nehmen wir an der Ehemann verdient 45 Tsd Euro, die Eherfrua 14 Tsd. Euro jeweils Bruottoe. Er Steuerklasse 3, Sie Steuerklasse 5. Keine weitern Einnahmen (aus Mieten, Zinsen etc).
Mit Hilfe eines Steuerprogramm werden nun alles Daten eingegeben und am Ende kommt raus: Nachzahlung von ca. 1000 Euro ? Wie kann so etwas sein ? Wenn ordnungsgemäß Steuern abgeführt werden warum müssen die beiden dann nochmals Steuern nachzahlen ?
Ich weiß es ist ein ähnliches Problem wie weiter unten - nur ohne sonstige Einnahmen. Es will mir einfach nicht in den Kopf warum bei vorherigem Abzug der Klassen 3 und 5 am Ende vom Jahr nochmals Steuern nachgezahlt werden sollen.
gehe davon aus, daß es um 2004 geht und habe mal kurz gerechnet:
die einbehaltene Lohnsteuer dürfte beim Ehemann ca. 5.800 € und bei der Ehefrau ca. 3.070 € betragen haben.
Wenn keinerlei Werbungskosten oder außergewöhnlichen Belastungen geltend zu machen sind, würde die Jahres-Einkommensteuer ca. 9.700 € betragen.
Es käme also eine Nachzahlung von ca. 830 € Einkommensteuer und ca. 45 € Soli heraus. Einbehaltene Kirchensteuer würde sich jedoch noch mindernd auf die Einkommensteuer-Nachzahlung auswirken (ca. 1/3 der einbehaltenen Kirchensteuer).
Im Ergebnis erscheinen mir 1000 € Nachzahlung zu hoch.
Es käme also eine Nachzahlung von ca. 830 € Einkommensteuer
und ca. 45 € Soli heraus. Einbehaltene Kirchensteuer würde
sich jedoch noch mindernd auf die Einkommensteuer-Nachzahlung
auswirken (ca. 1/3 der einbehaltenen Kirchensteuer).
Im Ergebnis erscheinen mir 1000 € Nachzahlung zu hoch.
Ja ok , aber immerhin kommt es zu einer Nachzahlung und eben dies verstehe ich nicht. Warum muss man am Ende vom Jahr Steurn nachzahlen bzw. warum wird das bei dem monatliche Gehalt nicht richtig berechnet ? Wenn jemand Steuerklasse 3 und 5 angibt kann man doch im Voraus errechnen wieviel Steuern monatlich gezahlt werden müssen. Und nicht erst am Ende des Jahres feststellen , dass da noch was fehlt.
…eben nicht, weil es immer darauf ankommt was der andere dann auf der steuerkarte stehen hat - man müsste für den genauen lohnsteuerabzug (mal unabhängig von der steuerklasse) immer das gehalt des ehepartners wissen um den abzug genau entsprechend der jahressteuer zu ermitteln…
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…eben nicht, weil es immer darauf ankommt was der andere
dann auf der steuerkarte stehen hat - man müsste für den
genauen lohnsteuerabzug (mal unabhängig von der steuerklasse)
immer das gehalt des ehepartners wissen um den abzug genau
entsprechend der jahressteuer zu ermitteln…
Ach so ist das . Jetzt ist es klar. Ärgerlich zwar aber Unwissenheit schützt vor Nachzahlung nicht. Ich hatte nicht damit gerechnet dass eine Nachzahlung fällig werden kann - nächstes Jahr weiß ich besser Bescheid.