Einfach frage: wie findet man einen job?!

hallo zusammen!

da hier immer wieder diskussionen über hartzIV und der gleichen auftauchen und es zu meiner verwunderung immer wieder welche gibt, die meinen das es „ganz einfach“ sei einen job zu finden, möchte ich heute gerade diese personen einmal etwas fragen:
WIE???

eine geschichte eines bekannten, die mir klar macht wie unfair hartz doch ist!
ein junger, gesunder mann, mitte 20 sucht einen job. er ist gut qualifiziert. hat 2 ausbildungen (eine im IT-bereich mit zusatzqualifikationen). da er auf dem land wohnte, ist er freiwillig von sich aus letztes jahr in eine großstadt gezogen, 250km von daheim weg (westdeutschland). denn ALG2 drohte. er schreibt bewerbungen über bewerbungen, bundesweit. seit einigen monaten bewirbt er sich auf alles. von IT bis lagerist. seine bewerbungen sind gut, wurden schon von mehreren bewerbungstrainern kontrolliert und teilweise verbessert. er ist flexibel, würde für einen neuen job wieder umziehen.
nun bekommt er ALG2 und das geld reicht einfach nicht. er ist total verzweifelt, weiß nicht mehr was er machen soll.

bitte kommt jetz nicht mit so sprüchen von wegen auf kosten der allgemeinheit leben. das will er ja selber nicht. er will arbeiten, geld verdienen. für sich selber sorgen können. aber er bekommt einfach keine chánce.

wie kann man den leuten das geld kürzen wenn doch keine jobs da sind?!?!
klar, ich versteh schon den sinn von hartzIV. die ganzen faulen drückeberger sollen so gezwungen werden wieder zu arbeiten. aber gibt es wirklich 5 mio drückeberger in deutschland?!?! ich kenn zumindest einen der keiner ist!
die bundesregierung hat meiner ansicht nach einen fehler gemacht. sie hätten erst jobs schaffen und dann hartzIV auf den weg schicken sollen. die reihenfolge die die gewählt haben ist verkehrt. sie treibt menschen in den ruin.

ade

hallo zusammen!

da hier immer wieder diskussionen über hartzIV und der
gleichen auftauchen und es zu meiner verwunderung immer wieder
welche gibt, die meinen das es „ganz einfach“ sei einen job zu
finden, möchte ich heute gerade diese personen einmal etwas
fragen:
WIE???

es ist anzunehmen, das es grad solche Mitbürger sind , die fest auf einenm Arbeitsplatz sitzen, jedenfalls zur Zeit noch, oder unkündbare Staatsdiener, die diese Situation bisher nie kennengelernt haben

eine geschichte eines bekannten, die mir klar macht wie unfair
hartz doch ist!
ein junger, gesunder mann, mitte 20 sucht einen job. er ist
gut qualifiziert. hat 2 ausbildungen (eine im IT-bereich mit
zusatzqualifikationen). da er auf dem land wohnte, ist er
freiwillig von sich aus letztes jahr in eine großstadt
gezogen, 250km von daheim weg (westdeutschland). denn ALG2
drohte. er schreibt bewerbungen über bewerbungen, bundesweit.
seit einigen monaten bewirbt er sich auf alles. von IT bis
lagerist. seine bewerbungen sind gut, wurden schon von
mehreren bewerbungstrainern kontrolliert und teilweise
verbessert. er ist flexibel, würde für einen neuen job wieder
umziehen.
nun bekommt er ALG2 und das geld reicht einfach nicht. er ist
total verzweifelt, weiß nicht mehr was er machen soll.

bitte kommt jetz nicht mit so sprüchen von wegen auf kosten
der allgemeinheit leben. das will er ja selber nicht. er will
arbeiten, geld verdienen. für sich selber sorgen können. aber
er bekommt einfach keine chánce.

wie kann man den leuten das geld kürzen wenn doch keine jobs
da sind?!?!

der Clement behauptet ja gerade deswegen gebetsmühlenartig immer das Gegenteil

klar, ich versteh schon den sinn von hartzIV. die ganzen
faulen drückeberger sollen so gezwungen werden wieder zu
arbeiten. aber gibt es wirklich 5 mio drückeberger in
deutschland?!?! ich kenn zumindest einen der keiner ist!
die bundesregierung hat meiner ansicht nach einen fehler
gemacht. sie hätten erst jobs schaffen und dann hartzIV auf

richtig, sagen ja auch die Fachleute , Hartz IV ist was für eine Aufschwungphase, nur unsere Politiker sagen das Gegenteil, und Jobs schafft die Industrie, die hat aber jetzt die EU Dienstleistungsrichtlinie im Rücken und importiert lieber billige Neu EUler für 5,50e brutto, wie mir gestern mein Freund sagte, im Betrieb seines Vaters. Er sagte auch das sich die Polen blöd vorkommen müssen, wenn ihre danebenstehenden Kollegen das 3 fache verdienen. Keine Bange in paar Monaten haben die alle einheitliche Löhne, nämlich 5,50.
so ruiniert man professionell unseren Sozialstaat

den weg schicken sollen. die reihenfolge die die gewählt haben
ist verkehrt. sie treibt menschen in den ruin.

ade

Hallo Axl!

Die angespannte Lage am Arbeitsmarkt läßt sich nicht wegdiskutieren. Es ist aber nicht hilfreich, Maßnahmen und ihre Wirkung falsch zuzuordnen. Nach meinem Eindruck geht es Dir weniger um eine konkrete Frage, sondern um Anprangern von HartzIV. Unabhängig davon, was manche Politiker und Medien von sich geben und Teile des Publikums glauben, werden mit HartzIV natürlich keine Arbeitsplätze geschaffen. HartzIV ist in der Hauptsache ein steuerfinanziertes Unterstützungsinstrument als Ersatz für die früher parallel existierenden Systeme Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe.

nun bekommt er ALG2 und das :geld reicht einfach nicht.

Miete und Heizung werden bezahlt, Kranken- und Rentversicherung wird bezahlt, dazu gibts ca. 300 € für den laufenden Lebensunterhalt. Das ist gewiß nicht üppig, aber mit spitzem Bleistift gerechnet reicht es. Für Auto, Zigaretten und was sonst noch wünschenswert wäre, reicht es natürlich nicht.

sie hätten erst jobs schaffen :und dann hartzIV auf den weg :schicken sollen.

Der Staat kann nur Rahmenbedingungen schaffen, aber keine Jobs. Jobs werden nur von Unternehmern geschaffen, also von Privatleuten wie Du und ich. Ungeachtet dessen, kannst Du natürlich mehr Geld für Erwerbslose fordern. Wenn die Forderung glaubwürdig sein soll, wäre ein Finanzierungsvorschlag hilfreich. Machen wir einfach mehr Schulden, die unsere Kinder bezahlen sollen, wäre so ein Vorschlag. Oder Erhöhung diverser Steuern. Oder der Staat verabschiedet sich von Aufgaben, mutet dem Einzelnen mehr Eigenverantwortung zu, damit auf diese Weise Geld für Bedürftige frei wird.

Wie hättest Du es gerne?

Gruß
Wolfgang

hallo zusammen!

da hier immer wieder diskussionen über hartzIV und der
gleichen auftauchen und es zu meiner verwunderung immer wieder
welche gibt, die meinen das es „ganz einfach“ sei einen job zu
finden, möchte ich heute gerade diese personen einmal etwas
fragen:
WIE???

Das ist mir auch immer wieder ein Rätsel. Am unbegreiflichsten ist es,daß viele Chefs unbedingt darauf bestehen,einen „Gelernten“ haben zu wollen,obwohl ein vor der Tür stehender „Learning-by-Doing“- Bewerber die Arbeit genausogut oder gar besser kann. Ist mir selbst oft genug so ergangen. Noch ein beliebter Ablehnungsgrund:smiley:ie Entfernung vom Wohn- zum Arbeitsort. Gerade in ländlichen Regionen ist es in den meisten Fällen so,daß Bewerber nunmal nicht aus dem Firmenstandort kommen.Und solange man nicht einen Job mit Notwenidigkeit eines schnellen Erscheinens am Arbeitsplatz hat,ist es doch eigentlich egal,wo jemand wohnt,oder ? Da ist die von unseren Politikern bemängelte mangelnde Mobilität der Arbeitslosen doch ad absurdum geführt,oder ?

nun bekommt er ALG2 und das geld reicht einfach nicht. er ist
total verzweifelt, weiß nicht mehr was er machen soll.

Die Berechnungen für die Wohnkosten sind manchmal echt zum Schreien.Mir wurden Nebenkosten teilweise abgelehnt,weil sie angeblich nicht zu den NK,sondern in die Miete reingehören. Also flux den Mietvertrag geändert und schon zahlt das Amt. Behördenirrsinn hoch 10.

aber er bekommt einfach keine chánce.

Das Problem ist,daß viele Firmen Leute haben wollen,die sofort mit 100% einsteigen können. Jemanden in einen Job anlernen, ist scheinbar nicht rentabel genug.

wie kann man den leuten das geld kürzen wenn doch keine jobs
da sind?!?!

Unsere Politiker sind ja der Meinung,daß es genug freie Stellen gibt. Nur…zwischen 5,2Mio Arbeitslosen und 300000 freien Stellen ist immernoch eine Differenz von fast 4,9 Mio Leuten,die so nicht vermittelt werden können.

klar, ich versteh schon den sinn von hartzIV. die ganzen
faulen drückeberger sollen so gezwungen werden wieder zu
arbeiten. aber gibt es wirklich 5 mio drückeberger in
deutschland?!?! ich kenn zumindest einen der keiner ist!
die bundesregierung hat meiner ansicht nach einen fehler
gemacht. sie hätten erst jobs schaffen und dann hartzIV auf
den weg schicken sollen. die reihenfolge die die gewählt haben
ist verkehrt. sie treibt menschen in den ruin.

Sicherlich sind bei den 300000 freien Jobs etliche dabei,von denen man gut leben könnte,aber die Mehrzahl der Stellen sind schlichtweg zu schlecht bezahlt oder es werden Qualifikationen gesucht,die kein Arbeitsloser hat. Schaut mal in die Zeitungen,welche Berufe gesucht werden: Ingeneure,Abteilungsleiter,Manager usw. Solche Leute sind nunmal nicht unter den Arbeitslosen.

Gruß
Marco

hartz4 in seiner ursprünglichen form sollte ja nur eines sein : das zusammenlegen der arbeitslosen und der sozialhilfe-empfänger in eine behörde, um kosten und verwaltungsaufwand zu sparen, und das war definitiv ein gutes ziel. nur leider ist irgendwas auf dem weg zu dem was wir jetzt haben schief gegangen, bzw. es ist rausgekommen das die das mit dem „kosten sparen“ irgendwie doch ganz anders gemeint haben.

und ja, du hast recht, ich finde es auch völlig irrsinnig wie allerorten der simple fakt einfach ignoriert wird das es keine arbeit _gibt_. Es wird immer so getan als würden auf die 5 millionen arbeitslose irgendwo 5 millionen arbeitsstellen warten und die hätten alle nur keine lust.

Er sagte auch das
sich die Polen blöd vorkommen müssen, wenn ihre
danebenstehenden Kollegen das 3 fache verdienen. Keine Bange
in paar Monaten haben die alle einheitliche Löhne, nämlich
5,50.

naja, demnächst ist es nur ein euro, und die polen sind die schwerverdiener. lol.

hallo

Das ist mir auch immer wieder ein Rätsel. Am unbegreiflichsten
ist es,daß viele Chefs unbedingt darauf bestehen,einen
„Gelernten“ haben zu wollen,obwohl ein vor der Tür stehender
„Learning-by-Doing“- Bewerber die Arbeit genausogut oder gar
besser kann. Ist mir selbst oft genug so ergangen. Noch ein
beliebter Ablehnungsgrund:smiley:ie Entfernung vom Wohn- zum
Arbeitsort. Gerade in ländlichen Regionen ist es in den
meisten Fällen so,daß Bewerber nunmal nicht aus dem
Firmenstandort kommen.Und solange man nicht einen Job mit
Notwenidigkeit eines schnellen Erscheinens am Arbeitsplatz
hat,ist es doch eigentlich egal,wo jemand wohnt,oder ? Da ist
die von unseren Politikern bemängelte mangelnde Mobilität der
Arbeitslosen doch ad absurdum geführt,oder ?

tja, und eine erfahrung die ich selbst schon gemacht habe:
man bewirbt sich auf einen neuen job, auch in anderen, entfernten städten. und zu 90% bekommt man eine absage, weil man nicht in der nähe wohnt. hab dann einige zeit später eine bewerbung an die gleichen firmen geschickt, diesmal nur die adresse eines bekannten angegeben der in dieser stadt wohnt. und siehe da, ich wurde plötzlich zu 3 vorstellungsterminen eingeladen, obwohl ich außer der adresse die gleiche bewerbung geschickt habe.
und die firmen verlangen flexibilität…

Die Berechnungen für die Wohnkosten sind manchmal echt zum
Schreien.Mir wurden Nebenkosten teilweise abgelehnt,weil sie
angeblich nicht zu den NK,sondern in die Miete reingehören.
Also flux den Mietvertrag geändert und schon zahlt das Amt.
Behördenirrsinn hoch 10.

genauer bitte :wink:

Sicherlich sind bei den 300000 freien Jobs etliche dabei,von
denen man gut leben könnte,aber die Mehrzahl der Stellen sind
schlichtweg zu schlecht bezahlt oder es werden Qualifikationen
gesucht,die kein Arbeitsloser hat. Schaut mal in die
Zeitungen,welche Berufe gesucht werden:
Ingeneure,Abteilungsleiter,Manager usw. Solche Leute sind
nunmal nicht unter den Arbeitslosen.

würd ich nicht mal sagen. es gibt ja mittlerweile schon genug arbeitssuchende akademiker.

ade

hi wolfgang,

tja da habe ich wohl den richtigen erwischt. genau für so einen wie dich war die frage gedacht, einen der PRO arbeitsmarktreform ist und sich scheinbar alles ganz leicht vorstellt.
komisch nur das du meine eigentliche frage nich beantwortet hast:
wie kann mein bekannter einen job finden? wenn es doch so eonfcah sei, dann sag mir doch mal wie!

mir geht es nicht primär um hatzIV. ich denke auch das hartzIV eine super sache sein kann, wenn die rahmenbedingungen stimmen. und die stimmen im moment nicht!!
früher hat man in jeder reportage in jedem sender einen bericht über sozialschmarotzer sehen können. das man gegen solche leute estwas zun muss ist klar. aber mitlerweile, bei über 5mio. arbeitssuchenden ist das anders. nein, es gibt keine 5mio schmarotzer in deutschland!

nun bekommt er ALG2 und das :geld reicht einfach nicht.

Miete und Heizung werden bezahlt, Kranken- und
Rentversicherung wird bezahlt, dazu gibts ca. 300 € für den
laufenden Lebensunterhalt. Das ist gewiß nicht üppig, aber mit
spitzem Bleistift gerechnet reicht es. Für Auto, Zigaretten
und was sonst noch wünschenswert wäre, reicht es natürlich
nicht.

mensch, ich will jetz nict drauf rumreiten ob das geld reicht oder nicht (wobei es nicht reichen kan, die leute zum umzug gezwungen werden bzw. selber schauen müssen wie sie den restbetrag der mietkosten auftreiben und sehr viele in den ruin reiben, da sie laufende zahkungen leisten müssen!). aber hier bitte nicht weiter drauf eingehen, sonst artet es aus.

sie hätten erst jobs schaffen :und dann hartzIV auf den weg :schicken sollen.

Der Staat kann nur Rahmenbedingungen schaffen, aber keine
Jobs. Jobs werden nur von Unternehmern geschaffen, also von
Privatleuten wie Du und ich. Ungeachtet dessen, kannst Du
natürlich mehr Geld für Erwerbslose fordern. Wenn die
Forderung glaubwürdig sein soll, wäre ein
Finanzierungsvorschlag hilfreich. Machen wir einfach mehr
Schulden, die unsere Kinder bezahlen sollen, wäre so ein
Vorschlag. Oder Erhöhung diverser Steuern. Oder der Staat
verabschiedet sich von Aufgaben, mutet dem Einzelnen mehr
Eigenverantwortung zu, damit auf diese Weise Geld für
Bedürftige frei wird.

dann muss ich sagen dass der staat die falschen rahmenbedingungen geschaffen hat bisher. oder warum werden immer noch keine leute eingestellt?!?! dann hat der staat versagt. ich bleib dabei, man hätte erst für arbeitsplätze sorgen soll (bzw. häte der staat die rahmenbedingungen erfolgreich ändern sollen und schauen wie sich der arbeitsmerkt entwickelt. tut er das positiv, dann spricht nichts gegen hartzIV!!)

