Eine Frage zur miesen (Berufs-) Zukunft

Hallo Zusammen!

Es wird Zeit, sich mit der (miesen) Zukunft zu beschäftigen.
Daher ein paar Fragen an die, die schon einigermaßen ins Berufsleben integriert
sind.

Also, ich bin Sozialpädagogin, muss aber noch mein Diplom schreiben. Da ich meine
Chancen bezgl. Stellensuche als eher schlecht bis sehr schlecht einschätze (keine
Berufserfahrung, noch relativ jung (für diesen Beruf, 26), keine Kinder (ja,
traurig aber wahr, wäre kleiner Vorteil) und vor allem jetzt seit zwei Jahren was
völlg anderes mache (Kurierfahrerin)), habe ich keine Motivation, meine
Diplomarbeit zu schreiben. Die brauche ich aber, sonst bekomme ich überhaupt
nichts (staatliche Zulassung.)

Jetzt meine drängende Frage:

Ich möchte im Feb nächsten Jahres ins Berufsleben einsteigen (bis dahin habe ich
auch das Diplom hintr mir :wink:).
Ich melde mich arbeitslos und werde erstmal HzL bekommen.
Wie lange ist der Zeitraum, in dem mich das AA als SP vermitteln MUSS (??)? Ist
dieser Zeitraum vorbei - ich also nicht vermittlungsfähig als SP bin (weil mich
entweder keiner haben will, oder aber die Stellen nicht da sind) - dann kann mir
JEDER Job angeboten werden, andernfalls bekomme ich bei Weigerung kein Geld mehr.

Ich hoffe das war verständlich?

Das schlimmste, was ich mir momentan vorstellen kann, ist die berüchtigte Leiter
nach unten zur Putze. Und davon dann mein BAFÖG zurückzahlen, für eine
Ausbildung, die für’n A… war…

Ok, ich hoffe, hier kann mir jemand helfen. Sicherlich bekomme ich die Sachinfos
auch an anderen Stellen, aber vielleicht kann ja noch irgendjemand was nettes :wink:
zum Thema beisteuern?!

Grüsse aus Hamburg
Mira

Von halbleeren Gläsern… [ziemlich OT]
Hallo Mira,

also mir als gnadenlosem Optimisten stösst Dein Artikel sowas von auf, dass ich - obwohl ich zur Sache nur raten kann „geh zum Arbeitsamt“ - meine Klappe nicht halten kann.

Kreuzdonnerwetter - für DiplSozPäds sind die Berufsschancen nun wirklich nicht erst seit gestern schlecht. Das ist schon seit mindestens 15 Jahren so, sprich auch Mira hat gewusst, dass es mit der Jobsuche nach dem Studium schwierig werden wird. Trotzdem hast Du Dir überlegt, warum Du genau dieses Fach studieren willst! Und - davon bin ich überzeugt - das waren gute Gründe! So, und jetzt kurz vor der Diplomarbeit willst Du den Kopf in den Sand stecken?!? Nee, Du! *schimpf* So nicht!
Weisste, was sie mir am Anfang von meinem Studium gesagt haben „Und wenn Sie dann im 8. Semester sind, kriegen Sie Vertäge der grossen lokalen Firmen. Nehmen Sie frühestens das dritte Angebot an - alle anderen sind zu niedrig“. Und weisste was man mir am Ende vom Studium gesagt hat „Erfolgsmeldung: Schon fast ein Drittel der Leute Ihres Vorgängerjahrgangs hat inzwischen (1 Jahr später!) nen akzeptablen Job gefunden.“ Aber Kopf-in-den-Sand-stecken hilft leider nur wenn man Strauss ist. Als Mensch erstickt man da ziemlich schnell.

Also Kopf rausziehen und auf den Allerwertesten hocken. Schreib Deine Diplomarbeit so schnell und so gut wie Du nur kannst! Eventuell empfiehlt es sich, beim Thema was zu wählen, das in beruflicher Hinsicht wenigstens halbwegs erfolgversprechend aussieht. Versuch schon während dieser Zeit bei Deiner Diplomstelle und sonst überall Deine Fühler auszustrecken! Vielleicht geht ja Dein Betreuer grad in den Ruhestand? Oder er kann für eine kompetente, intelligente Diplomandin an anderer Stelle ein gutes Wort einlegen? Was auch immer - nutze jeden Hauch einer Chance!

