Eingeparkt...rechtliche Schritte möglich?

Hallo,

Kann sein, aber hey, man kann nicht auf jeden Rücksicht
nehmen.

Sag ich ja auch nicht, aber es ist doch wirklich einfach, jemand anderen nicht zuzuparken, auch wenn es manchmal unbequemer ist.

Die einzige Instanz, die man für solche
Abwägungsfragen zu Hilfe holen kann, ist der sogenannte
„gesunde Menschenverstand“. In meinem Fall sagt der mir, daß
jemand, der sich durch die Wahl seiner Kleidung so stark
einschränkt, selbst Schuld ist.

Also sollte man sich stets so kleiden, dass man im Notfall über den Beifahrersitz oder den Kofferraum einsteigen kann? Tolle Wurst. :smile:

Es geht hier schließlich nicht
um das Bezwingen einer Steilwand, sondern schlicht darum, vom
Beifahrersitz auf den Fahrersitz rüberzurutschen. Kein großer
Akt, manche machen sowas während der Fahrt :wink:

Ich steig aber wesentlich lieber auf der Fahrerseite ein, und wenn mir jemand wegen seiner eigenen Bequemlichkeit diese Möglichkeit nimmt, werde ich nunmal ziemlich sauer.

Und genau selbiges gilt auch für Madamchen im Kostümchen.

Woher soll sie denn wissen, dass so ein Trottel so rücksichtslos parkt? Natürlich könnte man, um solchen Leuten womöglich grundsätzlich den gesamten Parkplatz zur alleinigen Nutzung zu überlassen, ganz woanders parken, aber da sie ja nicht das Problem darstellt, frage ich mich nach dem Sinn einer solchen Aktion. Dem Fahrertürzuparker käme es vermutlich nie in den Sinn, sich mal nach einem geeigneten Parkplatz umzusehen, wozu auch, er hatte ja bestimmt genug Platz.

Da gibt’s andere Sachen, die ich erheblich schlimmer finde.

Dann freut mich das für dich, du sparst auf jeden Fall eine Menge Nerven, wenn dich sowas nicht besonders ärgert.

Und die ewige Forderung nach Rücksichtnahme wird auch gerne
übertrieben.

Mag sicherlich manchmal so sein, aber wenn jemand ganz absichtlich einem anderen Fahrer das Einsteigen erheblich erschwert bzw. unmöglich macht, finde ich das rücksichtslos und ich würde mich genauso drüber ärgern (wenn ich auch letzendlich klettern würde).

Letztlich ist jeder seines eigenen Glückes
Schmied, und das, obwohl ich mich für einen durchaus sozial
bewussten Menschen halte. Verhältnismäßigkeit ist das
Stichwort.

Verhältnismäßigkeit beurteilt aber wohl jeder anders bzw. für sich selbst.

Gruß,
Doro

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Tach,

erstens, es gibt dort keine Linien, die die einzelnen Bereiche
irgendwie markieren.

wie schade. Dann kommt’s erst recht genau auf die Situation an.
Ohne Foto kann man das kaum beurteilen.

zweitens, es hat nichts mit „zu fein“ um die Beifahrerseite zu
klettern zu tun. Das ist mal wieder eine typische
Macho-Antwort. Vielleicht solltest Du Dich mal in so ein Teil
zwängen mit ein paar Hochhakigen-Pumps und dann in ein kleines
Cabrio über die Beifahrerseite einsteigen.

  1. Mit hochhackigen Pumps darfst Du gar nicht Auto fahren.
  2. Wenn Du Dich in solche Klamotten zwängst, biste selbst Schuld.

In dem fiktiven Fall hätte es ja auch ein etwas älterer Mann
sein können, der alleine wegen körperlicher Gebrechen oder
schier wegen seiner Körpergröße diese Turnübung nicht machen
kann. Und dann?

