Einnahme von Kohle und Medikamenten

Hallo,

bei mir steht eine Darmsanierung zur „Entpilzung“ an. Zum Binden der Gifte möchte ich gern Medizinalkohle einnehmen, da mir von Chlorella früher speiübel geworden ist.

Nun habe ich aber gelesen, dass Kohle auch oral eingenommene Medikamente bindet und ausscheidet. Da ich zur Zeit aber noch ein Antidepressivum benötige, habe ich nun ein Problem. Ist es möglich, durch angemessenen zeitlichen Abstand der Einnahme beider Mittel das Problem zu lösen?

Auch stellt sich mir die Frage, wie es sich denn mit dem Mittel zur Pilzbekämpfung verhält, das ja auch oral eingenommen wird.

Für Ratschläge und Hinweise wäre ich dankbar!

Schöne Grüße, Gaby

Namaste!
Was für Gifte genau versuchst du mit der Aktivkohle zu binden?
Solange du nicht vorhast, irgendetwas giftiges zu dir zu nehmen (wovon Grundsätzlich abzuraten ist), wird dir die Kohle keinen Vorteil bringen.
In wie weit sie andere Medikamente bindet, weiss ich jetzt allerdings auch nicht.
Pilze im Magen-Darm-Trakt wirst du damit jedenfalls nicht los, da gibt es spezielle Medikamente gegen, z.B. Fluconazol, das oral eingenommen werden kann und als Monotherapie im Normalfall auch ausreichend ist.
mfg Kai

Hallo,

mich interessiert auch, wie du auf dieses Mittel kommst, bzw. wer das „angeordnet“ hat.
Kohle führt ganz gern mal zu Obstipationen, also Verstopfungen, die bis hin zum Darmverschluss reichen können (wenn man es denn in ausreichender Menge oder über eine längere Zeit verteilt nimmt) und dann hat man ein echtes Problem.

Grüße
Liete

Ich möchte die Candida-Infektion mit Caprylsäure und Grapefruitkernextrakt bekämpfen. Die durch das Abtöten der Pilze massenweise entstehenden Gifte auszuleiten, wird fast überall empfohlen, wenn man nach diesem Thema googelt. Und da gibt es eben Chlorella (s.o., ist mir früher nicht gut bekommen) und am besten soll Medizinalkohle sein.

Ich frage mich natürlich auch, ob nur die Kohle Medikamenteneinnahme entgegensteht oder ob sich Chlorella nicht ähnlich verhält.

Namaste!
Also ich arbeite schon seit mehreren Jahren auf einer internistisch/nephrologischen Station, aber eine Candidose wurde dort noch nie mit Kohle zusätzlich behandelt.
Mir wäre es auch neu, das Candida Pilze große Toxinschleudern wären, vertust du dich evtl. mit Aspergillus? Das wären ein toxinproduzierende Pilze.
Was aber noch für deine Therapie sinnvoll sein könnte (egal, für was du dich im Endeffekt entschliesst) wären Hefebakterien (z.B. Perenterol), die fördern die Regeneration der natürlichen Darmflora.
mfg Kai