Wie hättest Du es gerne?

ich sag es mal mit beispiel gesundheitsreform. hier in deutschland wird heftigst getritten und gestöhnt ob einen krankenkasse 13,8% oder 14,0% hat. ich kann mir da nur an den kopf fassen. was nützt mir eine karnkenkasse mit 13,0% wenn ich jetzt immer 10 praxisgebühr zahlen muss und mindestens 5 euro auf medikamente. von anderen behandlungsformen ganz zu schweigen. hier wird immer nur von prozenzpunkten gesprochen, nach dem mote „Hilfe, meine kasse erhöht die beiträge um 0,1%, ich werde pleite“.
von mir aus hätte die reform die beiträge auf 16% eröhen können, vorrausgesetzt, ich kann wieder so zum arzt gehen wie vor 10 jahren. d.h. ich kann einfcah hin gehen ohne geld in den taschen, bekomme wenn es nötig sei ein rezept mit dem ich zur apotheke gehe und nix dazuzuahlen muss. ich bekomme alle 2 jahre eine brille, kostenlos. von zuzahlungen beim zahnarzt habe ich damals nie was gehört.
ja, das hätte ich mir gewünscht!

ade

Hallo Axl!

Wie hättest Du es gerne?

ich sag es mal mit beispiel :gesundheitsreform. hier in
deutschland wird heftigst :getritten und gestöhnt ob :einen krankenkasse 13,8% oder :14,0% hat. ich kann mir da :nur an den kopf fassen. was :nützt mir eine karnkenkasse :mit 13,0% wenn ich jetzt :immer 10 praxisgebühr zahlen :muss und mindestens 5 euro :auf medikamente. von anderen :behandlungsformen ganz zu
schweigen. hier wird immer :nur von prozenzpunkten :gesprochen, nach dem mote :„Hilfe, meine :kasse erhöht :die beiträge um 0,1%,
ich werde pleite“.
von mir aus hätte die reform :die beiträge auf 16% eröhen
können, vorrausgesetzt, ich :kann wieder so zum arzt gehen :wie vor 10 jahren. d.h. ich :kann einfcah hin gehen ohne :geld in den taschen…

Ist Dir klar, daß solche Rundumversorgung ohne Eigenverantwortung (= Selbstbeteiligung) Geld kostet? Das ist Geld, das je zur Hälfte Arbeitnehmer und Arbeitgeber belastet. Jeder Euro Belastung macht es schwerer, wirtschaftlich sinnvoll Arbeitsplätze zu schaffen oder auch nur im Land zu halten.

Nach meiner Einschätzung müssen wir uns von der Kost-nix-Rundumversorgung verabschieden. Statt dessen Eigenverantwortung wo immer es geht, so daß die Solidargemeinschaft nur noch für die gravierenden Fälle eintritt, die den Einzelnen überfordern. Außerdem müssen Regulierungen weg, die einschränken, niemandem nützen, dafür aber Verwaltungs- und Personalaufwand mit sich bringen. Muß nämlich alles von Betrieben und Arbeitnehmern bezahlt werden.

Das könnten wir haben, aber sofort hebt das Geschrei an. Genau deshalb passiert außer stetig steigender Verschuldung nichts. Jeden Cent Schulden zahlen wir samt Zinsen in Form von Steuern und Abgaben. Ein erheblicher Teil davon verteuert Arbeit, erschwert Neugründungen und zehrt an der Wettbewerbsfähigkeit vorhandener Arbeitsplätze, bis sie eines Tages weg sind.

Das Ganze sind furchtbar simple wirtschaftliche Basics, die aber von diesem Volk aus wirtschaftlichen Analphabeten, Besitzstandswahrern, Versorgungsempfängern und Sozialromantikern nicht zur Kenntnis genommen werden.

Gruß
Wolfgang

3 „Gefällt mir“

Möglicherweise naive Antwort…
Hallo Axl,

hmm - ich werde jetzt einfach mal auf Deine Frage „Wie findet man einen Job?“ und nicht auf die Hartz-Diskussion eingehen, okay?
Aaalso, Dein Bekannter scheint mir einerseits recht vernünftig ausgebildet zu sein ist jedoch auch schon ne ganze Weile arbeitslos, richtig?

Wenn ich nun meinen Eindruck zu Deiner Frage schildern darf (der natürlich nur auf Deinem Posting beruht und damit voll falsch sein kann *g*)

freiwillig von sich aus letztes jahr in eine großstadt
gezogen, 250km von daheim weg (westdeutschland).

[…]

von IT bis lagerist.