So - zudem würde ich mir noch nen Plan B zurechtlegen, in dem Worte wie Arbeitsamt und Hartz nicht vorkommen. Was könntest Du denn mit Deiner Ausbildung noch machen? Sorry, ich kenne mich in dem Bereich nicht gut aus, aber es gibt doch jede Menge „sozialer“ Dinge! Und wenn Du erstmal voll wenig Kohle kriegst oder gar ehrenamtlich arbeitest - so what? Man lernt Dich kennen, Du hast die Chance, Dir einen guten Ruf zu erarbeiten und Du kannst obige Kontakte pflegen und ausbauen.

Und der Plan C lautet „was kann ich denn sonst noch?“ Vielleicht bist Du ein heimliches Talent beim Thema Webdesign? Oder Du bist eine bessere Spanischlehrerin als alle anderen? Oder Du Dozierst über die Themen Word/Excel und Windows besser als Bill G.? Oder was eben auch! Und dann wirste eben in dem Bereich Quereinsteiger!

Und der Plan D: Wie kannst Du Deine Ausbildung erweitern/ergänzen? Vielleicht hilft Dir ja der xxx-Kurs zum Job? Und Du machst eine Weiterbildung in Richtung Psycho-Beratung? Oder ne Heilpraktikerschule? Wie bereits mehrfach erwähnt, ich ahne nicht, was genau Du mit dieser Ausbildung sinnvoll ergänzen kannst, darum nicht schlagen, wenn diese Tips voll daneben sind!

Doch noch kurz zum Arbeitsamt: wie lange man Dich in Deinem Beruf zu vermitteln versucht ahne ich nicht. Ich weiss nur, dass dieser Zeitraum erschreckend kurz ist. Und wenn Du nun wirklich nix anderes kannst - dann bleibt die berüchtigte Putzerei :wink: Generell kann ich Dir nur raten, Dich in Vermittlungsdingen nicht allzu doll aufs Arbeitsamt zu verlassen. Die Jungs haben erstens gar nicht viel Zeit für jeden einzelnen und zweitens können sie auch nicht aus dem nichts Jobs herzaubern. Sprich, Du bist diesbezüglich ganz allein für Dich verantwortlich!

irgendjemand was nettes :wink:
zum Thema beisteuern?!

Sorry, das war wohl weder nett noch zum Thema, ich hoffe, dass Du das trotzdem nicht persönlich aber doch zu Herzen nimmst :smile:

*wink* und ich drück Dir alle Daumen

Petzi

hallo Petzi

irgendjemand was nettes :wink:
zum Thema beisteuern?!

ne leider auch nicht, wie das gelesen hab, dachte ich da hat nur so jemand als Spass sich beim Studium die zeit vertrieben, wäre klarer fall für volles eigenes Bezahlen des Studiums

Bericht aus der Wirklichkeit: mein Chef der Schwimmeister ist 24 und dem haben sie bei seiner berufwahl ebend für diesen Beruf glattweg erzählt , grösstes, bestes ,schönstes , Perspektive ohne Ende und Jobs ohne Ende. Wie er dann fertig war, war nix mehr davon übrig, 2 jahre arbeitslos und Saisonjobs. Und das ist noch nicht solange her…

Sorry, das war wohl weder nett noch zum Thema, ich hoffe, dass
Du das trotzdem nicht persönlich aber doch zu Herzen nimmst

-)

*wink* und ich drück Dir alle Daumen

Petzi

LG
Mikesch

Ich musste mich mal mit einer dieser Diplosozpäd aufm Gericht rumschlagen, weil die sich partout in den Kopf gesetzt hatte in mein Objekt wo ich Hausmeister war, mir ihre Klientel einquartieren zu wollen ( Alkis, etc), haben grad noch sor gericht die kurve gekriegt und das nimmt die mir heute noch schwer übel :wink:

Hallo Mira,

Also, ich bin Sozialpädagogin, muss aber noch mein Diplom
schreiben. Da ich meine Chancen bezgl. Stellensuche als eher
schlecht bis sehr schlecht einschätze (keine Berufserfahrung, noch
relativ jung (für diesen Beruf, 26), und vor allem jetzt
seit zwei Jahren was völlg anderes mache (Kurierfahrerin)),

also ich kenn eine Dame, die hat aus dem Stand einen Job im Jugendbereich (Stadtteilhaus) gekriegt, der andere hat ewig und drei Tage studiert und ärgert sich im Auftrag des AA mit Problemjugendlichen rum
Reicht das als Motivation ?

Ich melde mich arbeitslos und werde erstmal HzL bekommen.
Wie lange ist der Zeitraum, in dem mich das AA als SP
vermitteln MUSS (??)?

keion def. Zeitraum

berüchtigte Leiter nach unten zur Putze. Und davon dann mein BAFÖG
zurückzahlen, für eine Ausbildung, die für’n A… war…

Bafög musst du nur zurückzahlen, wenn du halbwegs verdienst. ich hab es nicht im Kopf, aber ich denke die Freigrenze liegt bei ca. 1000 EUR, da kannst du ordentlich putzen.

CIao maxet.

Hallo Zusammen!

Hallo Mira!

Jetzt meine drängende Frage:

Ich möchte im Feb nächsten Jahres ins Berufsleben einsteigen
(bis dahin habe ich
auch das Diplom hintr mir :wink:).
Ich melde mich arbeitslos und werde erstmal HzL bekommen.

Entschuldigung, wie bitte? Du möchtest ins Arbeitsleben einsteigen und meldest dich arbeitslos?

Ist dieser Zeitraum vorbei - ich also nicht vermittlungsfähig als

SP bin (weil mich entweder keiner haben will, oder aber die Stellen nicht da sind)
Ich hoffe das war verständlich?

Ne, nicht wirklich. Du gibst auf, ehe du angefangen hast? Gut die Welt ist schlecht. Auch gut, wir haben eine Menge Arbeitslose. Und ganz bestimmt sind manche Berufe schlechter vermittelbar als andere. Ganz zuallererst aber musst du dringend positiv an die Sache rangehen. Sonst - und das sage ich als in das Arbeitsleben integrierte Person, die du ja befragen wolltest - kannst du die Sache wirklich sofort abhaken. Dann bitte bemühe dich umgehend um einen Putzjob und fertig iss.

Ok, ich hoffe, hier kann mir jemand helfen. Sicherlich bekomme
ich die Sachinfos
auch an anderen Stellen, aber vielleicht kann ja noch
irgendjemand was nettes :wink:
zum Thema beisteuern?!

In einem anderen Beitrag wurden dir etliche Vorschläge gemacht. Sie können dir auch als Anregung für eigene Überlegungen dienen. Ganz wichtig fand ich den Hinweis auf einen evtl. Quereinstieg. Sowas klappt oft ganz gut. Oder eine zusätzliche Weiterbildung. Meine Freundin ist inzwischen Personalchefin einer großen Pharmafirma. Evtl. sagst du jetzt „Iiih“ aber es ist nur ein Beispiel.

Für dein ganzes Berufsleben wird gelten: Positives Denken bringt dich weiter. Flexible Anpassung an Gegebenheiten auch. Noch vor Beginn der Probleme aufgeben ist verboten. Und - du kannst nicht früh genug anfangen! Also schon jetzt die Fühler ausstrecken. Vielleicht kannst du wirklich schon irgendwo jobben, auch ehrenamtlich?

Einen Versuch ist es doch wert, oder? Kopf hoch, du schaffst das. Lass dich nicht schon vorher entmutigen!

Gruß
Nita

Hallo Mirrad,

hast du keinerlei oder wenig Praxiserfahrung über Praktika? Dann würd ich mir genau diese nach dem erfolgreichen Studienende aneignen. Und ja, wieso nicht erstmal ein unbezahltes oder schlechtbezahltes Praktikum - wenn du es dir nicht leisten kannst, ganz ohne Bezahlung zu arbeiten, gibt es sicher die Möglichkeit, ein Teilzeit-Praktikum zu machen. Wir hatten öfters fertig Studierte, die erstmal für 3 Monate reingeschnuppert haben in den Betrieb einer Redaktion.

