wollte Samstag eigentlich was draußen machen, was mit Beton zu tun hat. Nichts schwerwiegendes. Wegborde setzen, was ich mit Magerbeton mache:
-(nicht ganz so guter )Kies
-normaler Portlandzement
(Gemisch 1:4),
das ganze „erdfeucht“.
Frage ist, ob ich es auch machen kann, wenn es tagsüber nicht wärmer wird als 5 Grad und nachts auch mal Frost kommen kann.
Also ich würd’s einfach machen…
Kann da jemand was zu sagen?
Die Mindesttemperatur soll 5°C nicht unterschreiten. Das Auflegen einer Folie (als Wärmeschutz) wird aufgrund der Foliendicke und ihrer Wärmeleitfähigkeit nicht mehr als symbolischen Charakter haben können.
Bei Temperaturen über 5°C ist die chemische Umsetzung zwischen Wasser und Zement noch sicher gestellt.
Fällt nun die Temperatur in den Bereich des NULL-Punktes, und zwar in dieser Jahreszeit, so dürfte das noch kein Beinbruch sein. Die chemische Reaktion (und damit die Aushärtung bzw. Bildung von Zementstein) wird erneut anspringen und weitergeführt, sobald die Temperaturen in einen günstigeren Bereich ansteigen.
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Die Mindesttemperatur soll 5°C nicht unterschreiten. Das
Auflegen einer Folie (als Wärmeschutz) wird aufgrund der
Foliendicke und ihrer Wärmeleitfähigkeit nicht mehr als
symbolischen Charakter haben können.
Die Reaktion von Wasser und Zement ist exotherm, es wird also Wärme frei. Durch eine aufgelegt Folie kann eine rasche Auskühlung der Oberfläche z.B. durch Wärmeentzug wegen Verdunstung von Wasser (wird durch Wind noch erheblich verstärkt) verhindert werden. Dadurch wird eine Aushärtung auch noch bei Umgebungstemperaturen unter 5°C stattfinden. Wird es aber zu kalt (etwa Frost von mehr als -2°C), dann härtet der Beton nur noch im Inneren und die zu kalte Oberfläche kann später abplatzen.
Mauern mit Ziegelsteinen und Mauermörtel funktioniert auch noch bis etwa -1 oder -2°C. Aber vorher den Schnee von den Ziegeln fegen
Das stimmt schon alles.
Nur: der Fragesteller will nur simple Wegborde in einen Mörtel setzen und keine Bodenplatte für den Industriebau herstellen.
Letztendlich werden die Mörtelbatzen wahrscheinlich schneller abbinden, als sich der Tag abzukühlen in der Lage sieht.
Ansonsten hätte ich ebenfalls Bedenken angemeldet!
mfg
Sachverständigenbüro für Fußbodenkonstruktionen
Genauso ist es!
Kann man nicht besser beschreiben.
Ich hätte noch einen Vorschlag, falls es mal richtig kalt werden sollte:
Also richtig kalt in dem Sinne ist, wenn es tagsüber so 5 Grad sind, und nachts Frost gemeldet wird:
Dann die Borden ganz normal setzen, und danach den Beton mit Erdreich
bzw. Frostschutz, oder was dann kommen soll, vorsichtig bedecken.
Frostschutz ist in diesem Fall ein etwas unglücklicher Name,
so nennt sich dieses verdichtbare Unterbau-Mineralgemisch aber.
Grüße, Steffen!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
ich sehe da keine Probleme.
Was soll da passieren?
Die abstrahlende ERDWÄRME wird den Abbindeprozess vom Beton auch bei geringen Minusgraden in der Nacht nicht schaden.
In Baustoffkunde haben wir mal gelernt das Beton beim Abbinden Wärme entwickelt.
Fehler kann man aber bei der Zusammenstellung der Zugschlagstoffe (Sand und Kies) sogen. Sieblinie, sowie den Wasser Zementfaktor WZF machen.
Das stimmt schon alles.
Nur: der Fragesteller will nur simple Wegborde in einen Mörtel
setzen und keine Bodenplatte für den Industriebau herstellen.
Letztendlich werden die Mörtelbatzen wahrscheinlich schneller
abbinden, als sich der Tag abzukühlen in der Lage sieht.
Das bezweifle ich stark, da Beton mindestens drei Wochen zum abbinden braucht.