Einige Fragen wegen Studienarbeit (Quelle, etc...)

Erstmal ein herzliches Hallo an die Experten,

ich schreibe grad meine Studienarbeit (studiere KFZ-Technik).
Das genaue Thema lautet: „Erstellung eines Lehrbeispieles für den DMU Fitting Simulator (CATIA V5)“
(Am Beispiel eines Pkw-Vorderbaus soll für Lehrzwecke ein entsprechendes Beispiel mit DMU Fitting Simulator von CATIA V5 aufbereitet und deren Handhabung detalliert beschrieben werden)

So das eingentliche Thema (Arbeit) hab ich nun soweit fertig, nun fehlt „der letzter Scgliff“ wozu ich noch ein paar Fragen Habe.

  1. Was kommt in den Autorenreferat? Braucht man es unbedingt überhaupt?

  2. Was ist mit Vorwort und Einleitung? Hab bisjetzt gleich mit dem „Hauptthema“ begonen, also ist Vorwort und Einleitung noch offen. Was gehört da rein? Braucht man Vorwort überhaupt?

  3. Wie kennzeichne ich im Text ein 1zu1 übernommenes Zitat aus der anderer Literatur?
    Und an manchen Stellen hatte ich zwar den Inhalt aus der anderen Literatur übernommen, aber nicht Wort wörtlich sondern sinngemäss (d.h. hab es mit meinen eigenen Worten selbst beschrieben, aber der Inhalt ist im Prinzip der gleicher). Muss ich das auch kennzeichnen und wenn ja, dann wie?

  4. was kommt in Schlusswort hin? Kurzes Fazit des behandelndes Theama?

  5. kann mir jemand einen Link posten wo ich „Normgerechtes“ Quellenverzeichnis sehen kann. Bei uns gibt da einen Prof der da sehr Wert drauf legt, nur leider finde ich meine Aufzeichnungen darüber nicht mehr. :frowning:

So das waren jetzt erstmal genug Fragen auf einmal.
Bedanke mich schon mal im Voraus.

Mfg Sany

Erstmal ein herzliches Hallo an die Experten,

Hi Sany!

So das eingentliche Thema (Arbeit) hab ich nun soweit fertig,
nun fehlt „der letzter Scgliff“ wozu ich noch ein paar Fragen
Habe.

  1. Was kommt in den Autorenreferat? Braucht man es unbedingt
    überhaupt?

Was ist ein Autorenreferat?

  1. Was ist mit Vorwort und Einleitung? Hab bisjetzt gleich mit
    dem „Hauptthema“ begonen, also ist Vorwort und Einleitung noch
    offen. Was gehört da rein? Braucht man Vorwort überhaupt?

Vorwort kannst du dir schenken, im klassischen Fall wird im Vorwort erzählt, wie du an das Thema der Arbeit geraten bist und wem du dafür so alles dankst (deinem Prof, deinen Eltern, was weiß ich). Mag aber auch von Uni zu Uni verschieden sein.
Die Einleitung hingegen sollte schon sein. Da könnten so Sachen drin stehen wie ein kurzer Abriß des Themas, das du in einen bestimmten Zusammenhang bringst bzw. unter einem bestimmten Gesichtspunkt bearbeiten möchtest. Und dann -so hab ich das zumindest gelernt- gibst du schonmal nen Ausblick auf die folgenden Kapitel (In Kapitel 1 werde ich…In Kapitel 2 folgt dann…).

  1. Wie kennzeichne ich im Text ein 1zu1 übernommenes Zitat aus
    der anderer Literatur?

Durch Anführungsstriche. Hinter den Satz kommt ne hochgestellte Zahl mit Klammer, die dann in deinen Fußnoten (entweder direkt unten auf der entsprechenden Seite oder in nem Extra Anhang mit Anmerkungen) wiederzufinden ist und das Zitat nachweist.
Beispiel:
Herr Müller war „gar nicht angetan“.1)
Dann steht in deinen Fußnoten, aus welchem Buch du das Originalzitat von Herrn Müller entnommen hast:

  1. Müller, Martin: Das Liebesleben der Stubenfliege. Musterstadt 2001, S. 73.

Und an manchen Stellen hatte ich zwar den Inhalt aus der
anderen Literatur übernommen, aber nicht Wort wörtlich sondern
sinngemäss (d.h. hab es mit meinen eigenen Worten selbst
beschrieben, aber der Inhalt ist im Prinzip der gleicher).
Muss ich das auch kennzeichnen und wenn ja, dann wie?

