Einmal eine Übersetzung, por favor. :)

Hallo zusammen !

Ich bearbeite im Rahmen einer Hausarbeit einen spanischen Text und sitze vor diesen Zeilen wie der sprichwörtliche Ochs vorm Berge.

Yo soñe, repito, que un día de elecciones el señor Sagasta ponía un parte por telégrafo a varios gobernadores de provincia que no quiero nombrar, y les decía: Se han perdido las elecciones en las grandes ciudades; haga vuestra señoría hasta lo imposible por ganarlas en los campos.

Durch den Zusammenhang im Text ist mir der Inhalt ungefähr klar, aber ordentlich übersetzen kann ich’s mir nicht (und weiss nicht mal wo es hakt).

Vielleicht kann mir ja jemand helfen. Danke schön! :smile:

Hallo Jamau,

Wegen dem Wortschatz denke ich, es handelt sich um einen Text, der im 19. Jh. oder Anfang des 20. Jh. geschrieben wurde.

Bitte sage uns genau was Du nicht verstehst und versuche erstmal selber das zu übersetzen. Dann schreibst du es alles hier und dann bekommst du bestimmt Hilfe.

Nur dazu: „Soñe“ heisst richtig „Soñé“ und ist die vergangenheit des Verben „Soñar“. Und noch was: Es geht um eine Mitteilung bzw Aufforderung im Rahmen eines politischen Wahl.

Also, erst versuchen. Dann selbst übersetzen und dann hier Hilfe.

Schöne Grüße,
Helena

Hallöchen nochmal!

Ja, der Text stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist eine Rede von Emilio Castelar, 4tem Präsidenten der 1. Republik von Spanien. Die anderen 20 Seiten des Textes sind mir auch gut bekannt … ich dachte, das wäre aus meinem Thread hervorgegangen, dass ich den gesamten Text für eine Hausarbeit bearbeite. :smile: Ich finde nur dieses Zitat interessant und wichtig für das Thema und möchte es deshalb richtig verstehen.
Das mit dem Träumen war wohl ein Tippfehler.
Dass er beschreibt, dass er sich etwas erträumt, das war mir auch schon klar. Nur was genau nicht. Es geht in diesem Text vorher darum, dass Angehörige der Republikaner (zu denen Castelar gehört) unter der neuen Regierung (die vor der Republik kam) ihres Amtes als Gouverneure enthoben wurden und um wohl beeinflusste Wahlen und dass er vermutet, dass alle Vorgänge und Taten der aktuellen Regierung sowieso wieder auf eine geplante neue Monarchie hinweisen. Der Herr Sagasta spielt dabei eine tragende Rolle.
Sein „Wunschtraum“ ist für mich - relativ platt ausgedrückt - dass eines Tages dieser Sagasta sozusagen ein Rundschreiben raus gibt, was verkündet, dass die von ihm favorisierten Kandidaten für das Amt des Gouverneurs keine Chance mehr haben und die Wahlen beendet wurden, da sie auf dem Land keiner will.

Sozusagen ist es ein Wunsch, dass Sagasta und seine Anhänger ihren Einfluss verlieren und keine Möglichkeit willkürlich Einzugreifen mehr besteht, weil sich die campesinos etc. für ihre Rechte einsetzen und den Aufstand proben, so wie’s bei der Septemberrevolution ja schon geklappt hat.

Puh. Tut mir leid für den langen Text. :wink:

Hi Jamau,

Ja, der Text stammt aus dem 19. Jahrhundert

Das dachte ich mir… ;o))

und ist eine Rede
von Emilio Castelar, 4tem Präsidenten der 1. Republik von
Spanien.

Ich kann mich dunkel an die Geschichte-Stunden, damals in der Schule erinnern…

ich dachte, das wäre aus meinem Thread
hervorgegangen, dass ich den gesamten Text für eine Hausarbeit
bearbeite. :smile:

Ich persönlich habe es nicht entnehmen können.

Ich finde nur dieses Zitat interessant und
wichtig für das Thema und möchte es deshalb richtig verstehen.

Jetzt, kriegst du es auch, zumindest in etwa ;o))

Das mit dem Träumen war wohl ein Tippfehler.

