Einige Fragen zum Kleingewerbe

Hallo.

Ich würde gerne ein Kleingewerbe anmelden. Unternehmensinhalt: Verkauf von Waren aller Art (Bevorzugt Mobilfunk). Ich möchte mir halt die Möglichkeit erhalten, mit so ziemlich allen legalen Waren handeln zu können, die ich ankaufen kann und die Gewinn abwerfen. Da ich im Moment Sozialhilfe beziehe und dadurch ein genügsamer Mensch geworden bin, liegt die Summe dessen was ich pro Monat verdienen möchte erstmal auch nur bei 500 bis 600 Euro. (Erstmal soweit kommen, ich weiß…)

Geschäftsausgaben bzw. Abschreibungen hab ich soweit nicht, da ich alles von meiner Wohnung aus machen möchte und sämtliche Technik (PC, Drucker usw) bereits vorhanden ist.

Meine Fragen:

Wie genau sieht es mit den Steuern aus? Umsatzsteuer fällt erstmal weg, weil ich als zukünftiger Kleingewerbeteibender das ja erstmal lassen kann wenn ich möchte. Welche sonstigen Steuern gibt es, wie werden Sie berechnet und in welchen Intervallen müssen sie bezahlt werden?

Wie sieht es mit der Krankenversicherung aus? Kann ich über meine Frau familienversichert sein oder muß ich zwangsweise eine eigene KV haben? Habe hier gelesen, das man ab 400 Euro zwangsversichert sein muß. Stimmt das? Gibt es für meinen Fall (100-200 Euro drüber) Ausnahmen bzw. Stufenregelungen? Meines Wissens nach wird man als zwangsversicherter mindestens mit einem Einkommen von 2xxx Euro berechnet.

Wenn ich Steuern zahlen muß, kann ich die von ebay geforderten 16% zurückbekommen oder aufgrund meines Kleingewerbes nicht? (Würde wohl erstmal zwangsläufig das meiste über ebay verkaufen)Welche Steu

Wie sieht es mit der Jahresabrechnung aus? So wie ich es bis jetzt verstanden habe, muß ich „nur“ eine Einnahmen- Ausgabenaufrechnung vorlegen. Die besondere Aufgliederung hat sich mir selbst aber noch nicht erschlossen. Gibt es vielleicht noch eine einfachere Erklärung?

Und noch ganz wichtig:

Bin aufgrund von damaliger Überschätzung leider leicht verschuldet (ca. 2000 Euro) und stehe somit in der Schufa. Mußte Anfang des Jahres ´ne eidesstattliche Versicherung abgeben. Inwiefern wirkt sich das auf mögliche Geschäftsbeziehungen aus? Warenankauf auf Rechnung kann ich wahrscheinlich abhaken, hm?

Wär lieb, wenn der Hinweis auf einen Steuerberater erstmal ausbleiben könnte, da ich aufgrund meiner derzeitigen Lage wohl kaum finanziell im Stande bin, diesen zu bezahlen. Außer ich habe total falsche Vorstellungen, was das Honorar eines Steuerberaters angeht.

So, das wars erstmal hoffe ich.

Schon mal vielen Dank für eure Antworten.

Gruß,

Thomas

Hallo.

Ich würde gerne ein Kleingewerbe anmelden. Unternehmensinhalt:
Verkauf von Waren aller Art (Bevorzugt Mobilfunk). Ich möchte
mir halt die Möglichkeit erhalten, mit so ziemlich allen
legalen Waren handeln zu können, die ich ankaufen kann und die
Gewinn abwerfen. Da ich im Moment Sozialhilfe beziehe und
dadurch ein genügsamer Mensch geworden bin, liegt die Summe
dessen was ich pro Monat verdienen möchte erstmal auch nur bei
500 bis 600 Euro. (Erstmal soweit kommen, ich weiß…)

Der Mensch muß ein Ziel haben!! Inwieweit wird denn dein eventueller Gewinn mit in der SOZI-Hilfe eingerechnet??

Geschäftsausgaben bzw. Abschreibungen hab ich soweit nicht, da
ich alles von meiner Wohnung aus machen möchte und sämtliche
Technik (PC, Drucker usw) bereits vorhanden ist.

Meine Fragen:

Wie genau sieht es mit den Steuern aus? Umsatzsteuer fällt
erstmal weg, weil ich als zukünftiger Kleingewerbeteibender
das ja erstmal lassen kann wenn ich möchte. Welche sonstigen
Steuern gibt es, wie werden Sie berechnet und in welchen
Intervallen müssen sie bezahlt werden?

Wenn du die Kohle für den Steuerberater nicht hast, solltest du dich an das Finanzamt wenden oder das AA. Eventuell hast du durch die die Möglichkeit deine steuerlichen Risiken einschätzen zu lassen.

Wie sieht es mit der Krankenversicherung aus? Kann ich über
meine Frau familienversichert sein oder muß ich zwangsweise
eine eigene KV haben? Habe hier gelesen, das man ab 400 Euro
zwangsversichert sein muß. Stimmt das? Gibt es für meinen Fall
(100-200 Euro drüber) Ausnahmen bzw. Stufenregelungen? Meines
Wissens nach wird man als zwangsversicherter mindestens mit
einem Einkommen von 2xxx Euro berechnet.

Hier kann ich dir ein bißchen mehr zu sagen:

Grundsätzlich kannst du dich über deine Frau mitversichern.

Grundvorraussetzung ist ein Gewinn, der unter einem bestimmten Betrag liegt. Da ich bezweifele, das der Gewinn bei 500-600 Euro liegen wird (Abzug der Kosten für den Betrieb->Telefon-Inter-Net, Versicherung (Betriebshaftpflicht, etc), dürftest du wohl darunter fallen. Dafür mußt du dich an die Krankenkasse deiner Frau wenden und es wird ein Erfassungsbogen ausgefüllt. Inwieweit du dort ohne Steuerberater auskommst, wird sich zeigen.

Wenn ich Steuern zahlen muß, kann ich die von ebay geforderten
16% zurückbekommen oder aufgrund meines Kleingewerbes nicht?
(Würde wohl erstmal zwangsläufig das meiste über ebay
verkaufen)Welche Steu

Ich verstehe dir Frage nicht. Du kaufst dir von Nokia ein Handy (Bsp. 100 Euro Netto + 16%=116Euro). Nokia führt die Mwst. an das Finanzamt ab. Dann verklkaufst du dein Handy über E-Bay an XY Kunde (Bsp. 140 E Netto + Mwst. = 162,40 Euro) Da Nokia schon 16 Euro Mwst. bezahlt hat, brauchst du nur noch die Differenz von 6,40 Euro bezahlen (16% Mwst. vom Endpreis). E-Bay tritt nicht als Käufer oder Verkäufer auf, sondern als Handelsplattform. Mehr nicht.
In den Kosten, die du bei E-Bay bezahlst, ist Mwst. enthalten. Bsp. wie oben. Hast du nun mehr Mwst. ausgegeben als eingenommen, erhälst du die Mwst vom Finanzamt zurück (durchlaufender Posten!!)

