Einfach kein bafög mehr gezahlt?

Studenten sind keine Sozialschmarotzer.
Im Gegenteil, Studenten (lat. studere= sich anstrengen)
sind eine wichtige Stütze der Gesellschaft!

Das ist ja richtig fiess, dass das Bafög-Amt
Deine Miete nicht mehr zahlt. Echt unsozial.

Nick

Hallo Nick!

Ja gehts denn noch, jetzt sind Studenten auch noch
Sozialschmarotzer?

Nein nur „Studenten“, die so wenig nebenherarbeiten,
dass sie ihr Bafög für die Miete benötigen und die
gleichzeitig trotz wenig Nebenherarbeit mehrere
Wiederholungsprüfungen nicht bestehen.

Die sind faul oder unfähig und wollen Geld dafür.

Das sind Sozialschmarotzer.

Nick

Hi,

Nein nur „Studenten“, die so wenig nebenherarbeiten,
dass sie ihr Bafög für die Miete benötigen und die
gleichzeitig trotz wenig Nebenherarbeit mehrere
Wiederholungsprüfungen nicht bestehen.

Wie das mit verallgemeinerungen so ist… Sie sind zu allgemein.

Achso nebenherarbeiten…
Also von 8h-16h uni, dann weiter an der doktorarbeit werkeln, in den ferien ganztags famulieren, nebenbei referate schreiben, für klausuren lernen… Klingt irgendwie auch nicht nach nichtstun, wird aber leider auch nicht bezahlt…

Zur zeit kämpfe ich mit einem schein, den ich partout nicht bestehen will…
Bin ich jetzt ein sozialschmarotzer, wo ich mein bafög am ende doch schön zurückzahlen werde. Nebenbei wird man als akademiker ja nicht unbedingt am hungertuch nagen, so daß der staat ja auch ein ganz klein wenig mehr steuern bekommen wird, als meine ausbildung ihn gekostet hat.
Ich weiß nicht, wo ichs gehört hab, aber ich glaube das ding mit der ausbildungsförderung hatte genau DIESES ziel.

Die sind faul oder unfähig und wollen Geld dafür.

Das sind Sozialschmarotzer.

Bevor du das nächste mal also in einem solchen stil verallgemeinerst und dich dann noch über die so „wenig akademischen“ reaktionen der anderen wunderst, solltest du vielleicht erstmal runterkommen und überlegen, ob verallgemeinerungen am ende nicht doch aus einzelfällen aufgebaut sind…

LG und ein baldiges ende der flatus-diagonalis-symptome

wünscht

Alex:smile:

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=> Also ich fass das echt nich! Was hast du bloß für ne Einstellung? Du weißt doch zum Beispiel gar nicht, wieviel ich arbeite! Udn zweitens weißt du auch nicht,welche Gründe bei mir zum Nicht-bestehen geführt haben!
Denn: ich arbeite nebenher und bekomme dafür ca. 170 euro - für miete und lebensunterhalt reicht das bei mir nicht!!! und zweitens hat meine kleine schwester krebs, weshalb ich immer im krankenhaus war all die zeit und ich DESHALB weniger zeit zum lernen hatte!!!

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Hallo Nick,

Nein nur „Studenten“, die so wenig nebenherarbeiten,
dass sie ihr Bafög für die Miete benötigen und die
gleichzeitig trotz wenig Nebenherarbeit mehrere
Wiederholungsprüfungen nicht bestehen.

Die sind faul oder unfähig und wollen Geld dafür.

Das sind Sozialschmarotzer.

hach, muss das schön sein, alle Probleme auf einen Sündenbock abzuschieben. Das macht das Leben wahrlich einfacher. Schade nur, dass das von einem beschränkten Horizont zeugt…

Aber um mal etwas Konstruktives zu antworten: Vielleicht liegt das Nichtbestehen der Prüfungen nicht am mangelnden Fleiß, sondern am Zustand der hiesigen Unis und mangelndem Engagement vieler Dozenten - wenn du z.B. nach England rüberschaust, so sieht es dort gaaaaaaaaanz anders aus. Die deutschen Unis wollen zwar bei den Anforderungen mithalten, bieten allerdings kaum Betreuung. Damit lassen sich die hohen Durchfallquoten erklären.

