Einschlafen

Hallo,

seit ca. 2 Monaten nervt unser 10jähriger ganz gewaltig.

Wenn er abends ins Bett geht ist alles ok., 5 Minuten später geht jeden Abend ein Gejaule und Geheule los, er ruft nur nach Mama, es ist nicht zum aushalten.

Angefangen hat das damit, dass er nicht einschlafen konnte. Das war bisher nie ein Problem, aber dann kam er irgendwann runter (sein Zimmer ist im Dachgeschoss) und meinte, er kann nicht einschlafen. Dabei hatte er es höchstens 2 Minuten lang versucht.

Komisch ist auch, dass er nur nach der Mutter ruft, aber er ist generell sehr Mutterbezogen.

Albträume oder andere Dinge, die zur Angst vor dem Einschlafen führen könnten, sind uns nicht bekannt.

Also, langsam bekommen wir hier eine Kriese. Wer hat denn ähnliche Erfahrungen gemacht.

Gruss

Andreas

Hallo,

vielleicht hilf dies weiter.
http://www.elternimnetz.de/cms/paracms.php?site_id=5…

lg manu

Hallo,

hast du das im Dezember nicht schonmal gefragt? Leider bist du auf keine der dir gestellten Fragen eingegangen, deshalb nochmal:

Wann geht der Sprößling denn ins Bett? Habt ihr schonmal drüber nachgedacht, dass die bisher gewohnte Zeit gelegentlich überarbeitet werden sollte? Kinder werden älter und die Schlafgewohnheiten verändern sich, vielleicht ist er schlicht noch nicht müde.

Ansonsten bin ich unverändert der Meinun, dass ein Kind mit 10 Jahren nicht nach der Mama rufen muß, nur weil es nicht einschlafen kann. Wie wäre es mit stiller Beschäftigung im Zimmer? Die Müdigkeit kommt, auch wenn euch vielleicht die Uhrzeit nicht so angenehm ist.

Viele Grüße,
Doro

Wenn er abends ins Bett geht ist alles ok., 5 Minuten später
geht jeden Abend ein Gejaule und Geheule los…

Hallo Andreas,

das kann sehr sehr viele Gründe haben; dazu noch die gesundheitlichen Gründe, die du besser mit dem Doc besprechen solltest.

  • Gab’s zu der Zeit, als es anfing eine Veränderung? (Andere Schule, vielleicht auch Probleme mit Freunden, war er krank, gab es Familienstreitigkeiten… usw?)

  • Fehlt ihm evtl. einfach etwas Kuschelzeit?

  • Redet er viel über das, was tagsüber passiert? Wenn nicht, dann könnte es sein, daß es ihm dann abends einfällt, und er unbedingt erzählen muß; oder er denkt beim Einschlafen über das Passierte nach, weiß es aber nicht in Worte zu fassen, oder traut sich einfach nicht es zu erzählen.

  • Muß er vielleicht einfach nur „zu früh“ ins Bett?

  • Hat er nach dem wiederaufstehen Sachen, die er _unbedingt_ noch vor dem schlafengehen erledigen muß?

  • Gibt es in eurem Familienleben etwas, was ihn bedrücken könnte? Vielleicht irgend eine Aussage, die er einfach nur falsch gedeutet hat, und sehr schlimm für ihn wäre, wenns denn so wäre.

  • Fühlt er sich in seinem Zimmer vielleicht nicht wohl? Spielt er viel dort?

  • Haben die beiden Kids jeder sein eigenes Zimmer? Hilft Zimmertausch? Oder zusammen?

Es gibt nahezu unendlich viele Möglichkeiten. Das hier ist nur ein kleiner Teil aus eigenen Erfahrungen (5 Kinder, für die ich der „gewünschte Papa“ bin)

Schwierig ist nur: durch Erfragen wird man die Gründe nicht herausfinden, oder nur die „offiziellen“, die die Eltern oder das Kind sehen wollen. Am Besten hilft ausprobieren.

Schounge Jrooß ousser Eefel,
Markus Onlein aus Offlein

Hallo,

hast du das im Dezember nicht schonmal gefragt? Leider bist du
auf keine der dir gestellten Fragen eingegangen, deshalb
nochmal:

Wann geht der Sprößling denn ins Bett?

Hallo,

wenn Schulde ist so gegen 20.15 h

Habt ihr schonmal
drüber nachgedacht, dass die bisher gewohnte Zeit gelegentlich
überarbeitet werden sollte? Kinder werden älter und die
Schlafgewohnheiten verändern sich, vielleicht ist er schlicht
noch nicht müde.

Tja, aber morgens kommt sehr schlecht hoch, wenn er später schlafen geht. Und das Theater ist das selbe.

Ansonsten bin ich unverändert der Meinun, dass ein Kind mit 10
Jahren nicht nach der Mama rufen muß, nur weil es nicht
einschlafen kann. Wie wäre es mit stiller Beschäftigung im
Zimmer?

Das macht er nicht, hatten wir schon vorgeschlagen, er sitzt auf der Bettkannte und schluchzt vor sich hin.

Die Müdigkeit kommt, auch wenn euch vielleicht die
Uhrzeit nicht so angenehm ist.

Viele Grüße,
Doro

Nach meiner Meinung hat er nicht genug Geduld mit sich selbst, er sieht nicht ein, dass er zum Einschlafen auch mal länger braucht.

Mich wundert nur, dass er von seiner Art her wie ausgewechselt ist, wenn er im Bett liegt. Eben quengelig und nicht zu erreichen. Fünf Minuten vorher kann es noch der schönste Abend gewesen sein.

Danke noch für alle Antworten,

Gruss

Andreas

Hallo,

wenn Schulde ist so gegen 20.15 h

Das wäre für unsere Kinder ganz sicher zu früh, aber sicherlich ist das von Kind zu Kind unterschiedlich. Diese Zeit hängt aber nicht zufällig mit dem abendlichen Fernsehprogramm zusammen? Mir ist nämlich schon im Dezember folgende Aussage von dir aufgefallen:

>Das macht mich regelmäßig sauer, wir wollen ja auch mal unsere Ruhe.

Wohl alle Eltern wollen irgendwann mal ihre Ruhe, wir haben das so geregelt, dass ab einer bestimmten Uhrzeit stille Beschäftigung im Zimmer angesagt ist, das klappt auch wunderbar.

Das macht er nicht, hatten wir schon vorgeschlagen, er sitzt
auf der Bettkannte und schluchzt vor sich hin.

Und was sagt er, wenn ihr nach dem Grund der Schluchzerei fragt? Er kann doch mit 10 Jahren klar und deutlich äußern, was sein Problem ist.

Nach meiner Meinung hat er nicht genug Geduld mit sich selbst,
er sieht nicht ein, dass er zum Einschlafen auch mal länger
braucht.

Wie macht ihr das denn überhaupt? Muß er um die genannte Uhrzeit ins Bett, Licht aus und schlafen? Das könnte ich auch nicht, wer kann schon auf Kommando einschlafen?

Mich wundert nur, dass er von seiner Art her wie ausgewechselt
ist, wenn er im Bett liegt. Eben quengelig und nicht zu
erreichen. Fünf Minuten vorher kann es noch der schönste Abend
gewesen sein.

Das könnte daran liegen, dass er ganz einfach nicht müde ist oder etwas länger für die Umstellung Spielen/Schlafen braucht. Wenn ansonsten wirklich überhaupt keine anderen Gründe erkennbar sind, warum er nicht einschlafen will/kann, würde ich ihm folgende Möglichkeiten anbieten:

Entweder lesen, Kassette hören o.ä. in seinem Zimmer oder aber schlafen. Er muß lernen, dass auch seine Eltern irgendwann abends mal ungestört eine Zeit miteinander verbringen wollen und Aktivitäten zu einem früheren Zeitpunkt stattfinden.

Viele Grüße,
Doro

Hallo,

es ergab sich jetzt die Gelegenheit zu einem guten Vater-Sohn-Gespräch, und da stellte sich heraus, dass unser Sohn in seinem Zimmer nicht allein sein wollte.

Das kann ich auch verstehen, denn in seiner Dachkammer ist er ja am weitesten weg vom Geschehen, also von den Eltern, wenn wir abends im Wohnzimmer sitzen.

Ich habe ihm dann auch erklärt, wie das mit dem Einschlafen bei den Erwachsenen ist. Seit 2 Tagen ist wieder alles ok. Hoffe vor allem für ihn, dass es so bleibt.

Tja, da scheint manches so einfach für einen Erwachsenen, und welche Schwoerigkeiten bereitet das einem Kind. Da muss ich noch weiter drüber nachdenken.

Gruss

Andreas

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