Eine Kieferorthopädische Behandlung abbrechen?

Guten Abend,

Meine kleine Schwester hat ziemlich starke Schmerzen momentan mit ihrer neuen (ersten) Zahnspange, und ich selbst als ehemaliger Zahnspangenträger weiß was für schmerzen normalerweise in den ersten Tagen auftauchen, aber bei ihr ist es schon extremer. Meiner Meinung nach legt sich das mit der Zeit aber sie konnte durchgehend nachts nicht schlafen, da haben sich meine Eltern überlegt ob es nicht besser wäre die Behandlung bei solch argen Problemen lieber abzubrechen.

Denn ihre Zähne sind nicht besonders schief, sondern eigentlich hat sie nur an ihren unteren rechten Backenzähnen einen Kreuzbiss.

Da ich jetzt kein Zahnmediziner bin, bzw. kein Experte wäre es für mich wichtig zu wissen was die Folgen eines Behandlungsabbruches sein könnten, wie die Krankenkasse reagiert & wie es dann mit der restlichen Bezahlung aussieht.

Habe hier im Forum gelesen dass man nur die von sich aus zu zahlenden 20% verliert sonst nichts, bin mir jedoch nicht so sicher.

Schonmal danke im vorraus für eure Antworten & Tipps.

Grüße,
Juvenile

Hallo Juvenile,

nicht gleich abbrechen.
Besser ist es sofort nochmal zum Kieferorthopäden und das Problem schildern. Evtl. ist die Spange zu sehr „gespannt“. Ich habe selbst mit 42 Jahren eine Spange bekommen (damit ein noch vorhandener Milchzahn durch ein Implantat ersetzt werden kann) und wollte schnell „fertig“ sein und habe gesagt er soll so viel Zug wie möglich auf die Zähne bringen, das kann ganz schön weh tun.
Als Erwachsener kann man mit den Schmerzen (vom Kopf her) besser umgehen als Jugendliche, aber alles hat auch da seine Grenzen. Wenn nach 3 Tagen die Schmerzen nicht weg sind würde ich sagen - unbedingt nochmal zum Dok.

Viele Grüße
Gaby

Hallo,

Da ich jetzt kein Zahnmediziner bin, bzw. kein Experte wäre es
für mich wichtig zu wissen was die Folgen eines
Behandlungsabbruches sein könnten, wie die Krankenkasse
reagiert & wie es dann mit der restlichen Bezahlung aussieht.

Habe hier im Forum gelesen dass man nur die von sich aus zu
zahlenden 20% verliert sonst nichts, bin mir jedoch nicht so
sicher.

ja das stimmt und es wird allerdings auch nie wieder eine KFO Behandlung von der KK gezahlt, auch wenn es nach den Richtlinien bezahlt werden müsste.
Allerdings habe ich da auch schon mal eine Ausnahme erlebt!
Gruss Christian