Erstmal ein herzliches Hallo an die Experten,
Hi Sany!
So das eingentliche Thema (Arbeit) hab ich nun soweit fertig,
nun fehlt „der letzter Scgliff“ wozu ich noch ein paar Fragen
Habe.
- Was kommt in den Autorenreferat? Braucht man es unbedingt
überhaupt?
Was ist ein Autorenreferat?
- Was ist mit Vorwort und Einleitung? Hab bisjetzt gleich mit
dem „Hauptthema“ begonen, also ist Vorwort und Einleitung noch
offen. Was gehört da rein? Braucht man Vorwort überhaupt?
Vorwort kannst du dir schenken, im klassischen Fall wird im Vorwort erzählt, wie du an das Thema der Arbeit geraten bist und wem du dafür so alles dankst (deinem Prof, deinen Eltern, was weiß ich). Mag aber auch von Uni zu Uni verschieden sein.
Die Einleitung hingegen sollte schon sein. Da könnten so Sachen drin stehen wie ein kurzer Abriß des Themas, das du in einen bestimmten Zusammenhang bringst bzw. unter einem bestimmten Gesichtspunkt bearbeiten möchtest. Und dann -so hab ich das zumindest gelernt- gibst du schonmal nen Ausblick auf die folgenden Kapitel (In Kapitel 1 werde ich…In Kapitel 2 folgt dann…).
- Wie kennzeichne ich im Text ein 1zu1 übernommenes Zitat aus
der anderer Literatur?
Durch Anführungsstriche. Hinter den Satz kommt ne hochgestellte Zahl mit Klammer, die dann in deinen Fußnoten (entweder direkt unten auf der entsprechenden Seite oder in nem Extra Anhang mit Anmerkungen) wiederzufinden ist und das Zitat nachweist.
Beispiel:
Herr Müller war „gar nicht angetan“.1)
Dann steht in deinen Fußnoten, aus welchem Buch du das Originalzitat von Herrn Müller entnommen hast:
- Müller, Martin: Das Liebesleben der Stubenfliege. Musterstadt 2001, S. 73.
Und an manchen Stellen hatte ich zwar den Inhalt aus der
anderen Literatur übernommen, aber nicht Wort wörtlich sondern
sinngemäss (d.h. hab es mit meinen eigenen Worten selbst
beschrieben, aber der Inhalt ist im Prinzip der gleicher).
Muss ich das auch kennzeichnen und wenn ja, dann wie?
Ja, musst du. In ähnlicher Weise wie das Zitat, nur wird der Text, den du zusammengefasst hast, nicht in Anführungszeichen gesetzt. Wenn du denn sinnmäßig wiedergegebenen Absatz beendest, machst du auch ne hochgestellte Zahl dahinter, übernimmst die in deine Fußnoten und schreibst Folgendes:
2) Vgl. Müller, Martin: Das Liebesleben der Stubenfliege. Musterstadt 2001, S. 124-167.
Solltest du das Buch in der Fußnote darüber schon voll ausgeschreiben haben, kannst du auch „Vgl. ebd.“ schreiben, oder, bei direktem Zitat, einfach nur „Ebd.“, mit entsprechenden Seitenzahlen.
Fußnoten werden dabei wie vollständige Sätze behandelt, also am Anfang groß geschreiben und mit nem Punkt beendet.
- was kommt in Schlusswort hin? Kurzes Fazit des behandelndes
Thema?
Genau. Deine Ergebnisse in kurzer Zusammenfassung, ein Fazit daraus und je nach Thema ein Ausblick, eine Stellungnahme o.ä.
- kann mir jemand einen Link posten wo ich „Normgerechtes“
Quellenverzeichnis sehen kann. Bei uns gibt da einen Prof der
da sehr Wert drauf legt, nur leider finde ich meine
Aufzeichnungen darüber nicht mehr.
Hm, kommt drauf an, was er unter „normgerecht“ versteht. Hab das hier ergoogelt:
_Das Quellenverzeichnis
Das Quellen – oder Literaturverzeichnis enthält die vollständigen bibliographischen Angaben der in der Hausarbeit zitierten Literatur: Dies gilt für direkte und indirekte Zitate.
Ordnungskriterien sind die Nachnamen der Autoren bzw. Herausgeber der zitierten Werke (oder Körperschaften wie z.B. ZDF-Jahrbuch 1996); die Auflistung wird alphabetisch vorgenommen.
Das Quellenverzeichnis ist keine Bibliographie und darf deshalb auch nicht als solche ausgewiesen werden!_
Das sieht dann so ähnlich aus wie:
* Müller, Martin: Das Liebesleben der Stubenfliege. München 2001.
* Neumüller, Elise: Die Stubenfliege und ihr Lebensraum. In: Die Stubenfliege - Ein Handbuch. Hrsg. von Martin Müller. München 2002.
.
.
.
Letzteres ist die bibliographische Angabe eines Aufsatzes aus einem Sammelband
So das waren jetzt erstmal genug Fragen auf einmal.
Bedanke mich schon mal im Voraus.
Hoffe, das sind ausreichende Informationen!
Mfg Sany
Gruß, Dine