Hallo Thorwald
was sind Eurer Meinung nach die schlimmsten Aspekte des
Microsoft Movie Makers? (ich meine noch die Version 5.1)
Diese Version kenne ich noch nicht. Ich besitze nur die V2.1_ger und glaubte immer Update zu sein
))
Ich habe gerade erst mit Videobearbeitung begonnen und frage
mich, wo die Schnipsel, die man von Clips wegschneidet und
dann wegschmeisst („löscht“) dann landen - interessanterweise
tauchen sie nicht einmal im Mülleimer auf.
Du unterliegst einem visuellen Irrtum. Aus deinem Movie wird grundsätzlich nichts gelöscht!!! Es wird ein Script erstellt, in welchem die Schnittmarken notiert sind, welche später beim Erstellen des Movies benutzt werden. Dieses Vorgehen ist bei den meisten Editoren aller Preisklassen üblich. Auch beim MM!
Ist dies der Grund für den Tip, Filmrohmaterial immer auf eine
separate Partition oder Festplatte zu kopieren und dort zu
überarbeiten, damit man dann danach diese Partition komplett
löschen kann?
Nein, es gibt zwei völlig andere Gründe.
Der erste Grund ist darin zu suchen, das beim Bearbeiten von vielen GByte Movies ein hoher Grad der Fragmentierung der Festplatte entsteht. Oft wird die Auslagerungsdatei zum Anschwellen bis zu ihrem Maximalwert gebracht und gemeinsam mit den Movies entsteht ein absolutes Chaos. Bei so vielen großen Dateien speichert das Dateisystem dann nur noch wahllos dort ab, wo es gerade Platz findet.
Der zweite Grund ist ebenso logisch:
Kommt es aus irgend einem Anlass zu einem Fehler auf der Startpartition und dir bleibt nur noch die Möglichkeit eines Format C:, ist alles was drauf ist futsch. Das Gejammere kannst du auf den einschlägigen Brettern täglich lesen. Auch das schöne Movie und andere Projekte, an denen du möglicherweise schon dutzender oder hunderte Stunden deiner Freizeit verbracht hast ist hiie. Hast du jedoch deine Arbeits-&Sicherungsverzeichnisse der Programme, in dem Fall für das Movie auf einer anderen Partition und nicht in Eigene Dateien , kannst du nach der Neuinstallation des Systems und aller Programme auf der C: die Bearbeitung des Projektes nach 8 - 10 Minuten dort beginnen, an welcher du aufgehört hast! Damit erübrigt sich jede Suche nach Systemfehlern oder einer Malware.
Bevorzugt nimmt man für diese Art der Fehler- und Malwarebeseitigung ein Tool zum Erstellen eines Image von Acronis, Paragon oder DriveImageXML von http://www.wintotal.de/Software/index.php?rb=43&id=3108 Ein solches Vorgehen wird von uns tagein-tagaus gepredigt.
Nun aber zu deiner Technik der Bearbeitung des Movies:
Du wirst später feststellen, das Ton und Bild bei längeren Filmen versetzt sind! Es ist bei Amateurfilmern schon vorgekommen, das sich das Brautpaar nicht im Standesamt, sondern später vor der Haustüre das Ja-Wort gaben und der Anfänger keine Erklärung dafür fand. Die Ursachen sind vielfältig und lassen sich bei komprimierten Movie-Material nicht beseitigen, sondern nur Minimieren.
Ein Tipp von mir ist:
Schneide die später zu verwendenten Clips aus dem Rohmaterial heraus, indem du diese als Einzelclips auf der Festplatte speicherst und füge sie in einem zweiten Arbeitsgang wieder zusammen. Bei jedem halbwegs vernünftigen Editor ab 15€ http://www.pearl.de/category.jsp?catid=3290 sollte es zusätzlich möglich sein, den Ton getrennt zu bearbeiten und eventuell auch auf der Zeitachse zu verschieben. Die Qualität wird wesentlich besser, auch wenn es etwas Mühe macht. Beim MS-MM 2.1 dürfte das nur erschwert, falls überhaupt machbar sein.
der hinterwäldler
–
Ich kann die Argumentation einiger User nicht verstehen.
Ca. 2 Mio kostenlosen Vollversionen, welche zum Erstellen
eines Partitionsbackup brauchbar waren, sind in deutschen
Restmülltonnen verschwunden. Selbst in dieser Minute lässt
sich mit ein klein wenig natürlicher Intelligenz ein brauchbares
Backupsystem aus dem Internet herunterladen und zusammenstellen.
Statt dessen werden Scanner, PFWs und Removertools „En gros“
verwendet.