Wie sieht es mit der Jahresabrechnung aus? So wie ich es bis
jetzt verstanden habe, muß ich „nur“ eine Einnahmen-
Ausgabenaufrechnung vorlegen. Die besondere Aufgliederung hat
sich mir selbst aber noch nicht erschlossen. Gibt es
vielleicht noch eine einfachere Erklärung?

Versuche auf jedenfall einen Kurs in steuerlichen Sachen (wenigstens Grundkenntnisse) zu bekommen.
Kurzerklärung: Für die gängigen Kosten des Betriebs werden feste monatliche Konten eingerichtet (Telefon, Miete, Versicherungen, Büromaterielien,etc. Die dafür nötigen Vordrucke gibt es bestimmt im Netz) Die Aufstellung erfolgt immer in zeitliche Reihenfolge und werden durch Belege (Bankauszug,Kassenbelege) festgehalten. Es dürfen keine Angaben über das Vermögen/Schulden des Betriebes mit eingebaut werden (Maschinen,Forderungen,Bankguthaben,etc.) Dann werden diese Ausgaben der Einnahmenseite gegenübergestellt. Was unter dem Strich herauskommt, ist dann entweder schön oder schlecht!!!

Und noch ganz wichtig:

Bin aufgrund von damaliger Überschätzung leider leicht
verschuldet (ca. 2000 Euro) und stehe somit in der Schufa.
Mußte Anfang des Jahres ´ne eidesstattliche Versicherung
abgeben. Inwiefern wirkt sich das auf mögliche
Geschäftsbeziehungen aus? Warenankauf auf Rechnung kann ich
wahrscheinlich abhaken, hm?

Nicht nur wahrscheinlich! Meiner Erfahrung nach, prüfen Unternehmen genau, mit wem Sie Geschäfte machen. Ich hoffe, du hast bei E-Bay dir schon ein gutes Punktekonto aufgebaut. Wenn nicht, mache das erstmal und versuche nicht, mit null Referenz dort auch hochpreisige Produkte zu veräußern, ohne Vertrauen darstellen zu können. Vertrauen darstellen geht bei Handelsplattformen wie E-Bay nur über den Punktestand.

Schau mal in den FAQ nach, da findest du bestimmt mehr Infos über E-Bay und andere.

Wär lieb, wenn der Hinweis auf einen Steuerberater erstmal
ausbleiben könnte, da ich aufgrund meiner derzeitigen Lage
wohl kaum finanziell im Stande bin, diesen zu bezahlen. Außer
ich habe total falsche Vorstellungen, was das Honorar eines
Steuerberaters angeht.

So, das wars erstmal hoffe ich.

Schon mal vielen Dank für eure Antworten.

Gruß,

Thomas

Hallo Thomas,
ich hoffe, ich konnte dir einige Tips geben und das diese dich auch weiterbringen. Es werden bestimmt noch andere sich melden und Ergänzungen/Änderungen zu meinen Texten geben. Grundsätzlich finde ich es gut, wenn Personen sich aus der SOZI-Hilfe selbst „entfernen“ wollen und Ideen dafür entwickeln. ABER BITTE, macht euch keine zu großen Hoffnungen E-Bay und die anderen als Heilsbringer zu sehen. Weiterhin kläre doch bitte erst mal die rechtliche Seite ab. D.h., bekommst du dein Gewerbe? Was sagt das Finanzamt dazu? Welche genauen Kosten kommen auf mich zu? Wie will ich meine Umsatz erreichen? Habe ich schon Erfahrung bzw. Zahlen nach denen ich mich richten kann? Bin ich in der Lage, die täglichen Arbeiten, die mein Geschäft betreffen, auszuführen? Kurz gesagt, habe ich einen Geschäftsplan??

Ich hoffe, du machst deine Hausaufgaben. Wenn nicht, geht der Schuß nach hinten los!!

Mit besten Wünschen für deine Zukunft,

Gruß
martin

Hi Darren,

Gewinn abwerfen. Da ich im Moment Sozialhilfe beziehe und
dadurch ein genügsamer Mensch geworden bin, liegt die Summe
dessen was ich pro Monat verdienen möchte erstmal auch nur bei
500 bis 600 Euro. (Erstmal soweit kommen, ich weiß…)

selbständige Tätigkeit, auch Kleingewerbe, und Sozialhilfe schließen sich aus.

Geschäftsausgaben bzw. Abschreibungen hab ich soweit nicht, da
ich alles von meiner Wohnung aus machen möchte und sämtliche
Technik (PC, Drucker usw) bereits vorhanden ist.

Ausgaben hast du nicht? Lass dich schleunigst beraten insbesonder über die betriebswirtschaftliche Rechnung!

Meine Fragen:

Wie genau sieht es mit den Steuern aus? Umsatzsteuer fällt
erstmal weg, weil ich als zukünftiger Kleingewerbeteibender
das ja erstmal lassen kann wenn ich möchte. Welche sonstigen
Steuern gibt es, wie werden Sie berechnet und in welchen
Intervallen müssen sie bezahlt werden?

Du erklärst dem FA deine Einkünfte aus dem Gewerbe und deine „AUSGABEN“ und das FA sagt dir, was du zahlen musst. als Kleingewerbetreibende am Ende des Geschäftsjahres. Bilde Rücklagen für die Steuerzahlung.

Wie sieht es mit der Krankenversicherung aus? Kann ich über
meine Frau familienversichert sein oder muß ich zwangsweise
eine eigene KV haben?

Was heißt zwangsweise? Jeder der Einkommen hat fällt aus der Familienversicherung heraus, mehr als gerecht, oder. Als Gewerbetreibender bist du nicht zur Mitgliedschaft in den öffentlichen Ersatzkassen verpflichtet. Kannst aber freiwillig beitreten oder dich selbst privat versichern. Beachte bitte ebenfalls die Rente. Die Unfallversicherung und die Haftpflichtversicherung.

Habe hier gelesen, das man ab 400 Euro

zwangsversichert sein muß. Stimmt das? Gibt es für meinen Fall
(100-200 Euro drüber) Ausnahmen bzw. Stufenregelungen? Meines
Wissens nach wird man als zwangsversicherter mindestens mit
einem Einkommen von 2xxx Euro berechnet.

Da schimpft man iummer auf die Großverdiener! Aber selbst die Kleinverdiener unter den Selbständigen wollen sich noch von den Arbeitnehmern die Nase vergolden lassen. Fragbe Warum sollte die Öffentlichkeit dir Unterstüzung bieten, wenn du schon im vornherein überlegst, wie du keine Steuern zahlen mußt?

Wenn ich Steuern zahlen muß, kann ich die von ebay geforderten
16% zurückbekommen oder aufgrund meines Kleingewerbes nicht?
(Würde wohl erstmal zwangsläufig das meiste über ebay
verkaufen)Welche Steu

Wie sieht es mit der Jahresabrechnung aus? So wie ich es bis
jetzt verstanden habe, muß ich „nur“ eine Einnahmen-
Ausgabenaufrechnung vorlegen. Die besondere Aufgliederung hat
sich mir selbst aber noch nicht erschlossen. Gibt es
vielleicht noch eine einfachere Erklärung?

die des Steuerberaters!

