Ich habe gerade arbeiten am Computer zu erledigen und dachte , komm höre mal die neue CD , die ich die Woche gekauft habe .
zur verfügung steht eine Sony Dolby Digital Hifi Anlage 5.0 mit 2 x 85 Watt Sinus an den Hauptlautsprechern ( 3 x 35 für Back und Center ) mit 2 CAT Tonsäulen ( 80 x 20 x 25 cm ) und ein Canton Cinema System
im normalfalle steht der Lautstärkeregler bei 1,7 ( von maximal 10 ) um eine angenehme Lautstärke zu haben .
Ich lege vorhin die CD ein , switche auf einen Song den ich hören möchte ( Return the Favor / Keri Hilson ) und mich haut es fast vom Stuhl , die Power Level Anzeige zeigt Sinusleistung an
( heisst 2 mal 85 plus 3 mal 35 = 275 Watt die mir in die Ohren geflogen kamen , mein Ohrenarzt hätte seinen Spass )
warum brät man so eine Lautstärke auf die CD , bzw auf einzelne CD’s mehr als Sinusleistung kann die Anlage nicht , ob die nun bei Reglerstellung 2 oder 8 erreicht wird , ist doch Banane .
der Regler steht jetzt auf 0,4 um die übliche Lautstärke zu haben .
weis jemand was man damit bezwecken will , ausser das man Tote damit weckt ?
grundsätzlich ists ja garnicht verkehrt, wenn cds recht laut aufgenommen werden, da dadurch die unvermeidlichen und immer anwesenden rauschanteile des a/d-wandlers und der folgenden analogen filter und verstärkerstufen möglichst in den hintergrund treten zu lassen.
warum einige produzenten jedoch den „hahn“ soweit aufreissen, das schon digitales clipping auftritt, hat sich mir auch noch nicht erschlossen.
und wenn dann noch kompressoren die dynamik auf 10db zusammengestaucht haben, brüllt es aus den lautsprechern, das die ohren schmerzen…und klingen tut es nie…
genau die gleichen Gedanken habe ich auch schon lange, und es ärgert mich richtig, daß bestimmte CDs. egal, wie leise man sie abspielt, zu laut klingen. Das muß auch mit der Kompression zusammenhängen. Wir spielen in einem CD-Wechsler (300 CDs - SONY) die Musik ab, und jedesmal, wenn eine CD von Johnny Cash (I Walk The Line), NEK, oder Robby Williams (Ghosts) angespielt wird, muß ich den Regler runterdrehen, und es klingt auch dann noch zu laut, unangenehm.
Wir leben ja heute in einer brüllend lauten Werbewelt (Fernsehspots - TV-Werbung, Rundfunkwerbung), in der man durch die Lautstärke auf sich aufmerksam machen will, aber oft nur Ablehnung erreicht. Daß diese Form auch in der seriösen Musik Einzug gefunden hat, ist mehr als ärgerlich. Wenn ich es weiß, spiele ich solche CDs nicht. [Als es noch die LP gab, ging so etwas nicht!!]
Denkbar ist auch, daß man damit bei der halbtauben Jugend nur so Gehör finden kann!
die Antwort ist eigentlich ziemlich einfach.
Wenn man Musik produziert, dann achtet man immer darauf, dass es nicht zum Clipping kommt, sprich die Levelanzeige soll die 0 nicht überschreiten.
Wenn du beispielsweise ein Lied hast mit nur leisen Streichern und ner Sanften Stimme, dann produziert diese im Wellenlienienverlauf ein recht flaches Bild. Das wird dann so lange aufgeregelt bis der Spitzenwert 0 erreicht.
Hast du ein Lied mit lauten Anschlägen in Stimme, Schlagzeug, Klavier etc, dann hast du in der Wellenlinie schöne Spitzen rausstechen. Die Levelanzeige sieht das nicht, dort sieht der Abmischende nur den Maximalen Ausschlag. Dieser erreicht in den Peaks natürlich schneller die 0dB, folglich wird alles ruhige ein bisschen leiser im Vergleich zu den lauten Anschlägen.
Jetzt gibt es viele Verfahren die Spitzen zu minimieren und so die Gesamtlautstärke Anzuheben. Eben über die schon genannten Kompressoren und Limiter, oder durch ganz andere Sachen wie etwa dynamisches Pegeln.
Durch diesen Effekt versucht man dem gesamten Lied mehr fülle und einen satteren Klang zu verleihen indem die Peaks geschwächt werden und somit auch die anderen Instrumente zum Tragen kommen.
Allerdings ist der Produzent nicht allein dafür verantwortlich. Dieser macht den ersten Schritt und erzeugt aus vielen einzelnen Spuren eine Stereo Datei. Diese wird dann vom Mastering Engineer im Presswerk meistens auf die einzelnen Medien nochmal angepasst. Dieser kann allerdings nicht mehr das Verhältnis der einzelnen Spuren ändern sondern nur noch die komplette Datei, somit kann er nur Spitzen kappen und schwaches anheben.
