Hallo Fachleute,
ich brauche eine Schaltung, die mir bei einem Temperaturanstieg am Fühler um 5° (dabei ist der Ausgangswert variabel, ca. zwischen 15° - 50°) ein Relais schaltet.
Zum Hintergrund, damit ist es evtl. leichter nachzuvollziehen, was die Schaltung machen soll…
Ich möchte meine Brauchwasserzirkulation (derzeit zeitgesteuert) auf eine bedarfsabhängige Steuerung umbauen, dabei ist mein Ansatz, der Temperaturfühler befindet sich am Ausgang des Brauchwasserspeichers am Rohr, dass Rohr kühlt langsam ab, die Schaltung macht nix, ich öffne einen Wasserhahn, heißes Wasser fließt in dass Rohr, die Schaltung registriert einen Temperaturanstieg und schalter die Zirkulationspumpe ein…
Ideal wäre es, wenn noch eine Zeitsteuerung dabei wäre, so in der Richtung Einschalten --> 5 Minuten an --> für die nächsten 15 Minuten keine weitere Einschaltung, auch wenn der Temperaturfühler eine Änderung mist…
Grüße pluto135
P.S. es wäre nett, wenn jemand eine komplette Schaltung posten könnte, bin was Elektronik angeht eher Anfänger, habe allerdings einen Elektroniker im Bekanntenkreis, der mir dass bauen würde…
soll deine Referenztemperatur denn fest oder variabel sein? falls variabel, wann wird die festgelegt?
soll deine Referenztemperatur denn fest oder variabel sein?
falls variabel, wann wird die festgelegt?
Hallo,
die Referenztemperatur ist variabel, sprich Wasserentnahme / Zirkulation --> ca. 50°C dann kontinuierliche Auskühlung des Rohrs (trotz Dämmung) ich habe keine Ahnung, wie ich eine Referenztemperatur festlege… mein Gedanke war, ganz einfach (ist dass wirklich einfach?) zu messen, ob ein Temperaturanstieg um einen bestimmten Wert stattfindet und dann erfolgt der Schaltvorgang.
Hallo,
ist ganz einfach, du musst ja nur den Temperaturverlauf über der Zeit differenzieren
Ohne Mikrokontroller wird das nichts.
Gruss Reinhard
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Hallo Reinhard,
ist ganz einfach, du musst ja nur den Temperaturverlauf über
der Zeit differenzieren
Ohne Mikrokontroller wird das
nichts.
Ach nö, gerade du solltest es doch auch noch anders kennen 
Dazu benötigt man nur einen RC-Tiefpass. Mit Einem Komparator vergleicht man dann den Istwert mit der Spannung am C.
Um die Empfindlichkeit einzustellen, kommt in serie zum Istwert noch ein Widerstans und am entsprechenden Komparatoreingang noch eine einstellbare Stromquelle, wodurch sich der Spannungsabfall am Widerstand einstellen lässt.
Die Zeitkonstante liegt bei einigen Sekunden.
Und die Genauigkeit ist auch kein wirkliches Problem, dass darf auch mal ein paar Kelvin daneben liegen.
MfG Peter(TOO)
Ach nö, gerade du solltest es doch auch noch anders kennen 
Dazu benötigt man nur einen RC-Tiefpass. Mit Einem Komparator
vergleicht man dann den Istwert mit der Spannung am C.
Um die Empfindlichkeit einzustellen, kommt in serie zum
Istwert noch ein Widerstans und am entsprechenden
Komparatoreingang noch eine einstellbare Stromquelle, wodurch
sich der Spannungsabfall am Widerstand einstellen lässt.
Die Zeitkonstante liegt bei einigen Sekunden.
Und die Genauigkeit ist auch kein wirkliches Problem, dass
darf auch mal ein paar Kelvin daneben liegen.
MfG Peter(TOO)
ok, ist ja schon mal ein Ansatz, werd ich meinem Kumpel mal vorschlagen (er ist ja Elektroniker, hat nur „keinen Nerv“ sich darüber Gedanken zu machen…
Danke pluto135
Dazu benötigt man nur einen RC-Tiefpass. Mit Einem Komparator
vergleicht man dann den Istwert mit der Spannung am C.
Um die Empfindlichkeit einzustellen, kommt in serie zum
Istwert noch ein Widerstans und am entsprechenden
Komparatoreingang noch eine einstellbare Stromquelle, wodurch
sich der Spannungsabfall am Widerstand einstellen lässt.
Die Zeitkonstante liegt bei einigen Sekunden.
Und die Genauigkeit ist auch kein wirkliches Problem, dass
darf auch mal ein paar Kelvin daneben liegen.
MfG Peter(TOO)
Hallo,
und dazu noch zur Ablaufsteuerung mindestens 2 Timer mit 5 und 15 min - bevor ich das alles abgleiche, kauf ich mir einen Strick und erschiess mich. Timer im Minutenbereich habe ich schon vor 25 Jahren digitalisiert, weil ich keine Lust hatte, mich stundenlang hinzusetzen und nachzumessen, ob der 555 jetzt 15 min läuft oder ob man nicht doch noch ein bisschen nachstellen muss.
Eine Entstörung fehlt bei dir auch noch, du gibst zwar eine Mindest-Signalhöhe vor, aber keine Mindestzeit dafür, das ganze reagiert daher auf Spannungsspitzen. Und was glaubst du, wie langzeitstabil das Ganze ist? Eine Klosteuerung sollte schon 20 Jahre funktionieren.
Aber für einen Bastler mit Modelleisenbahnmentalität kannst du recht haben, der hat was zu tun.
Gruss Reinhard
Hallo Reinhard,
Eine Entstörung fehlt bei dir auch noch, du gibst zwar eine
Mindest-Signalhöhe vor, aber keine Mindestzeit dafür, das
ganze reagiert daher auf Spannungsspitzen. Und was glaubst du,
wie langzeitstabil das Ganze ist? Eine Klosteuerung sollte
schon 20 Jahre funktionieren.
Mach ich auch schon so lange so.
Aber für einen Bastler mit Modelleisenbahnmentalität kannst du
recht haben, der hat was zu tun.
Eben, hier liegt das Problem.
Um mit einem Microcontroller zurechtzukommen muss man grob 1 Jahr rechnen, wenn man Hardware, Software und die Programmiertechnik erst kennenlernen muss.
MfG Peter(TOO)
Hallo
in der Zeitschrift Elektor November 2006 ist eine Schaltung,
die genau das tut was du willst. Arbeitet aber nicht nach dem
Temperatur-Prinzip, im Artikel wird das als zu langsam beschrieben.
Vielmehr wird Durchfluss akustisch über ein Piezo detektiert.
Die schreiben es funktioniert sehr gut.
http://www.elektor.de/Default.aspx?tabid=28&year=-1&…
Prima, danke für den Tip, werde ich mir mal ansehen.
Grüße pluto135
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