Hallo,
hier wird recht oft geäußert, dass die ganzen Ebase Depots sicher seien, selbst wenn die Bank finanzell zugrunde geht.
Heute steht hier auf Forium.de folgende Info über den neuen Broker Flatex:
http://www.forium.de/1,25700/Neuer_Online-Broker_Fla…
Ich zitiere ein Stück:
„Das Depot wird bei der BIW Bank verwaltet, die im Einlagensicherungsfonds der privaten Banken, so dass bei finanziellen Schwierigkeiten die Einlagen gesichert sind.“
Nun, wenn die Einlagen in diesem Fall gesichert sind, habe ich doch Grund zur Annahme, dass bei Nichtmitgliedschaft im Einlagensicherungsfonds eben doch Schwierigkeiten zu erwarten sind?
Oder wie ist der Text zu verstehen?
Danke
Hallo,
Ich zitiere ein Stück:
„Das Depot wird bei der BIW Bank verwaltet, die im
Einlagensicherungsfonds der privaten Banken, so dass bei
finanziellen Schwierigkeiten die Einlagen gesichert sind.“
ein Depot ist keine Einlage und wird daher von der Frage der Einlagensicherung nicht tangiert. Im Insolvenzfall gibt es ein Aussonderungsrecht http://bundesrecht.juris.de/inso/__47.html womit sich das Thema erledigt hat.
Problematisch kann es für den Anleger dennoch werden. Solange die Verhältnisse durch den vorläufigen Insolvenzverwalter nicht hinreichend geklärt sind, kann eine Übertragung auf ein anderes Kreditinstitut möglicherweise nicht stattfinden. Daraus ergeben sich naturgemäß einerseits Kurs- und andererseits Liquiditätsrisiken.
Gruß,
Christian
d.h. das einzige Problem ist lediglich, dass für eine gewisse Zeit kein Zugriff möglich ist?
Aber der Zugriff wird auf jeden Fall wieder möglich, egal was für Maßnahmen die Bank dann durchführt?
Gibt es auch einen Höchtdauer für das nicht Zugreifen können auf das eigene Depot?
d.h. das einzige Problem ist lediglich, dass für eine gewisse
Zeit kein Zugriff möglich ist?
Aber der Zugriff wird auf jeden Fall wieder möglich, egal was
für Maßnahmen die Bank dann durchführt?
Wenn die Papiere im Vorfeld der Insolvenz nicht veruntreut wurden und auch sonst kein Schmuh bei der Dokumentation passierte und wenn das Depots auf den Namen des Kunden läuft bzw. EBASE nicht gleichzeitig insolvent wird…
Gibt es auch einen Höchtdauer für das nicht Zugreifen können
auf das eigene Depot?
Keine Ahnung, welchen Rekord die Insolvenzverwalter bisher aufgestellt haben. Ein halbes Jahr halte ich durchaus für denkbar.
Gruß,
Christian