Eingefrorenes Brot "Trocken und hart" an einer Seite nach Auftauen

Ich hole mir hin und wieder ein Brot beim Bäcker, dass ich mir in Scheiben schneiden lasse.
Diese packe ich dann in Zipper-Gefriertüten und lege sie in die Kühltruhe/Froster.

Wenn das Brot dann eine Woche alt ist und ich es dann auftaue habe ich es recht häufig, dass die Scheiben recht trocken sind. Oft ist dann auch eine Brotseite ganz trocken, fast so, als würde man das Brot von einer Seite antoasten und es sieht weißlich aus (also nicht von Eis, sondern schon wenn es aufgetaut ist).
Ich weiß nicht, ob man das Gefrierbrand nennt. Die Tüten sind eigentlich Luftdicht.

Kennt jemand dieses „Phänomen“ und hat für so etwas vielleicht eine Lösung?

Ich dachte erst, dass das Brot vielleicht noch zu frisch und Warm war, aber beim letzten Mal habe ich direkt drauf geachtet und das Brot erst ne Stunde später eingefroren, aber half auch nix.

Bitte keine Kommentare ob ihr ein Brot Wochenlang im Schrank lasst und nie einfriert, das hilft mir nicht weiter.

Vielen Dank

Hi,

ist es ein helles oder dunkles Brot?
Lass dein Brot zukünftig nicht mehr in Scheiben schneiden, sondern frier es im Stück ein. Ein Brot mit höherem Roggen oder Dinkel im Sauerteig sollte (theoretisch) nicht so schnell austrocknen. Beim Weißbrot ist es eine physikalische Gährung. (Hefe + Wasser + Hitze= Weißbrot). Bei einem Brot mit Roggen oder Dinkel im Sauerteig handelt es sich um eine biologische Gärung. Meistens um die 3 bis 4 Tage. Bei diesem Vorgang geht weniger Feuchtigkeit verloren.

Wie taust du das Brot auf? Mikrowelle zb, entzieht Feuchtigkeit.
Lass dir mal beim Bäcker eine Brot Tüte geben, und versuche es mal dort drinnen aufzutauen.

LG

Hallo,

Ich wurde jahrelang abends mit unverkauftem Brot versorgt, da musste ich einfrieren.

Das erste Problem ist, dass Eis sublimiert. Eis verdampft ohne erst flüssig zu werden.
Wenn du dein Brot aus dem TK nimmst, wirst du Eis in der Gefriertüte finden, diese Wasser fehlt dem Brot.

Grundsätzlich würde ich das Brot auch nicht geschnitten tiefkühlen, durch die grössere Oberfläche verlierst du mehr Wasser.

Tiefgekühltes Brot spüle ich gefroren kurz unter dem Wasserhahn ab (dann bekommt es wieder etwas Wasser zurück) und backe es dann gefroren auf.
Aufbacken: 180-200°C, direkt in den kalten Ofen und 10-15 Minuten drin lassen.
Ich backe eigentlich alles im kalten Ofen! Das Vorheizen vereinfacht eigentlich nur die Backanleitungen, weil es dann egal ist, wie schnell der Ofen aufheizt.
Meine Erfahrung ist, dass man bei kaltem Ofen um die 5 Minuten zugeben muss, das hängt etwas vom Ofen ab. Hat man den Trick für seinen Ofen mal raus, kann man erst noch etwas Energie sparen.

Beim geschnittenen Brot würde ich es mal mit dem Toaster versuchen.

MfG Peter(TOO)

Höchst merkwürdig!

Ich kaufe Brot aus verschiedenen Quellen:

  • abgepacktes geschnittenes Brot im Supermarkt,

  • ungeschnittene Brotlaibe im Supermarkt (Brottheke)

  • Brot beim Bäcker. Das Brot beim Bäcker schneiden zu lassen hat sich als kontraproduktiv erwiesen, da die frischen Brotscheiben auf dem Transport nach Hause wieder zusammenpappen und schwierig wieder in Einzelscheiben zu trennen ist.

Ungeschnittenes Brot schneide ich zu Hause mit der Brotmaschine.

Anschließend verpacke ich es in Portionen von 5 bis 8 Scheiben in Gefrierbeutel (von der Rolle) und verschließe diese mit je einem Verschlussclip.

http://ecx.images-amazon.com/images/I/71hHwQxIsUL.SL1500.jpg

Einen Beutel lege ich in den Kühlschrank zum „sofortigen“ Gebrauch, die anderen Beutel friere ich im Gefrierschrank bei -18°C ein.

