Ein Mann besitzt einen Behälter, gefüllt mit einer noch nicht vollständig erforschten Substanz. Er hat seit Jahren vor, ihn zu öffnen, um mit der Substanz zu experimentieren, rechnet aber damit, dabei ums Leben zu kommen. Schließlich öffnet er den Behälter doch, und stirbt schon, während er nur ein paar Tropfen davon in ein Gefäß fallen lässt. Was er nicht wusste: Es wäre besser gewesen, die Tropfen aus einer anderen Höhe in das Gefäß fallen zu lassen.
Es ist offensichtlich ein sehr schneller Tod, der dadurch ausgelöst wird, dass der Mann die Substanz auf die falsche Art und Weise aus dem Behälter entnimmt.
Das Gleiche wäre vermutlich auch mit jeder anderen Substanz passiert, denn das eigentliche Problem lag in den verwendeten Gefäßen begründet.
Es ist offensichtlich ein sehr schneller Tod, der dadurch
ausgelöst wird, dass der Mann die Substanz auf die falsche Art
und Weise aus dem Behälter entnimmt.
Falsch.
Das Gleiche wäre vermutlich auch mit jeder anderen Substanz
passiert, denn das eigentliche Problem lag in den verwendeten
Gefäßen begründet.
Es ist offensichtlich ein sehr schneller Tod, der dadurch
ausgelöst wird, dass der Mann die Substanz auf die falsche Art
und Weise aus dem Behälter entnimmt.
Falsch.
Er wäre ja offensichtlich nicht gestorben, wenn er die Tropfen aus einer anderen Höhe hätte fallen lassen. Also wäre er bei anderer Art und Weise der Entnahme nicht gestorben.
Weiterhin muss der Tod, da er ja von der Fallhöhe der Tropfen abhängt und demnach durch die Tropfen ausgelöst wird, aber auch schon nach wenigen Tropfen eintritt, ein schneller sein. Oder macht er so große Pausen zwischen den Tropfen?
Oder tritt der Tod auch ohne Öffnen bzw durch das Öffnen ein und die Substanz hätte ihm das Leben retten können?
Er hatte den Behälter jahrelang in seinem Besitz, öffnet ihn und stirbt innerhalb von Sekunden. Aaaaber - sein Tod hat nichts mit dem Öffnen des Behälters zu tun.
Eigentlich kann ich daraus nur den Schluss ziehen, dass er den Behälter öffnete, weil er sein Ende kommen fühlte (und nicht umgekehrt).
Er hat seit Jahren vor, ihn
zu öffnen, um mit der Substanz zu experimentieren, rechnet
aber damit, dabei ums Leben zu kommen.
Das heißt ja aber, dass das Öffnen des Behälters seinen Tod verursacht hätte, wenn nicht diese andere Todesursache zuvorgekommen wäre.
Nun ist doch sicherlich nicht unwichtig, wie das passiert wäre.
Wäre er durch die Auswirkungen der Substanz gestorben?
Oder wäre er ermordet worden?
Oder ganz anders: Die Vorbereitungen, die der Mann vor dem Öffnen getroffen hatte, haben (oder hätten) den Tod verursacht.
Er hat seit Jahren vor, ihn
zu öffnen, um mit der Substanz zu experimentieren, rechnet
aber damit, dabei ums Leben zu kommen.
Das heißt ja aber, dass das Öffnen des Behälters seinen Tod
verursacht hätte.
Nein. Das heißt es nicht.
Dann hat er entweder angenommen, dass er dabei umkommt, obwohl es eigentlich ungefährlich war. Zufällig ist der dann doch gestorben, aber aus anderem Grund.
Oder er hatte von Anfang an vor, den Behälter dann zu öffnen, wenn sein Tod nahe ist.
In dem Behälter befindet sich eine hochviskose Flüssigkeit. Er öffnet einen Hahn und langsam, sehr langsam kriecht die zähe Flüssigkeit aus dem Hahn. Sie bildet einen Tropfen, der sich langsam abschnürt und schließlich in das vorbereitete Gefäß fällt. Dieser Vorgang zieht sich über Jahre hin, in denen der Wissenschaftler stirbt. Hätte er die Flüssigkeit aus geringerer Höhe fallen lassen, dann hätte er das Ergebnis schon früher beobachten können. Er wäre zwar trotzdem gestorben, hätte aber den Ausgang des Experiments wenigstens noch miterlebt.
(Alternative: Wegen der zu geringen Höhe können sich keine Tropfen bilden, sondern nur ein langer Flüssigkeitsfaden. Daher wäre eine große Fallhöhe besser gewesen).