Hallo!
Mein Verdacht: der Microsoft Word-Viewer installiert selbsttätig in Dokumenten eingebettete Schriften - im Hintergrund und ohne Wissen des Nutzers! - Die Schriftartdatei wird nicht wieder gelöscht.
Ein solches Verfahren mag zwar praktisch sein, aber…
Und so kam ich darauf:
Ich arbeite Zuhause seit mehr als einem Jahr unter Windows 98 SE nur noch mit dem OpenOffice (kurz: OO), was für mich verschiedene Vorteile vereint.
Vor einer gewissen Zeit fing ich an, einige MB älterer Dateien zu sichten, auszusortieren usw. Da es recht aufwändig ist, jedes MS-Word-/Excel-Dokument mit dem OO zu öffnen (Bearbeitungsmodus), installierte ich also vor ein paar Tagen die Word-/Excel-/PowerPoint-Viewer von Microsoft… - Doch nun kommt’s!
In einer Word-Datei hatte ich ursprünglich eine seltene Symbolschriftart (Rebeccah) eingebettet; so musste das Dokument einerseits korrekt angezeigt werden, andererseits war die Dateigrösse damit recht gross. Schliesslich machte mich dann das Speichern als OO-Writer-Datei (*.sxw) misstrauisch: die .sxw-Datei war hingegen wieder viel zu klein, als dass eine Schriftart (mit ca. 50 kB) enthalten sein konnte. Gleichzeitig aber glaubte ich - zu Recht - zu wissen, die Schrift NICHT im System installiert zu haben!
Ein kurzer Blick in den Ordner \WINDOWS\FONTS\ verriet…
Rebe000.ttf 28.03.2005
…dass die Schrift dort vorhanden ist - und das seit dem 28.03.!
Ich schloss daraus, dass der WordViewer die Schriftart in den FONTS-Ordner extrahiert (danach aber nicht wieder löscht).
**Einmal abgesehen von anderen Problemen, bedeutet dies doch u.U., dass wer häufig fremde Dokumente mit eingebetteten Schriften durchsieht, nach und nach den Schriftenordner zumüllt?
Was sagt Ihr dazu?**
CU DannyFox64 
PS: Ein Test mit einem anderen Dokument hat’s kurz später bestätigt: Cool000.ttf (hier für ‚Cool Dingbats‘). Dies, liebe Windows-(Mit)-User, ist übrigens ein „Problem“ oder typisches Fallbeispiel, das Linuxianer zu Recht an Windows kritisieren. ;=>