ich habe bzw. hatte einen eingewachsenen Zehennagel und wurde vom Allgemeinmediziner zum Chirurgen überwiesen. Dieser hat mir dann die seitlichen Ränder des Nagels gezogen (der Nagel sei wohl zu breit für das Nagelbett…), mit dem Hinweis, in 6 Wochen solle ich zu einer „OP“ wiederkommen, der sogenannten Emmertschen Resektion. Der Chirurg war dermaßen kurz angebunden, dass ich kaum weiterführende Informationen erhalten habe, außer dass dabei die seitlichen Wurzeln des Nagels entfernt werden. Im Internet hab ich jetzt gelesen, dass diese OP nicht von den gesetzlichen Krankenkassen gezahlt wird. Ist dies korrekt? Hätte mich der Chirurg nicht darauf hinweisen müssen? Und was gibt es für Risiken bei diesem Vorgehen? Und überhaupt, wie wird bei diesem Verfahren vorgegangen und wie sind die Einschränkungen danach (Schmerzen, Beweglich- und Belastbarkeit)?
Vielen Dank für jede Art der Tipps und Erfahrungen!
Der Nagel ist zu breit für das Nagelbett? Wenn DAS mal wirklich stimmt …
Konntest/kannst du nicht allein an dem Nagel „herumfummeln“, so dass sich der Nagel löst? Einweichen und vorsichtig lösen? Oder ist es tatsächlich schon zu spät?
Ist ECHT eine Operation nötig? Erkundige dich doch nochmal woanders, vielleicht bei einem Fußpfleger, ob man da nicht DOCH noch was anderes tun kann.
Hallo,
nee, so einfach ging der Nagel net zu lösen, er war schon richtig eingewachsen, eitrig und es tat höllisch weh, als ich auch nur leicht über die eingewachsene Stelle mit dem Finger gestrichen habe. Der Arzt hat schon den ersten Schritt dieser „OP“ getan, indem er die Seitenstreifen des Nagels gezogen hat, so dass ich denke, mir bleibt eigentlich keine allzugroße Wahl mehr. Ich werde mal schaun, ob ich noch was anderes in Erfahrung bringen kann… .
Und mit dieser „Emmertschen Resektion“ kennen Sie sich net zufällig aus ?
Vielen Dank.
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klingt alles nicht so wirklich prickelnd - ich glaube ich würde noch zu einem anderen Arzt gehen… insbesondere, da der Chirurg sich ja anscheinend wenig Zeit für Erklärungen genommen hat.
Antwort von einem, der täglich mit Problemen wie Deinem zu tun hat: DU hast 3 Möglichkeiten
den Nagelfalz täglich mit Bepanthensalbe einreiben, vorher ein Fußbad, damit der Nagel und die harte Haut daneben weich werden. Die Entzündung und der Schmerz entstehen dadurch, dass sich der zu kurz geschnittene Nagel in die Haut einbohrt. Weiche Haut, wenn Du Geduld hast,lindert den Schmerz und die Entzündung.
eine „Keilexcision“, d.h. ein ca 2 mm breiter Streifen wird vom seitlichen Nagel abgeschnitten, unter lokaler Betäubung natürlich (sog. Oberst´sche Betäubung).
und das erst, wenn 1 + 2 nicht funktionieren (also nach ca. 2-3 Wochen): die „große“ Op, die Du geschildert hast. Ca. 1 Woche nix laufen, Verbandwechsel täglich(5 Tage min), aber danach hast Du Ruhe mit Deinem Zeh. Du(!) triffst die Entscheidung, sonst niemand!
Gute Besserung wünscht synapse
den Nagelfalz täglich mit Bepanthensalbe einreiben, vorher
ein Fußbad, damit der Nagel und die harte Haut daneben weich
werden. Die Entzündung und der Schmerz entstehen dadurch, dass
sich der zu kurz geschnittene Nagel in die Haut einbohrt.
Weiche Haut, wenn Du Geduld hast,lindert den Schmerz und die
Entzündung.
wenn er einfach nur zu kurz ist und das „eck“ rauswachsen soll: okay.
aber diese methode hilft wenig, wenn (was ich jetzt mal annehme) der nagel schon von unten deformiert daherkommt, sich also nach innen krümmt o.ä.
eine „Keilexcision“, d.h. ein ca 2 mm breiter Streifen wird
vom seitlichen Nagel abgeschnitten, unter lokaler Betäubung
natürlich (sog. Oberst´sche Betäubung).
frage: was passiert danach? wächst der nagel dann von selbst schmäler? oder kommt die originalbreite wieder?
und das erst, wenn 1 + 2 nicht funktionieren (also nach ca.
2-3 Wochen): die „große“ Op, die Du geschildert hast. Ca. 1
Woche nix laufen, Verbandwechsel täglich(5 Tage min), aber
danach hast Du Ruhe mit Deinem Zeh.
nicht unbedingt! bei meinem bruder halten seither die nagelplatten nicht mehr, d.h. sie können nach oben klappen. tut wohl grausig weh!
ich kenne ihn seit jahren entweder barfuß oder in schuhen mit stahlkappen