Hallo,
mal angenommen der Vater einer Tochter hat vor langer Zeit sein Vermögen verspielt, dadurch ging die Ehe in die Brüche und seitdem lebt er mal hier, mal da. Er hat Schulden und sicherlich noch viele Gläubiger, die ihn suchen werden.
Er verdrängt das Problem und sucht sich immer wieder eine Frau die auf seinen Charme reinfällt und ihm ein Dach über dem Kopf bietet.
Zwischenzeitlich sucht er Unterschlupf bei Bekannten und eben auch
der Tochter. Er ist nirgends gemeldet, hat keinen Personalausweis
mehr und auch keine Krankversicherung.
Da seine zweckmäßigen Bindungen, die er eingeht, nur solange halten, bis die Frau merkt, das er vermögenslos ist, steht derzeit wieder ein Raussschmiss an. Dann wird er wieder vor der Tür seiner Tochter stehen und um „Asyl“ beten.
Die Tochter macht das Spiel bisher zähneknirschend mit, da sie befürchtet, für ihn aufkommen zu müssen, falls er zum Sozialamt gehen sollte. Genau dieses sieht sie nicht ein, da er durch seine damalige Spielleidenschaft ihr eine Menge Leid durch die Trennung von der Mutter zugemutet hat. Sie wäre aber bereit ihm zu helfen, wenn sie
von seiner Seite merken würde, das er sich auch helfen lassen möchte.
Aber genau daran scheitert es.
Der Vater ist 67 und klebt sich inzwischen die rausfallenden Plomben mit Patex wieder rein, was es ja wohl nicht sein kann. Da er früher Privatversichert war, ist es ja wohl auch schwerlich möglich, für ihn die Aufnahme in einer Krankenversicherung zu erreichen.
Es ist absehbar, das es bei seinem Alter nicht lange so weiter gehen kann. Wie kann man diesen Menschen nun wieder eingliedern ?
Danke für eure Hilfe !
Olli