Auch selbst Schuld. Von Körpergröße brauchste mir nix erzählen, ich hab 1,94m in der Höhe und spindeldürr bin ich auch nicht. Aber allein das schlichte Rüberrutschen als „Turnübung“ zu bezeichnen, hat schon echt was.

Mit solch einschränkenden körperlichen Gebrechen sollte man sich das Autofahren auch noch mal überlegen, oder eben auf entsprechend weiträumige Parkplätze ausweichen.

_Wirklich_ eingeschränkte Personen haben für sowas übrigens Behindertenparkplätze, die ausreichend Platz zur Verfügung stellen.

Aber so wie Du schreibst, würdest Du wohl genauso parken.
Klasse Ellbogen-Gesellschaft, nur die Starken überleben, was?

-) Süß, wie Du Dich aufregst und mir hier Sachen unterstellst… Ich parke üblicherweise so, wie ich es für sinnvoll und angemessen halte. Aber Du hast Recht: Rücksicht auf eingeschnürte Stöckelschuh-Büro-Tussis nehme ich dabei nicht. Es gibt übrigens auch sehr schicke Hosenanzüge, und hohe Absätze sind auch keine Pflichtbekleidung. Im Zweifelsfall: Park halt woanders.

Gruß,

Malte

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Hi,

Also sollte man sich stets so kleiden, dass man im Notfall
über den Beifahrersitz oder den Kofferraum einsteigen kann?
Tolle Wurst. :smile:

Kofferraum ist dann sicher schon für Fortgeschrittene und geht je nach Auto auch nicht immer. Aber Beifahrerseite… Bitte! Das ist echt kein Akt, man braucht dafür auch keinen Blaumann. Ich wage es sogar, trotz mangelnder Eigenerfahrung :wink: zu behaupten, daß das sogar im Minirock geht.

Sag ich ja auch nicht, aber es ist doch wirklich einfach,
jemand anderen nicht zuzuparken, auch wenn es manchmal
unbequemer ist.

Ich steig aber wesentlich lieber auf der Fahrerseite ein, und
wenn mir jemand wegen seiner eigenen Bequemlichkeit diese
Möglichkeit nimmt, werde ich nunmal ziemlich sauer.

Achso, Deine Bequemlichkeit ist wichtiger als die der anderen?

Und genau selbiges gilt auch für Madamchen im Kostümchen.

Woher soll sie denn wissen, dass so ein Trottel so
rücksichtslos parkt? Natürlich könnte man, um solchen Leuten
womöglich grundsätzlich den gesamten Parkplatz zur alleinigen
Nutzung zu überlassen, ganz woanders parken, aber da sie ja
nicht das Problem darstellt, frage ich mich nach dem Sinn
einer solchen Aktion. Dem Fahrertürzuparker käme es vermutlich
nie in den Sinn, sich mal nach einem geeigneten Parkplatz
umzusehen, wozu auch, er hatte ja bestimmt genug Platz.

Soll sie halt nach einem Parkplatz suchen, der auf der Fahrerseite ne Wand oder nen Bordstein hat. Ist doch ihre Bequemlichkeit.

Da gibt’s andere Sachen, die ich erheblich schlimmer finde.

Dann freut mich das für dich, du sparst auf jeden Fall eine
Menge Nerven, wenn dich sowas nicht besonders ärgert.

Die gehen dann im Gegenzug dafür drauf, daß ich mir regelmäßig anschauen muß, daß Leute mit ihren Autos zwei Parkplätze belegen, weil sie zu doff oder zu faul sind, platzsparend einzuparken. Komischerweise lassen die Autos in diesen Fällen übrigens in der überwältigenden Mehrheit der Fälle auf weibliche Fahrer schließen (aber das nur nebenbei, nicht alle Frauen parken so, und nicht nur Frauen parken so).

Und die ewige Forderung nach Rücksichtnahme wird auch gerne
übertrieben.

