Hallo und guten morgen an alle!
Wir gehen aus von : Lohnsteuerklasse 1, keine Eintragung in der Lohsteuerkarte, keine Freibeträge.
Angenommen im Jahr 2009 war man 4 Monate fest angestellt, mit einer Fahrtentfernung (einfache Strecke) von 55 km zum Arbeitgeber. Verdienst über 3000 Euro brutto.
Dann war man 4 Monate arbeitslos. In dieser Zeit fanden statt: ca. 300 Bewerbungen, die man alle schön dokumentiert hat - sowie ca. 50 Bewerbungsgespräche (davon 30 bei Zeitarbeitsunternehmen und Jobvermittlern) - km Entfernung zu den Terminen wurde festgehalten.
Angenommen von den Bewerbungskosten sowie Fahrten zu Bewerbungsgesprächen wurde vom Arbeitsamt nichts übernommen. Der Vermittler begründete dies mit Ermessensfrage wegen sehr hohem ALG1 Tagessatz. Kosten wurden vom AG bei Einladung ausgeschlossen.
Und dann wiederum 4 Monate angestellt über eine Zeitarbeitsfirma, welche einem das „Fahrtengeld“ zum „Kunden“ steuerfrei erstattet hat (ca. 200 Euro bei 5xwöchentlich 38km einfache Fahrt).
Lohnt sich in diesem Fall eine Einkommenssteuererklärung?
Oder wäre der Aufwand (Bewerbungen und Bewerbingsgespräche auflisten) zu hoch und der Gewinn zu gering (wegen der steuerfreien Fahrtkosten von der Zeitarbeits-Firma)?
Vielen Dank für die Hilfe!
LG Jasmin