Das Bafög ist gerade dazu da, dass der Student sich erst einmal auf sein Studium konzentrieren kann, anstatt vor lauter Nebenjobs nicht mehr zum Lernen zu kommen. Und stell dir vor, nach fünf Tagen Vorlesungen/Praktika von 8 bis 18 Uhr muss ich irgendwann noch das alles nacharbeiten, Protokolle schreiben etc. Selbst dazu bleibt verdammt wenig Zeit (–> Durchfallquoten!), geschweige denn zum Jobben.

Wohl dem, dessen Eltern genug besitzen, um dem Studenten ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen. Leider müsste nach deiner Theorie der Student aus einem weniger betuchten Elternhaus den kürzeren ziehen und entweder zum Langzeitstudenten werden (jobben!) oder das Studium gleich hinschmeißen… schöne Perspektiven.

Ich schließe mich Max Powers Posting komplett an.

Gruß,
Anja

Gute vs schlechte Studenten…

Die sind faul oder unfähig und wollen Geld dafür.

Obwohl ich Deinen etwas ironischen Ton
leicht verletzend finde, inhaltlich vollste
Zustimmung.

Die Studenten, die ohne Talent und mit
vielen guten Vorsätzen und durchgearbeiteten
Wochenenden zwar wollen, aber einfach nicht
können, sind meiner Meinung nach die
Hauptursache für das absolut schlechte Bild
von den „Studenten“.

Schmarotzer, also solche, die absichtlich
der arbeitenden Bevölkerung auf der Tasche
liegen, gibts IMHO zwar auch, aber die
unfähigen sind die große Mehrzahl.

Ein Phys-Prof hat mal gesagt:
„Die Zahl der guten Physikstudenten
ist über die Jahrzehnte gleich geblieben.
Die Gesamtzahl der Physikstudenten ist
gestiegen.“

Ich glaube erstens, dass da viel Wahrheit
drin liegt, und zweitens, dass diese
Wahrheit auch für andere Fächer als die
Physik gilt.

Die Schuldfrage:
Wenn sich einer bemüht, aber nicht kann,
liegt dann die Schuld bei ihm, oder bei
dem, der ihn nicht oder falsch beraten
hat?
Wer sollte die Aufgabe haben, zu beraten?

Ich erinnere mich zwar nur verschwommen,
aber bei meinem Abitur wars den meisten
klar, was sie machen wollten, und die *wenigen*,
die ein Studium angestrebt haben, haben
durchwegs überdurchschnittlich abgeschlossen.

Also sind wieder die Lehrer schuld?

Nein.

Meiner Meinung nach sollten vor allem
die Eltern auf eine rechtzeitige
Entscheidung drängen, unterstützen,
und nicht zögern Klassenlehrer oder
Tutoren um Rat zu fragen!

Gruss, Marco

Hallo Rennmaus!

=> Nein, ich würde gleich eingestuft! Daher verstehe ich
das ja auch net :frowning:

Ja gut, wenn die dir das so gesagt haben, wird es wohl stimmen. Gut, mir hat beim Wechsel auch keiner gesagt, dass ich für das Bafög-Amt hochgestuft werde (d.h. ich habe für das Amt bisher ein Semester mehr studiert als ich das tatsächlich getan habe).

Außerdem fehlen mir nicht mehr so viele
Prüfungen/Scheine, sodass ich auch diesen Leistungsnachsweiß
hätt ebringen können, wenn der nötig gewesen wäre, aber davon
haben die nichts gesagt :frowning:

Na gut, war ja auch nur eine Theorie ;o)

Bitte um Aufklärung, wenn du den wahren Grund weißt.
Danke und LG
die Lidscha

=> Also was soll denn das? Erstens: du weißt doch gar
nicht, wie ich mich auf meine Prüfungen vorbeireitet habe -
wie kannst du also so einen mist behaupten? und zweitens:
natürlich musste ich beim bafögamt schon nachweise vorlegen -
nämlich (wie jeder!!!) nach dem 4. semester! und wozu das war
wusste ich!!
also versteh ich deine aussage nicht!!!

