Gute vs schlechte Studenten…
Die sind faul oder unfähig und wollen Geld dafür.
Obwohl ich Deinen etwas ironischen Ton
leicht verletzend finde, inhaltlich vollste
Zustimmung.
Die Studenten, die ohne Talent und mit
vielen guten Vorsätzen und durchgearbeiteten
Wochenenden zwar wollen, aber einfach nicht
können, sind meiner Meinung nach die
Hauptursache für das absolut schlechte Bild
von den „Studenten“.
Schmarotzer, also solche, die absichtlich
der arbeitenden Bevölkerung auf der Tasche
liegen, gibts IMHO zwar auch, aber die
unfähigen sind die große Mehrzahl.
Ein Phys-Prof hat mal gesagt:
„Die Zahl der guten Physikstudenten
ist über die Jahrzehnte gleich geblieben.
Die Gesamtzahl der Physikstudenten ist
gestiegen.“
Ich glaube erstens, dass da viel Wahrheit
drin liegt, und zweitens, dass diese
Wahrheit auch für andere Fächer als die
Physik gilt.
Die Schuldfrage:
Wenn sich einer bemüht, aber nicht kann,
liegt dann die Schuld bei ihm, oder bei
dem, der ihn nicht oder falsch beraten
hat?
Wer sollte die Aufgabe haben, zu beraten?
Ich erinnere mich zwar nur verschwommen,
aber bei meinem Abitur wars den meisten
klar, was sie machen wollten, und die *wenigen*,
die ein Studium angestrebt haben, haben
durchwegs überdurchschnittlich abgeschlossen.
Also sind wieder die Lehrer schuld?
Nein.
Meiner Meinung nach sollten vor allem
die Eltern auf eine rechtzeitige
Entscheidung drängen, unterstützen,
und nicht zögern Klassenlehrer oder
Tutoren um Rat zu fragen!
Gruss, Marco