im Juli fliegen wir zu zweit nach Wien (der erste Urlaub zusammen im Ausland )
Was muss man in Wien unbedingt gesehen, oder erlebt haben?
Mit welchem Kostenfaktor müssen wir für eine Woche rechnen, was ist normal? 50,- / tgl., 100,- / tgl. ???
Ich weiss dass soetwas immer unterschiedlich sein kann und es auf die Person selber drauf ankommt, dennoch stelle ich die Frage und würde um Erfahrungswerte bitten.
Nachdem man sich auf diesem Wege einige Grundkenntnisse über Stadt und ihre Vergangenheit angeeignet hat, bietet sich das Wien-Museum am Karlsplatz an: http://www.wienmuseum.at/
Einen Besuch wert ist die Michaeler Gruft (viel mehr noch als die doch recht klinisch reine, touristisch gestaltete Gruft in Stephanskirche).
Bei dem ein oder anderen geführten Rundgang werdet Ihr aber sicherlich reichlich Anregungen mitnehmen.
Mit welchem Kostenfaktor müssen wir für eine Woche rechnen,
was ist normal? 50,- / tgl., 100,- / tgl. ???
Das kommt darauf an, was man macht und was man ißt. Wien ist nicht teurer als deutsche Großstädte, wenn man sich nicht gerade an touristischen Schwerpunkten aufhält (also z.B. Stephanskirche, Schloß, Cafe Sacher).
halte Dich in Sachen Selbstverpflegung getrost an den Hofer (so heißt der Aldi in A): Deutlich bessere Qualität als in D.
Für Obst, Gemüse und Colonialwaaren ist der Brunnenmarkt im 16. (Ottakring) eine nicht bloß malerische und hoch aromatische, sondern auch im Vergleich zu deutschen Märkten extrem billige Adresse (falls man dort nicht grad zum Staud am Yppenplatz geht - aber dessen Sachen sind das Geld wert!).
Wir haben nach ca. 3-4 Aufenthalten in Wien ein paar Sachen die wir grundsätzlich machen.
Der Naschmarkt und der Zoo gehören unbedingt dazu. Einkaufsbummeln in der Mariahilferstrasse.
Ein sehr nettes unbekanntes Restaurant haben wir auch entdeckt, liegt in der Nähe vom Dom, Richtung Donau und heißt Palatschinkenpfandl. Dutzende von Pfannkuchenvariationen.
Einmal tun wir uns ein Wienerschnitzel im Figlmüller an. Ist irgendwie Kult auch wenn sie die Touristen im Halbstundentakt durchschleusen.
Gruß
Gerald
halte Dich in Sachen Selbstverpflegung getrost an den Hofer
(so heißt der Aldi in A): Deutlich bessere Qualität als in D.
Allerdings wird in der „City“ (Ferienwohnung wirklich im ersten Bezirk???) keiner sein, da mußt Du in die angrenzenden Bezirke raus.
Wobei es natürlich auch Lidl, Penny usw. gibt.
Brunnenmarkt im 16. (Ottakring)
Ich hätte den Victor-Adler-Markt im 10. Bezirk (Favoriten) vorgeschlagen: sehr billig und unter der Woche weniger „Verkehr“ als am Samstag oder generell am bereits erwähnten Naschmarkt (ich mag ihn nicht; man kann sich ihn zwar ansehen, aber einkaufen würde ich dort nicht)
Was man gesehen/erlebt/gegessen/getrunken haben muß?
Prater („Wurstlprater“) inkl. Stelze und Bier im Schweizerhaus (sogar für Wiener zumindest einmal jährlich ein Pflichttermin)
die kleinere Variante: Böhmischer Prater
Zentralfriedhof (z.B. Prominentengräber)
all die ganzen Museen (Naturhistorisches, Kunsthistorisches, Mumok, Arsenal, Secession, etc.)
Belvedere, Schönbrunn (das „Schloß“, der Tiergarten, die Gloriette, usw.), Hofburg, etc.
Seid ihr Fußballbegeistert? Mitte Juli fängt einerseits die österr. Bundesliga wieder an (mit Austria und Rapid, wobei Rapid mit ein paar „Geisterspielen“ anfangen muß), andrerseits gibt es im Sommer Vorbereitungsspiele an alten, geschichtsträchtigen Fußballplätzen: Vienna auf der Hohen Warte (ehem. weltweit größtes Fußballstadion - „Naturarena“), 1. Simmeringer SC auf der „Simmeringer Had“, FavAC am „FavAC-Platz“, Wiener Sportklub am „Sportclubplatz“, usw.
Donauinsel
und noch vieles mehr, es kommt halt auch vor allem darauf an, was Eure Vorlieben sind.
ja, der 10. Gemeindebezirk ist natürlich auch etwas Besonderes - nicht bloß mit dem Markt, sondern auch mit den Gemeindebauten, stolzen Arbeiterburgen, wie es sie sonst vielleicht westlich der früheren UdSSR außer in Wien bloß im roten Ivry sur Seine gibt. Beiläufig auch ein hübscher Ausgangspunkt für die Fahrt mit der Bim zum Zentralfriedhof. Im Originaltext von „Zwickt’s mi“ fuhr W. Ambros ja auch noch „mit der Trambahn Richtung Favoriten“, erst später ans reichsdeutsche Publikum angepasst „mit der U-Bahn von der Arbeit z’Haus“ - nicht einmal mehr comme il faut „von der Hackn“.
Dank Dir für den Hinweis auf die Donauinsel, die in Reiseführern immer ein bissel zu kurz kommt - wahrscheinlich ist sie in ihrer heutigen Erscheinung noch zu „neu“.
A propos Schönbrunn: Weißt Du, wie strikt das gehandhabt wird, dass der schönste Teil des Schlosses, die Berglzimmer im Erdgeschoss, nur noch für Gruppen geöffnet wird? Wenn man da verhandeln kann, täte ich das einem touristischen Besucher unbedingt empfehlen. Aber es wird halt so sein, dass man „wön kennan“ muss, und dafür langt eine Woche nicht.
Nicht an Dich, sondern an den UP gerichtet: Eine architektonische Attraktion der etwas eigenartigen Klasse (aber: in dieser Liga spielt eigentlich die ganze Stadt!) sind die ebenfalls in Reiseführern eher sparsam erwähnten Flaktürme von Wien.
die werden mit Backhenderln aufmunitioniert, die man deswegen auslöst, damit sie auf das klassische 8,8 cm - Kaliber zusammengehen.
Mit der 4,2 cm - Pak wurden von den Kameraden Schnürschuh hauptsächlich Powidldatschkerln (flambiert auch als Leuchtspurdatschkerln) verschossen, aber die sind zu klein für die Flak: Zusammen mit Topfenpalatschinken bilden sie eine typische Nahkampfmunition.
Ein universell verwendbares Kaliber - da längs und quer verwendbar und auch mit der Paradeiserschleuder kompatibel - stellen die Faschierten Loibln dar.
Soviel zum vorgeblichen Pazifismus der Kakanier, der in seinen Urgründen nur auf dem Unwillen der Offiziere beruht, noch vor dem Nachtisch in eine Schlacht aufzubrechen.