Wenn du es gewusst hast, warum bist du nun so überrascht???

und arbeiten gehen is ja schön und gut, aber ich müsste sooo
viel arbeiten, dass ich gar keine zeit mehr hätte zum
studieren, wenn ich alles davon bezahlen muss! denn meine
eltern haben NICHTS!!!

Also meine Eltern finanzieren mich auch nur bedingt (150€ im Monat) der Rest kommt durch Nachtarbeit und Nachhilfestunden.

Außerdem wollt ich nur deutlich machen, dass man für eine Förderung auch Leistung bringen muss, die du nicht erbracht hast.
Warum du jetzt empört bist, versteh ich nicht.
Im Endeffekt wirst du doch länger studieren als die Regelzeit
(= Langzeitstudent)
Und wenn du das negativ bzw als Angriff siehst, dann liegt das nur in deiner eigenen Wertung des Wortes bzw des Zustandes.
Ich wünsche dir trotzdem viel Erfolg und ein bißchen mehr speed in Zukunft, denn ab dem nächsten Jahr haben wir alle Studenten nichts mehr zu Lachen

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Hallo oleinka,

und arbeiten gehen is ja schön und gut, aber ich müsste sooo
viel arbeiten, dass ich gar keine zeit mehr hätte zum
studieren, wenn ich alles davon bezahlen muss! denn meine
eltern haben NICHTS!!!

Also meine Eltern finanzieren mich auch nur bedingt (150€ im
Monat) der Rest kommt durch Nachtarbeit und Nachhilfestunden.

Ich finde, 150 € sind - je nach Wohnort - schon eine ganze Menge. Und nicht jeder ist rein physisch in der Lage, nachts zu arbeiten. Sei froh, dass du diese Möglichkeit hast.

Außerdem wollt ich nur deutlich machen, dass man für eine
Förderung auch Leistung bringen muss, die du nicht erbracht
hast.

Na klar, aber nur, weil jemandem unerwartete Schwierigkeiten in den Weg treten (dazu gehört imho auf jeden Fall eine schwerkranke Schwester!), bedeutet das nicht, dass das Amt sie jetzt einfach fallenlassen soll. Das sagt nämlich weder etwas über ihren Lerneifer noch über ihre Begabung aus.

Warum du jetzt empört bist, versteh ich nicht.
Im Endeffekt wirst du doch länger studieren als die Regelzeit
(= Langzeitstudent)

Ja, na und? Wird sie deshalb später weniger Steuern zahlen? Und muss sie jetzt für persönliche Probleme, für die sie ja nun wirklich nichts kann, auch noch bestraft werden?

Und wenn du das negativ bzw als Angriff siehst, dann liegt das
nur in deiner eigenen Wertung des Wortes bzw des Zustandes.

Ich finde durchaus, dass der Vorwurf, „Sozialschmarotzer“ zu sein, ein Angriff ist. Du nicht?

Gruß,
Anja

Ich finde durchaus, dass der Vorwurf, „Sozialschmarotzer“ zu
sein, ein Angriff ist. Du nicht?

Gruß,
Anja

Klar, aber diesen Vorwurf habe ich nicht gemacht.
Ich habe ihn weder ins Spiel gebracht noch positiv kommentiert.

Bevor du das nächste mal also in einem solchen stil
verallgemeinerst und dich dann noch über die so „wenig
akademischen“ reaktionen der anderen wunderst, solltest du
vielleicht erstmal runterkommen und überlegen, ob
verallgemeinerungen am ende nicht doch aus einzelfällen
aufgebaut sind…

Hast Recht:
Verallgemeinerungen sind immer schlecht.

Nick

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