aus dem Nähkästchen. 
Hallo, Christine,
gerade sitzen (für mich ist gerade, gerade - wo ist das
steigerbar - so wie schwarz schwarz ist, ist gerade gerade.
Tja, da gibt es meines Erachtens doch graduelle Unterschiede, was an Bildungen wie „schnurgerade, bolzgerade“ zu erkennen sein könnte.
Sonst könnte ich ja auch sagen: Das ist ganz schön schwarz
gesehen. und müsste es auseinander schreiben.)
Bei Zusammensetzungen mit „schwarz“ muss man gut unterscheiden können.
„schwarsehen“ = ohne GEZ fernsehen; da ist schwarz nicht steigerbar
„schwarz sehen“ = pessimistisch in die Zukunft sehen (Schröder bleibt Bundeskanzler bei der Wahl 2006); da kann ein anderer noch pessimistischer sein und noch schwärzer sehen (Merkel wird Bundeskanzlerin).
Dazu aus dem Dudenartikel zu „schwarz“:
_III. Getrennt- oder Zusammenschreibung:
a) Getrenntschreibung in Verbindung mit Verben, wenn »schwarz« gesteigert oder erweitert werden kann K56
[ganz] schwarz färben, werden, machen
schwarz sehen (ugs. für pessimistisch sein)
schwarz malen (ugs. für pessimistisch darstellen); sie hat in ihrem Bericht [sehr] schwarz gemalt
b) Aber Zusammenschreibung, wenn »schwarz« nicht gesteigert oder erweitert werden kann:
schwarzarbeiten, schwarzfahren, schwarzgehen, schwarzhören, schwarzschlachten, schwarzsehen (ohne Anmeldung fernsehen); vgl. d.
c) In Verbindung mit adjektivisch gebrauchten Partizipien kann getrennt od. zusammengeschrieben werden K58:
ein schwarz gestreifter, auch schwarzgestreifter Stoff
schwarz gerändertes, auch schwarzgerändertes Papier
© Duden - Die deutsche Rechtschreibung, 23. Aufl. Mannheim 2004 [CD-ROM]_
Zu den anderen Beispilen fehlt mir im Moment noch das Material.
Wenn du aber unter „ernst“, „sauber“ nachschlägst, findest du vielleicht selber die Lösungen.
Ich verzweifel 
Deswegen doch nicht! 
Hat da jemand einen Tipp für mich, wie ich so etwas besser
auseinander halten kann?
Versuch, die Wörter als Einzelphänomene zu betrachten, zu verstehen, zu lernen und zu merken!
Sytematisches Lernen von Regel ist ein fruchtloses Beginnen.
Kennt man aber 1000 Einelfälle, so kann man die Systematik erkennen. Das dauert zwar, aber es wirkt auf die Dauer.
Ich bringe meinen Schülern nicht die fünf Pluraltypen mit ihren x Untergruppen bei, sondern gebe bei jedem Wort, den mitzulernenden Plural an.
Wenn sie dann x-tausend Pluralformen kennen, kann man ans Systematisieren denken. Und diese Systematik lasse ich sie selber finden, ehe ich dann das Überblicksarbeitsblatt aus der Tasche ziehe und mit Tataa präsentiere. 
Gruß Fritz