Einjähriges Kind beschäftigen

Hi

Allerdings bin ich der Ansicht, dass es wichtig ist, mit Kindern von Anfang an in ganzen Sätzen und mit korrekter Grammatik zu sprechen -

Ich meinte, man solle nur öfters nur den betreffenden Begriff sagen, nicht immer. Ich finde es hilfreich, ab und zu ausschließlich den betreffenden Begriff zu sagen, so kann das Kind doch besser den Sinn der Sätze erfassen, wenn es die einzelnen Begriffe abgrenzen lernt.

Man kann ja auch z. B. auf einen (bzw. ein Bild von einem) laufenden Hasen, ein laufendes Pferd, einen laufenden Menschen zeigen und jeweils sagen: „läuft“.

Dann auf mehrere laufende Hasen, laufende Pferde, laufende Menschen zeigen und jeweils sagen: „laufen“.

So zum Beispiel könnte man die Bedeutung von Verben deutlich machen.

Die ganzen Sätze müssen natürlich auch kommen, aber ich dachte, das wäre sowieso das Normale, die meisten Erwachsenen reden ja in Sätzen. Ein Kind mit 14 Monaten wird im Normalfall die Grammatik eines Satzes sowieso nicht nachvollziehen können, denn sonst könnte es ja auch in ganzen Sätzen sprechen. Insofern finde ich es hilfreich, auch öfters einzelne Worte zu sagen.

Und das hier:

Man kann auch die einzelnen Laute lang und genüßlich
vorsprechen, z. B. Mmmmmmmm, Oooooooo, Aaaaaaaa, Iiiiii, T! K!
Eeeee, Ffffffffff, Sssssss, P! B …

ist imho eher für kleinere Kinder, richtige Babys, geeignet - mit 14 Monaten ist das Mädchen doch schon eher ein Kleinkind

Na gut, so genau wusste ich das im Moment nicht mehr.
Aber ich denke nicht, dass sich so kleine Kinder veräppelt fühlen, irgendwie fehlt denen oft noch das Verständnis für Veräppeln. - Einzelne Laute bewusst auszusprechen kann aber in jedem Alter hilfreich sein, auch für Erwachsene. Das macht man ja z. B. auch in der Stimmbildung. Es kann auch Spaß machen, die Laute zu bilden. Man kann sie ja mehr hinten im Hals oder mehr vorne direkt hinter den Zähnen bilden. Das kann ruhig mal ausprobiert werden, finde ich.

Und das wäre doch auch etwas, was sie direkt nachmachen können, deswegen. Es gibt ja viele Kinder, die im Alter von 18 Monaten erst ein paar Worte sagen können.

(und meine beiden konnten in dem Alter auch schon in Zwei-bis Dreiwortsätzen sprechen

Das ist aber meiner Meinung nach sehr ungewöhnlich. Zweiwortsätze sind mit 24 Monaten zu erwarten, bei durchschnittlicher Entwicklung.

und ganz toll fanden meine beiden in dem Alter auch eine vereinfachte Form von ‚Ich sehe was, was Du nicht siehst‘ - man wählt eine Farbe und sucht dann gemeinsam nach Gegenständen in dieser Farbe.

Sicheres Farben-Erkennen wird bei Durchschnittskindern doch eigentlich erst mit ca. 3 Jahren oder sogar drüber vorausgesetzt.

Viele Grüße
Simsy

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Sparbücher
Hi

Ich fand die Idee mit den Sparbüchern nicht schlecht. Und wenn es im Monat 10Euro pro Kind sind, also 30Euro. Mit tut es nicht weh und die Kinder brauchen bestimmt mal einen neuen Kindersitz, Kinderwagen, Schneeanzug.

Man könnte das Sparbuch auch wirklich für die Kinder einrichten, so dass sie irgendwann später selber (mit Absprache*) drüber drüber verfügen können. Du ahnst gar nicht, wie toll so eine Schenktante ist, wenn die Kinder erst Jugendliche werden! Und das werden sie viel schneller als man jetzt noch ahnt …

*Die betreffenden Sparbücher (bzw. sinnvollerweise Tagesgeldkonten) sollten sowieso in deinem Besitz bleiben, da solche regelmäßigen Zahlungen z. B. bei Wohngeld, was sie ja vielleicht bekommen, als Einkommen angerechnet werden.

