

Restaurant ist gut. Wäre zu überlegen.

Wie schon geschrieben: Ganz klassisch geht es natürlich auch.

BTW: Ich frage mich immer wieder, wie es in heutiger Zeit
überhaupt noch zu solchen Fragestellungen kommen kann. Ich
kenne es eigentlich so, dass die Freunde/Freundinnen immer
recht schnell in die andere Familie integriert waren und sich
solche Dinge dann ganz schnell von selbst ergeben haben. Diese
Situation, dass man sich sechs Wochen vor der Hochzeit
gegenseitig die Eltern vorstellt und die sich dann zwei Wochen
vor der Hochzeit auch endlich mal kennen lernen, habe ich im
Freundeskreis nie erlebt und schon den Gedanken daran finde
ich sehr sonderbar.

BTW zurück: so empfinde ich es auch, aber manchmal kommt es einfach zu Konstellationen, die nicht von der „heutigen Zeit“ sind.

Ach,es ist ein Jammer, aber ich glaube, da mache ich eine neue Frage draus.

Danke und Grüße
Irene

Hi Wiz,

Ich frage mich immer wieder, wie es in heutiger Zeit
überhaupt noch zu solchen Fragestellungen kommen kann. Ich
kenne es eigentlich so, dass die Freunde/Freundinnen immer
recht schnell in die andere Familie integriert waren und sich
solche Dinge dann ganz schnell von selbst ergeben haben. Diese
Situation, dass man sich sechs Wochen vor der Hochzeit
gegenseitig die Eltern vorstellt und die sich dann zwei Wochen
vor der Hochzeit auch endlich mal kennen lernen, habe ich im
Freundeskreis nie erlebt und schon den Gedanken daran finde
ich sehr sonderbar.

naja, z.B. wenn die Eltern jeweils weit wegwohnen, und das noch in verschiedene Richtungen. Da sieht man die eigenen Eltern ja schon selten, geschweige denn, dass man mal alle zusammen bekommt!
Nicht jeder wächst auf dem Dorf auf, heiratet da und wird irgendwann auch da verscharrt… :wink:

LG,

Cess

naja, z.B. wenn die Eltern jeweils weit wegwohnen, und das
noch in verschiedene Richtungen. Da sieht man die eigenen
Eltern ja schon selten, geschweige denn, dass man mal alle
zusammen bekommt!
Nicht jeder wächst auf dem Dorf auf, heiratet da und wird
irgendwann auch da verscharrt… :wink:

Stimmt schon, Cess, aber deshalb so althergebrachte Regeln
bemuehen?
Hat man frueher nicht nach „Bildung“ und „Herzensbildung“
unterschieden? Solche Fragen wuerde ich sicher mit „Herzens-
etikette“ entscheiden: ein bissel gesunden Menschenverstand und
dann arrangiert man sowas.

Gruesse, Elke

Nicht jeder wächst auf dem Dorf auf, heiratet da und wird
irgendwann auch da verscharrt… :wink:

Na, nun nichts gegen meine neue dörfliche Heimat in der ich tatsächlich alt werden möchte, auch wenn ich eigentlich ein echtes Stadtkind bin. Aber gerade ich bin eigentlich ein wunderbares Gegenbeispiel. Habe jetzt sechs Umzüge und mehrere längere Auswärtstätigkeiten hinter mir und unsere Familie hat es trotzdem immer geschafft regelmäßig in Kontakt zu bleiben. Und da war es ganz selbstverständlich, dass meine heutige Frau von Anfang an immer mit dabei war. Und da Schwiegermutter schon lange Witwe ist und schon nicht mehr so gut auf den Beinen war, als ich meine Frau kennenlernte, wurde sie auch recht schnell dann mitgenommen.

Gruß vom Wiz