ich möchte mit einer 5. Klasse einer Lernbehindertenschule (wichtig, Zubereitung muss daher einfach sein!) in der Schulküche gerne Plätzchen backen - unter folgenden erschwerten Bedingungen:
Der Teig muss am Tag vorher von mir vorbereitet werden können.
Die Schulküche ist nur einfachst ausgestattet, z.B. fällt Spritzgebäck mangels Fleischwolf aus. Auch Ausstechförmchen oder Verzierungsgeräte wie Spritztüten sind nicht vorhanden.
Wir haben für das Formen der Plätzchen incl. Backzeit nur 100 min zur Verfügung.
Ich dachte bereits an Nussmakronen, aber vielleicht fällt euch noch etwas dazu ein. Bin leider nicht die geborene Bäckerin.
Mit der Hoffnung auf Hilfe, vielen Dank schon jetzt
von Allie.
wenn der Teig am Vortag schon zubereitet werden soll, ist Mürbeteig gut geeignet. Der muss sogar etwas ruhen, und wenn er in Folie eingepackt wird, hält er sich gut bis zum nächsten Tag.
Grundrezept:
300 g Mehl
100 g Zucker
200 g Butter oder Margarine
1 Ei
Man kann den Teig ausrollen und z.B. mit Gläsern ausstechen oder man kann Hörnchen, Kringel oder Brezeln formen, oder man kann in die Hälfte des Teigs Kakao zugeben und zu einer „Mosaikwurst“ zusammensetzen, dann in Scheiben schneiden (beim Zusammensetzen müssen die einzelnen Teigstreifen mit Eiweiss bepinselt werden, damits besser zusammenklebt).
Das mit den Nussmakronen ist, glaub ich, nicht so gut, weil man die mit Eischnee macht und der würde nicht so lange halten.
Plätzchen von der Rolle schneide ich mit einem Faden.
Teigrolle liegt senkrecht zu mir auf dem Tisch, Faden mit den Enden in der rechten und linken Hand spannen und auf dem Tisch den Faden bis zur Abschneidestelle unter die Rolle ziehen. Dann die Hände über der Rolle kreuzen und so den Faden durch die Teigrolle ziehen. (man kann auch den Faden auf der Rolle überkreuz legen und dann an den Fadenenden ziehen) Die Scheibe fällt meist von allein nach vorn und sieht viel besser aus als wenn man es mit einem Messer macht.
Ich hoffe, dass es halbwegs verständlich geschrieben ist