angenommen ein Ehepaar hat ein gemeinsam erbautes und gemeinsam finanzierte Eigenheim. ca 25 Jahre alt incl. Grundstück und will sich trennen. Ein Partner ist bereits aus dem Haus ausgezogen und wohnt zur Miete. Der andere Partner zahlt alle Rechnungen und auch die Hpothek, die aber auf beide läuft. Nun soll das Haus verkauft werden bevor die Scheidung eingereicht wird oder der verbleibende Partner übernimmt das Haus und die Hypo und läßt den anderen aus dem Grundbuch und der Hypothek streichen und übernimmt alles Kosten. Ist das überhaupt möglich?
Was müßte bei Verkauf der Immobilie beachtet werden?
Was geschieht mit Mängeln wie alte Wasserleitung und veraltete Heizanlage, undichte Fenster usw.?
Wäre man für diese Mängel nach dem Verkauf noch haftbar ?
Muß der Wert vom Gutachter geschätzt werden?
Ich glaube dann sind vorerst genug mögliche Fragen
oder der verbleibende Partner übernimmt das
Haus und die Hypo und läßt den anderen aus dem Grundbuch und
der Hypothek streichen und übernimmt alles Kosten. Ist das
überhaupt möglich?
wenn die Bank mitspielt ja. Habe ich genau so gemacht.
Es kann aber sein, daß die Bank eine komplett neue Finanzierung haben will, aber das ist z.T. Verhandlungssache.
Was müßte bei Verkauf der Immobilie beachtet werden?
Einen möglichst guten Preis zu erzielen?!
Den Maklervertrag zu Deinen Gunsten gestallten.
Vorher den MArkt beobachten, um eine grobe Vorstellung bzgl. Preis zu haben.
Was geschieht mit Mängeln wie alte Wasserleitung und veraltete
Heizanlage, undichte Fenster usw.?
Die sollten in der Exposé erwähnt werden.
Wäre man für diese Mängel nach dem Verkauf noch haftbar ?
Wenn sie erwähnt wurden nein. Wie gesehen so gekauft.
Wenn Du sie aber arglistig verschwiegen hast, kannst Du wieder dabei sein.
Muß der Wert vom Gutachter geschätzt werden?
Muss nicht, kann.
Du kannst aber auch den Makler fragen, ob er einen marktfähigen Preis nennen will.
Der Streit beim Verkauf liegt meist im zu erzielten Preis.
Beide müssen sich über den Preis oder die Preisspanne einig sein.
Es gab schon Fälle, da wurde trotz Einigung, noch beim Notar, zusammen mit dem Käufer, über den Preis verhandelt.
Das sollte vorher alles abgehandelt und in trockenen Tücher sein.
Gibt es Uneinigkeit über die Verteilung des Kaufpreises, speziell die Übernahme der laufenden Zahlungen der Kredite an die Bank?
Muss da noch ein Ausgleich mit vereinbart werden?
Gibt es eine Möglichkeit, dass einer das Objekt alleine kauft und dem anderen seinen Anteil ausbezahlt?
Weiss die Bank darüber Bescheid? Welcher Kommentar kam von dort?
Akzeptiert die Bank den Verkauf und demnach die Rückführung des/der Kredite(s)?
Es könnte ja sein, dass die Bank bei vorzeitiger Rückführung, eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung verlangt.
Das als grundsätzliche Antwort und der Hinweis, zu welcher Richtung man sich entscheidet, dieses Scheidungsproblem Haus zu lösen.