Da die Lieder alle rein technisch nicht 0dB überschreiten, es sei denn es baut jemand Mist, sind sie technisch gleich laut, im empfinden allerdings unterschiedlich.
Innerhalb eines Albums können auch Titel vorhanden sein, die bewusst leiser gestaltet werden. Wenn man diesen nun raus nimmt und mit anderen auf ne CD brennt, dann können bewusst verringerte Pegel innerhalb des Albums ja nicht mehr wirken.
Interessant ist es sich die Wellenformen mal anzuschauen, dann kann man die Unterschiede der verschieden „lauten“ Lieder meist auch sehen.
Übrigens ist das auch der allseits gehasste Effekt „die Werbung ist immer lauter als der Film“. Die Werbung wird unabhängig von den Filmen abgemischt und erscheint somit lauter. Der Abmischer hat nur 10-20 Sekunden in denen Spitzenpegel auftreten müssen, während der Film über 120 Minuten Zeit dafür hat. Ok, ein bisschen bewusst wird auch der „Hallo Wach Werbung“ Effekt genutzt, aber technisch ist die Werbung auch nur 0dB…
Hoffe das war nicht zu lang und wenigstens etwas verständlich
Ja , mhhhm , ja , eigentlich verständlich , einen gewissen unterschied zwischen diversen CD’s in meiner Sammlung ist mir schon aufgefallen , aber alles bislang im erträglichen Rahmen , also in einer Sinnvollen Toleranz .
bleiben mir mal bei meiner Sony Anlage wo ich üblicherweise den Lautstärkeregler auf 1,7 stehen habe .
das da ein paar CD’s dabei sind die auf 2,0 oder zurück auf 1,5 gedreht werden , damit kann ich leben , wegen solcher Differenzen hätte ich die Frage gar nicht gestellt .
das die Endstufe aber bei 1,7 schon fast die Sinusleistung herausbläst und das ich gestern Abend aus lauter Jux mal meine beiden Radios ausprobiert habe , die ich so mit auf Baustellen schleppe ,
das wär zum einen ein Radiotone PCD 200 ( Ghettobrüllwürfel )
und ein Alba CX 573 ( noch so’n Plastikbrüllwürfel ) die können mit der CD überhaupt nichts anfangen , da knackt und verzerrt nur noch alles , da scheint die Vorstufe und der AD Wandler hoffnungslos überfordert zu sein .
Der Unterschied zwischen gut , besser und übertrieben , denn kann ich wohl schon noch unterscheiden , und diese CD die sprengt jeglichen Rahmen von Gut und Böse .
ja kann sein, ich wollte auch nicht deine Urteilsfähigkeit anzweifeln.
Manchmal fallen halt Sachen komplett aus dem Rahmen.
Die CD wird dann wohl beim Mastern verhunzt worden sein, oder andere defekte Aufweisen. Dass die anderen Player nichts damit anfangen können spricht eher dafür dass bei deiner guten Anlage die Fehlerkorrektur noch einiges erreicht, aber klanglich das ganze in die Tonne fährt.
Kratzer? Schlechter Rohling für Sicherheitskopie? Gebrannt von einer MP3 mit minderer Qualität?
Bei ner Original CD wärs schon ein sehr grober Schnitzer…
Und du hattest im ersten Post glaub ich n Johnny Cash Titel genannt. Die werden oft aufpoliert und wenn derjenige keine Ahnung hat, dann ists schnell kaputt.
Gutes schlechtes Beispiel sind die Monty Python Filme. Ritter der Kokosnuss ist in der DVD Version so stark nachbearbeitet worden dass Vogelgezwitscher etc dem Rauschfilter zum Opfer fiel und die Natur quasi verstummt ist…
ja kann sein, ich wollte auch nicht deine Urteilsfähigkeit
anzweifeln.
Manchmal fallen halt Sachen komplett aus dem Rahmen.
Die CD wird dann wohl beim Mastern verhunzt worden sein, oder
andere defekte Aufweisen. Dass die anderen Player nichts damit
anfangen können spricht eher dafür dass bei deiner guten
Anlage die Fehlerkorrektur noch einiges erreicht, aber
klanglich das ganze in die Tonne fährt.
Kratzer? Schlechter Rohling für Sicherheitskopie? Gebrannt von
einer MP3 mit minderer Qualität?
Bei ner Original CD wärs schon ein sehr grober Schnitzer…
Ich brenne keine CD’S , da kommt meist unbrauchbare Qualität bei rum.
oder sagen wir es mal so , wenn ich brenne , dann nur als Kopie für mit auf die Baustelle , aber hier in dem aktuellen Fall handelt es sich um diese CD , ganz neu auf dem Markt und frisch gekauft :