dann müsste [kg * m / (s)^2] = [1/2kg * (m / s)^2]
sein.
Diese Aussage ist einfach FALSCH.
Wenn F = m * a = [kg * m / (s)^2] = [N]
Dies hast du völlig richtig erkannt. Eines der NEwtonsche Axiome sagt, dass Kraft das Produkt aus m und a ist. Aber wie kommt NEwton zu dieser Aussage? Nun bevor man diese Gleichung aufstellen darf, muss man sich über den experimentellen Hintergrund Gedanken machen:
Ist ein Körper reibungsfrei auf einer Strecke beweglich und man vom Luftwiderstand absehen kann, wird er von einer Masse beschleunigt. Beschleunigt darum, weil die Geschwindigketi in einem beliebigen Zeitintervall die Geschwindigkeit um einen bestimmten Betrag geändert hat.
Die Masse die durch die Erdanziehung genutzt wird um den Körper zu beschleunigen erfährt eine Kraft. Diese Kraft nennen wir jetzt einfach frei gewählt 1 Stück. Aus den Versuchen ergibt sich dann, dass Die Kraft proportional zur Geschwindigkeitsänderung (Beschleunigung) ist. Auch ist dann aus den entsprechenden Diagrammen zu lesen, dass die Beschleunigung umgekehrt zur Masse ist. Fasst an dies zusammen folgt:
F ~ m*a
Aber wir suchen natürlich eine Gleichung! Sind zwei Größen proportional zueinander, ist ihr Quotient konstant:
k = m*a/F daraus folgt: F = m*a/k
Die Konstante k ist der Proportionalitätsfaktor, der noch unbekannt ist. Da hat sich Herr Newton die Freiheit genommen und definiert das dieser 1 ist: [F = m*a] = kg*m/s^2 = N
Das heißt auf Deutsch: 1N ist die KRaft die einem Körper der Masse 1kg die Beschleunigung 1m/s^2 erteilt. Zum Rechnen heißt das: Steht ein Körper der Masse m unter dem Einfluss einer konstanten Kraft F, so erfährt dieser eine konstante Beschleunigung in die Richtung der wirkenden Kraft.
Skizze:
____
|____|--------| Wagen der über die Schnur mit dem
__________o o_________| Massenstück „m“ befestigt ist. Das
| Massenstück hängt über eine Rolle
| frei herunter und beschleunigt den
| Wagen.
| |
„m“ --> | |
und F = 1/2m * v^2 = [1/2kg * (m / s)^2] = [N]
Das ist die Gleichung für die kinetische Energie und aus N*m schreibt man J. Das ist ein Kapitel für sich und hat an dieser Stelle nichts zu suchen.
Das F nicht gleich W ist verstehe ich auch. Aus irgendeinem Grund hatte ich den Durchblich verloren. Aber nochmals besten Dank.
Duch die Definitionen und Erklärungen ist bei mir noch eine Frage aufgetaucht, und zwar war ich bis jetzt der Ansicht das:
W = E = Q
Aber wenn Arbeit Energieumsatz pro Zeitinterwall ist kann das ja nicht stimmen.
Hat mir da jemand eine Vernünftige Definition?
Mich interessiert dieses Thema (alles über Physik) sehr, wenn jemand von euch ein Buch o. eine www-Adresse weis wo es GUTE Defintionen der Physikalischen Gesetze gibt, dann teilt mir das bitte mit.
Duch die Definitionen und Erklärungen ist bei mir noch eine
Frage aufgetaucht, und zwar war ich bis jetzt der Ansicht das:
W = E = Q
Das ist auch so! Arbeit und Energie sind physikalisch letztlich das Gleiche, nur die betrachtungsweise wechselt.
Aber wenn Arbeit Energieumsatz pro Zeitinterwall ist kann das
ja nicht stimmen.
Das stimmt nicht. Energieumsatz pro Zeitinterwall (oder geleistete Arbeit pro Zeitintervall) ist LEISTUNG.
Hat mir da jemand eine Vernünftige Definition?
Reicht das soweit schon?
Mich interessiert dieses Thema (alles über Physik) sehr, wenn
jemand von euch ein Buch o. eine www-Adresse weis wo es GUTE
Defintionen der Physikalischen Gesetze gibt, dann teilt mir
das bitte mit.
Eine Seite weiß ich nicht, aber hier geht es nicht um physikalische Gesetze, sondern um physikalische Größen.
Was soll daran nicht stimmen?
In der Schule schreibt man in Physik meistens W, in Chemie zieht man das Q vor und wenn Einstein es schick findet E zu schreiben dürfen wir das auch. Alles sagt das gleiche.
In deinem Bezugsystem, wenn du es vorher ausdrücklich festgelegt hast, könntest du der Energie rein theoretisch den Buchstaben Z oder A zuordnen, was dann auch nicht falsch wäre. Doch solange man nicht mit Newton oder Einstein verwand ist oder ihnen nacheifert, sollte man die „klassischen“ Bezeichnungen beibehalten. Du kannst in einem Koordinatenkreutz die Achsen auch frei wählen nur es hat sich x in der horizontalen eingebürgert, aber in der Vertikalen ist es genauso richtig. Hier das gleiche!!!
Aber wenn Arbeit Energieumsatz pro Zeitinterwall ist kann das
ja nicht stimmen.
Siehe oben: Arbeit ist Energieumsatz pro Zeitintervall. Für die Arbeit oder auch Listung schreibt man in der Regel P.
Hat mir da jemand eine Vernünftige Definition?
Mich interessiert dieses Thema (alles über Physik) sehr, wenn
jemand von euch ein Buch (o. eine www-Adresse) weis wo es GUTE
Defintionen der Physikalischen Gesetze gibt, dann teilt mir
das bitte mit.
Ich eschäftige mich auch sehr gerne mit dem Computer doch für manche Dinge ist ein gutes Buch besser! Ein gewisser Herr Tippler hat ein Buch mit dem schlichten Titel „Physik“ im Spektrum-Verlag herausgegeben, dass ca. 160,-DM kostet. Es ist nicht ganz billig, dafür aber gut und anschaulich mit vielen Beispielen, Aufgaben und DEFINITIONEN gestaltet.
Natürlich gibt es im INternet auch viele Seiten, doch mit diesem Buch ist man bis zum ersten Semester an der Uni gut ausgerüstet. Im INternet gibt es noch eine wirklich nützliche Seite zum Thema Physik. Dort findest du als JApplets interaktive Physikexperimente, die auch bei einer langsamen Modemverbindung gut gehen: http://home.a-city.de/walter.fendt/phd/phd.htm