Hi,
Ich kann mir zum beispiel nicht vorstellen was reißende schmerzen sind. oder auch stechende schmerzen.
Ein stechender Schmerz fühlt sich so an, als ob dich etwas sticht. Ein brennender Schmerz fühlt sich an, als ob dich etwas verbrennt. Und so weiter. Ein pochender Schmerz pocht - wie Herzschlag oder klopfen an der Tür. Ein Druckschmerz drückt,…
brennende schmerzen kenne ich… aber dafür fallen mir auch keine worte ein um meine schmerzen zu beschreiben…
Das ist jetzt etwas verwirrend… Wenn du einen brennenden Schmerz verspürst, nenne ihn doch brennenden Schmerz: „Herr Doktor, ich habe einen brennenden Schmerz an…“
aber es gibt ja oft so klassifikationen. z.b. dass schmerzen auf einer skala von 1 bis 10 eingeteilt werden.
Das ist keine Klassifikation, sondern eine Skalierung. Auf einer Skala misst man die Intensität von etwas. Bei Schmerzen eben die Intensität von Schmerzen.
Wenn die Skala, anhand derer du deine Schmerzen selber bewerten sollst, von 0 bis 10 geht, dann musst du zuerst dran denken, dass die Skala eben mit 0 anfängt und es darunter nichts gibt, und dass sie bei 10 zuende ist, es also darüber auch nichts gibt. 0 sollte „kein Schmerz“ sein, und 10 der für dich größte vorstellbare Schmerz - umfallen, Ohnmacht, Sterben im wörtlichen Sinne. Dabei solltest Du möglichst objektiv vorgehen. „Nervt mich, weil es nicht weggeht“ ist kein Grund, einen Schmerz zur 10 zur erklären. Dass dich ein Schmerz nervt oder solche Sachen kannst du immer noch dazu sagen.
Zu 2.: Ob du eine leichte, mittlere oder schwere Krankheit hast, sagen dir die LEbenserfahrung / der Menschenverstand und der Arzt. Bevor ich ins DEtail gehe: Mit „schwer“ und „leicht“ meinen ich und das Schild beim Arzt die Intensität, mit der die Krankheit sich auf den Körper und ggf. die Lebenserwartung / Gesundung auswirkt. Ich meine damit nicht die Höhe des Leidensdrucks - das sind ja oft zwei Paar Schuh. Mit einer Erkältung ist man in der Regel nicht schwer erkrankt, außer, man ist alt und / oder hat eine chronische Erkrankung - das führt dazu, dass Lebensgefahr entsteht. Mit einer ERkältung kann man sich auch selber therapieren und braucht keinen Arztbesuch - außer, man braucht die Krankschreibung. Aber ich denke, die meisten Arbeitgeber geben sich zufrieden mit dem Anruf und der persönlichen Krankmeldung und dem NAchreichen des gelben Scheins am dritten Tag. Dann ruft man beim Arzt an, sagt was Sache ist,und läßt sich einen Termin geben.
„SChwer erkrankt“ ist man, wenn man sein Bein grad gebrochen hat. Dann schafft man es in der REgel aber nicht mehr zum Arzt, da kommen die Sanitäter. Oder, wenn man Herzprobleme hatoder einen Verdacht auf etwas lebensgefährdendes. Stante pede zum Arzt begibt man sich mit hohem Fieber, aufgebrochenen Wunden etc. - allem, was sofort ärztlich versorgt werden muss und nicht bis morgen warten kann. Aber auch die fiebrige Erkältung (außer bei Kindern sowie kranken und alten Menschen) kann bis morgen warten.
Wie du siehst, gibt es auch zwei Sorten „schwer“: Das akute Problem, wie ein gebrochenes Bein oder hohes Fieber, und das lebensbedrohende Problem, dass akut die Lebensqualität nicht unbedingt einschränkt - schwarzer Hautkrebs als Beispiel.
- leichte und schwere Depressionen… hm hier wirds zu medizinisch für mich, und den Artikelbaum unten hab ich nicht gelesen.
Zu depressionen: http://de.wikipedia.org/wiki/Depression
Der Begriff „Depression“ wird umgangssprachlich auch für ales zwischen Traqurigsein und depressiver Verstimmtheit benutzt. In dem Sinne hat der Author unten es sicher auch benutzt, und vermutlich mit „leichte DEpression“ die „Traurigkeit“ gemeint. Aber jetzt lehne ich mich weit aus dem Fenster.
Wann du nun zum Arzt musst und wann nicht, habe ich ja schon angedeutet. Immer dann, wenn die Hausmittelchen nicht ausreichend und du Behandlung brauchst (Händchenhalten wäre keine Behandlung, dafür sind Freundinnen zuständig *gg*): irgendwas ist ab, oder offen (obwohl es zu sein sollte) oder zu (obwohl es offen sein sollte), hohes Fieber (nahe 39°), Körperfunktionen, die sich nicht an den Plan halten… aber mit Termin, außer, es besteht Lebensgefahr.
die Franzi