Hallo,
meine Frau und ich stehen vor der Entscheidung, unseren Sohnemann (wird Dez.05 6 Jahre alt) für die Grundschule (Bayern, Dorfschule) einzuschreiben - dies ist nach neuer Regelung ohne Problem möglich.
Der Rat der Kindergärtnerin ist nicht eindeutig, einerseits sieht sie noch eine nötige soziale Entwicklung, andererseits würde sie auch eine Einschulung unterstützen.
Der Kleine ist intellektuell fit, baut mit Konstruktionsbaukästen nach Explosionszeichnung auf, stellt tiefgründige Fragen mit weiterem Nachhaken etc.
Andererseits ist er vom sozialen noch richtig ein Kindergartenkind - pausbäckig, Spielkind, noch unflexibel (oder stur?)…
Konzentrieren kann er sich auch für längere Zeit sehr gut.
Er ist aber mit sich selbst und dem Kindergarten zufrieden und glücklich.
Wenn wir noch ein Jahr mit der Einschulung warten, dann wird er 3 Monate nach der Einschulung 7, kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vor der Schule Lesen und Schreiben (ich und meine Frau konnte es mit 5, ich bin selbst auch mit 5 Jahren eingeschult worden).
Für uns stellt sich jetzt eigentlich nur diese Frage, was besser ist:
- Einschulen trotz Kindseins (jüngster in der Klasse) und evt. vorhandener sozialer Defizite?
- noch nicht Einschulen und warten, bis er sozial reif ist?
Was ist also schlimmer?
in der Schule als Jüngster sozial zu reifen und gefordert zu werden oder als „normal alter Schüler“ zwar integriert zu sein, sich dafür zu langweilen?
Was meint ihr dazu? Danke für alle Antworten!!
Korbinian