Diese beiden Aktionen klingen mir ein wenig kopflos. Sorry, das mag hart klingen - aber nur „auf Verdacht“ umziehen ist doch schon eine grosse Aktion. Gut, das ist so und möglicherweise überwiegen die Vorteile der Grossstadt die Nachteile der höheren Lebenshaltungskosten. Aber das ist auch nicht der Punkt :wink:

Die andere Sache sind die Bewerbungen „von IT bis Lagerist“. Meine Erfahrungen sind, dass die Personaler einfach ihr Stellenprofil haben und entweder der Bewerber passt darauf oder er passt eben nicht. Sprich, wenn ein Lagerist gesucht wird, bewerben sich möglicherweise 100 Lageristen, die schonmal in dem Bereich gearbeitet haben. Da fliegt Dein Freund leider schon in der Vorrunde raus, wenn er noch keine Erfahrungen hat. Wie gesagt - das bezieht sich jetzt auf einen Programmierer, der sich als Lagerist bewirbt. Das bezieht sich nicht auf einen C+±Programmierer, der Visual C programmieren soll (oder wat weiss ich eben *g*)

Langer Rede kurzer Sinn: Ich glaube, die Chancen Deines Freundes steigen, wenn er sich mehr in der beruflichen Richtung orientiert, in der er Erfahrungen oder zumindest Grundlagen vorweisen kann.
Ansonsten hilft meiner Erfahrung nach „Vitamin B“ massiv. Und wenn der ganze Freundes- und Bekanntenkreis abgeklapptert ist bleiben Fachmessen wo er mit einem „Bewerberprofil“ anrückt. Er wäre nicht der erste, der dort nen Job kriegt (insbesondere bei kleineren Firmen, wo Cheffe persönlich auf der Messe ist. Vorher informieren anhand vom Ausstellerverzeichnis!)

So wie Du Deinen Freund bescheibst, scheint er ja durchaus „zu allem Unsinn bereit“ zu sein. Hat er sich denn schonmal in Österreich und der Schweiz (oder sonstigem Ausland) umgehört? Hier ist die Jobsituation noch nicht ganz so dramatisch wie in Deutschland. Wenn er noch Fragen zu Ö oder CH hat, soll er mich einfach direkt anmailen, vielleicht kann ich ihm noch ein bisserl weiterhelfen.

*wink* und viel Erfolg!

Petzi

Moin,

alles schön und gut, aber in welchen Bereichen hat dein Freund tatsächlich Arbeitserfahrung ? Ich werde mal Auflisten, wo ich in dem Alter Arbeitserfahrung hatte:

Arbeit in der Gärtnerei (Pflege von Anlagen, Ernte)
Nachhilfeunterricht
Thekenkraft
Arbeit in einer Maschinenweberei und Handweberei
Textildesign
Babysitter
Fahrerin für einen Essensbringdienst für Firmenverpflegung

In diesen oder ähnlichen Bereichen hätte ich mich im Fall von Arbeitslosigkeit beworben, wobei mir klar ist, dass man allein von Nachhilfeunterricht nicht leben kann, aber vielleich von der Kombination aus Nachhilfeunterricht, Babysitter und Thekenkraft, womöglich teilweise auf selbständiger Basis.

(außerdem geht bald die Spargelsaison wieder los, muss ich hier schreiben, dass jedes Jahr bis zu 800000 Arbeitsgenehmigungen für ausländische Arbeitskräfte insbesondere im Bereich der Landwirtschaft und Gastronomie erteilt werden, weil sich keine deutschen Bewerber finden) ?

Und keine Angst vor „komischen“ Jobs. Solche Jobs erweitern den Erfahrungshorizont, man lernt dazu, zeigt potentiellen Arbeitgebern dass man tatsächlich arbeiten kann und keine Arbeit scheut und es ist ja nicht für immer.

Gruß
Marion, die nach diesen Jobs noch jede Menge andere „merkwürdige“ Jobs gemacht hat.

hallo zusammen!

da hier immer wieder diskussionen über hartzIV und der
gleichen auftauchen und es zu meiner verwunderung immer wieder
welche gibt, die meinen das es „ganz einfach“ sei einen job zu
finden, möchte ich heute gerade diese personen einmal etwas
fragen:
WIE???

Fakt ist, dass es verflixt schwer ist, einen passenden Job zu finden!
Die unsägliche Vorschrift unter Hartz4 bis zu 5 Bewerbungen pro Woche zu schreiben, macht Arbeitssuchende zu Klinkenputzern. Aber das ist teilweise genau die Lösung. Also alle kostenlosen Zeitungen (mancher Hartz4-ler hat sich die Zeitung schon aus dem Müll gezogen - in Büchereien liegen die Tageszeitungen kostenlos aus!) durchforsten.
Dann auch einfach mal die „gelben Seiten“ zur Hand nehmen und durchblättern. Einfach „Blind-Bewerbungen“ man nennt es heute ja wohl Initialbewerbungen, senden. Aber: ich rate an, dies per eMail zu machen, da sonst in 90 Prozent der Fälle die Bewerbungsmappen nicht zurück kommen und das Geld damit futsch ist. Bei Blindbewerbungen würde ich auch keine Zeugniskopien beifügen.
Paßbilder ruhig einscannen! Die Bewerberwerkstätten wollen einem klar machen, dass man ein Originalfoto anheften soll. Blödsinn! 4 Bilder kosten beim Fotografen im Schnitt 14 Euro.
Etwas, was ganz toll helfen kann: ein eigenes „Netzwerk“ aufbauen. Also Leute nach Arbeit ansprechen - und „bitte, wenn Sie etwas hören, wäre es nett, wenn sie mir diese Information zu kommen lassen!“
Es ist ein mühsames Vorhaben…
Ach ja, wenn er „Kurzjobs“ gemacht hat, dann nicht das genaue Datum im Lebenslauf reinschreiben, sondern nur die Jahreszahl. Und wenn 2 oder 3 in einem Jahr auftauchen, sieht das nicht so krass aus.
Nach neuesten „Bewerbungs-DIN-Vorschriften“ (ja, das gibt es auch schon - aber Toilettenpapier unterliegt noch keiner DIN-Norm!) sollen die Stellen von neu zu alt aufgeführt werden.
Dann noch ein Tipp: Die Bewerbungsanschreiben auf 90 g Papier ausdrucken oder noch besser 100. Dieses Stück „Papier“ liegt besser in der Hand und kann Aufmerksamkeit erregen (unbewusst).
Aber ich habe, für den Bekannten, wie alle Hartz4-Betroffenen, Rentner, Menschen die sparen müssen, etc. eine Seite, die helfen kann:
http://www.sparzeiten.de
Hier werden Tipps gegeben, um mit Hartz 4-Geldern und Minimalrenten etc. überhaupt überleben zu können. Das Forum enthält viele Tipps und wird stets ausgebaut! Es wurde geschaffen, um zu helfen - NICHT zur Bestätigung von Hartz4 - man geht damit NICHT konform!
Ach ja, wenn dein Bekannter in der ersten Stadt, aus der er wegen der Arbeit weggezogen ist noch ein paar Kontakte zu Firmen hat, dann sich dort bewerben und reinschreiben: Ich will wieder heim! Das ist ein Argument, das bei Firmen zieht - „Der bleibt uns erhalten!“
Auf SparZeiten steht übrigens auch, wie sich der Regelsatz für einen Ledigen von 345 Euro pro Monat zusammensetzt, bzw. wieviel Geld man für was ausgeben darf! Interessant für alle!
Und wer „dümmliche Bemerkungen“ über Hartz4-Betroffene vom Stapel lässt, darf nicht vergessen, dass es auch ihn treffen kann.
Für Nachfragen zu diesem Thema also nicht nur Sparen bin ich gerne ansprechbar!
Viele Grüße
zaubermaus