Und noch ganz wichtig:

Bin aufgrund von damaliger Überschätzung leider leicht
verschuldet (ca. 2000 Euro) und stehe somit in der Schufa.
Mußte Anfang des Jahres ´ne eidesstattliche Versicherung
abgeben. Inwiefern wirkt sich das auf mögliche
Geschäftsbeziehungen aus? Warenankauf auf Rechnung kann ich
wahrscheinlich abhaken, hm?

Wer bewahrt dich jetzt davor, dich beim Einkauf wieder zu überschätzen? Bevor das nicht geklärt ist, kommst du sehr schnell in die Bedrouille, dich des Betruges strafbar zu machen. Wer eine EV abgibt, hat öffentlich erklärt kein Vermögen zu besitzen. Wer kein Vermögen besitzt dar keine Kreditkäufe tätigen. auch ein Kauf auf Rechnung ist ein Kreditkauf.

solange du die Rechnungen bezahlst, wird es keinen stören. Wenn dich aber nur einer wegen Nichtzahlung an die Hammelbeine kriegt, hast du Betrug begangen.

Wär lieb, wenn der Hinweis auf einen Steuerberater erstmal
ausbleiben könnte, da ich aufgrund meiner derzeitigen Lage
wohl kaum finanziell im Stande bin, diesen zu bezahlen.

du erkklärst hiermit, dass du nciht imstande bist für eine 1stündige Beratung beim Steuerberater 100 Euro oder weniger aufzubringen. Erklärst aber andererseits, daß du dich selbständig machen willst.

Bist du sicher, daß da kein Widerspruch ist.

Außer

ich habe total falsche Vorstellungen, was das Honorar eines
Steuerberaters angeht.

gruss
winkel

Der Mensch muß ein Ziel haben!! Inwieweit wird denn dein
eventueller Gewinn mit in der SOZI-Hilfe eingerechnet??

Garnicht, denn ich möchte aus der Sozialhilfe in die Selbstständigkeit. Nicht beides zusammen…

Grundsätzlich kannst du dich über deine Frau mitversichern.

Grundvorraussetzung ist ein Gewinn, der unter einem bestimmten
Betrag liegt. Da ich bezweifele, das der Gewinn bei 500-600
Euro liegen wird (Abzug der Kosten für den
Betrieb->Telefon-Inter-Net, Versicherung
(Betriebshaftpflicht, etc), dürftest du wohl darunter fallen.
Dafür mußt du dich an die Krankenkasse deiner Frau wenden und
es wird ein Erfassungsbogen ausgefüllt. Inwieweit du dort ohne
Steuerberater auskommst, wird sich zeigen.

Auch wenn es bestimmt sehr utopisch für die professionellen hier klingen mag, aber mein Gedankengang war es 500-600 Euro zum Leben zu erwirtschaften. (Geldbedarf pro Monat 900-1000Euro)-(Ertrag aus Selbstständigkeit 600 Euro)+(Einkommen der Frau 400 Euro). Inwiefern brauche ich eine Betriebshaftpflicht? Die Ausgaben, die mir durch mein selbstständiges Arbeiten entstehen (Internet bzw. Telefon) würden mir meiner Meinung nach auch privat entstehen und sind deshalb auch schon in meinen normalen Lebenshaltungskosten integriert. (DSL-Flatrate) Welche anderen Versicherungen gibt es denn noch, die ich als Kleingewerbetreibender haben muß und nicht schon als privatmann hätte?

Ich verstehe dir Frage nicht. Du kaufst dir von Nokia ein
Handy (Bsp. 100 Euro Netto + 16%=116Euro). Nokia führt die
Mwst. an das Finanzamt ab. Dann verklkaufst du dein Handy über
E-Bay an XY Kunde (Bsp. 140 E Netto + Mwst. = 162,40 Euro) Da
Nokia schon 16 Euro Mwst. bezahlt hat, brauchst du nur noch
die Differenz von 6,40 Euro bezahlen (16% Mwst. vom Endpreis).
E-Bay tritt nicht als Käufer oder Verkäufer auf, sondern als
Handelsplattform. Mehr nicht.
In den Kosten, die du bei E-Bay bezahlst, ist Mwst. enthalten.
Bsp. wie oben. Hast du nun mehr Mwst. ausgegeben als
eingenommen, erhälst du die Mwst vom Finanzamt zurück
(durchlaufender Posten!!)

Ich würde gerne den Passus für Kleingewerbetreibende in Anspruch nehmen, in dem man keine Umsatzsteuer berechnen muß aber eben auch keine Vorsteuer zurückbekommt. Da Ebay ja für seine separat erbrachte Dienstleistung auch Umsatzsteuer verlangt, war meine Frage darauf bezogen, ob dieser Passus auch für separat erbrachte Dienstleistungen gilt oder nur für den reinen Handel zwischen An- und Verkäufer.

Versuche auf jedenfall einen Kurs in steuerlichen Sachen
(wenigstens Grundkenntnisse) zu bekommen.
Kurzerklärung: Für die gängigen Kosten des Betriebs werden
feste monatliche Konten eingerichtet (Telefon, Miete,
Versicherungen, Büromaterielien,etc. Die dafür nötigen
Vordrucke gibt es bestimmt im Netz) Die Aufstellung erfolgt
immer in zeitliche Reihenfolge und werden durch Belege
(Bankauszug,Kassenbelege) festgehalten. Es dürfen keine
Angaben über das Vermögen/Schulden des Betriebes mit eingebaut
werden (Maschinen,Forderungen,Bankguthaben,etc.) Dann werden
diese Ausgaben der Einnahmenseite gegenübergestellt. Was unter
dem Strich herauskommt, ist dann entweder schön oder
schlecht!!!

Danke, diese Erklärung hat mir wirklich geholfen. Buchhaltung kann ich einigermaßen.

Nicht nur wahrscheinlich! Meiner Erfahrung nach, prüfen
Unternehmen genau, mit wem Sie Geschäfte machen. Ich hoffe, du
hast bei E-Bay dir schon ein gutes Punktekonto aufgebaut. Wenn
nicht, mache das erstmal und versuche nicht, mit null Referenz
dort auch hochpreisige Produkte zu veräußern, ohne Vertrauen
darstellen zu können. Vertrauen darstellen geht bei
Handelsplattformen wie E-Bay nur über den Punktestand.

Hab bei ebay schon einiges an Punkten angesammelt. Als Privatmann geht da aber nicht allzuviel. So hochpreisig werden die Produkte nicht unbedingt sein. Wie gesagt, ich möchte mich eigentlich nicht zu sehr spezialisieren.

