kann mir jemand zu folgendem Sachverhalt Infos geben:
Wenn man aus einem Drittland Spirituosen in die EU (BRD) einführt, welches Zölle werden fällig, wie ist es mit der Branntweinsteuer…MwSt. usw.? Gibt es gute Literatur dazu? Beispielrechnungen im Internet?
Angenommen, das „Zeug“ ist dann mal hier im Lande, wie ist es mit der Kennzeichnungspflicht? Was muss auf dem Etikett stehen, muss es zB in deutscher Sprache sein? Auch dazu vielleicht Literatur, Internetadressen usw…?
Die einfachste Lösung wäre, das zuständige Zollamt anzurufen. Die geben idR gute Hinweise. Wichtig ist, daß man sowohl das Produkt (Höhe des Alkoholgehaltes), als auch das Herkunftsland bezeichnet. Die Gestaltung des Etikettes hängt auch vom Produkt ab (in jedem Fall müssen die wichtigen Daten in Deutsch sein; auch die Größe der Buchstaben ist verbindlich). Einfachste Lösung. Ein vergleichbares Produkt in einer „Schnapsothek“ anschauen. Vielleicht hat auch der SB-Markt (Vollsortimenter bzw. SB-Warenhaus) Deines Vertraues ein großes Schnapsangebot. Da abschauen, was alles auf Importware drauf steht. Verbindliche Angaben dazu gibt es vom Eichamt.
Ein kleiner Hinweis. Der Ladenverkaufspreis von solchen Sachen muß mind. das doppelte vom Einkaufspreis sein, sonst rechnet sich die Sache nicht. Ob dann die Leute das Zeugs auch zu dem Preis kaufen, ist eine ganz andere Frage. Die nächste Hürde sind die Facheinkäufer der Filialisten. Auf die 165ste Flasche Rum im Regal wird gerne verzichtet! Ein anderes Problem ist die Lieferfähigkeit des Herstellers. Aldi hat mehr als 2500 Filialen; bei guten Produkten in der Werbung brauchen diese mind. 1-3 Paletten zu zB je 600 Flaschen…in der Woche. Bei REWE, Edeka & Co. sind die bewegten Mengen auch nicht viel geringer und dies bitte pünklich zum vereinbarten Termin.
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