Hallo,

es gibt noch schlimmeres: Ich bin in Stuttgart geboren und aufgewachsen und meine Eltern leben dort. Ich hab aber seit 14 Jahren nicht mehr in Stuttgart gelebt. Dann hatte ich ein Vorstellungsgespraech in Freiberg/Sachsen. Ablehnung, weil ja mein Lebensmittelpunkt in Stuttgart waere und die jahrelange(!) Erfahrung der Personalerin ihr sagt, dass ich mich deswegen in Freiberg nicht wohlfuehlen wuerde.

Da faellt einem doch nix mehr zu ein, oder?

Ralph

Die unsägliche Vorschrift unter Hartz4 bis zu 5 Bewerbungen
pro Woche zu schreiben, macht Arbeitssuchende zu
Klinkenputzern.

hab ich hier was verpasst??? Davon hab ich noch nix gehört, hört sich wie Konjunkturspritze für Papier und Fotografen an, die Förderung von Bewerbungen gibts ja noch , 5€ pro Bewerbung

Mikesch

Die unsägliche Vorschrift unter Hartz4 bis zu 5 Bewerbungen
pro Woche zu schreiben, macht Arbeitssuchende zu
Klinkenputzern.

hab ich hier was verpasst??? Davon hab ich noch nix gehört,
hört sich wie Konjunkturspritze für Papier und Fotografen an,
die Förderung von Bewerbungen gibts ja noch , 5€ pro Bewerbung

ja, das stimmt. Selbst in Bewerberwerkstätten wird das so vorgegeben. Da man auch verlangt, ein originales Paßfoto dran zu heften, wird die Bewerbung noch teurer.
Es gibt auch die Möglichkeit, diesen Betrag - ca. 240 Euro für das ganze Jahr vorab zu beantragen. Aber wenn dieser Betrag „aufgebraucht“ ist, gibt es nichts mehr!
3,40 Euro für Porto - Bewerbungsmappe 8man soll ja nicht die billigste Version wahlen!) nochmal 1,50 Euro zusätzlich im Schnitt ca. 10 Kopien - 1=0,50Cent= 5 Euro plus Briefumschlag und Briefpapier.
Soviel zu 5Euro pro Bewerbung.
Da immer mehr Firmen diese Bewerbungsmappen nicht zurück schicken ist es herb, diese immer wieder neu erstellen zu müssen.
Wer also Bewerbungen am „Fließband“ versenden will, sollte sich überlegen den Gesamtbetrag zu beantragen.

Mikesch

Hallo!

Da man auch verlangt, ein :originales Paßfoto dran
zu heften…

Wer verlangt soetwas?
Ich höre so viel von den Bewerbungskursen des Arbeitsamtes. Was wird da eigentlich getrieben? Hier eine kleine Anleitung für Bewerbungen:

Man nehme kein Paßfoto und auf keinen Fall ein Farbbild aus dem Paßbildautomaten. Für optimal halte ich ein sw-Portraitfoto vom Fotografen. Format etwas größer als Paßfoto. Das Bild wird gescannt und leicht oberhalb der Mitte auf ein 90g/m² A4-Blatt gedruckt. In einigem Abstand darunter je nach Geschmack mittig, rechts- oder linksbündig der volle Vor- und Zuname. Übrigens muß Papier nicht immer blütenweißes Kopierpapier sein, z. B. ein ganz leichter Grauton kann eleganter wirken.

Dazu kommt ein Lebenslauf, je nach persönlicher Situation evtl. aufgeteilt auf mehrere Blätter, einmal der Lebenslauf mit Schulstationen etc und separat der berufliche Werdegang. Tätigkeitsfelder und Erfahrungen füllen ein eigenes Blatt. Bei besonders qualifizierten Leuten kann eine weitere Seite sinnvoll sein mit Veröffentlichungen, Patenten, Gremienmitarbeit usw… Bei Berufsanfängern oder Bewerbern für eine Ausbildungsstelle werden es nur 2 Seiten, bei Leuten mit mehr Hintergrund können aber auch 4 oder 5 Seiten zusammen kommen.

