Hallo liebes Forum,
denke ich frage mal hier als bei den Medizienern.
Hat schon mal jemand davon gehört, dass man sich Krankheiten so „einreden“ oder „heraufbeschwören“ kann,
das man bestimmte Veränderungen sogar im Blut sieht?!?!??!.
In diesem Fall geht es um erhöhte CPR und Imunglobulinwerte?
Die Ärztin meint das dieses alles Psychosomatisch sein…so nach dem Motto - Patient kann sich selber nicht leiden und schießt gegen sich selber - keine Autoimunraktion, kein Rheuma, Hepatitis, Aids, Tumore, oder oder oder sonst wie was Organisches konnte gestgestellt werden.
Gibt es so was ??
Würde mich über Erfahrungsberichte oder Komentare hierzu
freuen.
Beste Grüße
Claudia
Hallo
Also Mediziner bin ich nicht aber ich habe Erfahrungen mit, meiner Meinung nach, eingebildeter Karnkheit gemacht. Gleichzeitig ist es aber auch eine Krankheit wieder.
Kurzer Prozess: Es geht ums Border Line Syndrom!
Es gibt Arten dieser Krankheit in der sich die Menschen regelrecht einbilden das sie keiner mag das sie keine Aufmerksamkeit bekommen und sie dadurch bekommen das sie sich die Arme oder sonstige Körperteile ritzen. Schwere Arten davon lassen auch nicht mit sich reden, nicht weil sie es nicht wollen sondern weil sie denken das man die anderen in diese Sache nicht mithinein ziehen möchte.
Kann da nur aus eigener Erfahrung erzählen, ich selbst bin es aber nicht.
MOD: Vollzitat entfernt
In diesem Fall geht es um erhöhte CPR und Imunglobulinwerte?
Die Ärztin meint das dieses alles Psychosomatisch sein…so
nach dem Motto - Patient kann sich selber nicht leiden und
schießt gegen sich selber - keine Autoimunraktion, kein
Rheuma, Hepatitis, Aids, Tumore, oder oder oder sonst wie was
Organisches konnte gestgestellt werden.
liebe Pettaluma, ein erhöhtes CRP und erhöhte Immunglobulinwerte sind
etwas Organisches.
deshalb sollte eine organische Erkrankung ausgeschlossen werden die
diese Erhöhungen verursacht. erst nach einem Ausschluß einer
organischen Ursache kann man von einer psychosomatischen erkrankung
sprechen. es gibt keine psychosomatische erkrankung die das CRP und die
Immunglobuline erhöht.
viele grüße nashorn
Hallo, das was du suchst kann veilleicht die Psychoneuroimmunologie sein, in der Wechselwirkungen der Psyche mit immunsystem u.a. angenommen wird.
schau mal
http://de.wikipedia.org/wiki/Psychoneuroimmunologie
oder http://www.reform-rundschau.de/archiv/article/Psycho…
Generell kann man sagen, der Mechanismus der einen gesund macht, kann einen auch krank machen, wenn es eben in die verkehrte Richtung läuft. Ein allergiker kann mit Cortison geholfen sein, aber zuviel Cortison kann wieder Probleme beim Hormonspiegel geben.
Ebenso, wenn ich mir einreden kann gesund zu sein (zunehmend zu werden)m, dann geht es eben auch umgekehrt, obs dann wirklich auf die kleinsten Stoffe im Körper durchschlägt mag ich jednfalls nicht ausschließen, aber auch nicht bestätigen.
Gruß Susanne
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Hi Claudia,
Nashorn hat es schon gesagt - Psyche macht keine CRP Erhöhung.
Diese Psychokiste kommt immer dann wenn Ärzten nichts mehr einfällt…wenn ihnen die Tests ausgehen wird es halt "psychisch / vegetativ / eingebildet.
Ganz konkretes Beispiel ist meine Mutter die 10 Jahre lang - trotz vielfacher Sonographie bei diversen Ärzten die keine Veränderungen feststellen konnten - eine vereiterte Gallenblase hatte. Ihre ständigen Oberbauchschmerzen und Verdauungsprobleme wurden auf die „Psyche“ und „Überlastung“ zurückgeführt.
Bei einer Probelaperaskopie wurde die Entzündung dann festgestellt, die Gallenblase entfernt und eine Antibiotikatherapie durchgeführt.
Seitdem geht es ihr gut und die Laborwerte sind wieder normal.
viele Grüße
Susanne
auf partys nett plaudern!
Liebe Susanne Mehs, über diese Psychoneuroimmunologie läßt sich
sicherlich auf Partys nett plaudern,auch darüber was man sich alles
einreden kann.
ich hoffe nur, daß die fragenstellerin sich nicht dadurch
beeinflussen läßt und nachlässig wird in ihrem bemühen diese
organischen Veränderungen abklären zu lassen.
viele grüße nashorn
MOD: Vollzitat entfernt
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Hallo, Nun da die Fragestellerin indirekt auch fragte ob die Ärztin sie begründet in die Psychoecke schieben könnte bzw. ob es eben eine Art von hypochondrie gibt, die sich auf Blutwerte etc. auswirkt, dazu wollte ich ihr eben das passende Stichwort geben. vielleicht hat sich die Ärztin ja mit Psychineuroimmunologie beschäftigt und findet die Begründung sinnig. Was ich also damit sagen wollte, es kann durchaus sein, dass die Ärztin recht hat. ich wollte lediglich einem Medizinischen Laien den Weg weisen zu einem Fachbereich, aus dem diese Vermutung der Ärztin herrühren könnte.
