Guten Tag
ich habe einen Bekannten der kennt einen Menschen der Trainigs zur Persönlichkeitsbildung abhält. Er hat schon mehrere dieser Kurse mitgemacht.
Dieser Mensch ist auch leiter eines MLM (MultiLevelMarketing) Systems, also einer Drückerbande gewesen.
Mein Bekannter hat diesem Menschen schon mehrfach Arbeiten erledigt, hat dazu auch mehrfach andere Kollegen mit hineingezogen.
Er wurde, obwohl versprochen, dafür nicht bezahlt und wäre, hätten ihm seine Kollegen nicht auch die Sache erlassen an seine Kollegen die erledigten Arbeiten bezahlen müssen.
Wäre also schon in den Miesen.
Bei einer Aussprache die erfolgen sollte war der MLM Leiter nicht gekommen, mein Bekannter hat das aber entschuldigt, es wäre etwas dazwischen gekommen…
Ich halte meinen Bekannten für einen Idioten in dieser Sache. Er hat aber studiert und ist Kaufmann (DIPL KFM)…
Ich kann sein Verhalten nicht nachvollziehen, würde es aber gerne können.
Wo zieht man die Grenze zwischen der Meinung das der MLM Leiter ein Betrüger ist oder nicht?
Gibt es hier Richtlinien?
Ich hätte schon längst dem Typ eine reingewürgt… Bin aber von Natur aus sehr Mißtrauisch.
Gibt es ein zwischen Ding zwischen mit und meinem Bekannten. Villeicht liegt in der Mitte das Heil?
Wie erkennt man wo die Grenzen sind?
Hallo,
Wie erkennt man wo die Grenzen sind?
ich gehe davon aus, dass es bezügl. Deines „Problems“ (Wo genau ist eigentlich Dein Problem bei der Geschichte? Bist Du konkret geschädigt oder sorgst Du Dich, womöglich ungefragt, um den Bekannten?) keine statischen Grenzen, abgesehen von juristischen vllt., gibt - das dürfte weitgehend wohl im Bewertungsbereich der Beteiligten liegen.
Wenn Dein Bekannter diesem Menschen ohnehin alles nachsieht/verzeiht, bist Du mit Deinem Latein am Ende - es sei denn, Du wärst konkret geschädigt durch den Scharlatan, dann könntest Du womöglich rechtliche Schritte einleiten. Falls das so ist, solltest Du Dich m. E. vorher unbedingt juristisch beraten lassen, weil Recht haben und Recht bekommen mitunter nicht deckungsgleich sind und u. U. Regressforderungen (z. B. wegen Verleumdung, Rufmord, Geschäftsschädigung usw. usf.) des vermeintlichen Übertäters auf Dich zukommen könnten . . .
Hallo
man kann auch diplom idiot sein 
mit freundlichem gruss vae
psychologie!!!
es geht hier nicht um einen Schaden es geht hier um die Frage
wie erkennt man das die eigens gesetzten Grenzen zu eng, zu weit oder nicht vorhanden sind?
Ich bin eher der Misstrauische Typ und würde mit dem Boss einer einer Drückerbande (oder MLM) schon rein aus moralischen Gründen nichts zu tun haben wollen.
Extremer ist es allerdings wenn mir jemand etwas verkaufen will wie zB eine Beratung…
wie zB ein Persönlichkeitstrainer
mein Misstrauen kennt dann keine Grenzen…
Hallo daniel,
was Du schilderst, läßt mich Dein Mißtrauen diesem Menschen gegenüber nicht nur verstehen, sondern auch teilen.
Dennoch scheint es, als ob Du Dein (m.E. vernünftiges) Urteil hinterfragst. Dabei scheinst Du auf einer Trennlinie zwischen „vernünftigem Urteil“ und nachgiebigerer „flexibler“ Sichtweise zu schwanken.
Warum? Wieso möchtest Du die Beurteilung des fraglichen Mannes Deinem Bekannten, dem Diplom-Kaufmann, so bereitwillig abnehmen? Hältst Du Dein eigenes Urteil für so fragwürdig? Oder Deinen Bekannten für so sicher in seinen sonstigen Urteilen, oder so klug?
Hier jedenfalls scheinst Du mir der Klügere. Du erkennst am Gang, Gefieder, Schnattern, Schwimmen eine Ente - und folgerst, es sei eine.
Laß Dir nicht weismachen, es sei ein Erdmännchen.
MfG I.R.