Hallo zusammen,
ich bin Teilhaber einer GbR und muss nun meine Einkommensteuererklärung machen. Im GSE Formular muss ich dazu den Gewinn eintragen.
Meine Frage ist jetzt, was der Gewinn genau ist.? Ist der Gewinn das, was nach der Gewinn und Verlustrechnung für mich als Gesellschafter unter dem Strich übrig bleibt? Und wenn ja, wie muss ich dann meine monatlichen Entnahmen (sprich mein Gehalt) berücksichtigen?
danke im Voraus!
Hallo,
wenn Sie Gesellschafter einer GbR sind, dann geben Sie oder Ihr Steuerberater ja auch eine Steuererklärung für diese GbR ab. Das Finanzamt stellt dann den Gewinn (laut Gewinn und Verlustrechnung) der GbR fest und verteilt ihn auf die einzelnen Gesellschafter. Der Anteil, der auf Sie entfällt, geben Sie dann auf der Anlage GSE an.
Ich hoffe, damit weitergeholfen zu haben.
Hallo kuckuck87,
besten Dank für die Antwort. So ungefähr dachte ich mir das. Wie ist es aber mit den (Privat-)Entnahmen. Tauchen die überhaupt nicht auf in der Einkommensteuererklärung?
Hallo Bramjam,
was du mit deinem Gewinn machst, also auch mit dem Teil, den du als monatliches Gehalt ausgibst, das interessiert das Finanzamt nicht.
Bei der Gewinn-und-Verlust-Rechnung listest du deine Einnahmen und deine Ausgaben auf, wie du schon schriebst, und die Differenz ist dein Gewinn, den du dem Finanzamt mitteilst.
Eine GuV enthält nicht die Position „Unternehmergehalt“. Dass du Gewinn machst, früher oder später, davon geht das Finanzamt aus - und du ja auch.
Noch Fragen? Dann gerne wieder.
LG
Eine Einkommensteuererklärung sollte ein Steuerberater machen…hier sind viele Einzelheiten zu berücksichtigen, wie Abwesenheit über 8 h/tag ; Km-Pauschalen; KFZ-Eigennutzung ; STEUERFREIBETRÄGE etc.
„Gewinn“ ist nicht einfach Einnahme-Ausgabe,sondern für einen Nichtfinanzbeamten viel umfassender,d.h.viieeel komplizierter: Von deinen Entnahmen musst du z.B. die ESt im Folgejahr bezahlen,gewisse Versicherungen können berücksichtigt werden,ebenso gewisse Altersvorsorgen.
Fazit : keine Experimente mit dem Finanzamt, die wollen nur dein Bestes( = dein Geld).Such dir einen Steuerberater (dessen Kosten sind Betriebsausgaben)und lass dir genau erklären,wie du deinen Gewinn bzw.Betriebsergebnis am optimalsten einsetzen kannst.-…
PS : da du offenbar „neu“ bist , hier ein Tip:das FA lässt dich 3 Jahre in „Ruhe“, kommt dann aber mit 14Tagesfrist ,in denen du die ESt für die vergangenen 3 Jahre auf einmal bezahlen sollst.Es ist also ratsam , für diesen Punkt Liquidität zu schaffen oder besser Rücklagen,die allerdings dein Betriebsergebnis verschlechtern (=Betriebsmittelplanung) Hier auch alles mit deinem Steuerberater planen.
Wenn dein Steuerberater hier nicht mitspielt,taugt er nichts…und war dann auch noch teuer…
Hey,
bei einer GbR wird normalerweise als erstes der steuerpflichtige Gewinn komplett für die Firma ermittelt und dann von Finanzamt gesondert mit einem Feststellungbescheid festgelegt.
Aus diesem Bescheid ist für jeden Beteiligten zu ersehen, welchen Anteil er in seine Einkommensteuererklärung übernehmen muss.
Das was unterjährig bereits als Entnahme verbucht wurde interessiert das Finanzamt nicht. Das spiegelt sich in der Kapitalentwicklung des einzelnen Gesellschafters wieder.
Viele Grüße aus Berlin
Dagmar
Hallo,
der Gewinn der Firma =
Betriebliche Einnahmen - Betriebliche Ausgaben
Beziehst Du ein richtiges Gehalt oder machst du eine
Privatentnahme?
Gruß
Hallo zusammen,
ich bin Teilhaber einer GbR und muss nun meine
Einkommensteuererklärung machen. Im GSE Formular muss
ich dazu
den Gewinn eintragen.
Meine Frage ist jetzt, was der Gewinn genau ist.? Ist
der
Gewinn das, was nach der Gewinn und Verlustrechnung für
mich
als Gesellschafter unter dem Strich übrig bleibt? Und
wenn ja,
wie muss ich dann meine monatlichen Entnahmen (sprich
mein
Gehalt) berücksichtigen?
danke im Voraus!
Gewinn ist immer das was übrig bleibt, nach Abzug aller Aus- und Abgaben. Ich denke, dass die monatlichen Entnahmen bereits ein Vorgriff auf den Gewinn sind, aber dazu lieber noch einmal das Finanzamt befragen.
mfg
Antwort vor längerer Zeit schon über Home-Addy gesendet, was aber die Statistik hier nicht erfaßt hat
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