Zu meiner Situation:
Ich bin 19 Jahre alt und werde bald eine Ausbildung im Beamtenverhältnis beginnen. Zurzeit bin ich auf der Suche nach einer passenden Krankenversicherung, da ich aber seit meiner Geburt Sehbehindert bin, gestalltet sich dies als sehr schwierig. Da es meines Wissens nach als beamter günstiger ist in eine PKV einzutreten, habe ich vornehmlich per Email allerhand Versicherungen angeschrieben. Teilweise kamen direkt die Absagen per Email, teilweise ging man überhaupt nicht auf auf meine Anfrage ein und die Versicherung die mir bereits ein vorläufiges Tariffangebot unterbreitet hatte, kam nach der Prüfung der ärztlichen Unterlagen zu dem Schluss, dass kein Verischerungsschutz für mich angeboten werden könne.
Es sind momentan noch drei Wochen bis ich meine Ausbildung beginne und stehe momentan ohne Versicherungsschutz da und ich komme mir momentan auf gut deutsch ziemlich verarscht vor, da in dem vom Hausarzt ausgefüllten Formular nichts anderes steht als der wissenschaftliche Begriff für die Krankheit die direkt bei der Anfrage erwähnt wurden und man mich teilweise ziemlich lange warten lies.
Die Absage ist auch für mich persönlich nicht nachzuvollziehen da ich weder Medikamente oder Pfelgeaufwand benötige, sondern jediglich Hilfsmittel zur besseren Bewältigung des Alltages, sprich eine besondere Brille.
Zu meiner Frage:
Gibt es eventuell jemanden dem es ähnlich geht, also im Beamtenverhältnis als Schwerbehinderter arbeitet und mir ein paar Tipps bei der Versicherungssuche geben kann? Oder ist es am andere doch günstiger wenn ich mich freiwillig in der GKV versichern lasse (jemand hat mir erzählt das eine GKV bis zu 30% des Lohnes kosten kann, bin da aber beileibe kein Experte). Ansonsten sehe ich als letzten Schritt einen Versicherungsmakler einzuschalten, was ich aber eigentlich vermeiden wollte.
Über eine schnelle Antwort würde ich mich freuen und Danke an alle im Vorraus die sich mit meinem Problem auseinandersetzen.
Zu meiner Situation:
Geburt Sehbehindert bin, gestalltet sich dies als sehr
schwierig. Da es meines Wissens nach als beamter günstiger ist
in eine PKV einzutreten,
Die PKV ist nicht günstiger, sondern i.d.R. für Beamte empfehlenswerter.
Es sind momentan noch drei Wochen bis ich meine Ausbildung
beginne und stehe momentan ohne Versicherungsschutz da und ich
komme mir momentan auf gut deutsch ziemlich verarscht vor, da
in dem vom Hausarzt ausgefüllten Formular nichts anderes steht
als der wissenschaftliche Begriff für die Krankheit die direkt
bei der Anfrage erwähnt wurden und man mich teilweise ziemlich
lange warten lies.
Die Absage ist auch für mich persönlich nicht nachzuvollziehen
da ich weder Medikamente oder Pfelgeaufwand benötige, sondern
jediglich Hilfsmittel zur besseren Bewältigung des Alltages,
sprich eine besondere Brille.
Für die Risikoprüfung der PKV ist nicht von Interesse, in welcher Höhe bisher Kosten verursacht wurden, sondern welche Kosten nach statistischer Wahrscheinlichkeit auftreten können. Kann es bei der vorliegenden Erkrankung zu höheren Folgekosten kommen so wird die PKV
nur mit Einschränkungen oder gar nicht einen Schutz bieten. Hierbei spielt es (leider) keine Rolle, ob sich höhere Folgekosten durch regelmäßige Untersuchungen/Behandlungen minimieren lassen.
Zu meiner Frage:
Gibt es eventuell jemanden dem es ähnlich geht, also im
Beamtenverhältnis als Schwerbehinderter arbeitet und mir ein
paar Tipps bei der Versicherungssuche geben kann? Oder ist es
am andere doch günstiger wenn ich mich freiwillig in der GKV
versichern lasse (jemand hat mir erzählt das eine GKV bis zu
30% des Lohnes kosten kann,
Der GKV-Beitrag liegt nicht bei ca. 30 sondern eher bei ca. 15%.
Ohne nähere Kenntnis der Umstände kann an dieser Stelle keine Empfehlung gegeben werden. Ich gehe aber davon aus, das eine PKV-Aufnahme höchstwahrscheinlich nur im Rahmen der Öffnungsaktion http://www.pkv.de/publikationen/info_broschueren/der…
(siehe Seite 38)möglich sein wird. Die Öffnunfsaktion greift nach Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe - nicht während der Zeit als Anwärter. Ergo: während der Zeit als Beamter auf Widerruf freiwillig in der GKV bleiben.
Gruß Joerg Koenig
es gibt durchaus Versicherer, die den Kontrahierungszwang für Beamtenanwärter annehmen. Es wird nur schwer sein, diese zu finden ohne Hilfe von einem Experten. Ich selbst wüsste den Versicherer nicht aus dem Kopf, meine aber das es ein Makleruntypischer Versicherer mit Sitz in Koblenz oder Coburg ist. Bin mir aber nicht sicher.