Eingeklemmter Nerv unter den Schulterblättern?

Hallo!
Ich habe noch eine Frage zum Thema Rückenschmerzen!
Habe nämlich folgendes Problem!
Vor ca. 4 Jahren, habe ich morgens mal gegähnt und mich dann gestreckt - so richtig doll, mit den Armen nach hinten usw!
Danach hatte ich einen steifen Hals und das hielt ein paar Tage an!
Jetzt habe ich danach - die ganzen Jahre das Gefühl, das der Nerv unter meinen Schulterblättern - eingeklemmt ist und ständig Schmerzen!
Wenn ich zur Massage gehe, dann merke ich diesen Nerv immer ganz doll, wenn man zwischen den Schulterblättern massiert!
Ich kenne mich nicht so gut aus, aber ich habe das Gefühl (wie soll ich das nur erklären),
das der Nerv früher ÜBER den Schulterblättern gelaufen ist und keine Probleme gemacht hat und durch dieses recken/strecken - der Nerv unter die Schulterblätter gerutscht ist und dort jetzt immer eingeklemmt wird!
Kann das sein bzw. gibt es sowas?
Habe jetzt seit ein paar Wochen auch immer die Hand taub und schon im Internet geguckt und das kommt bei mir auch nicht von dem Nerv der im Ellenbogen verläuft, sondern eher an der Arm Innenseite und geht in die Achsel - Richtung Schulterblätter!
Traue mich aber nicht zum Arzt, weil ich nicht weiß wie ich das erklären soll und hier ist es doch schon einfacher!
Was meint Ihr?
Bitte dringend um Rückmail!
Sandra

Hallo Sandra,
dass sich der Nerv von über Schulterblätter auf unter Schulterblätter verändert hat ist wohl kaum möglich, aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, warum Du permanent Schmerzen und Taubheitsgefühle hast.
Der Ursache auf den Grund zu gehen ist daher nur möglich, indem Du Dich von einem Orthopäden (vielleicht gleich einen suchen, der gegebenenfalls Akkupunktur machen kann, denn Akkupunktur kann sehr gut helfen, zum Teil wesentlich besser als Massagen) gründlich untersuchen lässt.
Vielleicht hast Du Dir einen Muskel oder eine Sehne angerissen, vielleicht ist auch im Gelenk Ablagerung (Kalk)…alles ist möglich, dass dies bei bestimmten Bewegungen auf den Nerv drückt und die Schmerzen asulöst. Kann auch etwas ganz anderes sein, aber bitte: sei Du Dir Wert genug, Dich von einem Arzt/ Ärzten untersuchen zu lassen (keine Angst oder Scheu, zu erklären, wie Du die Schmerzen fühlst) und gib nicht auf, bis Du den richtigen gefunden hast, der Dich von Deinen Schmerzen befreit!
Alles Gute,
Ines

Hallo!

Vor ca. 4 Jahren, habe ich morgens mal gegähnt und mich dann
gestreckt - so richtig doll, mit den Armen nach hinten usw!
Danach hatte ich einen steifen Hals und das hielt ein paar
Tage an!

Dabei hast du deine Wirbelsäule wahrscheinlich zu stark nach hinten gebeugt. Dabei kann sich ein Wirbel verschoben haben, der nun die Austrittsstelle der Nerven an der Wirbelsäule verengt hat, wodurch der Nerv leicht eingeklemmt wird.
Wenn du dabei noch auf einem Stuhl mit niedriger Rückenlehne gesessen hast, ist so eine Überstreckung nach hinten umso bedenklicher.

Jetzt habe ich danach - die ganzen Jahre das Gefühl, das der
Nerv unter meinen Schulterblättern - eingeklemmt ist und
ständig Schmerzen!

Das sind Schmerzen, die von der Wirbelsäule Richtung Schulterblätter ausstrahlen.

Wenn ich zur Massage gehe, dann merke ich diesen Nerv immer
ganz doll, wenn man zwischen den Schulterblättern massiert!

Der eingeklemmte Nerv wird dabei ebenfalls massiert - das ist übrigens kontraindiziert. Diese Stelle darf auf keinen Fall massiert werden, weil sie den Nerv zusätzlich reizt.

das der Nerv früher ÜBER den Schulterblättern gelaufen ist
und keine Probleme gemacht hat und durch dieses
recken/strecken - der Nerv unter die Schulterblätter gerutscht
ist und dort jetzt immer eingeklemmt wird!

Nein, so etwas ist rein anatomisch nicht möglich, schließlich verlaufen die Nerven in Bahnen und hängen nicht frei in der Luft herum.

Habe jetzt seit ein paar Wochen auch immer die Hand taub und
eher an der Arm Innenseite und geht in die Achsel - Richtung :Schulterblätter!

Das deutet ebenfalls darauf hin, daß einer oder mehrere der oberen Brustwirbel in einer falschen Position sind. Du solltest also dringend zum Orthopäden oder besser noch zu einem Osteopathen bzw. Physiotherapeuten mit Osteopathieausbildung gehen, damit der Wirbel wieder an die richtige Stelle gerückt wird bevor er einen Dauerschaden verursachen kann.

Noch ein allgemeiner Hinweis: besonders bei Übungen und Bewegungen, die die Wirbelsäule nach HINTEN beugen, muß darauf geachtet werden, daß man das nicht übertreibt. Diese Beugungsform ist anatomisch begrenzt, wenn man diese Grenze überschreitet, kann man sich schaden, so wie es hier geschehen ist.

Gruß,
p+p

Hallo Sandra,

eine Diagnose wird hier schwer, da es wirklich viele Ursachen haben kann.

Nur mal als Beispiel:

Ich hatte beide Probleme, allerdings zu unterschiedlichen Zeiten:

Als 1. hatte ich den Schmerz unterm Schulterblatt, der während meiner Abschlussarbeit kam, daich ständig krumm saß. Geholfen haben mehrere Sitzungen mit Ultraschallpads. Kann ich sehr empfehlen. Ich lag nur auf der Liege, bin fast eingeschlafen und hab nix gespürt, geholfen hat es super.

Die Hand wurde zwei Jahre später taup. Der Grund war der neue Job, bei dem ich ständig das Telefon mit links hochnehmen musste und lange telefoniert habe. Dadurch hat sich im Hals und Nacken etwas derartig (unbemerkt) verspannt, dass es irgendeine Zufuhr zur Hand abgeklemmt hat. Ein paar Sitzungen Orthop. und es war weg. Seit dem nutz eich ein Headset.

Du siehst,es kann alles ungeahnte Ursachen haben. Die Ärzte haben für so etwas Verständnis, es ist verbreiteter als du denkst!