…macht euch keine zu großen Hoffnungen
E-Bay und die anderen als Heilsbringer zu sehen. Weiterhin
kläre doch bitte erst mal die rechtliche Seite ab. D.h.,
bekommst du dein Gewerbe? Was sagt das Finanzamt dazu? Welche
genauen Kosten kommen auf mich zu? Wie will ich meine Umsatz
erreichen? Habe ich schon Erfahrung bzw. Zahlen nach denen ich
mich richten kann? Bin ich in der Lage, die täglichen
Arbeiten, die mein Geschäft betreffen, auszuführen? Kurz
gesagt, habe ich einen Geschäftsplan??

Gewerbeschein bekommt doch jeder? Wär nett, wenn Du „Was sagt das FA dazu?“ kurz etwas näher erklären könntest. An Kosten gehe ich erstmal von Ebaygebühren, Gewerbescheinanmeldung und Versandkosten aus. Kosten für Krankenkasse muß ich noch abklären; zusätzliche Versicherungen fallen mir jetzt nicht unbedingt ein. Ich habe zur Zeit einige An- und Verkaufgeschäfte über Ebay getätigt, die zwar im Moment eher noch in der Grauzone sind (Sozi), aber das will ich ja ändern. Da ich mir in dem Bereich (Mobilfunk) eine gewisse Gewinnmarge verspreche möchte ich in diesen Bereich einsteigen. Spezialisierung auf den Bereich möchte ich nur ungern, da ich sonst nicht flexibel genug bin, falls mich mein Riecher getäuscht haben sollte. Wie gesagt, ich möchte kein Imperium aufbauen sondern eher einen Einmannbetrieb der irgendwann vielleicht mal 1000 Euro abwerfen soll.

selbständige Tätigkeit, auch Kleingewerbe, und Sozialhilfe
schließen sich aus.

Ich hab es zu ungenau ausgedrückt. Ich möchte nicht beides, sondern aus der Sozialhilfe in die Selbstständigkeit.

Ausgaben hast du nicht? Lass dich schleunigst beraten
insbesonder über die betriebswirtschaftliche Rechnung!

Sei bitte so nett und erkläre mir das etwas genauer. Danke.

Was heißt zwangsweise? Jeder der Einkommen hat fällt aus der
Familienversicherung heraus, mehr als gerecht, oder. Als
Gewerbetreibender bist du nicht zur Mitgliedschaft in den
öffentlichen Ersatzkassen verpflichtet. Kannst aber freiwillig
beitreten oder dich selbst privat versichern. Beachte bitte
ebenfalls die Rente. Die Unfallversicherung und die
Haftpflichtversicherung.

Rente bekomm ich vom Staat eh nicht mehr. Bis ich Rentner bin, gibt es den Generationenvertrag unter Garantie nicht mehr. Unfall- und Haftpflichtversichert bin ich schon privat. Mit 600 Euro Gewinn pro Monat wird sich eine Privatversicherung unter Umständen nicht direkt lohnen, oder? :wink:

Da schimpft man iummer auf die Großverdiener! Aber selbst die
Kleinverdiener unter den Selbständigen wollen sich noch von
den Arbeitnehmern die Nase vergolden lassen. Fragbe Warum
sollte die Öffentlichkeit dir Unterstüzung bieten, wenn du
schon im vornherein überlegst, wie du keine Steuern zahlen
mußt?

Wo hab ich mit einem Wort erwähnt, das ich mir überlege wie ich keine Steuern zahlen muß? Meine Frage war doch wohl eher, was ich an Steuern und wieviel derer ich zahlen muß und wann. Ich finde Deinen Tonfall etwas unfreundlich.

Wie sieht es mit der Jahresabrechnung aus? So wie ich es bis
jetzt verstanden habe, muß ich „nur“ eine Einnahmen-
Ausgabenaufrechnung vorlegen. Die besondere Aufgliederung hat
sich mir selbst aber noch nicht erschlossen. Gibt es
vielleicht noch eine einfachere Erklärung?

die des Steuerberaters!

Mal eine klare Antwort. Danke!

Wer bewahrt dich jetzt davor, dich beim Einkauf wieder zu
überschätzen?

Erfahrung. Abgesehen davon war meine Überschätzung privater Natur. Fall mal urplötzlich von 1800 Euro im Monat auf 900 Euro Sozi.

Wer eine EV abgibt, hat öffentlich erklärt kein
Vermögen zu besitzen. Wer kein Vermögen besitzt dar keine
Kreditkäufe tätigen. auch ein Kauf auf Rechnung ist ein
Kreditkauf.
solange du die Rechnungen bezahlst, wird es keinen stören.
Wenn dich aber nur einer wegen Nichtzahlung an die Hammelbeine
kriegt, hast du Betrug begangen.

Danke für die Auskunft.
(Aussage Winkel)

du erkklärst hiermit, dass du nciht imstande bist für eine
1stündige Beratung beim Steuerberater 100 Euro oder weniger
aufzubringen. Erklärst aber andererseits, daß du dich
selbständig machen willst.

Bist du sicher, daß da kein Widerspruch ist.

(Von Winkel zitierte Aussage Darrens)

Außer ich habe total falsche Vorstellungen, was das Honorar eines
Steuerberaters angeht.

Du erklärst mit der unteren Aussage von mir Deine oben gestellte Frage. Wenn ein Steuerberater mich in einer Stunde ausreichend beraten kann und die kosten bei ca. 100 Euro liegen, dann kann ich mir den schon leisten. Hatte nur anscheinend total falsche Vorstellungen. Auf die Frage, warum ich nicht einfach mal bei nem Steuerberater angerufen habe sei gesagt, das ich noch einen gewissen Skrupel vor Anwälten und Steuerberatern habe. Ist doof, ich weiß…

Gruß,

Tom

Garnicht, denn ich möchte aus der Sozialhilfe in die
Selbstständigkeit. Nicht beides zusammen…

Meldest du dann dein Ansprüche zum Sozi-Amt ab und lebst nur von deinen Einkünften?

Inwiefern brauche ich
eine Betriebshaftpflicht?

Deine private Haftpflicht gilt für den privaten Bereich, nicht im gewerblichen!!

Welche anderen Versicherungen gibt
es denn noch…

Haftpflicht ist klar! Bei der Rechtschutz-Versicherung mußt du aufpassen, da diese für nichtselbstständige gilt. Es gibt aber einen Passus, indem eine geringfügige Selbstständigkeit mitversichert ist. (Braucht man eine Rechtschutz- Thema im Versicherungsbrett)

Ich würde gerne den Passus für Kleingewerbetreibende in
Anspruch nehmen, in dem man keine Umsatzsteuer berechnen muß
aber eben auch keine Vorsteuer zurückbekommt. Da Ebay ja für
seine separat erbrachte Dienstleistung auch Umsatzsteuer
verlangt, war meine Frage darauf bezogen, ob dieser Passus
auch für separat erbrachte Dienstleistungen gilt oder nur für
den reinen Handel zwischen An- und Verkäufer.

Hast du dich einmal entschieden, kannst du nicht zwei Sachen gleichzeitig machen. Die Entscheidung gilt also für deinen kompletten Betrieb (inkl. aller Tätigkeitsfelder)

Danke, diese Erklärung hat mir wirklich geholfen. Buchhaltung
kann ich einigermaßen.