Den Tagesbedarf nehme ich aus dem Beutel im Kühlschrank (Temperatur +7°C) und verschließe den Beutel dann wieder. Beutelinhalt reicht für 5 bis 8 Tage.

Sobald ein Beutel aufgebraucht ist, lagere ich den nächsten Beutel vom Tiefkühlschrank in den Kühlschrank um.

Das Brot verwende ich meistens getoastet (schmeckt mir besser), aber auch ungetoastet. Gesamtlagerdauer bis zu einem Monat.

  1. denkbare Ursache: Ungeeignete Gefrierbeutel.

  2. denkbare Ursache: Ungenügende Gefriertemperatur.

Bei mir hat es bisher - unabhängig von der Brotsorte - noch immer funktioniert.

Jetzt werde ich mir eine Scheibe Brot (ca, 12 Tage gelagert) zum Frühstück machen - ungetoastet, gesalzene Butter, belegt mit gekochtem Ei, gehackter Zwiebel und deutschem Kaviar.

Gruß
:japanese_ogre: merimies

Hallo,
wie taust du das Brot denn auf?

Grüße
miamei

Bisher habe ich sie immer aus der Tüte genommen und dann einzeln auf das Brett gelegt. Das Brot soll dann sofort nach dem Auftauen verzehrt werden.
Meine Mutter nimmt es immer einige Stunden früher aus dem Froster und lässt es in der Tüte.

Ich habe jetzt aber auch mal was „neues“ ausprobiert. Vielleicht lasse ich auch zu viel Luft in den Tüten beim einfrieren? Achte jetzt mal verstärkt darauf, dass keine mehr drin ist…

Moin,

ich friere schon seit Jahren geschnittenes Brot ein und taue es dann langsam (in der Verpackung) wieder auf.
Ganz selten habe ich mal dieses Phänomen das du beschreibst. Meine Theorie war bisher, dass der Beutel an der eingetrockneten Seite beim Einfrieren bzw. davor schon leicht eingerissen war. Hierbei verliert es dann wohl Feuchtigkeit, die es beim Auftauen in der Tüte wieder aufnimmt…

Evtl. sind deine Beutel nicht ganz verschlossen? Probier es mal mit wenige Scheiben (Tagesdosis) in Beutel packen und einfrieren und dann im geschlossenen Beutel wieder auftauen. Klappt bei mir (so gut wie) immer.

Lg
finnie

du verpackst es schlecht, deshalb wird es trocken. mache zwei Tüten drüber

Schmeckt das eigentlich noch wie frisch gekauft?
Ich habe bisher kein Brot eingefroren, wäre aber schon verlockend auf Vorrat zu kaufen.

In der Regel schon. Ich friere das Brot eigentlich immer ein, selbst wenn ich es morgens kaufe und Abends noch was davon nehme.
Mein Problem war wahrscheinlich, dass ich zu viel Luft in der Tüte gelassen habe. Habe diese jetzt mal rausgedrückt, seitdem war das Brot frischer.
Je älter es wird, desto „schäbiger“ wird es natürlich, aber definitv besser, als würde man es an der Luft lassen.
Es ist allerdings auch immer Geschmacksache. Es gibt viele, die sind „altes Brot“ gewohnt und lassen es von vornherein erst einen Tag liegen, oder kaufen Vortags-Brot.

Es kommt natürlich auch auf das Brot selbst an. Ein Discount-Brot hat in der Regel nur die natürlichen Zutaten. Ein Bäckerei-Brot hat noch mehr Konversierungsstoffe und andere künstliche Zutaten, damit es wertiger wirkt.

Wichtig ist - wie hier zu lesen - die Auftau-Methode. Hier wird empfohlen es im Beutel aufzutauen, was halt etwas länger dauert.
Ich persönlich lasse mich oft dazu verleiten die Scheiben einzeln aufzutauen, dann sind sie - je nach Zimmertemperatur - in 10-20 Minuten Verzehrbereit. Wenn ich sie allerdings vergesse und erst 40 Minuten später essen möchte, sind sie - je nach Alter - schon wieder trocken.

Vielleicht einfach mal mit zwei Scheiben ausprobieren und einen direkten Vergleich starten?