Mag sicherlich manchmal so sein, aber wenn jemand ganz
absichtlich einem anderen Fahrer das Einsteigen erheblich
erschwert bzw. unmöglich macht, finde ich das rücksichtslos
und ich würde mich genauso drüber ärgern (wenn ich auch
letzendlich klettern würde).

Absichtlich? Das ist die Frage…

Letztlich ist jeder seines eigenen Glückes
Schmied, und das, obwohl ich mich für einen durchaus sozial
bewussten Menschen halte. Verhältnismäßigkeit ist das
Stichwort.

Verhältnismäßigkeit beurteilt aber wohl jeder anders bzw. für
sich selbst.

Völlig korrekt, deshalb darfst Du ja auch schimpfen und Dich ärgern, wie Du lustig bist. Die Polizei wird aber nur in wirklichen Extremfällen tätig werden.

Gruß,

Malte (Parkexperte)

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Hallo Doro,
ich sehe das genauso wie Du.

Aber was solls.
Ich hatte heute auch kein Kostüm an, sondern mit einer Rippenprellung zu kämpfen, die ich mir letzte Woche beim Sport zugezogen hatte. Das hat mich heute früh einfach behindert und ich hab mich geärgert. Um das Thema nicht unnötig aufzublähen, habe ich halt die Geschichte über das enge Kostüm erzählt, denn mein einziges Kostüm, was ich im Schrank habe, würde wohl ähnliche Bewegungseinbussen verursachen :smile:

Aber was solls, der gute Malte ist halt der Meinung, es gibt nur körperlich fitte und entsprechend angezogene Menschen auf dieser Welt, und wenn sie es nicht sind, dann sind sie eben selber schuld und sollten nicht in der Gesellschaft auftauchen…

Gruß

Sina

Hi,

Sag ich ja auch nicht, aber es ist doch wirklich einfach,
jemand anderen nicht zuzuparken, auch wenn es manchmal
unbequemer ist.

komisch, ich weiß gar nicht, wieso der Onkel da geparkt hat.

Gruß,
Christian

Hallo,

komisch, ich weiß gar nicht, wieso der Onkel da geparkt hat.

Immerhin weißt du aber scheinbar, dass es ein Onkel war, oder willst du mir damit sagen, dass du bei miserablem und rücksichtslosem Einparken immer an einen männlichen Fahrer denkst?

Gruß,
Doro

Hallo,

Kofferraum ist dann sicher schon für Fortgeschrittene und geht
je nach Auto auch nicht immer. Aber Beifahrerseite… Bitte!
Das ist echt kein Akt, man braucht dafür auch keinen Blaumann.
Ich wage es sogar, trotz mangelnder Eigenerfahrung :wink: zu
behaupten, daß das sogar im Minirock geht.

Das geht sogar in einem Kleinstwagen wie meinem alten Marbella. Aber ist das wirklich nötig?

Achso, Deine Bequemlichkeit ist wichtiger als die der anderen?

Wie kommst du darauf? Ich parke vernünftig, behindere niemanden, parke niemanden zu. Wäre mir meine Bequemlichkeit wichtiger, könnte ich mir die Mühe doch schenken und es den anderen nachmachen.

Soll sie halt nach einem Parkplatz suchen, der auf der
Fahrerseite ne Wand oder nen Bordstein hat. Ist doch ihre
Bequemlichkeit.

Das mache ich auch oft, geht aber leider nicht immer. Und was hat Zuparken mit ihrer Bequemlichkeit zu tun? Doch wohl eher mit der Bequemlichkeit des Zuparkenden.

Die gehen dann im Gegenzug dafür drauf, daß ich mir regelmäßig
anschauen muß, daß Leute mit ihren Autos zwei Parkplätze
belegen, weil sie zu doff oder zu faul sind, platzsparend
einzuparken. Komischerweise lassen die Autos in diesen Fällen
übrigens in der überwältigenden Mehrheit der Fälle auf
weibliche Fahrer schließen (aber das nur nebenbei, nicht alle
Frauen parken so, und nicht nur Frauen parken so).