Warum fragst du dann? Ich habe den Artikel auf jedenfall so verstanden. Wenn du dich im bereich Buchhaltung auskennst, ist das wirklich ein Vorteil.

Hab bei ebay schon einiges an Punkten angesammelt. Als
Privatmann geht da aber nicht allzuviel. So hochpreisig werden
die Produkte nicht unbedingt sein. Wie gesagt, ich möchte mich
eigentlich nicht zu sehr spezialisieren.

Ich bleibe dabei, je mehr Punkte du hast, desto besser.

Gewerbeschein bekommt doch jeder?

Falsch! Daher mußt du auch ein Gewerbe anmelden. Der Antrag wird geprüft und dann wird eine Erlaubnis oder Ablehnung erteilt.

Wär nett, wenn Du „Was sagt
das FA dazu?“ kurz etwas näher erklären könntest.

In wieweit hat das FA Kenntnis von dem EV oder hat das FA eine offene Forderung bei dir, ist es Essig mit einer UNBEDENKLICHKEITSBESCHEINIGUNG vom FA. Notwendig bei einer Gewerbeanmeldung.

Ist mir da etwas entgangen. IHK (an die kannst du dich auch bei Fragen wenden und außerdem bekommen die von dir auch noch Geld! Pflichtbeitrag) Berichten zufolge, sinkt die Marge in der Telekommunikationsbranche stetig (Wettbewerb). Also wirst du wohl ein Konzept haben, was von dem der Masse absticht.

Spezialisierung auf den Bereich möchte ich nur ungern, da ich
sonst nicht flexibel genug bin, falls mich mein Riecher
getäuscht haben sollte.

Flexibilität in Ehren, aber eine Spezialisierung hat seine Vorteile:

a) Größeres Wissen als die breite Masse in Produkten,Service,Verwaltung.

b) Stammkundenaufbau ist schneller, da die Kunden dich auf deinem Gebiet als Experten ansehen und in Folgefragen bist du Ansprechpartner Nr.1.

c) Kooperationsmöglichkeiten mit Unternehmen, die andere Leistungen anbieten.

etc.

Wie gesagt, ich möchte kein Imperium
aufbauen sondern eher einen Einmannbetrieb der irgendwann
vielleicht mal 1000 Euro abwerfen soll.

Das habe ich so auch verstanden.

Gruß
Martin

Margen im Mobilfunkbereich.

Ist mir da etwas entgangen. IHK (an die kannst du dich auch
bei Fragen wenden und außerdem bekommen die von dir auch noch
Geld! Pflichtbeitrag) Berichten zufolge, sinkt die Marge in
der Telekommunikationsbranche stetig (Wettbewerb). Also wirst
du wohl ein Konzept haben, was von dem der Masse absticht.

Spezialisierung auf den Bereich möchte ich nur ungern, da ich
sonst nicht flexibel genug bin, falls mich mein Riecher
getäuscht haben sollte.

Flexibilität in Ehren, aber eine Spezialisierung hat seine
Vorteile:

a) Größeres Wissen als die breite Masse in
Produkten,Service,Verwaltung.

b) Stammkundenaufbau ist schneller, da die Kunden dich auf
deinem Gebiet als Experten ansehen und in Folgefragen bist du
Ansprechpartner Nr.1.

c) Kooperationsmöglichkeiten mit Unternehmen, die andere
Leistungen anbieten.

etc.

Wie gesagt, ich möchte kein Imperium
aufbauen sondern eher einen Einmannbetrieb der irgendwann
vielleicht mal 1000 Euro abwerfen soll.

Das habe ich so auch verstanden.

Gruß
Martin

Hi Martin,

das was du beschrieben hast bezogen auf die Konzeption 1000 Euro Ertrag/Verdienst/Gewinn (pro Monat oder Jahr???) ist wohl nicht umszusetzen. Denn hätte man im Mobilfunkbereich überhaupt eine Chance noch was neues zu entdecken, dann müßte man sich auf einen Jahresumsatz von mindestens einer Million einrichten.

Allein die Idee regelmäßig ohne Aufwand Kleinerträge von 1000 Euro im Monat zu erzielen, ohne Kenntnis des Marktes und der Produkte und nur allein mit dem Hin- und Herschieben von Waren bei EBAY ist ein sich selbst mordendes Konzept.

Aber diese Gründer sind beratungsresistent. daher werde ich mich zukünftig bei solchen Fragen raushalten. Versprochen!

gruss
winkel

Meldest du dann dein Ansprüche zum Sozi-Amt ab und lebst nur
von deinen Einkünften?

Ja.

Deine private Haftpflicht gilt für den privaten Bereich, nicht
im gewerblichen!!

Was gäbe es für den gewerblichen Bereich mit einer Haftpflichtvers. zu versichern? Ich handel ja ausschließlich per PC, da ist die Gefahr des Zerstörens von Fremdeigentum doch eigentlich ziemlich ausgeschlossen, oder? Jedenfalls habe ich meine Haftpflicht bisher nur dafür genutzt privaterweise…

Haftpflicht ist klar! Bei der Rechtschutz-Versicherung mußt du
aufpassen, da diese für nichtselbstständige gilt. Es gibt aber
einen Passus, indem eine geringfügige Selbstständigkeit
mitversichert ist. (Braucht man eine Rechtschutz- Thema im
Versicherungsbrett)

Da ich erstmal nicht vorhabe per Rechnung zu verkaufen sondern per VK dürfte doch eine Rechtsschutz erstmal nicht zwingend notwendig sein, oder? Warenankauf würde ja entweder per Rechnung/NN/VK bezahlt werden.

Hast du dich einmal entschieden, kannst du nicht zwei Sachen
gleichzeitig machen. Die Entscheidung gilt also für deinen
kompletten Betrieb (inkl. aller Tätigkeitsfelder)

Okay, kann ich mit leben. Danke!

Warum fragst du dann? Ich habe den Artikel auf jedenfall so
verstanden. Wenn du dich im bereich Buchhaltung auskennst, ist
das wirklich ein Vorteil.

Ja, stimmt schon. Ich hatte mich nur gefragt ob spezielle Dinge da zu beachten wären.

Wäre sinnig, wenn ich Telefon-/Internet-/ und andere Kosten absetzen würde, hm? Muß wohl wirklich dann mal zum Steuerberater. Kann ich das eigentlich auch später machen oder am besten bevor ich mit dem ganzen anfange?

In wieweit hat das FA Kenntnis von dem EV oder hat das FA eine
offene Forderung bei dir, ist es Essig mit einer
UNBEDENKLICHKEITSBESCHEINIGUNG vom FA. Notwendig bei einer
Gewerbeanmeldung.

Soweit ich weiß, hat das FA garkeine Kenntnis von meinem EV. Hat sich jedenfalls nie bei mir gemeldet. Hatte auch bis jetzt nichts mit dem FA zu tun. Nein, FA hat keine offene Forderung mir gegenüber.