Ja, musst du. In ähnlicher Weise wie das Zitat, nur wird der Text, den du zusammengefasst hast, nicht in Anführungszeichen gesetzt. Wenn du denn sinnmäßig wiedergegebenen Absatz beendest, machst du auch ne hochgestellte Zahl dahinter, übernimmst die in deine Fußnoten und schreibst Folgendes:
2) Vgl. Müller, Martin: Das Liebesleben der Stubenfliege. Musterstadt 2001, S. 124-167.

Solltest du das Buch in der Fußnote darüber schon voll ausgeschreiben haben, kannst du auch „Vgl. ebd.“ schreiben, oder, bei direktem Zitat, einfach nur „Ebd.“, mit entsprechenden Seitenzahlen.
Fußnoten werden dabei wie vollständige Sätze behandelt, also am Anfang groß geschreiben und mit nem Punkt beendet.

  1. was kommt in Schlusswort hin? Kurzes Fazit des behandelndes
    Thema?

Genau. Deine Ergebnisse in kurzer Zusammenfassung, ein Fazit daraus und je nach Thema ein Ausblick, eine Stellungnahme o.ä.

  1. kann mir jemand einen Link posten wo ich „Normgerechtes“
    Quellenverzeichnis sehen kann. Bei uns gibt da einen Prof der
    da sehr Wert drauf legt, nur leider finde ich meine
    Aufzeichnungen darüber nicht mehr. :frowning:

Hm, kommt drauf an, was er unter „normgerecht“ versteht. Hab das hier ergoogelt:
_Das Quellenverzeichnis

Das Quellen – oder Literaturverzeichnis enthält die vollständigen bibliographischen Angaben der in der Hausarbeit zitierten Literatur: Dies gilt für direkte und indirekte Zitate.
Ordnungskriterien sind die Nachnamen der Autoren bzw. Herausgeber der zitierten Werke (oder Körperschaften wie z.B. ZDF-Jahrbuch 1996); die Auflistung wird alphabetisch vorgenommen.
Das Quellenverzeichnis ist keine Bibliographie und darf deshalb auch nicht als solche ausgewiesen werden!_

Das sieht dann so ähnlich aus wie:

* Müller, Martin: Das Liebesleben der Stubenfliege. München 2001.

* Neumüller, Elise: Die Stubenfliege und ihr Lebensraum. In: Die Stubenfliege - Ein Handbuch. Hrsg. von Martin Müller. München 2002.
.
.
.

Letzteres ist die bibliographische Angabe eines Aufsatzes aus einem Sammelband

So das waren jetzt erstmal genug Fragen auf einmal.
Bedanke mich schon mal im Voraus.

Hoffe, das sind ausreichende Informationen!

Mfg Sany

Gruß, Dine

Hi Sany!

Hallo
Danke schon mal für die Antwort. Hat mir schon etwas geholfen.

Was ist ein Autorenreferat?

Dazu hab ich das bei Wikipedia gefunden. http://de.wikipedia.org/wiki/Abstract]

Zitat: „Ein Autorenreferat ist im Gegensatz von Fremdreferat ein vom Verfasser des Dokumentes selbst angefertigtes Kurzreferat. Bei wissenschaftlichen Arbeiten wird inzwischen standardmäßig ein Autorenreferat als Abstract erwartet (oft auch in mehreren Sprachen).“

Nur weiß ich damit nicht sehr viel anzufangen oO

  1. Wie kennzeichne ich im Text ein 1zu1 übernommenes Zitat aus
    der anderer Literatur?

Durch Anführungsstriche. Hinter den Satz kommt ne
hochgestellte Zahl mit Klammer, die dann in deinen Fußnoten
(entweder direkt unten auf der entsprechenden Seite oder in
nem Extra Anhang mit Anmerkungen) wiederzufinden ist und das
Zitat nachweist.
Beispiel:
Herr Müller war „gar nicht angetan“.1)
Dann steht in deinen Fußnoten, aus welchem Buch du das
Originalzitat von Herrn Müller entnommen hast:

  1. Müller, Martin: Das Liebesleben der Stubenfliege.
    Musterstadt 2001, S. 73.

Ok, hab aber auch was gefunden wo man es nicht in der Fussnote, sondern direkt hinter dem Text kennzeichnet.
http://steve.de/a/service/research/zitiersystem.html
Beispiel:
Herr Müller war „gar nicht angetan“ [Müller, Martin: Das Liebesleben der Stubenfliege. Musterstadt 2001, S. 73]
Ist das gebräuchlich? Kann ich es so machen oder doch lieber im Fußtext?