Komisch, da hab ich andere Erfahrungen gemacht.Frauen und Männer tun sich da nicht viel, es gibt überall Spinner, die meinen, dass ihnen der Parkplatz alleine gehört.

Absichtlich? Das ist die Frage…

Wenn nicht absichtlich, dann ist der Fahrer nicht nur asozial, sondern auch noch blind.

Völlig korrekt, deshalb darfst Du ja auch schimpfen und Dich
ärgern, wie Du lustig bist.

Und wie ich dann schimpfe. Mag sein, dass es für manche vollkommen übertrieben wirkt, aber ich parke wirklich immer korrekt, vielleicht kann ich solche Rücksichtslosigkeit deshalb nicht verstehen.

Die Polizei wird aber nur in
wirklichen Extremfällen tätig werden.

Die habe ich deswegen auch noch nicht bemüht, wie gesagt, im absoluten Notfall klettere ich eben, kann aber den Ärger darüber gut nachvollziehen und die Gleichgültigkeit anderer überhaupt nicht verstehen.

Malte (Parkexperte)

Ha, das kann ja jeder behaupten (ich von mir übrigens auch) :smile:

Gruß,
Doro

…es gibt keine Linien, die den Parkplatz eingrenzen.

Gruß´

Sina

Moin moin,

ich vermute, dass Du zwar die Polizei in Anspruch nehmen kannst, wenn Du so eingeparkt wirst, dass dein Auto nicht mehr bewegt werden kann; dies aber auszuweiten auf die Möglichkeit, deinen Wagen durch die Fahrertür einzusteigen, wird wenig Aussicht auf Erfolg haben. Zumal neunmalkluge Menschen dann auf die Idee kommen könnten, dass jemand böswillig als zweites seinen Wagen nah an den anderen geparkt hat, dann aus der Beifahrertür ausgestiegen ist, um dann die Polizei zu rufen und den „ach so bösen“ Verkehrsteilnehmer anzuschwärzen. Aber das ist zugegeben sehr hypothetisch.

Darüber hinaus versuch einfach mal die Möglichkeit ins Auge zu fassen, dass der andere Fahrer nicht bewusst rücksichtslos gehandelt hat sondern einfach nur so geparkt hat, dass er aus seinem Auto aussteigen konnte. Wie viel Platz war auf der anderen Seite?

Nun noch ein Tip von mir aus der Praxis. Da ich als eher großer und nicht so ganz dünner Mensch manchmal auch damit Probleme habe, gehe ich dem so aus dem Weg, dass ich entgegen der Parkrichtung der anderen Wagen parke (die meisten Autos fahren vorwärts in eine Parklücke). Somit sind seine/ihre Fahrertür und Deine Fahrertür zueinander gewandt, was die Folge hat, dass Abstand halten in beiderlei Interesse ist. Dumm nur, wenn ich einkaufe und dann an die Heckklappe will.

Übrigens wirst Du ein ähnliches Gezeter zu hören bekommen, wenn Du, um genug Platz zu haben, auf einem Behinderten oder (noch schlimmer von den Reaktionen her) auf einem Mutter und Kind-Parkplatz stehst. Aber das nur am Rande.

Gruß

ALex (der schon mal durchs Schiebedach eingestiegen ist)

Na klar doch! (off tpic)
Moin,

Scheinbar hat jedes Bundesland da so seine eigenen
Vorstellungen, wie breit man sein darf um ein Auto zu parken
(hm … beim Lesen dieses Satzes mußte ich grad grinsen …
wieso eigentlich *G*). In BaWü jedenfalls sehe ich sehr viele
extrem schmale Parkplätze … während ich in anderen
Bundesländern selten auf solche gestoßen bin.