Ist mir da etwas entgangen. IHK (an die kannst du dich auch
bei Fragen wenden und außerdem bekommen die von dir auch noch
Geld! Pflichtbeitrag) Berichten zufolge, sinkt die Marge in
der Telekommunikationsbranche stetig (Wettbewerb). Also wirst
du wohl ein Konzept haben, was von dem der Masse absticht.

Pflichtbeitrag wird meines Wissens nach doch unter einem gewissen Jahresgewinn nicht fällig, oder? Mein Konzept ist es, die Masse zu bedienen und gegebenenfalls eben die 2 Euro preiswerter zu sein als die Konkurenz. Hab ja auch so gut wie keine Ausgaben. Keinen eigenen Webshop, somit kein Traffic. Festes Ladenlokal hab ich auch nicht. Der Rest an Kosten (Strom, Heizung, DSL-Flatrate, Telefon u.a.) ist ja schon in meinen Lebenshaltungskosten mit drin.

Flexibilität in Ehren, aber eine Spezialisierung hat seine
Vorteile:

a) Größeres Wissen als die breite Masse in
Produkten,Service,Verwaltung.

b) Stammkundenaufbau ist schneller, da die Kunden dich auf
deinem Gebiet als Experten ansehen und in Folgefragen bist du
Ansprechpartner Nr.1.

c) Kooperationsmöglichkeiten mit Unternehmen, die andere
Leistungen anbieten.

etc.

Eine grobe Spezialisierung gibt es ja schon… Technik, Mobilfunk eben.
Meinen Erfahrungen nach gibt es bei ebay keine Stammkunden. Mein Wissen über die von mir gehandelten Produkte erweitere ich alleine schon aus privatem Interesse und Hobby jeden Tag. Ich denke also, das ich mit den Produkten schon vertraut bin. Was ich nicht weiß, das frag ich bzw. suche mir meine Infos nächtelang im Netz zusammen. (Frag mal meine Frau… Grins…)

Jedenfalls schon mal vielen Dank für Deine Antworten.

das was du beschrieben hast bezogen auf die Konzeption 1000
Euro Ertrag/Verdienst/Gewinn (pro Monat oder Jahr???) ist wohl
nicht umszusetzen. Denn hätte man im Mobilfunkbereich
überhaupt eine Chance noch was neues zu entdecken, dann müßte
man sich auf einen Jahresumsatz von mindestens einer Million
einrichten.

Es sind erstmal nur 500 bis 600 Euro im Monat, die erwirtschaftet werden sollen.

Allein die Idee regelmäßig ohne Aufwand Kleinerträge von 1000
Euro im Monat zu erzielen, ohne Kenntnis des Marktes und der
Produkte und nur allein mit dem Hin- und Herschieben von Waren
bei EBAY ist ein sich selbst mordendes Konzept.

Ohne Kenntnis der Produkte habe ich jetzt freundlicherweise überhört. Woher willst Du den wissen, das ich keine Produktkenntnisse habe? Und wie kommst Du auf die Idee, das ich das ohne Aufwand schaffen will? Nebenbei… Hin- und Herschieben von Waren bei ebay übersetze ich mal mit Ankauf bei Ebay und Verkauf bei Ebay. Da wirst Du mich falsch verstanden haben. Ich möchte ausserhalb von ebay einkaufen und bei ebay verkaufen. Daher auch der Gewinnanteil. Denn auch Dir dürfte aufgefallen sein, das es im Internet Möglichkeiten gibt Dinge preiswerter zu kaufen als es Käufer bei ebay jemals für möglich halten würden…

Aber diese Gründer sind beratungsresistent. daher werde ich
mich zukünftig bei solchen Fragen raushalten. Versprochen!

Es kommt immer auf die Art der Beratung an. Wenn ich beratungsresistent wäre, hätte ich hier nicht reingeschrieben. Deine Beratung hört sich aber für mich eher nach:" Lass es, Du kriegst eh nichts auf die Reihe" an. Alleine Deine Aussage bezgl. meiner EV läßt tief blicken. Wohlgemerkt nur meine subjektive Meinung.

Ich bin für gute und erklärende Beratung sehr dankbar und weiß sie auch durchaus zu schätzen.

Margen im Mobilfunkbereich.

Hi Martin,

das was du beschrieben hast bezogen auf die Konzeption 1000
Euro Ertrag/Verdienst/Gewinn (pro Monat oder Jahr???) ist wohl
nicht umszusetzen. Denn hätte man im Mobilfunkbereich
überhaupt eine Chance noch was neues zu entdecken, dann müßte
man sich auf einen Jahresumsatz von mindestens einer Million
einrichten.

Allein die Idee regelmäßig ohne Aufwand Kleinerträge von 1000
Euro im Monat zu erzielen, ohne Kenntnis des Marktes und der
Produkte und nur allein mit dem Hin- und Herschieben von Waren
bei EBAY ist ein sich selbst mordendes Konzept.

Aber diese Gründer sind beratungsresistent. daher werde ich
mich zukünftig bei solchen Fragen raushalten. Versprochen!

gruss
winkel

Hallo Winkel,
"wenn du dich aus solchen Themen raushälst, macht das alles hier weniger Spaß!!! "

Aber mal im „Ernst“. Wenn jemand überzeugt ist von dem was er tut, wird er sich von Kritik nicht davon abhalten lassen. Ob das dann für Ihn positiv oder negativ endet, darauf habe ich keinen Einfluß.

Und weiterhin denke ich, können wir die Wortwahl nur so gestallten, wie unsere Gedanken sind.

Zum Thema Kommunikationsbranche und Margen: Sind dort die Margen wirklich so schlecht?? Z. Bsp. Textil EH sind Margen von 80 bis 190 % normal!

In der Hoffnung das du auch resi… dings bums bist,

Gruß
Martin

Hallo Darren,
wir wollen doch bei den Fakten bleiben.
Kurze Erläuterung zu den bißherigen Fakten:

1-) Produkte über E-Bay verkaufen ist soweit O.K. Die Frage ist lediglich, wieviel Profit springt dort heraus. Wie sind die Erfahrungen? Wieviel Ware muß darüber abgesetzt werden, sodaß du auf einen Betrag kommst, der nach ABZUG ALLER KOSTEN DIR 500-600 EURO bringt. Daher auch die Frage nach den Margen.

2-) Um ein Gewerbe anzumelden bedarf es einer Unbedenklichkeitsbescheinigung vom FA (meines Wissens, kann sein das du das jetzt nicht mehr brauchst) Dazu frage einfach bei deinem Gewerbeamt an (kann auch sein das es lokale Unterschiede gibt)

3-)Steuerlich kannst du das System wählen. Wenn die keine Umsatzsteuer zahlst, kannst die Mwst. auch nicht gegenrechnen lassen (inkl. Aktionskosten–> E-BAY). Dazu Infos beim FA oder Steuerberater.

4-) Wenn deine Frau gesetzliches Mitglied in einer GKV ist, kannst du dich darüber (im Rahmen der Geringfügigkeit des zu erwartenden Einkommens) mitversichern. Infos hierzu bei der GKV deiner Frau.