  1. kann mir jemand einen Link posten wo ich „Normgerechtes“
    Quellenverzeichnis sehen kann. Bei uns gibt da einen Prof der
    da sehr Wert drauf legt, nur leider finde ich meine
    Aufzeichnungen darüber nicht mehr. :frowning:

Hm, kommt drauf an, was er unter „normgerecht“ versteht. Hab
das hier ergoogelt:
_Das Quellenverzeichnis

Das Quellen – oder Literaturverzeichnis enthält die
vollständigen bibliographischen Angaben der in der Hausarbeit
zitierten Literatur: Dies gilt für direkte und indirekte
Zitate.
Ordnungskriterien sind die Nachnamen der Autoren bzw.
Herausgeber der zitierten Werke (oder Körperschaften wie z.B.
ZDF-Jahrbuch 1996); die Auflistung wird alphabetisch
vorgenommen.
Das Quellenverzeichnis ist keine Bibliographie und darf
deshalb auch nicht als solche ausgewiesen werden!_

Das sieht dann so ähnlich aus wie:

* Müller, Martin: Das Liebesleben der Stubenfliege. München
2001.

* Neumüller, Elise: Die Stubenfliege und ihr Lebensraum. In:
Die Stubenfliege - Ein Handbuch. Hrsg. von Martin Müller.
München 2002.
.
.
.

Letzteres ist die bibliographische Angabe eines Aufsatzes aus
einem Sammelband

So und wie mach ich das mit Internetseiten und pdf´s die ich aus dem netz habe? :hmm:

Danke!

Gruss Alex @Sany

Hallo Sany!

Herr Müller war „gar nicht angetan“ [Müller, Martin: Das
Liebesleben der Stubenfliege. Musterstadt 2001, S. 73]
Ist das gebräuchlich? Kann ich es so machen oder doch lieber
im Fußtext?

Das ist Geschmackssache. Ich persönlich finde es besser Quellen unten anzugeben, da sie im Text den Lesefluss stören.

  1. kann mir jemand einen Link posten wo ich „Normgerechtes“
    Quellenverzeichnis sehen kann. Bei uns gibt da einen Prof der
    da sehr Wert drauf legt, nur leider finde ich meine
    Aufzeichnungen darüber nicht mehr. :frowning:

Schau doch einfach in einem wissenschaftlichen Buch nach wie es die anderen machen. So mach ich das auch. (Und wenn du auch noch was nimmst, was dein Prof geschrieben hat, siehst du ja wie er es mag/macht).

So und wie mach ich das mit Internetseiten und pdf´s die ich
aus dem netz habe? :hmm:

Da gibst du dann als Quelle die Seite an und (wichtig!) den Stand. Also: 1 (hochgestellt) www.stubenfliegen.de/müller.usw Stand: 17.2.2006 17.00 Uhr
So mach ich das zumindest und es wurde noch nicht beanstandet.
Aber am besten fragst du deinen Prof. Es gibt nämlich einige die akzeptieren keine Internetquellen!

und beim googlen hab ich spontan das hier gefunden:
http://www.hsu-hh.de/politiktheorie/index_FgLuWB4btQ…

Aber zum Schluss möchte ich noch mal kurz sagen, bei Fragen immer besser an den Prof wenden! Und wenn du Erstsemester bist, wird er schon verstehen, dass du Fragen hast!

Ich hoffe, ich konnte ein wenig helfen.
Viel Erfolg!

Grüße
Artemis

Hallo!

Erster Tipp: Schau Dir einfach ein paar gute Arbeiten aus der letzten Zeit an. Die stehen bestimmt dutzendweise in der Institutsbibliothek rum. Je nach Fachrichtung und Geschmack gibt es auch Unterschiede.

Herr Müller war „gar nicht angetan“ [Müller, Martin: Das
Liebesleben der Stubenfliege. Musterstadt 2001, S. 73]
Ist das gebräuchlich? Kann ich es so machen oder doch lieber
im Fußtext?

Ich halte diese Variante für Gebräuchlich, wobei im Text in der Regel nur Autor und Erscheinungsdatum genannt werden. (Müller 2001) oder (Müller und Maier, 2001) oder (Müller et al., 2001) Durch die Nennung des Autors und des Erscheinungsjahrs sollte die Quelle im Literaturverzeichnis eindeutig zugeordnet werden. Wer die Quelle möchte, soll dort nachsehen. Wenn Herr Müller im Jahr 2001 mehrere Veröffentlichungen hatte, so werden diese durch zusätzliche Buchstaben unterschieden, z. B. (Müller, 2001b)

  1. kann mir jemand einen Link posten wo ich „Normgerechtes“
    Quellenverzeichnis sehen kann. Bei uns gibt da einen Prof der
    da sehr Wert drauf legt, nur leider finde ich meine
    Aufzeichnungen darüber nicht mehr. :frowning:

Mir wurde damals als Tipp gegeben, ich solle einfach genau so zitieren, wie eine Fachzeitschrift, die mir zusagt.