Und da frägst Du noch? Schon mal was von den Schwaben und ihrer sprichwörtlichen Großzügigkeit gehört?:wink:

Grüße
Jürgen

Hallo…

Wie schnell so eine Diskussion aus dem Ruder laufen kann. Wenn man sich mal über rechtliche Fragestellungen unterhält sollte man einfach die Emotionen rauslassen:

Die habe ich deswegen auch noch nicht bemüht, wie gesagt, im
absoluten Notfall klettere ich eben, kann aber den Ärger
darüber gut nachvollziehen und die Gleichgültigkeit anderer
überhaupt nicht verstehen.

Die Frage war nicht: Darf ich mich ärgern? Sondern die Frage war: Kann ich vielleicht abschleppen lassen.

Und da ist es nunmal so, dass die Polizei, die im übrigen dafür eigentlich gar nicht zuständig ist, aber von der hier ja immer die Rede ist…sagen wir einfach mal: Das Ordnungsamt, eine Verhältnismäßigkeitsprüfung anstellt. Da ist auf der einen Seite die blockierte Fahrertür und die freie Beifahrertür, auf der anderen die Möglichkeit, einen KLEINBUS abzuschleppen, was für den Betroffenen mit hohen Kosten verbunden ist und wofür man schonmal einen großen Abschlepper braucht (denke ich zumindest).
Verhältnismäßig bedeutet: Die Maßnahme muss geeignet, erforderlich und angemessen sein. Geeignet ist das Abschleppen. Erforderlich nur, wenn kein milderes, gleich effektives Mittel in Betracht kommt. Und spätestens da würde ich als Ordnungsamtsamtshandler sagen: "Steigen Sie doch auf der anderen Seite ein, geht schneller, ist billiger und genauso wirksam, und ein Knöllchen wegen Verstoß gg. § 1 StVO schreib’s ich auch eben schnell…
Und mal ehrlich, was ist denn besser: Klettern und sich ärgern, oder auf den Abschlepper warten und zu spät zur Arbeit kommen…

Frank

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Hallo Sina,

zweitens, es hat nichts mit „zu fein“ um die Beifahrerseite zu
klettern zu tun. Das ist mal wieder eine typische
Macho-Antwort. Vielleicht solltest Du Dich mal in so ein Teil
zwängen mit ein paar Hochhakigen-Pumps und dann in ein kleines
Cabrio über die Beifahrerseite einsteigen.

Entschuldige, wenn ich als „durchaus auch mal ein enges Kostümchen“-tragende Frau, dir da in den Rücken falle.

Es ist mir sogar schon passiert, dass ich in der von dir angenommen Weise zugeparkt war und nur über die Beifahrerseite - und auch da nur mit Mühe - einsteigen konnte.

Da gibt es nur eins: Das Kostümröckchen wird zum breiten Gürtel geschürzt, die Beine haben wieder ihre Bewegungsfreiheit und es wird munter geklettert. Auf dem Fahrersitz angekommen zieht die gelenkige, durch allerlei Modetorheiten geübte, Fahrerin das Röckchen wieder in die gewohnte Position, pustet sich die Haarsträhne aus der etwas erhitzten Stirn und braust munter (evtl. den Idioten von nebenan verfluchend) von dannen.

Und Pumps - Entschuldigung - sind ja nun nicht wirklich kein Hinderungsgrund zum Einsteigen, oder?

Was überhaupt nicht heissen soll, dass ich die gemeine Einparkerei in irgendeiner Weise schön und begrüssenswert finde, mitnichten!

Gruß
Nita

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Hallo Frank,

da hast Du Recht:

Wie schnell so eine Diskussion aus dem Ruder laufen kann. Wenn
man sich mal über rechtliche Fragestellungen unterhält sollte
man einfach die Emotionen rauslassen:

Die habe ich deswegen auch noch nicht bemüht, wie gesagt, im
absoluten Notfall klettere ich eben, kann aber den Ärger
darüber gut nachvollziehen und die Gleichgültigkeit anderer
überhaupt nicht verstehen.

