Hallo!
Vor ein paar Tagen hatte ich hier mal ne Frage wegen der Blutvergiftung die ich mal hatte. Jetzt hab ich noch ein bisschen im internet geschaut. Da hab ich irgendwo gelesen, dass da bei so einer OP nach dem Entfernen des Eiters so was reingelegt wird zum desinfizieren oder so (ich weiß leider nicht mehr wie der Fachausdruck dafür war, aber so was hab ich auch bekommen, als mir ein Weißheitszahn entfernt wurde, so ne Art Stück Stoff mit ner Salbe dran). Bei einer späteren OP muss dann dieses Teil wieder entfernt werden. So, ich hatte nur eine OP… Wurde da was vergessen rauszuholen??? Ein Freund hat sich vor kurzem was gebrochen. Seine Narbe ist wie meine richtig „hässlich“ und dick (meine ist ca. 1,5 cm breit!!!). Bald werden seine Drähte und Metallplatten entfernt und sein Arzt sagte, dass sie dann schöner nähen werden. Das wird immer so gemacht. Wenn von Anfang an feststeht, dass nochmal aufgeschnitten werden muss, wird beim 1. mal nähen nicht auf die „Schönheit“ geachtet. Das hat meinen Verdacht noch zusätzlich verstärkt, dass da vergessen wurde was rauszuholen!
Mein Arzt ist momentan in Urlaub, sonst wär ich schon hin gegangen. Zur Vertretung will ich nicht, die ist mein „ex-Hausarzt“ und ich weiß warum ich gewechselt hab…) Ich hab jetzt nur noch dieses Thema im Kopf und total Angst, weil ich nicht weiß was ist. Kann mir jemand von euch aus Erfahrungen meine Vermutungen bestätigen oder mich beruhigen in dem mir erklärt wird, dass das alles Schwachsinn ist?
Liebe verzweifelte Grüße, Anna
Hallo Anna,
dass da bei so einer OP nach dem Entfernen des Eiters so was
reingelegt wird zum desinfizieren
Bevor man zunäht, nimmt man alles wieder raus, sonst hättest du von solchen Stoffen sicher schon sehr bald sehr heftige gesundheitliche Probleme bekommen.
so was hab ich auch bekommen, als mir ein Weißheitszahn entfernt wurde
Bei einer kleinen Zahnwunde handhabt man die Wundversorgung doch etwas anders.
Bei einer späteren OP
muss dann dieses Teil wieder entfernt werden. So, ich hatte
nur eine OP… Wurde da was vergessen rauszuholen???
Ziemlich sicher Nein.
Bald werden seine Drähte und Metallplatten entfernt
Ja solche Metallteile bleiben einige Monate drin bis alles gut verwachsen und wieder belastungsfähig ist. Dann sind sie überflüssig und werden per OP entfernt.
und sein Arzt sagte, dass sie dann schöner nähen werden. Das
wird immer so gemacht. Wenn von Anfang an feststeht, dass
nochmal aufgeschnitten werden muss, wird beim 1. mal nähen
nicht auf die „Schönheit“ geachtet.
Das dürfte ein Märchen sein. Wie die Narbe anschließend aussieht liegt nur in sehr geringem Maße daran, wie „schön“ der Arzt näht, sondern an anderen Faktoren wie z.B. der Wundheilung. Der Arzt wird immer fachlich ordentlich nähen.
Ich hab jetzt nur noch dieses Thema im Kopf und total Angst, weil
ich nicht weiß was ist. Kann mir jemand von euch aus
Erfahrungen meine Vermutungen bestätigen oder mich beruhigen
in dem mir erklärt wird, dass das alles Schwachsinn ist?
Du brauchst keine Angst haben. Es wird sicher keine OP nötig sein, um irgendwas vergessenes aus dir rauszuholen. Und die Narbe ist einfach wie sie ist und kein Hinweis auf irgendwas.
Lieber Gruß
Steffi
Hallo Anna,
hallo Steffi,
dass da bei so einer OP nach dem Entfernen des Eiters so was
reingelegt wird zum desinfizierenBevor man zunäht, nimmt man alles wieder raus, sonst hättest
du von solchen Stoffen sicher schon sehr bald sehr heftige
gesundheitliche Probleme bekommen.
das ist nicht korrekt. Es gibt sehrwohl solche „Stoffe“ die in infizierte Wunden gelegt werden, um sie später bei einer weiteren Operation wieder zu entfernen. Es sind sogenannte Septopalketten, Kügelchen die an einem Draht befestigt sind. Es ist ein Lokal wirkendes Antibiotikum.
so was hab ich auch bekommen, als mir ein Weißheitszahn entfernt wurde
Bei einer kleinen Zahnwunde handhabt man die Wundversorgung
doch etwas anders.Bei einer späteren OP
muss dann dieses Teil wieder entfernt werden. So, ich hatte
nur eine OP… Wurde da was vergessen rauszuholen???Ziemlich sicher Nein.
Vergessen nein, entfernt werden ja!
Bald werden seine Drähte und Metallplatten entfernt
Ja solche Metallteile bleiben einige Monate drin bis alles gut
verwachsen und wieder belastungsfähig ist. Dann sind sie
überflüssig und werden per OP entfernt.
Kann mann so pauschal auch nicht sagen. Und Metallplatten werden i.d.R. verschraubt. Es kommt immer darauf an, was wo am Knochen osteosynthetisiert (zusammengebaut) wurde, und welche Funktion dort gesichert wereden soll.
und sein Arzt sagte, dass sie dann schöner nähen werden. Das
wird immer so gemacht. Wenn von Anfang an feststeht, dass
nochmal aufgeschnitten werden muss, wird beim 1. mal nähen
nicht auf die „Schönheit“ geachtet.Das dürfte ein Märchen sein. Wie die Narbe anschließend
aussieht liegt nur in sehr geringem Maße daran, wie „schön“
der Arzt näht, sondern an anderen Faktoren wie z.B. der
Wundheilung. Der Arzt wird immer fachlich ordentlich nähen.
Das ist wohl war, oder klammern.
Ich hab jetzt nur noch dieses Thema im Kopf und total Angst, weil
ich nicht weiß was ist. Kann mir jemand von euch aus
Erfahrungen meine Vermutungen bestätigen oder mich beruhigen
in dem mir erklärt wird, dass das alles Schwachsinn ist?Du brauchst keine Angst haben. Es wird sicher keine OP nötig
sein, um irgendwas vergessenes aus dir rauszuholen. Und die
Narbe ist einfach wie sie ist und kein Hinweis auf irgendwas.
Wenn Septopalkette, dann doch. Und die Narbenbildung ist wirklich nur im geringeren Maße vom Operateur beeinflußbar.
Lieber Gruß
Steffi
Liebe Grüße, rollifern
Hallo Rollifern,
meine Antwort bezieht sich auch direkt auf den von Anna erwähnten Fall der Blutvergiftung, den sie vor einigen Tagen hier vorstellte.
das ist nicht korrekt. Es gibt sehrwohl solche „Stoffe“ die
in infizierte Wunden gelegt werden, um sie später bei einer
weiteren Operation wieder zu entfernen. Es sind sogenannte
Septopalketten, Kügelchen die an einem Draht befestigt sind.
Es ist ein Lokal wirkendes Antibiotikum.
Ja es gibt Septopalketten, aber die OP (siehe Posting Blutvergiftung) ist schon etliche Jahre her. Hätte man solche Ketten verwendet, hätte man sie inzwischen auch längst wieder entfernt. Und „Stoff mit Salbe dran“ läßt man bestimmt nicht drin.
Bald werden seine Drähte und Metallplatten entfernt
Ja solche Metallteile bleiben einige Monate drin bis alles gut
verwachsen und wieder belastungsfähig ist. Dann sind sie
überflüssig und werden per OP entfernt.Kann mann so pauschal auch nicht sagen. Und Metallplatten
werden i.d.R. verschraubt. Es kommt immer darauf an, was wo am
Knochen osteosynthetisiert (zusammengebaut) wurde, und welche
Funktion dort gesichert wereden soll.
Auch richtig. Manche Metallteile bleiben sogar lebenslang drin.
Bei Anna ging es um einen Abszeß an der Hüfte, wobei wohl kein Metall zum Einsatz kam. So wird es auch nach all den Jahren keine weiter OP geben, jedenfalls nicht um irgendetwas zu entfernen.
Anna braucht sich nicht zu ängstigen.
Gruß Steffi
Hallo Rollifern,
Hallo Steffi,
meine Antwort bezieht sich auch direkt auf den von Anna
erwähnten Fall der Blutvergiftung, den sie vor einigen Tagen
hier vorstellte.
meine Antwort bezog sich auf deine (jederzeit) falsche Antwort.
das ist nicht korrekt. Es gibt sehrwohl solche „Stoffe“ die
in infizierte Wunden gelegt werden, um sie später bei einer
weiteren Operation wieder zu entfernen. Es sind sogenannte
Septopalketten, Kügelchen die an einem Draht befestigt sind.