Nature zitiert zum Beispiel wie folgt:

Carr, M. H. et al. Evidence for a subsurface ocean on Europa Nature 391 , 363-365 (1998).

Es gibt auch noch andere Formate. Was aber bei jedem Zitat angegeben werden muss, sind Autor(en), Titel (wird manchmal weggelassen), Journal (evtl. gängige Abkürzung, z. B. PNAS für „Proceedings of the National Acadamy of Sciences of the US“), Band, Seitenzahl(en), Erscheinungsjahr. Die Reihenfolge variiert je nach Format, aber der Autor steht stets an erster Stelle.

So und wie mach ich das mit Internetseiten und pdf´s die ich
aus dem netz habe? :hmm:

Zu meiner Zeit (Frühjahr 2000) durften noch keine Internetseiten zitiert werden, und es würde mich wundern, wenn sich das inzwischen geändert hat. Es kann aber sein, dass die Ingenieurswissenschaftler da weniger streng sind als die Naturwissenschaftler. Selbst Lehrbuchzitate sind mit Vorsicht zu genießen. Das Gelbe vom Ei sind wissenschaftliche Artikel.

Michael

Hallo,

ein heißer Tipp: Frag das nicht uns, frag das an deiner Hochschule. Ich kann dir erzählen, wie das in meinen Fächern an meiner Uni gehandhabt wird. Besonders interessant dürfte das für dich nicht sein.

Es gibt Fächer, in denen es relativ egal ist, wie du zum Beispiel Quellenangaben machst, solange du eine bestimmte Formatierung konsequent durchhältst. In anderen Fächern musst du mit einer Abwertung um bis zu eine Note rechnen, wenn du die vom Institut vorgegebene, strenge Systematik ignorierst. Zum Beispiel verlangen einige Fächer, dass du in den Fußnoten mindestens einmal Autor, Titel, Ort und Jahr angibst, während anderen Fächern genügt, dass du eine Angabe machst, die erlaubt, das Buch im Quellenverzeichnis eindeutig zu identifizieren, auch wenn die Angabe nur „Müller, S. 10–12“ lautet. Ein Vorwort mit Danksagung, wie von Dine angedeutet, kann im einen Fach gängig oder gar erwünscht sein, während du dich im anderen damit lächerlich machst.

Ich schreibe dir das nicht, weil ich die gegebenen Ratschläge für falsch halte oder zu faul bin, dir die Regelung in meinen Fächern darzustellen. Ich halte das nur für die einzige Möglichkeit, an anwendbare Informationen zu kommen.

Gruß
Christopher

Hallo Sany!

Hallo

So und wie mach ich das mit Internetseiten und pdf´s die ich
aus dem netz habe? :hmm:

Da gibst du dann als Quelle die Seite an und (wichtig!) den
Stand. Also: 1 (hochgestellt) www.stubenfliegen.de/müller.usw
Stand: 17.2.2006 17.00 Uhr
So mach ich das zumindest und es wurde noch nicht beanstandet.
Aber am besten fragst du deinen Prof. Es gibt nämlich einige
die akzeptieren keine Internetquellen!

Doch doch die Internetseiten sind in diesem Fall erlaubt (mit Prof. abgesprochen). Genauer gesagt gehts um die Onlinehilfe für CATIA (3D Konstruktionsprogramm).
z.B. sowas in der Art http://pop.dia.uniroma3.it/catia/online/CATIA_defaul…

und beim googlen hab ich spontan das hier gefunden:
http://www.hsu-hh.de/politiktheorie/index_FgLuWB4btQ…

Danke, schaue ich mir mal an.

Aber zum Schluss möchte ich noch mal kurz sagen, bei Fragen
immer besser an den Prof wenden! Und wenn du Erstsemester
bist, wird er schon verstehen, dass du Fragen hast!

Hehe ist mir jetzt fast schon peinlich, aber ich bin kein Erstsemestler…bin jetzt im 10. Semester und dies ist jetzt meine Abschluss-Studienarbeit und in 2 Monaten fange ich endlich Diplom an (hatte einen Urlaubssemester genommen und in der Zwischenzeit Vater geworden :smile: …nach mehr als 6 Monaten „Studiumabstinenz“, weiß ich es eben nicht mehr so alles aus dem Kopf und bei dem Durcheinander mit dem Umzug, finde ich auch nicht alle Unterlagen auf Anhieb…ebenfalls mussten wir im gesammten Studium bis zu der Studienarbeit keine „richtigen“ wissenschaftlichen Arbeiten schreiben, nur verschiedene Belege, wo das alles noch nicht sooo relevant war)

Ich hoffe, ich konnte ein wenig helfen.
Viel Erfolg!

Danke! Ja hat mir schon geholfen. Ebenfals auch Danke an alle hier.

Gruss Alex @Sany