Eingliederung eines Obdachlosen

Hallo,

mal angenommen der Vater einer Tochter hat vor langer Zeit sein Vermögen verspielt, dadurch ging die Ehe in die Brüche und seitdem lebt er mal hier, mal da. Er hat Schulden und sicherlich noch viele Gläubiger, die ihn suchen werden.

Er verdrängt das Problem und sucht sich immer wieder eine Frau die auf seinen Charme reinfällt und ihm ein Dach über dem Kopf bietet.
Zwischenzeitlich sucht er Unterschlupf bei Bekannten und eben auch
der Tochter. Er ist nirgends gemeldet, hat keinen Personalausweis
mehr und auch keine Krankversicherung.

Da seine zweckmäßigen Bindungen, die er eingeht, nur solange halten, bis die Frau merkt, das er vermögenslos ist, steht derzeit wieder ein Raussschmiss an. Dann wird er wieder vor der Tür seiner Tochter stehen und um „Asyl“ beten.

Die Tochter macht das Spiel bisher zähneknirschend mit, da sie befürchtet, für ihn aufkommen zu müssen, falls er zum Sozialamt gehen sollte. Genau dieses sieht sie nicht ein, da er durch seine damalige Spielleidenschaft ihr eine Menge Leid durch die Trennung von der Mutter zugemutet hat. Sie wäre aber bereit ihm zu helfen, wenn sie
von seiner Seite merken würde, das er sich auch helfen lassen möchte.
Aber genau daran scheitert es.

Der Vater ist 67 und klebt sich inzwischen die rausfallenden Plomben mit Patex wieder rein, was es ja wohl nicht sein kann. Da er früher Privatversichert war, ist es ja wohl auch schwerlich möglich, für ihn die Aufnahme in einer Krankenversicherung zu erreichen.

Es ist absehbar, das es bei seinem Alter nicht lange so weiter gehen kann. Wie kann man diesen Menschen nun wieder eingliedern ?

Danke für eure Hilfe !
Olli

Hi,
leider aber ohne Sozialamt geht hier nichts! Die Tochter sollte sich mal dort beraten lassen, es gibt dort besondere Hilfen für Obdachlose

mfg
dragonkidd

mal angenommen der Vater einer Tochter hat vor langer Zeit
sein Vermögen verspielt, dadurch ging die Ehe in die Brüche
und seitdem lebt er mal hier, mal da.

OH JEH, mein Vater verspielte ebenso seines sowie das Vermögen meiner Mutter. Was ich erlebt habe, nachdem meine Mutter ihn verließ ist so krass, dass ich das hier nicht öffentlich sagen kann und will.

Dann wird er wieder vor

der Tür seiner Tochter stehen und um „Asyl“ beten.

Als Vater hat er kein Recht die Verantwortung für sein Leben auf sein Kind abzuschieben.

Die Tochter macht das Spiel bisher zähneknirschend mit,

Es ist nicht gut diese Spiel mitzumachen, man hat kein eigens Leben mehr und wird völlig fremdbestimmt von der Hilflosigkeit des Anderen.

da sie

befürchtet, für ihn aufkommen zu müssen, falls er zum
Sozialamt gehen sollte. Genau dieses sieht sie nicht ein, da
er durch seine damalige Spielleidenschaft ihr eine Menge Leid
durch die Trennung von der Mutter zugemutet hat. Sie wäre aber
bereit ihm zu helfen, wenn sie
von seiner Seite merken würde, das er sich auch helfen lassen
möchte.
Aber genau daran scheitert es.

Der Vater ist 67 und klebt sich inzwischen die rausfallenden
Plomben mit Patex wieder rein, was es ja wohl nicht sein kann.
Da er früher Privatversichert war, ist es ja wohl auch
schwerlich möglich, für ihn die Aufnahme in einer
Krankenversicherung zu erreichen.

Es ist absehbar, das es bei seinem Alter nicht lange so weiter
gehen kann. Wie kann man diesen Menschen nun wieder
eingliedern ?

Ich sehe das Ganze sehr hart und negativ. Der Vater soll sich um sich selbst kümmern oder aber wenn er es so will, vor die Hunde gehen, weil er es so will.

Es gibt eine Bestimmung, dass bei sehr schlimmen Vorfällen innerhalb der Familie, man als Angehöriger das Recht hat, eine Fürsorge für diesen Menschen zu verweigern. Bei mir war das der Fall. Nur auf welche § sich dies berief, weiss ich nicht.

Das ist eine ganz schlimme Situation, ich wünsche der Tochter viel Kraft und Mut und hoffentlich viel Unterstützung von lieben Freunden.

Liebe Grüße,
Bastett