Wer von euch kennt sich damit aus?
Wer hat schon mal einen Brunnen schlagen lassen oder selbst geschlagen?
Ich weiss nicht ob dies die richtige Bezeichnung ist. Mit schlagen meine ich ein Rohr (ca. 1 1/4Zoll) in den boden schlagen.
Im Praktiker Baumarkt wird so ein Rohr angeboten, doch leider kennt sich dort keiner damit aus!
Ich habe gehört dass man es mit einem Schlegel im den Boden rammt.
Ich frage mich nur wie ich merke wenn ich auf Wasser stoße! Es wird ja dann nicht heraussprudeln sondern muß herausgepumt werden.
Dann hat jemand gesagt dass erstmal viel Sand herausgepumpt wird.
Ausserdem frage ich mich wie ich es anstelle das Rohr Kerzengerade in den Boden zu rammen, damit ich nicht an der Ader/Quelle vorbeischlage?
Bitte gebt mir ein paar Tips!
Danke und Gruß von celo
Ich weiss nicht ob dies die richtige Bezeichnung ist. Mit
schlagen meine ich ein Rohr (ca. 1 1/4Zoll) in den boden
schlagen.
So ein Ding „rentiert“ sich nur dann, wenn
weit und breit kein Wasser verfügbar ist (ettliche km),
nur sehr wenig Wasser gebraucht wird,
es egal ist, ob der Brunnen in ein paar Jahren noch tut.
Im Praktiker Baumarkt wird so ein Rohr angeboten, doch leider
kennt sich dort keiner damit aus!
Ist gerade Mode.
Ich habe gehört dass man es mit einem Schlegel im den Boden
rammt.
Genau
Ich frage mich nur wie ich merke wenn ich auf Wasser stoße! Es
wird ja dann nicht heraussprudeln sondern muß herausgepumt
werden.
Genau da liegt der Hund begraben. Wenn das Wasser tiefer als 8 m ist, wird die Förderung schwierig. Bei über 10 m Tiefe geht gar nix mehr.
Gebohrt wird auf Gut Glück. Wenn das Rohr 8 m drin ist, wir halt mal gesaugt um zu sehen, ob was kommt.
(…)
Ausserdem frage ich mich wie ich es anstelle das Rohr
Kerzengerade in den Boden zu rammen, damit ich nicht an der
Ader/Quelle vorbeischlage?
Ob gerade oder schief ist ziemlich egal.
Ader? Du solltest nicht auf Dummschwätzer, auch „Rutengänger“ genannt hören. Adern gibt es so gut wie nicht. Wasser ist fast immer flächendeckend vorhanden, und fast nie nur punktuell.
Die Frage ist nur, wie tief?
Ein professioneller Brunnenbohrer verlangt pro Meter ca. 100 Euro.
Der ist in einem Tag fertig und der Brunnen hält sehr lange und gibt viel Wasser. Aber auch hier ist die grosse Unbekannte die Tiefe.
Gruss,
Gruss,
Der ist in einem Tag fertig und der Brunnen hält sehr lange
und gibt viel Wasser. Aber auch hier ist die grosse Unbekannte
die Tiefe.
wenn überhaupt, dürfte der Brunnenbauer auch derjenige sein, der die übliche „Wassertiefe“ in der Gegend kennt (man sollte möglichst einen lokalen Betrieb wählen)
mit so einem Rammfilter habe ich jedes Frühjahr und jeden Herbst (wenn die zentrale Anlage des Vereins abgestellt ist) viel Freude: Wenn man nicht grade gänzlich kalk- und eisenfreies Wasser hat, setzt er unvermeidlich spätestens dann zu, wenn er mal eine Weile nicht benutzt werden sollte. Wenn dann noch ein eher toniger Boden ins Spiel kommt, ist so ein Teil - weil es satt am umgebenden Erdreich ansitzt, welches beim Einrammen sogar noch ein bissel verdichtet wurde - zum Austausch des Siebes nur mit ziemlich schwerem Gerät - wenn überhaupt ohne Schaden - wieder rauszukriegen.
Vor diesem Hintergrund würde ich die einmalige Investition für eine reguläre Bohrung nicht scheuen - die lässt sich späterhin viel einfacher unterhalten.