Hallo!
Ich lasse mich zuerst mal über unseren Schornsteinfeger aus:
Das ist ein richtiges-A… wie es im Buche steht, voll der Wichtigtuer und Paragraphenreiter.
Als er bei uns aber sein Messgerät an der Steckdose vom Gefrierschrank angeschlossen hat, und vergessen hat, den Gefrierschrank danach wieder anzustecken, war das natürlich nicht wahr.
Wenn man selbst irgendwas baut, was woanders möglich ist, und der soll das abnehmen, ist das dann so wie im Film bei der Verkehrskontrolle, wo die Polizisten die Sicherheitsnadeln im Verbandskasten nachzählen. Da fühlt sich der „Feuerrüpel“ so nennt man den hier, hintergangen, und spielt seine Macht voll aus.
Wenn man den aber vorher mal bestellt, und fragt, wie man das und jenes machen soll, ist fast alles möglich. Da darf man sogar einen Ölkessel zusammen mit einem Holzofen an einen Schornstein anschliessen.
So, und nun zum Schornstein:
Ich hab schon 2 Sanierungen durch:
Die erste zu DDR-Zeiten, da hat der Schornstein in die Zimmer hinein gestunken, und schlecht gezogen.
Das hat eine private Firma gemacht, und zwar haben die ein Rohr, als Form mit eingebauten Betonrüttler gehabt (selbst gebastelt), das wurde in den Kamin hinuntergelassen, und dann mit einem selbstgemischten schnellhärtenden Spezialbeton befüllt. Dann alle 2 Stunden einen Meter hochgezogen, und der nächste Beton rein. Das war eine riesen Aktion, ging einen Tag und eine halbe Nacht durch, bis wir die 17 Meter fertig hatten.
Das hat aber einwandfrei funktioniert, und auch ohne Schäden gehalten.
Der Kamin war danach absolut dicht, und hat trotz des geringeren Querschnittes, wohl wegen der glatten Wände besser gezogen.
Später kan dann wg. der Ölheizung noch ein Edelstahlrohr innenrein.
Das hab ich dann selbst gemacht, da werden die Rohre an einem Seil mit einer Winde von oben in den Kamin hineingelassen. Auch das war relativ einfach.
Grüße, Steffen!
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