Eine Übersetzung

Hallo ihr Lieben,
ich habe mir vorgenommen, einige Texte von Eminem zu übersetzen, jedoch ist es schwieriger als ich es mir ursprünglich vorgestellt habe.
Diesen Text habe ich zwar schon übersetzt, aber leider klingt er bei mir irgendwie total blöd, kann mir jemand helfen:
And I am, whatever you say I am
If I wasn´t, then why would I say I am?
In the paper, the news everyday I am
Radio won´t even play my jam
Cous I am, whatever you say I am

I don´t know it´s just the way I am.
Danke im Voraus
Dolores
PS. Gibt es eine Web Seite, wo man solche Übersetzungen finden kann, weiss es vielleicht jemand?

And I am, whatever you say I am
If I wasn´t, then why would I say I am?
In the paper, the news everyday I am
Radio won´t even play my jam
Cous I am, whatever you say I am

I don´t know it´s just the way I am.
Danke im Voraus
Dolores
PS. Gibt es eine Web Seite, wo man solche Übersetzungen finden
kann, weiss es vielleicht jemand?

Hallo Dolores,

der intellektuelle Gehalt dieses Textes hält sich ja nun auch in engen Grenzen, sorry, aber ist meine Meinung…

Sehr geistig Anspruchsvolles kannst du da mit einer Übersetzung auch nicht rausbekommen.

Ich bin so, wie du sagst, dass ich bin…
Wenn ich es nicht wäre, warum würde ich es dann behaupten…bla bla…

Gruß
Uschi (und nimms mir nicht übel)

der intellektuelle Gehalt dieses Textes hält sich ja nun auch
in engen Grenzen, sorry, aber ist meine Meinung …

Hallo, Uschi!

Das würde ich so pauschal nicht behaupten. In „What I am“ oder „The Real Slim Shady“ steckt tatsächlich nicht viel drin. Aber „Stan“ erzählt schon eine interessante Geschichte: Er, naja singt möchte ich nicht schreiben, also rappt zwei Rollen in dem Song. Einerseits der Fan, der sowieso in Schwierigkeiten steckt und sich extrem auf seinen einen Star (Eminem; Rolle 2) fixiert. Er schreibt ihm, aber der Star antwortet nicht; er will ihn treffen, der Star eben nicht. Im Endeffekt bringt er sich und seine schwangere Freundin um, bevor der Star antworten kann. Und der Song endet damit, dass das Idol am Ende des Briefs merkt, dass sich irgendeine Zeitungsmeldung über einen auf einen Rapstar fixierten Jugendlichen, der drei Menschen getötet hat, genau auf den Jungen bezieht, dem er gerade einen Brief schreibt, um ihn aufzumuntern - leider zu spät.

Gruß!
Chris

Das würde ich so pauschal nicht behaupten. In „What I am“ oder
„The Real Slim Shady“ steckt tatsächlich nicht viel drin.

Hallo Christopher,

ich habe es ja auch nicht pauschal behauptet.Mein Beitrag bezog sich auf diesen Text vo Eminem. Ehrlich gesagt, kenne ich seine anderen Songs und Texte auch nicht. Er ist mir nur ein Begriff als Rapper (???), der ziemlich umstritten ist…

Gruß
Uschi

ich habe es ja auch nicht pauschal behauptet.Mein Beitrag
bezog sich auf diesen Text vo Eminem. Ehrlich gesagt, kenne
ich seine anderen Songs und Texte auch nicht. Er ist mir nur
ein Begriff als Rapper (???), der ziemlich umstritten ist…

Hallo, Uschi!

Mit Deiner Kritik an diesem Text hast Du natürlich Recht. Und - ehrlich gesagt - „Stan“ ist einiges der wenigen Lieder von Eminem, in denen einmal einigermaßen Ruhe ist von irgendwelchen heftigen Sprüchen. Er soll Homosexuelle, Frauen so im allgemeinen und noch ein paar andere Gruppen diskriminieren. Außerdem sind seine Texte ziemlich gewalttätig sein, wimmeln also von Mord und Totschlag. Insofern ist ja auch der Text von „Stan“ nicht ganz Friede, Freude, Eierkuchen.

Gruß!
Chris

P.S.: Welche Musik sagt Dir denn mehr zu?

Man muss vielleicht etwas freier übersetzen, damit es besser klingt:

All die Sachen, die über mich gesagt/mir nachgesagt werden, stimmen.
Wenn das nicht wahr wäre, würde ich es ja nicht von mir behaupten, oder?
Jeden Tag bin ich in der Zeitung und in den Nachrichten
Im Radio wollen Sie nicht mal meine Musik spielen,
denn all die Sachen, die man über mich sagt (mir nachsagt), sind richtig.
Weiss nicht, ich bin eben so.