Hihihihi. Entschuldige aber ich habe diese Begründung schon seeeeehr oft gehört… ;o))

Dass er beschreibt, dass er sich etwas erträumt, das war mir
auch schon klar. Nur was genau nicht. Es geht in diesem Text
vorher darum, dass Angehörige der Republikaner

Ich helfe gerne wenn ich kann. Nur im Fall spanische Übersetzungen mag ich, wenn ich sehe, daß derjenige sich auch ein bißchen Mühe gegeben hat und nicht alles durchgekaut haben möchte.

Puh. Tut mir leid für den langen Text. :wink:

Es mach ja nix. Es ist ja ein interessanter Text (Zumindest für mich).

Und nun die Übersetzung (in ca.)
„Ich wiederhole: Ich träumte davon, daß an einem Tag, wo Wahlen stattfanden, Herr Sagasta einen Aufforderung via telegraph an mehreren Provinzengouverneuren schickte, deren Namen ich jetzt nicht nennen will. Und er sagte sie: Wir haben die Wahlen in die Großstädten verloren; machen Sie, Euer Ehren alles bis zum Unmöglichen, um im Land (1) zu gewinnen.“

(1) Land wohl im sinne vom Gegenteil von Stadt.

Ich hoffe jetzt ist es klar. Wenn nicht, stelle bitte hier die Frage und wenn ich es weiß, werde ich Dir gerne weiter helfen.

Schöne Grüße,
Helena
PS. Kannst du mir genauer sagen wo Du den Text her hast? Danke!

Hallo Helena!

Vielen, vielen Dank! Das hilft mir wirklich sehr. Und so wie es aussieht, habe ich den Textauszug ja doch in etwa verstanden, freut mich, hihihi.

Das mit dem Träumen war wohl ein Tippfehler.

Hihihihi. Entschuldige aber ich habe diese Begründung schon
seeeeehr oft gehört… ;o))

Ich schwöre, dass das ein Tippfehler war! Ich habe mich vor Kurzem mit „La vida es sueño“ von Calderón de la Barca beschäftigen „müssen“, von daher kenne ich das Wort in all seinen Formen und die Bedeutung. *grins*

PS. Kannst du mir genauer sagen wo Du den Text her hast?
Danke!

Der stammt aus dem Buch „Discursos parlamentarios de Emilio Castelar en la Asamblea Constituyente.“ von Emilio Castelar.
Ich denke, er lässt sich auch im Internet finden. Vielleicht in der Biblioteca Virtual Miguel de Cervantes. Zumindest weiss ich, dass es dort noch einige Texte mehr zu Castelar (von und über ihn) gibt.
Er war auf jeden Fall eine sehr interessante Person und ein wirklich guter Redner, was es leichter und interessanter macht den Text überhaupt zu bearbeiten! :smile:

Viel Spass damit, falls du ihn findest/lesen solltest!

Liebe Grüße, Jana

Hallo Jamau,

ich versuche es mal:

Yo soñe, repito, que un día de elecciones el señor Sagasta
ponía un parte por telégrafo a varios gobernadores de
provincia que no quiero nombrar, y les decía:

Ich träumte/hatte den Traum, dass der Herr Sagasta an einem Wahltag/wärend der Wahlen eine Nachricht per Telegraph an verschiedene Provinzgouverneure, deren Namen ich nicht nennen möchte, veschickte und ließ ihnen ausrichten:

repito kann mit wiederhohlen oder juristisch mit klagen übersetzt werden. Müsstest du entscheiden, welches passt.Ich tippe mal auf ersteres :wink:
repetir

  1. tr. Volver a hacer lo que se había hecho, o decir lo que se había dicho.
  2. tr. Der. Reclamar contra tercero, a consecuencia de evicción, pago o quebranto que padeció el reclamante.
    6 tr. Der. Reclamar contra tercero alguien que ha sido condenado, por ejemplo a un pago.

un parte ist eine Nachricht per Telegramm o.ä.
parte
20. m. Escrito, ordinariamente breve, que por el correo o por otro medio cualquiera se envía a alguien para darle aviso o noticia urgente.

Se han perdido las elecciones en las grandes ciudades; haga vuestra :señoría hasta lo imposible por ganarlas en los campos.

Man hat die Wahlen in den großen Städten verloren, versuchen euer Gnaden alles Mögliche und Unmögliche um sie auf dem Lande zu gewinnen.

Gruß
Fabian