Liebe/-r Experte/-in,
eine Freundin von mir ist schon seit längerem Magersüchtig und sie verschwindet auch innerhalb von einer Stunde 6 mal oder öfter auf die Toilette und ich vermute, dass sie Bulimie hat.
In unserem Freundeskreis wissen das alle (bis auf das mit der Bulimie, das ist nur ein Verdacht von mir), sie muss auch regelmäßig zum Arzt und zum Psychologen, allerdings kann ich keinen Erfolg erkennen. Im Gegenteil, es wird eher schlimmer. Sie wirkt schlecht gelaunt und sucht dauernd Streit mit ihrem Bruder.
Ich stehe ihr nicht so nahe und weiß auch nicht was sie für eine Therapie macht oder was auch immer, ich weiß nur, dass in ihrer Familie ziemlich viel schief läuft.
Einerseits sieht sie ein, dass sie ein Problem hat aber trotzdem kommen immer Kommentare wie „Meine Beine sehen schon wieder so rund aus“ oder „Die Hose hat auch schonmal weiter gesessen“.
Sie will sich von uns auch nicht helfen lassen und ich denke, dass die sinnvollste Lösung wäre, wenn man sie in eine Klinik für Essstörungen einweisen würde.
Das Problem dabei ist, dass die Eltern das nicht einsehen und meine Freundin nicht von selbst aus sagt, dass sie das will. Meine Frage ist jetzt, was ich tun kann um ihr zu helfen? Ich stehe ihr nicht so nahe, dass ich mit ihr darüber sprechen könnte, ich habe Angst, dass ich durch eine falsche Wortwahl vielleicht nur erreiche, dass sie überhaupt nicht mehr dazu bereit ist in eine Klinik zu gehen. Kann ich was beim Jugendamt erreichen?
Danke schon mal im Vorraus
Deli