Hallo!
Ich bin auf der Suche nach einer Antwort zu folgender Frage:
„Wie soll der Eingangswiderstand bei elektrischen Messinstrumenten gewählt werden?. Bei welchen Messgeräten soll er möglichst hoch und bei welchen möglichst niedrig sein?“
Ich bin auf dem Gebiet Elektrik ein totaler Laie, wie könnte ich mir das ggf. mit Formeln/Überlegungen herleiten?
Die Frage ist, ob Dir das Ohm’sche Gesetz und die Prinzipien von Reihen- und Parallelschaltung geläufig sind. Falls das nicht der Fall ist, würden wir wirklich mit dem Einsteigerkurs der Elektrotechnik beginnen müssen.
Ansonsten gilt:
Die Spannung wird an einem möglichst hochohmigen Innenwiderstand gemessen (also Richtung unendlich), der Innenwiderstand bei der Strommessung soll möglichst klein sein (also Richtung null).
Gruß!
Tino
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Das Ohmsche Gesetz (U=R*I) ist mir bekannt, auch zur Parallel- und Reihenschaltung kenne ich ein paar Details, aber warum ein Voltmeter einen hohen Eingangswiderstand besitzen muss, bzw. ein Amperemeter einen eher geringen ist mir noch nicht ersichtlich…
Hallo,
Das Ohmsche Gesetz (U=R*I) ist mir bekannt, auch zur Parallel-
und Reihenschaltung kenne ich ein paar Details, aber warum ein
Voltmeter einen hohen Eingangswiderstand besitzen muss,
Die Spannung wird zwischen 2 Potentialen gemessen.
Dabei will man nicht, daß das Meßgerät selber etwas verfälscht.
Deshalb soll beim Spannungsmesser kein Strom über das Meßgerät
fließen. Diese Bedingung ist hinreichend erfüllt wenn der
Innenwiderstand des meßgerätes sehr viel größer ist als der
Innenwiderstand der Spannungsquelle, an der gemessen wird.
Ideal also Ri -> unendlich
bzw. ein Amperemeter einen eher geringen ist mir noch nicht
ersichtlich…
Bei der Strommessung muß ja der gesamte Strom durch das Meßgerät
und soll selbst möglichst keinen Spannungabfall verursachen.
Daraus folgt Ri -> Null .
Gruß Uwi
Das leuchtet natürlich ein, vielen Dank!