Vorteile für dich:

  1. lernst du, wie die Praxis in deinem Job aussehen kann
  2. kannst du das auch nachweisen, wenn du dich dann auf eine „Geldstelle“ bewirbst
  3. lernst du ev. auch durch die Suche nach Praktika Aufgabenfelder und Arbeitgeber kennen, auf die du nicht so ohne weiteres gekommen wärst.
  4. kommt es immer wieder vor, das gute Leute nach ihrem Praktikum in eine Festanstellung übernommen werden.

Also: Bloß nicht den Kopf hängen lassen, mit der Einstellung wird es nämlich sicher nicht klappen, das sieht man dir 100 Meter entfernt an der Nase an, dass du nicht an dich glaubst!

Kopf hoch und viel Erfolg!

barbara

Hallo Mira,

auch Geschichte - meine Wahl - war vor mehr als 10 Jahren eine hübsche Idee, um danach erst einmal fast vier Jahre mit Kellnern, Büroaushilfsjobs, Blumen verkaufen etc. durch die Gegend zu jobben, bevor ich die erste, „richtige“ Stelle gefunden habe. Übrigens nicht im Bereich Geschichtswissenschaften.

Was ich heute anders machen würde als damals? Ehrenamtlich arbeiten! Und zwar in einem Bereich, in dem ich mir gut vorstellen könnte, auch festangestellt zu haben. Erstens verschafft einem das Berufs- und Lebenserfahrung, zweitens tut man etwas Sinnvolles, drittens ist es weniger frustig als Zuhause die Wand anzustarren, viertens sieht’s ganz gut im Lebenslauf aus und fünftens erreicht man mit etwas Glück das Wichtigste überhaupt: Vitamin B wie Beziehungen!

Als SozPäd dürfte sich da doch noch eher etwas Passendes finden lassen als als Historikerin, oder?

Grüße
Christiane

Hallo Mira,

Also, ich bin Sozialpädagogin, muss aber noch mein Diplom
schreiben. Da ich meine
Chancen bezgl. Stellensuche als eher schlecht bis sehr
schlecht einschätze (keine
Berufserfahrung, noch relativ jung (für diesen Beruf, 26),
keine Kinder (ja,
traurig aber wahr, wäre kleiner Vorteil)

Wie kommst du darauf, du seist zu jung und Kinder wären ein Vorteil?
Viele SPs sind jünger, wenn sie ihr Studium abschliessen (ich war gerade 25 und nach dem Anerkennungsjahr 26) und gerade in den Bereichen, in denen Schichtarbeit (betreutes Wohnen zB) gefragt ist, sind Kinder eher kein Vorteil.

und vor allem jetzt
seit zwei Jahren was
völlg anderes mache (Kurierfahrerin)), habe ich keine
Motivation, meine
Diplomarbeit zu schreiben.

Ist das vielleicht eher der Punkt? Ich kann mich gut daran erinnern, dass ich auch wenig Motivation hatte, meine Diplomarbeit zu schreiben, weil ich überlegte, ob ich überhaupt als SP arbeiten wollte. Mein Drang, Dinge bis zum Ende zu bringen, hat mich die Diplomarbeit schreiben und das Anerkennungsjahr absolvieren lassen. Zumindest eine abgeschlossene Ausbildung, war da meine Devise.

Die brauche ich aber, sonst bekomme
ich überhaupt
nichts (staatliche Zulassung.)

Natürlich nicht, wie bei allen anderen Studiengängen auch. Musst du kein Anerkennungsjahr machen?

Jetzt meine drängende Frage:
Ich möchte im Feb nächsten Jahres ins Berufsleben einsteigen
(bis dahin habe ich
auch das Diplom hintr mir :wink:).
Ich melde mich arbeitslos und werde erstmal HzL bekommen.
Wie lange ist der Zeitraum, in dem mich das AA als SP
vermitteln MUSS (??)?