Es ist ein Lokal wirkendes Antibiotikum.Ja es gibt Septopalketten, aber die OP (siehe Posting
Blutvergiftung) ist schon etliche Jahre her.
Anna schrieb in ihrem Ausgangsposting „Da habe ich irgendwo gelesen, dass da bei so einer OP…so was reingelegt wird zum desinfizieren…“
Und darauf bezieht sich deine Antwort, respektive meine Antwort auf diese!
Und „Stoff mit Salbe dran“ läßt man bestimmt nicht
drin.
Auch das ist (nur weil du schreibst: „bestimmt nicht“)…falsch!
Es gibt vielerlei Arten antibiotischer Wundeinlagen, die vom Körper
d r i n g e l a s s e n und dort resorbiert werden.
Auch richtig. Manche Metallteile bleiben sogar lebenslang
drin.
Das ist nicht nur auch, sondern absolut richtig! Die logische Schlußfolgerung mit dem lebenslang, hast du ja dann auch richtig getätigt.
Bei Anna ging es um einen Abszeß an der Hüfte, wobei wohl kein
Metall zum Einsatz kam.
Na siehst du, oben beziehst du dich mit deiner Antwort -bezüglich Metall in der Wunde- als ein Posting von ihr, von vor ? Tagen.
Anna braucht sich nicht zu ängstigen.
Genau, ich habe auch nichts anderes, als das was du jetzt hineininterpretieren könntest, gesagt!
Gruß Steffi
Gruß, rollifern
Hallo Rollifern,
es ging Anna darum zu erfahren, ob man bei der damaligen OP etwas in ihr vergessen hat und ob sie noch eine OP mitmachen muß.
Davor hat sie Angst. Ich habe versuche ihr die Dinge auf der Grundlage ihres Falles so zu erklären, daß sie sich nicht mehr ängstigen muß. Dafür sind medizinische Einzelheiten und Eventualitäten nicht unbedingt förderlich, auch wenn du es fachlich genauer getroffen hast.
Gruß Steffi
Hallo Rollifern,
Hallo Steffi,
es ging Anna darum zu erfahren, ob man bei der damaligen OP
etwas in ihr vergessen hat und ob sie noch eine OP mitmachen
muß.
Du hast absolut recht. Daraufhin hast du sehr wohlgemeint,
aber auch leider genau so falsch, geantwortet, wobei ich die Richtigstellung, habe „einfleißen“ lassen.
Davor hat sie Angst. Ich habe versuche ihr die Dinge auf der
Grundlage ihres Falles so zu erklären, daß sie sich nicht mehr
ängstigen muß.
Auch das mag richtig sein.
Dafür sind medizinische Einzelheiten und
Eventualitäten nicht unbedingt förderlich, auch wenn du es
fachlich genauer getroffen hast.
Ich habe etwas gegen den s.g. Klug…modus. Meine Intention beruht mit (nicht einzig und alleine) auf der Tatsache, dass du in einer, sagen wir einmal…absolutistischen Art und Weise geantwortet hast. Ohne ein „eventuell“, oder „warscheinlich“ oder „vielleicht“, „ich vermute“, etc. etc…
Leider ist die Medizin, auch für sogenannte Fachmänner wie mir unsd auch wenn ich dieser Profession seit über 25 Jahre nachgehe, so umfangreichj und kompliziet, dass untereiander diese Vokabeln ständig gepflegt werden (müssen). Als Ing. oder auch Tierhomöopahtin wirst du mir, wenn auch du in deinem Gebiet immer up to date sein mußt und willst, recht geben wollen. Also, nicht für ungut 
Gruß Steffi
Gruß, rollifern
Hallo Rollifern,
dass du in einer, sagen wir einmal…absolutistischen Art und Weise
geantwortet hast. Ohne ein „eventuell“, oder „warscheinlich“
oder „vielleicht“, „ich vermute“, etc. etc.
Das kenne ich gut und reichlich und es gehört auch bei mir zum Beruf, ist aber nicht in jedem Fall gut und hilfreich.
Ich werde versuchen mich demnächst auch hier dieser Ausdrücke zu befleißigen.
Gruß Steffi