Viele Grüße
Simsy

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*Die betreffenden Sparbücher (bzw. sinnvollerweise
Tagesgeldkonten) sollten sowieso in deinem Besitz bleiben, da
solche regelmäßigen Zahlungen z. B. bei Wohngeld, was sie ja
vielleicht bekommen, als Einkommen angerechnet werden.

Oh, dass wusste ich gar nicht. Gut zu wissen.

ot: Evtl. auch mal mit dem (B)engel was machen?
Hallo Pauliezasu,
ich erlaube mir mal eine spontane Gedankenäußerung.
…danach hast Du zwar nicht gefragt, aber sie ging mir beim Lesen Deiner Frage sogleich durch den Bauch, O.K.?

Ich finde es gut, dass die Eltern die Bedürfnisse ihres 3jähr. Sohnes erkennen und Zeit mit ihm allein verbringen.
Es ist auch erstmal völlig in Ordnung, dass sie Dich fragen, ob Du Dich in der Zeit um die Kleine kümmerst.

Was mich dabei ein wenig irritiert, ist, dass der Junge keinen „Einzelkontakt“ mit Dir, der „Tante“ zu haben scheint.
Die Betonung immer nur auf das „süße-kleine-engelige“ Mädchen zu legen, finde ich irgendwie *komisch*.

Ich will, das die kleine weiß, dass ihre Tante früher ganz
viele schöne Dinge mit ihr unternommen hat.

Du bist doch genauso viel ( oder wenig) die Tante des Jungen, wie des Mädchens;
oder habe ich da etwas überlesen?

Klar sind so kleine Mädchen oft sehr süß und engelsgleich…
… aber auch mal mit dem Jungen etwas zu machen, fände ich
a.) rein „tantenmäßig“ gesehen fairer :smile:
und
b.) auch entlastend für die werdende Mama
und
c.)würde ich als der Sohn
vermutlich irgendwann nicht nur auf meine kleine Schwester stinkesauer sein, weil sie mir in meinen Augen nicht nur die Exklusivität meiner zuvor alleinigen Eltern raubt, sondern zusätzlich auch noch die unserer *Tante*…
Nur mal als meine Gedanken beim Lesen.

Meine folgende letzte Frage ist nicht so böse gemeint, wie sie -zugegebenermaßen- klingen mag. Ich fand die etwas drastischere Benennung für mich persönlich am eindringlichsten.

Irgendwann wird das dritte Kind da sein.
Ist das dann das „Engelchen“?
Viele Grüße von Finjen

Meine Schwägerin hat zwei Kinder. Einen Sohn (3Jahre alt) und eine Tochter (1Jahr und 2 Monate alt).
…Ich nehme natürlich liebend gerne die Kleine, da sie wirklich
ein Engel ist…
…Ich will, das die kleine weiß, dass ihre Tante früher ganz viele schöne Dinge mit ihr unternommen hat. …
…Ich möchte dem Kind viele schöne Dinge bieten…

´Nein, natürlich mache ich auch immer was mit dem Jungen. Nur da ist es eben so, dass ich ihn nicht so oft bekomme. Dann auch nur zusammen in Verbindung mit der Kleinen.

Aber da hast du Recht. Ich muss auch mal der Mama sagen, dass ich auch mal einen Tag nur mit dem Jungen haben will.

Ich hatte in dem Augenblick nur daran gedacht, der Mama dadurch helfen zu können, damit der Jung mal auf seine Kosten kommt.

Vielen Dank für den Tip, so habe ich echt nie nachgedacht.

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Danke für Deine Rückmeldung! owT
.

ot
Hallo Jessica,

Ich kann es nicht „unbedingt“ verstehen, wie man drei Kinder
in die Welt setzt, wenn der Vater über eine Leiharbeitsfirma
beschäftigt wird und die Mama keine Ausbildung hat.

die Stärke des Kinderwunsches hängt nicht zwingendermaßen mit der Dicke des Geldbeutels zusammen.

Und auch nicht die Fähigkeit, den Kindern gute und liebevolle Eltern zu sein.

Wie an anderer Stelle schon gesagt: Die wirklich wichtigen Dinge im Leben kann man nicht kaufen …

Beste Grüße

=^…^=

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