Hallo,
ich lese hier oft, dass bei manchen ausländischen Banken die Einlagensicherung nur 20000 Euro beträgt.
Aber was passiert wirklich, wenn eine solche ausländische Bank Pleite geht? Wie komme ich dann an mein Geld? Müsste ich im Ausland klagen? Käme ich sicher an mein Geld, wenn ich bis zur Einlagensicherung angelegt hätte?
Vielen Dank,
dede
Klagen? Gegen wen? Die pleite gegangene Bank? Was soll da zu holen sein?
Gruss Ivo
Guten Tag dede,
was Sie meinten, war wohl der Weg über den Einlagensicherungsfonds
der ausländischen Bank zumindest die Mäuse bis zur Haftungsgrenze
wiederzubekommen.
Nun, auf den entsprechenden Netzseiten findet sich überall der
dahingeworfene Hinweis, dass die Haftungsgrenze in der entsprechenden Höhe besteht. Gehen Sie in Ruhe davon aus, dass es alles andere als
leicht ist, bei einem ausländischen Fonds Rechte einzufordern.
Die genauen Bestimmungen kennt ohnehin kaum jemand.
Ob es so etwas wie Anwaltszwang, Sprachregelungszwang oder
Formzwang gibt, jeweils verbunden mit den entsprechenden Kosten
versteht sich, wissen die Verfasser der Bestimmungen. Sie aber und ich
nicht. Aber gemach, es hat ja auch niemand behauptet, dass alles
so einfach liefe. Ähnliches gilt natürlich auch für den Fall, dass
ein deutsches Geldhaus den Bach hinuntergeht, bevor es geräuschlos
übers Wochenende aufgekauft werden kann.
Gruß
Günther
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Vielen Dank für die Antworten,
also sehe ich es richtig, dass es wohl besser ist, trotz irgendwelcher Einlagensicherung auf 20000 Euro-Super-Auslands-Verzinsung zu verzichten und lieber das Geld im guten Deutschland zu belassen…
Hier wäre es sicher auch nicht einfach, an sein Geld zu kommen, aber allema besser als im Ausland - oder?
DAnke nochmal,
dede