Zudem gab es schon vor meiner Antwort den Rat, lieber noch jemad anderen Auf die Werte schauen zu lassen, also dann eben entschuldigung, dass ich das hier nicht nochmal explizit wiederholt hab.
Das ich Psychoneuroimmunologie recht interessant finde muss ich nicht betonen, aber leider hab ich noch nicht die Möglichkeit (Zeit) gehabt mich ausreichend damit zu beschäftigen, ausser dem was ich im Psychologie-Studium kennengelernt hab. also falls es schon wieder Studien gibt die die Annahmen widerlegen wäre ich dankbar für Links oder Lit-hinweise. Allerdings gibt es durchaus heute noch Forschergruppen die sich damit beschäftigen, also scheint ja doch was dran zu sein (oder liegt es nur daran dass ein Thema ist, bei dem sich leicht Geldgeber finden lassen?)zB. http://www.pni-labor.de/
Gruß Susanne
MOD: Vollzitat entfernt
…also falls es schon wieder Studien gibt die
die Annahmen widerlegen wäre ich dankbar für Links oder
Lit-hinweise.
liebe susanne,
welche Annahmen meinst du denn?
…die zeiten als man noch meinte, daß bluthochdruck, asthma
bronchiale,hyperthyreose oder colitis ulcerosa psychosomatische
krankheiten wären sind längst vorbei. natürlich kann man organische
veränderungen des körpers durch psychische einwirkungen bekommen z.B.
bei anorexia nervosa: hier kann man durch extremes hungern den
hormonstoffwechsel so beeinflussen, daß z.B. die Monatsblutung
ausbleibt. aber das sind dann sekundäre veränderungen.
viele grüße nashorn
Hallo Nashorn, also ich mein schon die Annahmen, dass man zB. durch Stress gewisse Krankheiten bekommen oder besser verschlechtern kann ausser Bluthochdruck und eben durch etwas bewussteren umgang verbessern kann.
Bei mir funktioniert das zB. mit meinem Heuschnupfen, wenn ich mir ein bisschen mehr Ruhe gönne und regelmässig morgens mir beim Zähneputzen und unter der Dusche Zeit nehme um mein Immunsystem „zu programmieren“ durch Affirmationen und Minimeditation, dann komm ich besser durch den Tag als wenn ich gestresst bin und nicht dazu komm. Dann seh ich eher aus, als hätt ich Rotz, Tollwut und Pest, sprich mir läuft die Nase, die Augen sind wässerig und ich röchel vor mich hin. Das führt dann schon mal dazu, dass ich im übervollen Bus einen Umkreis von gut einem Meter Platz hat und sich alle lieber in der anderen Hälfte drängen.
Und das ganz unabhängig vom Wetter, seit ich das probiert hab, komm ich mit weniger Pillen aus, brauch sie nur noch für 1-2 Wochen im Juni, weil da keine Zeit für Affirmationen ist, sondern Stress (Kieler Woche-Party all the Time), während ich in Jahren wo auch sonst viel los ist etwa von März/April - August/September durchgehend Heuschnupfen in der selben Stärke hab, nur im Februar ist es etwas weniger.
Meinen Hashimoto versuch ich auch ein wenig zu stimulieren, sehr zur Verzweiflung meiner Ärztin die es noch immer nicht geschafft hat, den TSH auf einen stabilen Wert einzustellen, sprich kaum schluck ich Medis, fängt die Schilddrüse wieder an zu funktionieren und zwar so gut, dass der TSH von einer Messung zur anderen von knapp über 4 auf knapp unter 1 fällt.
Und damit bin ich auch schon beim nächsten Thema, während der Schwangerschaft (die sich bei mir wegen TSH-schwankungen irgendwie nicht ergibt)soll es auch möglich sein dass bei psychischen Problemen das Immunsystem (oder hormonsystem) rebelliert gegen das frisch angesetzte Kind, oder sogar auch erst im späteren verlauf.
Wie gesagt, ich hatte noch nicht die zeit, mich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen, also welche Vorgänge genau da ablaufen, kann ich nichtsagen. In Psycho hatten wir es nur in Bezug zu Stress mal angesprochen und eben dass die PNI auch weitergehende Veränderungen in Hormon- und Immunssytem untersucht, die über die gängigen Adrenalinabhängigen Veränderungen (Herzinfark, Bluthochdruck etc.) hinausgehen, halt dass Stress auch anfälliger für Infektionskrankheiten macht etc.
Das gab da so ein schönes buntes Spektrumbuch drüber, was ich aber nur flüchtig Quergelesen hab, also eher mal überflogen und aufgenommen in meine Liste zu „wenn ich mal Zeit hab mich intensiver reinzulesen“, da es eben nicht so relevant war für mich (brauchte in dem Bereich keine Scheine)
gruß Susanne
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