Weitere Versicherungen sind notwendig: Betriebliche Haftpflicht.

5-) Durch die EV hast du keine Vorteile, sondern nur Nachteile. Versuche damit klarzukommen und eine Löschung schnell zu beantragen

6-) Vorfinanzierung der Waren? Gehen wir mal davon aus, das du 20% Gewinn vor Abzug machst. Um 1.000 Euro zu erreichen, mußt du also Produkte im Wert von 5000 Euro verkaufen. Das heißt für dich also 5.000 Euro vorstrecken???

Ich hoffe, das dir damit weitergeholfen zu haben.

Gruß
Martin

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Hallo Darren,
wir wollen doch bei den Fakten bleiben.
Kurze Erläuterung zu den bißherigen Fakten:

1-) Produkte über E-Bay verkaufen ist soweit O.K. Die Frage
ist lediglich, wieviel Profit springt dort heraus. Wie sind
die Erfahrungen? Wieviel Ware muß darüber abgesetzt werden,
sodaß du auf einen Betrag kommst, der nach ABZUG ALLER KOSTEN
DIR 500-600 EURO bringt. Daher auch die Frage nach den Margen.

2-) Um ein Gewerbe anzumelden bedarf es einer
Unbedenklichkeitsbescheinigung vom FA (meines Wissens, kann
sein das du das jetzt nicht mehr brauchst) Dazu frage einfach
bei deinem Gewerbeamt an (kann auch sein das es lokale
Unterschiede gibt)

3-)Steuerlich kannst du das System wählen. Wenn die keine
Umsatzsteuer zahlst, kannst die Mwst. auch nicht gegenrechnen
lassen (inkl. Aktionskosten–> E-BAY). Dazu Infos beim FA
oder Steuerberater.

4-) Wenn deine Frau gesetzliches Mitglied in einer GKV ist,
kannst du dich darüber (im Rahmen der Geringfügigkeit des zu
erwartenden Einkommens) mitversichern. Infos hierzu bei der
GKV deiner Frau.

Weitere Versicherungen sind notwendig: Betriebliche
Haftpflicht.

Warum ist eine betriebliche Haftpflichtversicherung notwendig? Beispiele wären nett.

5-) Durch die EV hast du keine Vorteile, sondern nur
Nachteile. Versuche damit klarzukommen und eine Löschung
schnell zu beantragen.

Nimm es mir nicht übel, aber das ich durch meine EV keine Vorteile habe, ist mir auch klar.

6-) Vorfinanzierung der Waren? Gehen wir mal davon aus, das du
20% Gewinn vor Abzug machst. Um 1.000 Euro zu erreichen, mußt
du also Produkte im Wert von 5000 Euro verkaufen. Das heißt
für dich also 5.000 Euro vorstrecken???

Es sind immer noch „nur“ 500 Euro bis 600 Euro. Und eigentlich hatte ich nicht vor, Ware für einen ganzen Monat anzukaufen und dann den Rest des Monats über zu verkaufen.

Ich würde gerne noch etwas zu Deiner Aussage winkel gegenüber fragen.

Aber mal im „Ernst“. Wenn jemand überzeugt ist von dem was er
tut, wird er sich von Kritik nicht davon abhalten lassen. Ob
das dann für Ihn positiv oder negativ endet, darauf habe ich
keinen Einfluß.

Ich würde mich sehr freuen, wenn hier aufgrund der von mir dargelegten Tatsachen Kritik an mir bzw. an meinem Konzept geübt werden würde. Allerdings dann bitte auch nicht einfach nur verallgemeinern sondern konkret auf einzelne Sachen ansprechen. Ich muß nämlich leider gestehen, das Du mich durch Deine Aussage ziemlich verunsichert hast. Wo ist denn der Knackpunkt? Ich habe einige Erfahrung mit Mobiltelefonen, bin kaufmännisch einigermaßen geschult und habe bereits im kleinen Maße Ware bei ebay, in dem Sinne wie ich es vorhabe, verkauft. Das Wissen, was mir fehlt, versuche ich grade hier zu erfragen. Dein Zitat sagt mir aber eher:„Laß ihn mal gegen die Wand rennen, mehr als reden können wir auch nicht.“

Leider muß ich sagen, das der Beitrag von winkel, der letzte Beitrag von Dir an mich sowie der von Dir an winkel in mir mehr Unsicherheit und Fragen aufwirft als alles andere.

Was gäbe es für den gewerblichen Bereich mit einer
Haftpflichtvers. zu versichern? Ich handel ja ausschließlich
per PC, da ist die Gefahr des Zerstörens von Fremdeigentum
doch eigentlich ziemlich ausgeschlossen, oder? Jedenfalls habe
ich meine Haftpflicht bisher nur dafür genutzt privaterweise…

Hallo Darren,
das ist ein umfangreiches Thema. Schau mal unter www.fairsicherungsladen.hamm.de oder googel mal rum. Du findest einiges im Netz.

Gruß
Martin

Hallo Darren,
zu der Aussage:

Aber mal im „Ernst“. Wenn jemand überzeugt ist von dem was er
tut, wird er sich von Kritik nicht davon abhalten lassen. Ob
das dann für Ihn positiv oder negativ endet, darauf habe ich
keinen Einfluß.

Genau das ist der Fall!

Ich würde mich sehr freuen, wenn hier aufgrund der von mir
dargelegten Tatsachen Kritik an mir bzw. an meinem Konzept
geübt werden würde.

Da sind wir dabei. Siehe Postings.

Allerdings dann bitte auch nicht einfach
nur verallgemeinern sondern konkret auf einzelne Sachen
ansprechen. Ich muß nämlich leider gestehen, das Du mich durch
Deine Aussage ziemlich verunsichert hast. Wo ist denn der
Knackpunkt?

Ich habe einige Erfahrung mit Mobiltelefonen, bin
kaufmännisch einigermaßen geschult und habe bereits im kleinen
Maße Ware bei ebay, in dem Sinne wie ich es vorhabe, verkauft.

Wieviel wurde den pro Monat verkauft??
Reicht das um pro Monat sein Geld zu verdienen??
1000 Euro Brutto (bei 20% Marge) = 5.000 Euro Verkaufswert (zzg. Mwst.)–> das sind pro Tag 200 Euro (und wieder die Frage nach dem Vorfinanzieren??)

Das Wissen, was mir fehlt, versuche ich grade hier zu
erfragen.
Dein Zitat sagt mir aber eher:„Laß ihn mal gegen die
Wand rennen, mehr als reden können wir auch nicht.“

Genau richtig (bis auf das --> laß in mal…)!! ABER…, nicht wie du denkst, das mich das Schicksal der Menschen kalt läßt (jedenfalls lese ich das so). GENAU UMGEKEHRT WIRD EIN SCHUH DRAUS!!!. Ich habe viele schon scheitern sehen, die blind in eine Sache reingelaufen sind und das nur, weil niemand da war, der mal gesagt hat wie er es wirklich sieht oder zur Vorsicht gemahnt hat… Dann hätte der „Gründer“ sich vielleicht mal mehr Gedanken gemacht und sein Vorgehen geändert.