Für das Anschreiben hat man den Adressaten namentlich recherchiert. Bei Stellenauschreibungen/Inseraten ist der Ansprechpartner i. d. R. namentlich genannt. Bei Initiativbewerbungen ist die Personalabteilung nur dann die geeignete Adresse, wenn man sich für eine Position in dieser Abteilung bewirbt. Bei kleinen Unternehmen ist der Inhaber/Geschäftsführer die richtige Adresse, ansonsten der Abteilungsleiter der betrieblichen Stelle, für die man sich bewirbt. Selbstverständlich leistet man sich in der Schreibweise von Namen und Unternehmen nebst dessen korrekter Rechtsform keine Schnitzer.

Bewerbungsmappe man soll ja :nicht die billigste Version :wahlen

Es muß ordentlich und sauber aussehen, handhabbar sein. Ansonsten sind ansprechender Inhalt und Phantasie gefragt. Ein noch so teures Mappenmodell aus der Büro-Edelboutique bringt gar nichts. Man kann z. B. einen einfachen Klemmrücken (kein Heftstreifen) nehmen, Klarsichtblatt auf der Vorderseite und als Schlußblatt etwas Kräftiges >150 g/m², damit die ganze Sache nicht labberig wirkt.

Alles zusammen einschließlich Umschlag und Briefmarke ist für 3 € darstellbar.

Gruß
Wolfgang

schön wenn es so einfach wäre…
Hallo!

da ich in meiner laufbahn schon einige bewerbungstrainings durchlaufen habe (4 an der zahl, wobei kein einziges vom arbeitsamt war, sondern von firmen der freien wirtschaft!) muss ich jetz hier mal mein senf dazu geben:

vorab muss ich mal erwähnen das es keine optimale oder super bewerbung gibt. bewerbungen sind geschmackssache. was ich daheim zaubere und mir und meinen freundin vielleicht voll super finden, kann der personaler, der jeden tag einen stapel bewerbungen bekommt, überhaupt nicht ansprechend finden.
aber trotzdem gilt es, sich aus der masse hervorzuheben.

Man nehme kein Paßfoto und auf keinen Fall ein Farbbild aus
dem Paßbildautomaten. Für optimal halte ich ein
sw-Portraitfoto vom Fotografen. Format etwas größer als
Paßfoto.

halte ich für weniger toll. grad die standardpassbilder vom fotografen sind doch eher langweilig. die macht doch jeder. und da das foto einen ansprechen soll und es der erste kontakt vom personaler mit dem bewerber ist, sollte man dort kreativ sein! moderne passbilder zb sind quadratisch. zum hingucker wird das bild, wenn es einen dunklen hintergrund hat. oder wenn es denn ein standardformat sein soll, dann bitte eng geschnitten. d.h. dass man nicht den ganzen kopf sieht, also die haarpracht nicht vollständig zu sehen ist. so, dass einem das gesicht gleich ins auge fällt. das transportiert viel sympathie.
ganz schön was ich mal gesehen habe war eine bewerbung aus der werbebranche. das bild war elativ groß und rechteckig (ca. 12x8cm). der kopf war auf dem rechten drittel, der rest war dunkler hintergrund. sah echt stark aus…ein hingucker eben.

Das Bild wird gescannt und leicht oberhalb der Mitte

auf ein 90g/m² A4-Blatt gedruckt.

das kann ich aus eigener erfahrung dementieren. das ist jedem personaler wurscht auf welchem papaier es ist. hatte schon in meiner tätigkeit kontaktzu sehr vielen personalchefs zum thema bewerbungsmappe und kann euch raten die finger von sowas zu lassen. das kostet nur geld und bringt null.
habe früher auch den fehler gemacht und meine bewerbunge auf sündhaft teurem papier mit wasserzeichen ausgedruckt. und ich bezweifel nun, dass ein personaler das gewürdigt hat…
bleibt bei normalen papier!
höchstens, allerhöchstens das anschreiben, welches auf die mappe gelegt wird, auf dickem papier drucken. nicht mehr.

Bewerbungsmappe man soll ja :nicht die billigste Version :wahlen

Es muß ordentlich und sauber aussehen, handhabbar sein.
Ansonsten sind ansprechender Inhalt und Phantasie gefragt. Ein
noch so teures Mappenmodell aus der Büro-Edelboutique bringt
gar nichts. Man kann z. B. einen einfachen Klemmrücken (kein
Heftstreifen) nehmen, Klarsichtblatt auf der Vorderseite und
als Schlußblatt etwas Kräftiges >150 g/m², damit die ganze
Sache nicht labberig wirkt.

auch hier ist es wieder eine geschmacksfrage. in meinen unterredungen mit den firmen stellte ich ganz klar fest, dass die einen eine normale duraclip-mappe bevorzugen, andere eine teure pappmappe mit eingeprägter „bewerbung“. habe einem personalchef mal deie kostenfrage vorgehalten, das ein bewerber evtl. 100 bewerbungen verschickt und er dann allein schon für die mappen 400 euro augeben müsste. seine antwort: der bewerber soll dann halt nur 10 richtig gute mappen kaufen, bei den 10 wird dann schon eine erfolgreich sein. naja…wie gesagt, geschmackssache…

Alles zusammen einschließlich Umschlag und Briefmarke ist für
3 € darstellbar.

wow, das will ich sehen.