Die Frage war nicht: Darf ich mich ärgern? Sondern die Frage
war: Kann ich vielleicht abschleppen lassen.

und aus eigener Erfahrung kann ich hier sagen, die schleppen nicht ab - ich wurde mal auf ganz normaler Straße (Längsparken hintereinander) so eingeparkt, dass nicht mal die freundlichen Herren sich trauten, mir das Auto aus der Parklücke zu fahren (vorn und hinten ca. 5 cm).
Mir wurde dann erklärt, dass sie nicht abschleppen könnten, weil die „Allgemeinheit“ nicht behindert wurde - oder so ähnlich.

Allerdings haben die beiden anderen jeweils einen Strafzettel bekommen - es war nachweisbar, dass die nach mir angekommen waren und mich eingeklemmt hatten.

Ich durfte also mit dem Taxi heimfahren und am nächsten Morgen mein Auto wieder holen - alles zu meinem Privatvergnügen - einklagen hätte bei den geringen Beträgen nicht wirklich gelohnt…

Ich denke mal, dass es in diesem Falle - Fahrzeug zugänglich von einer Seite - sicherlich keine große Unterstützung hätte geben können.

Viele Grüße

Gabi (die erst vorgestern auch wieder seitlich so dämlich eingeparkt war…)

Für Malte … nichts für ungut :smile:

http://malte.dein-schild.de/

Gruß

Sina

Re: Für Malte … nichts für ungut :smile:

http://malte.dein-schild.de/

Das bestätigt meinen Eindruck von Dir.

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Würde das bei einer solchen Konstellation Sinn machen, die
Polizei zu rufen, die u.U. das Abschleppen des Kleinlasters
vornimmt, bzw. ein Polizist sich ins kleine Auto reinzwängt,
um es dort rauszufahren?

Also:

  1. Polizei rufen kostet (außer den Steuern, die wir eh fast alle bezahlen) in dem Fall gar nix (wie fast immer).

  2. Es könnte eine OWi in Form einer Behinderung gem. § 1 II StVO vorliegen, kostet 10€ (glaub ich) Ob die Polizei eine solche Anzeige fertigt und diese vor Gericht bestand hätte sind zwei völlig andere Fragen.

  3. Das Auto würde m.E. keines Falls umgesezt werden, weil es Dir zuzumuten wären, Dich umzuziehen oder gar ein Taxi zu rufen und den Fahrer zu bitten das für Dich zu erledigen o.ä., etc. Evtl. Kosten könntest Du versuchen auf zivilrechtl. Wege vom Verursacher zu bekommen.

  4. Ob die Polizisten sich selbst ins Auto reinzwängen würden hängt von den Polizisten ab… (Nett/nicht nett, schlank/nicht schlank, wie siehst Du in dem Kostüm as :wink:…)

Hi,

Immerhin weißt du aber scheinbar, dass es ein Onkel war, oder
willst du mir damit sagen, dass du bei miserablem und
rücksichtslosem Einparken immer an einen männlichen Fahrer
denkst?

nein, aber bei parkenden Kleinlastwagen.

Weißt Du denn, warum der so parkte?

Gruß,
Christian

Die Polizei rufen oder Abschleppen bringt nichts.

Ich sichere den Tatbestand durch Fotos und Zeugen und rufe mir ein Taxi für die Hin- und Rückfahrt.
Die Taxiquittungen stelle ich dem Halter (Zuparker) in Rechnung. Er zahlt natürlich nicht, beim nachfolgenden Rechtsstreit habe ich bisher immer zu 100% mein Geld bekommen. Das Lehrgeld für den Zuparker ist wesentlich höher (Taxi, Anwalt, Gerichtskosten) als ein Knöllchen für ein paar Euros - in Zukunft wird er auf ein Zuparken verzichten.

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