Ich persönlich finde, das ein Schritt in die Selbstständigkeit einem sehr viel abverlangt. Man verzichtet in Zukunft auf die sozialen Leistungen (ALG,etc.) und da möchte ich keinem raten, mit wehenden Fahnen loszulaufen und nach 6 Monaten hören ich auf einmal, das der Pleite ist, Frau weg oder was weis ich. Daher gilt für mich hier der Grundsatz, Anhaltspunkte (Texte, Links, o. ä.) zu liefern (wie die Sache mit der betrieblichen Haftpflicht) seine Meinungen auszutauschen (beruht immer auf der subjektiven Wahrnehmung und gibt keine Garantie), etc. Ich kann und werde hier keine rechtliche Beratung, Angebote oder sonstige Dinge tun können. Dafür sind die Dienstleister vor Ort da.

Das mit der Unsicherheit kann daran liegen, das du dir selbst nicht sicher bist?!? Daher mein Tip.: Nochmal alles durch den Kopf gehen lassen und seine Meinung festigen oder Verändern (was nicht heißen soll, alles wegzuschmeißen!)

Ich hoffe, das ich dir einen Teil der Unsicherheit nehmen konnte und das du dich auf die sachlichen Fragen deiner Planung besinnen kannst.

Gruß
Martin

Hallo Darren,

auch wenn Du schon viele - und auch gute - Antworten bekommen hast, schreib ich Dir jetzt auch noch was.

Zum einen - wie ja auch schon vorher geschrieben wurde - hast Du durchaus Geschäftsausgaben. Du musst den Telefonanschluss finanzieren, den Internetanschluss, Dein Drucker braucht Tinte, Farbbänder oder Tonerkartuschen, der PC kann kaputt gehen etc. Dafür brauchen Du oder Deine Frau ein paar Rücklagen. (Ich bin selbst eine Ich-AG und hab grad im Gründungsstadium einen neuen PC erwerben müssen…)

Wenn Du ein Kleingewerbe betreiben willst, dann hast Du recht, die Umsatzsteuer musst Du nicht zahlen. Aber es wurde ja auch schon geschrieben, dann darfst Du auch keinesfalls Mehrwertsteuer berechnen. Gewerbesteuer wird vermutlich auch flachfallen, so dass Du zuerst nur eine Einkommenssteuer jährlich bezahlen musst. Das wird Dir aber Dein Finanzamt mitteilen, nachdem Du den Betriebseröffnungsfragebogen ausgefüllt hast. Du solltest aber - wie ja auch schon geschrieben - einen Steuerberater aufsuchen, auch wenn es erst mal ein wenig Geld kostet. Such Dir einen aus, der sich auf Existenzgründungen spezialisiert hat, der wird Dir am besten helfen können. Meine Steuerberaterin kostet 80 Euro die Stunde und hat mir viel geholfen.

Krankenkasse: Hier haben alle geschrieben, Du könntest Dich über Deine Frau versichern. Ich habe andere Informationen erhalten, frag lieber noch einmal bei der Krankenkasse nach. Solltest Du Dich versichern müssen, gibt es die Möglichkeit der privaten Krankenkasse (Bausteinprinzip) oder der freiwilligen Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse. Meist ist das ein wenig teurer und erst mal bekommst Du (scheinbar) weniger Leistungen. Aber wenn Du erst einmal privat versichert bist, ist es schwer, da wieder rauszukommen, dies muss also gut überlegt werden.

Du fragst auch nach Versicherungen. Wenn Du von zu Hause aus arbeitest, brauchst Du vermutlich erst mal keine Betriebshaftpflichtversicherung. Diese sichert - soweit ich informiert bin - Schäden ab, die Kunden etc. in Deinem Betrieb passieren. Sie ist allerdings auch gar nicht so teuer. Das andere wäre eine Berufshaftpflichtversicherung, die Dich gegen Schäden versichert, die Du mit Deinem Beruf oder Deinem Gewerbe anrichtest. Die ist teuer. Du bekommst gute und kostenlose Beratung in dieser Hinsicht bei Fairsicherungsläden in Deiner Region (schau mal im Internet, vielleicht findest Du in Deiner Nähe jemanden). Dort wird Dir nix aufgedrängt, was Du nicht brauchst, sondern Du besprichst Dein Konzept mit einem Berater, der dann versucht, für Dich die kostengünstigsten, wirklich benötigten Versicherungen zu finden.

Zur Einnahme-Überschussrechnung: Es gibt gute und kostengünstige Computerprogramme, in denen Du das lernen kannst und auch leicht anfertigen kannst, kosten ca. 20 Euro.

Zur Selbständigkeit: Das meiste wurde hier schon gesagt. Ich habe Deine Anfrage so verstanden, dass Du Dir das, was das Sozialamt zahlt, lieber selbst verdienen willst, das ist ja eigentlich auch ganz lobenswert. Erkundige Dich aber vorher genau, was auch in den nächsten Jahren an Kosten auf Dich zukommt. Ich stehe Deinem Vorhaben recht skeptisch gegenüber.

Wenn Du Überbrückungsgeld oder Kredite für eine Existenzgründung beantragen willst, dann musst Du in der Regel eine Einnahme-Überschuss-Prognose für die nächsten drei Jahre erstellen. Und das macht auch Sinn. Versuche, Dein Alleinstellungsmerkmal herauszufinden und prüfe, ob das wirklich real ist. Prüfe, ob Deine Ausgaben nicht Deine Einnahmen übersteigen. Ich bin mir ganz sicher, dass Du auch anderweitig nachforscht. Aber das ist auch das übliche, was man tun muss, um eine Selbständigkeit vorzubereiten. Vielleicht gibt es in Deiner Nähe auch Gründerstammtische. Da kannst Du eventuell Leute finden, die Dich kostengünstiger steuerlich oder sonstwie beraten, die auch Werbung für Dich machen können.

Noch etwas zum Gewerbeschein: Ich weiß nicht, wie das in anderen Städten ist: Ich habe mal einen in HH angemeldet und nun in Hannover. In beiden Fällen bin ich mit der erforderlichen Summe und meinem Personalausweis in das Amt marschiert und hab dort das Formular ausgefüllt. Ich hatte dann nach fünf Minuten einen Gewerbeschein in der Hand, es wurde nix geprüft. Ob die Prüfung erst später stattfand, weiß ich natürlich nicht, ich bin in der glücklichen Lage, dass ich keine EV abgegeben hab und keine Steuerschulden hab…

Ich weiß nicht, ob es Dir als Sozialhilfeempfänger möglich ist, Kurse vom Arbeitsamt finanziert zu bekommen. Falls dies aber der Fall ist, dann erkundige Dich nach Seminaren und Kursen für Leute, die Überbrückungsgeld beantragen, dort wirst Du eigentlich ziemlich gut vorbereitet auf eine Selbständigkeit.

Gruß und viel Glück

Heidrun

Du kannst mir auch gern eine Mail schicken, vielleicht kann ich Dir ja ein wenig weiterhelfen…

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