Sie müssen gar nicht vermitteln…

Ist
dieser Zeitraum vorbei - ich also nicht vermittlungsfähig als
SP bin (weil mich
entweder keiner haben will, oder aber die Stellen nicht da
sind) - dann kann mir
JEDER Job angeboten werden, andernfalls bekomme ich bei
Weigerung kein Geld mehr.

Du arbeitest doch seit einiger Zeit als Kurierfahrerin… warum machst du das nicht weiter (während Diplom oder nachher wieder) um den Lebensunterhalt zu sichern?

Das schlimmste, was ich mir momentan vorstellen kann, ist die
berüchtigte Leiter
nach unten zur Putze. Und davon dann mein BAFÖG zurückzahlen,
für eine
Ausbildung, die für’n A… war…

Was ist daran so schlimm? Vielleicht sehe ich das ja viel zu positiv, aber auch ich war nach meinem Anerkennungsjahr arbeitslos, bis ich meinen ersten SP-Job hatte… und habe gekellnert, geputzt, Senioren betreut, gekocht… alles was Geld brachte halt. Und ich habe ne Menge dabei gelernt… unter anderem Dinge, die mir einen Vorsprung gebracht haben bei Bewerbungen in meinem Job als SP.

Mittlerweile bin ich nicht mehr in der sozialen Arbeit, sondern mache Personalentwicklung… hier arbeiten einige SPs und Dipl.Päds …
Die kommen zum Teil frisch von der Uni/FH weg hierher, haben wenig praktische Erfahrungen, aber den Willen, was zu lernen und die Überzeugung, das zu schaffen. Klappt auch ganz gut.

Es gibt viele Jobs, in denen das, was du während deines Studiums gelernt hast, genutzt werden kann. Ich würde also nicht nur auf die Überschriften von Stellenanzeigen schauen, sondern auch auf die Inhalte und mir überlegen, ob das nicht auch passen könnte…

Das war jetzt nicht unbedingt die Antwort auf deine dringende Frage, aber vielleicht ein bisschen hilfreich für dich

Viel Erfolg dabei
Gruß
Xelya

Hallo,
der Arbeitsmarkt für Sozpäds sieht schlecht aus, aber nicht so schlecht, wie Du das beschreibst! Wenn Du örtlich und zeitlich flexibel bist, geht einiges. Ich habe vor kurzem in einer Fachzeitschrift gelesen, dass in Großbritannien händeringend Sozialpädagogen gesucht werden - vielleicht wär das was für Dich.
Dass Du als 26 jährige schlechte Chancen hast stimmt m.E. ebenso wenig, wie Deine Aussage, dass Du als Berufsanfängerin schlecht dastehst… und dass Du zwischenzeitlich als Kurierfahrerin gearbeitet hast, ist eher von Vorteil, denn dann hast Du zwischendurch „Arbeitsluft“ geschnuppert.
Was mir bei Dir eher Gedanken macht, ist die Tatsache, wie Du dich runterziehen lässt und wie groß für Dich offensichtlich die Schwierigkeiten sind, die Ängste und Unsicherheiten geordnet zu kriegen und Dir aus diesem Gefühl rauszuhelfen. Es ist eigentlich Dein BERUF und Deine Aufgabe als Sozialpädagogin, anderen Leuten aus dieser und ähnlichen (meist viel auswegsloseren) Situationen rauszuhelfen, mit ihnen Perspektiven zu entwickeln, Lösungsansätze aufzuzeigen, Alternativen zu finden u.s.w. Wie kommt’s, dass Du das bei Dir selber so gar nicht kannst? Liegt da vielleicht das eigentliche Problem?
Kann es sein, dass Du selbst gar nicht so sicher bist, ob der Beruf der Richtige für Dich ist? Geh in Dich und werd Dir darüber im klaren, ob Du den Beruf ausüben willst und wenn Du Dich dafür entscheidest, zieh das Diplom durch!!! Wenn Du hinter Deinem Beruf stehst, wirst Du auch eine Stelle finden!
Viele Grüße und viel Glück
Jens, Sozialarbeiter