  • ein gutes passbild kostet 2 EURO.
  • eine papp-mappe kostet 3,99EURO
  • rechnen wir 5 dokumente die kopiert werden müssen = 1 EURO
  • die drucktinte die verbraucht wird will ich hier jetz nicht extra ausrechnen
  • porto macht 1,44 EURO.

das macht bei mir 8,43 EURO pro bewerbung.
abziehen müssten wir noch die tatsache, dass man die passbilder wiederverwenden kann, genau wie MEISTENS die mappen auch. die dokumente haben nachher meist gebrauchsspuren. also denke ich das man durchschnittlich 5 EURO pro bewerbung rechnen kann.

ich möchte noch erwähnen, dass man das passbild am besten mit fotokleber befestigt. so kann man es später wieder abtrennen.
aber bitte den namen hinten aufs bild schreiben, da es schon einigen personaler passierte, dass ein bild abging und sie es nicht mehr zuordnen konnten.

ade

Hallo Axl!

Es ging darum, Bewerbungen in einem erträglichen Preisrahmen zu halten. Dafür habe ich einen Vorschlag gemacht. Wenn Du es anders machen möchtest, ist es Deine Sache. Ich antworte jetzt überhaupt nur, weil ich Deinen Beitrag als Ärgernis ansehe.

Ich schrieb:

Man nehme kein Paßfoto … ::Für optimal halte ich ein
sw-Portraitfoto vom ::Fotografen. Format etwas ::größer als Paßfoto.

Du antwortest:

grad die standardpassbilder :vom fotografen…

Was soll solche Ignoranz?! Wenn Du bitte nachliest, sagte ich ausdrücklich „kein Paßfoto“.

Das Bild wird gescannt und ::leicht oberhalb der Mitte
auf ein 90g/m² A4-Blatt ::gedruckt.

das kann ich aus eigener :erfahrung dementieren. das :ist jedem personaler wurscht :auf welchem papaier es ist. :das kostet nur geld und :bringt null.
…sündhaft teurem papier mit :wasserzeichen ausgedruckt.
in meinen unterredungen mit :den firmen stellte ich ganz :klar fest, dass die einen :eine normale duraclip-mappe :bevorzugen, andere eine
teure pappmappe mit :eingeprägter „bewerbung“.

Der Inhalt einer Bewerbung ist entscheidend. Sauber, fleckenfrei und übersichtlich muß die Sache sein. Das Fabrikat der Mappe ist völlig wurscht und wenn ein Personalmensch in die Mappe eingeprägten Text sehen will, ist er schlicht nicht ganz klar im Kopf.

seine antwort: der bewerber :soll dann halt nur 10 richtig :gute mappen kaufen,
bei den 10 wird dann schon :eine erfolgreich sein.

Machst Du überall die Ansicht von Idioten zum Maßstab?

Alles zusammen ::einschließlich Umschlag und ::Briefmarke ist für
3 € darstellbar.

wow, das will ich sehen.

  • ein gutes passbild kostet 2 EURO.
  • eine papp-mappe kostet 3,99EURO

Wenn man sich über die hohen Kosten beklagt, ich mache daraufhin einen Vorschlag, wie es gut und preiswert geht und Du kommst immer noch mit Paßbild und Mappe für 4 Euro (!) daher, kann ich Dir auch nicht mehr helfen.

Noch einmal: Ein Portraitfoto vom Fotografen ist kein Paßbild. Ich schlug Einscannen vor, weil man dann nur genau 1 Bild für beliebig viele Bewerbungen braucht. Das ist keine Notlösung, kann vielmehr bei sauberer Gestaltung ansprechender aussehen, als ein eingeklebtes Bild. Wenn man ein Bild druckt, wellt sich zu dünnes Papier. Das sieht häßlich aus. Deshalb lieber etwas schwereres Papier. Ist das begriffen? Ich schlug ferner eine einfache Lösung (es gibt viele einfache, gute Lösungen) für die Mappe vor, die den Zweck erfüllt. Es ist Unsinn, dafür mehr als unbedingt nötig auszugeben.

Außerdem schrieb ich, daß der Inhalt entscheidend ist. Und Phantasie. Dabei etwas Mühe zu investieren, kostet keinen Cent.

Ich habe den Eindruck, daß es Dir nicht um zielführende Bewerbung zu erträglichen Kosten geht. Sonst würdest Du Dich nicht an teuren Mappen festklammern. 500 Blatt gutes Papier kosten 10 € (reicht für 100 Bewerbungen) und von Bütten mit persönlichem Wasserzeichen und Familienwappen als Lithographie ist nicht die Rede. Ein Briefumschlag kostet 15 ct, die Briefmarke 1,53 €, der Fotograf einmalig 20 €, eine den Zweck erfüllende Mappe oder die Lösung mit Klemmschiene etwa 1 €/St… Schreibt man 10 Bewerbungen, errechne ich 5,68 €/Bewerbung, bei 50 Bewerbungen sind es 3,28 € und bei 100 Bewerbungen 2,98 €.

Aber das interessiert Dich vermutlich nicht, denn Du möchtest zeigen, wie schier unmöglich alles ist.

Gruß
Wolfgang

Alles zusammen einschließlich Umschlag und Briefmarke ist für
3 € darstellbar.

Auch wenn die Bewerbung nur 3e kostet sind bei 20 im Monat nach 4 Monaten die 240 e weg. Und dann soll man das Spiel von 331e machen???Da soll mir mal einer erklären wie das machbar sein soll. Das sieht mir eher wie Beschäftigungtherapie aus…

LG
Mikesch

Fortsetzung: Die ersten Polen haben dort schon bei Nacht die Koffer wieder gepackt. Es sind die 1. Molotowcocktails gegen Ihre Container geflogen. Ist zwar Mist, das es soweit kommen muss, aber der gemeine Arbeiter beginnt sich gegen den von der Politik eingeschlagenen Weg, des radikalen Abbaus der deutschen Arbeitsplätze ( der Firma geht es hervorragend, auch ohne Polen)eben mit ganz unkonventionellen Mitteln zu wehren.

LG
Mikesch

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