Liebe/-r Experte/-in,
mein Unternehmen (GmbH) bietet Druck- und Werbedienstleistungen an. Wir haben folgende Idee:
Wir möchten Handwerksbetrieben eine Möglichkeit bieten, im Internet aufzutreten. Unsere Zielgruppe sind vor allem solche Betriebe, die noch gar keinen Internetauftritt haben, weil Sie bisher den Aufwand gescheut haben. Hierbei geht es weniger um den finanziellen Aufwand, als vielmehr um die Zeit und Mühe, die man in einen solchen Auftritt stecken müsste. Also suchen wir Wege, auf EINFACHSTE Art und mit MINIMALANGABEN diesen Internetauftritt für unsere Kunden zu realisieren.
Solche Kunden sind oft gestandene Handwerker, sie würden aber schon an den Formalitäten (Pflichtangaben) auf einer Homepage verzweifeln. Stattdessen tragen viele dieser Handwerker ihre althergebrachten Fotomappen in Klarsichthüllen mit sich herum, wenn sie ihrer Kundschaft ein paar Referenzen zeigen wollen.
Und genau da möchten wir ansetzen und eine Alternative bieten:
Wir würden dem Handwerker Platz auf einer von uns eingerichteten Internetseite zur Verfügung stellen. Er bekäme von uns einen Namen für „seine“ Homepage, z.B. „schreinereimueller.bilderpalette.de“.
(Der Domainname ist nicht beabsichtigt, nur ein Beispiel.)
Diese Adresse könnte er seinen Kunden mitteilen.
Die Internetseite hätte die simple Aufgabe, lediglich Fotos in Galerieform darzustellen, also eine Art Fotoalbum zum Durchblättern - KEINE Preislisten, KEINE Bestellmöglichkeiten, KEINE direkte E-Mail-Funktion. Lediglich die Minimalangaben zu seinem Betrieb (Adresse, Telefonnummer, E-Mail) sollen aufgeführt werden.
Bitte entschuldigen Sie die etwas lange Einleitung. Die Frage, die sich nun ergibt, ist relativ kurz: Geht das?
Also ist dieser Weg möglich, ohne dass wir oder die Handwerker gegen das Telemediengesetz verstoßen?
Dieses verlangt ja normalerweise ein Impressum mit umfangreichen Pflichtangaben.
Selbstverständlich würden wir als Verantwortliche für die Homepage alle Angaben machen.
Unsere Kunden sollen aber nur das aufführen, was sie für diese Werbeform möchten - so als würden Sie z.B. eine Zeitungsanzeige aufgeben der einen Prospekt verteilen.
Ich bin auch für Antworten nur zu einzelnen Aspekten sowie für Meinungen dankbar.
Gruß - Thomas Lampert -
