Eingewachsenes Nahtmaterial

Hallo,
wenn ein Arzt einen Nahtfaden samt Knoten übersieht, und dieser Faden 2,5 Monate später mit Entzuendung und Eiteraufkommen versucht sich einen Weg nach aussen zu bahnen, wird dann sein Versuch evtl. mit Erfolg gekrönt werden?

Muss man zwingend zum Doc, oder besteht die Chance das er ganz rauskommt? Die Entzuendung wurde erfolgreich gestoppt (ohne Arzt), der Knoten samt Faden ist jetzt „oben“ aber noch fest in Lymphe.

Könnte es noch andersartige negative Folgen haben, wenn ja welche denn?

Vielen Dank schon mal,
es grüßt
das Weichei Sabine, die sich nicht zum Arzt traut (Stelle tut bei Berührung sauweh)

Bitte zum Arzt, lass das Überbleibsel entfernen und ditsch es ihm dann anschließend genau zwischen beide Augen (wenn er denn genäht haben sollte)

Für mich unverständlich, wie man sowas übersieht…

Versteckspiel
Hi!

Für mich unverständlich, wie man sowas übersieht…

harhar! Noch nie Fäden gezogen, hm? *ggg*

Nicht wenige Chirurgen spielen gerne das „komm, such den Faden! Ja, such, such!“-Spiel:
Da wird die Naht so fest zugezogen, daß man den Faden unter den so entstandenen wulstigen Hautfalten der Naht mühevoll (und schmerzvoll…) hervorgraben und dann noch sauber abtrennen muß *hmpf*

Da lob ich mir die Chirurgen, die ihre Fäden auch mal selber ziehen, und dies nicht den Hausärzten oder Schwestern überlassen - da ist dann die Naht auf wundersame Weise nicht gaaaanz so festgezogen! *g*

Gruß,
Sharon

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Hallo,

auf jeden Fall zum Arzt. Entzündungen dieser Art können sich hinziehen und durchaus folgen haben. Ich z.b. wurde ein weiteres Mal operiert.

Es gint im übrigen auch durchaus Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten „Garnen“.

mfg, tf

hihi :smile: