Einschlafprobleme 2jähriger

Hallo Heike,

Wenn ich nun ein Kleinkind (kein Baby!!!) im besten Trotzalter
gewähren lasse, dann handle ich mir damit ein ziemlich schwer
erziehbares (Vor-)Schulkind und später einen recht
problematischen Teenie ein.

Nee, Wolfgang hat schon recht. Hier ging es ja vornehmlich
um das Zubettgehen. Und ein 2-jähriges Kind hat vorwiegend
mit sich und seiner Angst zu tun. Da meinte der Wolfgang,
man muss dem Kind in erster Linie helfen, mit seiner
Angst zurechtzukommen. Im Falle von Dunkelheit bedeutet
das eben „Kontakt zu vertrauten Personen, z.B. Eltern“.

Es ist imho einer der Hauptfehler in der Erziehung kleiner
Kinder, die Entwicklung ihres „Angstmanagements“ nicht zu
unterstützen – unter der irrigen Annahme, die Kinder würden
„herumschreien“ um die „Eltern auszutesten“, die ja auch mal
in Ruhe Fernsehen möchten.

Ich glaube, das war der Punkt von Wolfgang.

Btw: Deine Argumentation ist nur ein Test, oder? Das kannst du
nicht ernst meinen…*grübel*

Es ist noch nicht lange her, da wurde hierzulande in
„Erziehungsratgebern“ empfohlen, abends schreiende
Kinder in einem „schalldichten Raum“ schlafen zu legen.

Grüße

CMБ

Hallo Semjon,

Hilfe in Angstsituationen bedeutet aber nicht, das Kind bis Mitternacht vor der Glotze sitzen zu lassen (empfahl er auch). Einem Kind (egal ob 2 oder 20 Jahre alt) in einer Angstsituation altersgemäß beizustehen und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, ist für mich selbstverständlich.
Zweijährige haben durchaus nicht nur Angst, sondern auch manchmal die Idee, dass die Eltern abends ganz spannende Sachen machen und Kind die nicht verpassen sollte (siehe mein Text oben, ist eigene Erfahrung).

Víele Grüße, Heike

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

5 „Gefällt mir“

Hallo Wolfgang,

oder
nehmt ihn mit ins Bett und legt ihn später schlafend in seins.

Na, ich weiß nicht… Meines Erachtens hat ein Zwerg - egal wie alt - nichts, aber auch gar nichts im Elternbett verloren. Wenn sie sich erst einmal daran gewöhnt haben, kriegst Du sie kaum mehr dazu, in ihrem eigenen Nachtlager einzuschlafen.

Gruß

Renee

1 „Gefällt mir“

Hallo

Na, ich weiß nicht… Meines Erachtens hat ein Zwerg - egal
wie alt - nichts, aber auch gar nichts im Elternbett verloren.
Wenn sie sich erst einmal daran gewöhnt haben, kriegst Du sie
kaum mehr dazu, in ihrem eigenen Nachtlager einzuschlafen.

Jaja, diese verfluchten Dinger wird man
dann so schnell nicht mehr los! Und dann
machen sie auch noch Krach.

Guter Witz!

(http://www.uebersstillen.org/kdcosleepd.htm,
http://www.das-kind-muss-ins-bett.de/hints_parentb.html)

Grüße

CMБ

3 „Gefällt mir“

*grins*

Jaja, diese verfluchten Dinger wird man
dann so schnell nicht mehr los! Und dann
machen sie auch noch Krach.

Genauso ist es, Semjon! Deswegen habe ich auch keine…

Amüsierte Grüße

Renee

1 „Gefällt mir“

Hallo Renee,

woher weisste dann, wie das ist, mit Kind im Bett?

Funktioniert toll, bzw. HAT funktioniert.

Ich hab das schon frueher geschrieben: wie erklaert
man einem Kind, dass es allein schlafen muss,
und Papa und Mama duerfen sich ein Zimmer/Bett
teilen?

Gruesse
Elke

Liebe Elke,

woher weisste dann, wie das ist, mit Kind im Bett?

Tjaaaaaa… Die Kiddies meines Ex (die waren seinerzeit knapp vier, davon eines hyperaktiv) weilten bisweilen auch bei uns. Ich hatte mit den beiden keine Probleme.

Funktioniert toll, bzw. HAT funktioniert.

Ich hab das schon frueher geschrieben: wie erklaert
man einem Kind, dass es allein schlafen muss,
und Papa und Mama duerfen sich ein Zimmer/Bett
teilen?

Ganz einfach: eine Prinzessin bzw. ein Prinz haben eigene Gemächer. Sobald Hoheit abends im Nachtgewand und mit geputzten Beißerchen im Bett liegt, klingelt sie und flugs erscheint jemand mit einem Buch (ob nun Daddy oder ich). Dann wird gekuschelt und gelesen. Die beiden wußten jedenfalls schon mit vier Jahren, daß unser Schlafzimmer vor sieben Uhr tabu ist und selbst um sieben wurde höflich angeklopft - wir hatten unsere Codes und Absprachen.

Grüßle

Renee

Baby denkt wie Sherlock Holmes
Hallo Heike,

früher an (ob wir da dann auch eher durch sind?), vielleicht
so in der Richtung, dass er glaubt, ihr macht irgendwelche
ganz tollen Sachen, die er dann verpasst, wenn er ins Bett

es macht natürlich Spaß, in das Baby solche Gedankengänge hineinzuinterpretieren (bei uns muß dafür allerdings noch ein paar Wochen lang die Katze herhalten), und die Neigung dazu ist beim ersten Kind verständlicherweise besonders groß. Wenn Du Dich aber gar zu sehr darauf versteifst, dann besteht die Gefahr eines zu oberflächlichen emotionalen Kontakts. Ein ganz tiefer emotionaler Kontakt ist aber für alle Beteiligten besser; und Deine Große ist in einem Alter, wo noch doppelt und dreimal so alte Kinder ganz fest an den Weihnachtsmann glauben.

Mit herzilchem Gruß,

Wolfgang Berger

Hallo Wolfgang,

da muss ich nichts hineininterpretieren, sie hast es mir gesagt. Ich hab ihr dann versichert, dass da nichts tolles mehr läuft und ich noch etwas arbeiten und mich dann auch ausruhen muss - und es funktionierte.
Wir haben durchaus eine sehr tiefe emotionale Bindung. Wir Eltern bemühen uns, unsere Kinder weder zu über- noch zu unterfordern, sondern genau an dem Punkt abzuholen, wo sie gerade stehen. Das scheint auch zu klappen.
Lese ich das richtig, dass bei euch Nachwuchs unterwegs ist? Schon mal viel Spaß (und das meine ich ganz ehrlich) und vor allem natürlich alles Gute.

Viele Grüße, Heike

co-sleeping / im Bett bei den Eltern
Hi Renee,

Ganz einfach: eine Prinzessin bzw. ein Prinz haben eigene
Gemächer. Sobald Hoheit abends im Nachtgewand und mit
geputzten Beißerchen im Bett liegt, klingelt sie und flugs
erscheint jemand mit einem Buch (ob nun Daddy oder ich). Dann
wird gekuschelt und gelesen. Die beiden wußten jedenfalls
schon mit vier Jahren, daß unser Schlafzimmer vor sieben Uhr
tabu ist und selbst um sieben wurde höflich angeklopft - wir
hatten unsere Codes und Absprachen.

Zumindest originell. Bei meinen haette das nicht gezogen.
Da kam in aehnlichen Unterhaltungen: „Ich will aber auch
kuscheln. Ich schlaf besser, wenn ich weiss, dass jemand
da ist.“ [unser „Kleiner“ hat heute noch, mit 12, Probleme
mit Dunkelheit]
Codes und Absprachen hatten wir auch, aber andere (zum Beispiel
schliefen unsere Kinder immer in ihren eigenen Betten ein).

Aber ich wuerde mich nie zu so verallgemeinernden Behauptungen
wie ‚Kinder haben im Bett nichts verloren‘ (was du ja durchaus
etwas veraendert hast) versteigen. Das ist von Kind zu
Kind, von Eltern zu Eltern, von Situation zu Situation ver-
schieden.

Gruesse
Elke

3 „Gefällt mir“

Geschafft!
Hallo,

es ist vollbracht. Er schläft wieder wie gehabt. Wir glauben das es einfach an der Neugier des Kindes lag. Wir hatten kurz vor der „Phase“ Besuch. Da unser kleiner immer im Mittelpunkt stehen will, war es für ihn ja super interesant unserem Besuch alles zu zeigen.

Also denken wir er hatte Angst etwas zu verpassen.

Das Problem haben wir dann wie folgt gelöst:
Einfach im halbdunkel bei absoluter Ruhe mit ins Wohnzimmer genommen und die ganzen Bücher von ihm durchgeschaut. Aufstehen uns spielen durfte er nicht. Da er ja ziemlich müde war hat er sich dann 3 Tage jeden abend die Bücher angeschaut und Puzzles gemacht. Dann hat er gemerkt, dass es doch nicht so aufregend ist lange bei uns zu sein und ist dann von einem auf den anderen Abend wieder in Bett gegangen und hat durchgeschlafen.

Mittagsschlaf hält er aber seit dem nicht mehr.

Nochwas zu der Disskusion. Ich schließe jetzt nur auf unseren Sohn. Er weiß ganz genau was er will und testet dies auch regelmäßig aus.

Grüße
Vince

1 „Gefällt mir“