Was den literarischen Gehalt angeht, finde ich es interessant, dass fast alle, die sich hier über die Texte geäussert haben, selbst (ausser „Stan“) keine Beispiele anführen konnten. „Seine Texte sollen ja Homosexuelle diskriminieren und zu Gewalt aufrufen“, das sind Zitate aus der Tagespresse.

Ich bin selbst kein Eminem-Kenner, aber der Junge hat es drauf - er provoziert alle und jeden, damit alle über ihn reden und berichten. Früher wurde das über Aussehen und Kleidung gemacht, heute oft über Texte und Show.

Gruß,

Myriam

Was den literarischen Gehalt angeht, finde ich es interessant,
dass fast alle, die sich hier über die Texte geäussert haben,
selbst (ausser „Stan“) keine Beispiele anführen konnten.
„Seine Texte sollen ja Homosexuelle diskriminieren und zu
Gewalt aufrufen“, das sind Zitate aus der Tagespresse.

Genau das ist es. Ich bin einfach nicht interessiert daran, mich mit Eminem zu beschäftigen, weil mir diese Musik größtenteils nicht zusagt. Weil ich anderen trotzdem die Informationen zugänglich machen will, die ich gelesen habe, schreibe ich bewusst, „sollen … diskriminieren“. Ich kann es nicht belegen und neige nicht dazu, fremdes Wissen als mein eigenes auszugeben. Oder ist es seit neustem etwa verboten, zu zitieren?

Ich bin selbst kein Eminem-Kenner, aber der Junge hat es drauf

  • er provoziert alle und jeden, damit alle über ihn reden und
    berichten. Früher wurde das über Aussehen und Kleidung
    gemacht, heute oft über Texte und Show.

Mich provoziert er nicht übermäßig, da ich mich durch freiwillige Veranstaltungen nicht provozieren lasse. Wem er gefällt, kann sich den ganzen Tag mit seinen CDs zudröhnen; wem er nicht passt, soll eben weiter Cindy & Bert hören :wink:. Ich denke, dass auch Eminem eine vorübergehende Erscheinung ist und wir uns darüber viel zu sehr aufregen.

Gruß!
Chris

Ich wollte Dich nicht kritisieren, finde es nur interessant, dass viele das „nachplappern“, was zur Zeit durch die Medien geht. Ausserdem war dies eine Frage nach Textübersetzung und nicht nach einer Beurteilung von Eminems literarischen Qualitäten.

Offensichtlich erreicht er viele durch sein Publicitykonzept, und das ist ja genau das, was er will. Es ist ja viel besser, als „der Rapper, der xxx diskriminiert und gewaltverherrlichende Texte hat“ bekannt zu sein als „irgendsoein Rapper von vielen“.

Aber das war ja wie gesagt nicht die Frage…

Gruß,

Myriam

Es ging irgendwann einmal um eine Übersetzung …
Hallo, Myriam!

Ich wollte Dich nicht kritisieren, finde es nur interessant,
dass viele das „nachplappern“, was zur Zeit durch die Medien
geht.

Nun, ich denke, es ist heute schwierig, sich immer absolut unabhängige Informationen, absolut aus erster Hand zu beschaffen. Insofern bleibt uns oft nichts anderes übrig, als das „nachzuplappern“, was wir aus den berühmten „Medien“ (ich mag das Wort nicht) erfahren. Du hast Recht, und ich stimme Dir zu, dass einfach nur zu zitieren nicht so das Wahre ist. Ich werde mir vielleicht doch mal ein paar Eminem-Texte besorgen und übersetzen. Wenn es schon mal ein Thema gibt, bei dem man sich direkt informieren kann, will ich das gerne machen.

Offensichtlich erreicht er viele durch sein Publicitykonzept,
und das ist ja genau das, was er will. Es ist ja viel besser,
als „der Rapper, der xxx diskriminiert und
gewaltverherrlichende Texte hat“ bekannt zu sein als
„irgendsoein Rapper von vielen“.

Natürlich sind Skandälchen und Provokation für Künstler, die auf ein blütenreines Image keinen Wert legen nicht ungünstig. Bei seiner Zielgruppe kommt das vielleicht an. Ich finde trotzdem, dass es nicht für ihn spricht, wenn er weniger durch seine tolle Musik als durch publicityträchtige Beleidigungen auffällt.

Aber das war ja wie gesagt nicht die Frage…

Och, macht doch nix. Mich stört es nicht, wenn sich aus ganz „langweiligen“ Fragen lebhafte Diskussion entwickeln? Dich etwa :smile:?

Gruß!
Chris